Liberalismus im Strassenverkehr, sozusagen….

“…..Auf der Hauptstraße im niedersächsischen Bohmte macht jeder, was er will. Die Gemeinde hat fast alle Schilder und Verkehrsregeln abgeschafft – trotzdem können Fußgänger mit geschlossenen Augen über die Straße gehen….” (hier)

4 comments

  1. Thomas Holzer

    “Paragraf 1 Absatz 1 der Straßenverkehrsordnung: “Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.””

    Dieser eine! Satz würde auch für die österr. StVO vollkommen reichen; aber wo bleibt dann der vielzitierte Primat der Politik?! 😉 Das darf doch einfach nicht sein………….

  2. Herr Karl jun.

    Selbst die Wiener Grünen entdecken die Selbstorganisationsfähigkeit im Strassenverkehr, wenn sie den Nutzen der (ganz egoistischen) Selbstverantwortung der Verkehrsteilnehmer (oder besser der Verkehrsteilnehmenden?) in den Begegnungszonen thematisieren.

  3. gms

    Herr Karl jun.,

    “Selbst die Wiener Grünen entdecken die Selbstorganisationsfähigkeit im Strassenverkehr, ..”

    Schön wär’s ja, bloß ist dem nicht so. Anders als ein andernorts umgesetzter “shared space” ist die austriakische “Begegnungszone” mit seinem 20km/h-Limit eben keine Einladung an die Beteiligten, sich dort nach eigenen Fähigkeiten zu organisieren. Wir wollen ja unsere bürgerlichen Pappenheimer_Innen nicht mit einem übergroßen Ermessensspielraum überfordern.

    [1] jusline.at/index.php?cpid=fdfdb9555e1b818d0e269bad11308871&lawid=24&paid=76c

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