Lieber 1000 Liechtensteins….

(ANDREAS TÖGEL) Die vielköpfige Familie G wohnt am Rande der großen Siedlung E. Deren Gebiet und die Zahl der darin liegenden Häuser haben sich in den zurückliegenden Jahren beträchtlich vergrößert. Waren es zu Beginn nur stattliche Villen, die sich im Zentrum des Siedlungsgebietes erhoben, kamen im Laufe der Zeit auch einige weniger schmucke Baulichkeiten dazu. Die der Familie G ist eine davon.

Solange die Hütte der Gs noch außerhalb des Siedlungsgebietes von E lag, hatten die es schwer, Geldgeber zu finden, die bereit waren, ihnen Konsumkredite zu gewähren. Wenn doch, mussten sie dafür hohe Zinsen bezahlen. Zu wenige Sicherheiten – zu hohes Risiko. Das änderte sich schlagartig, als die Gs Siedlungsgenossenschafter wurden und der Glanz der Villen des Zentrums nun auch auf ihre baufällige Baracke strahlte. Plötzlich gab es Geld zu günstigen Konditionen.

Während im Zentrum der Gründung von jeher eifrige Geschäftigkeit herrschte – alle dort lebenden Bewohner arbeiteten ebenso hart wie produktiv und wirtschafteten sparsam, wodurch sie ihren Wohlstand über die Jahre beträchtlich erhöhen konnten – ließ man es in der Peripherie, wo Familie G lebte, eher gemütlich angehen. Man machte hier von jeher schon gerne einmal blau und ließ auch sonst oft fünfe grade sein. Man machte hohe Schulden und kam schließlich so weit, dass weit und breit kein Kreditgeber mehr bereit war, Geld vorzustrecken – und wenn, dann nur zu jetzt unbezahlbar in die Höhe geschraubten Zinsen. Der Schrecken eines Privatkonkurses dräute.

In diesem Moment fügte es sich, dass die Familienvorstände der übrigen Siedlungsbewohner übereinkamen, den Gs aus ihrer im Konsumrausch selbst verschuldeten Patsche zu helfen. Innerhalb der einzelnen Hausgemeinschaften kam es darüber zu zum Teil heftigen Debatten. Nicht all deren Familienmitglieder waren der Meinung, dass es eine gute Idee ist, das Lotterleben der Bewohner des Siedlungsrandes mit ihrem guten Geld zu unterstützen, für das sie hart arbeiten mussten.

Am Ende aber schlugen die Familienvorstände alle Bedenken in den Wind und übernahmen Bürgschaften zu Gunsten der Gs. So konnten die Banken dazu bewegt werden, denen weiterhin günstige Kredite zu gewähren. Immerhin taten sie das nicht ohne die ernsthafte Ermahnung, künftig weniger zu saufen und zu spielen und dafür etwas mehr zu arbeiten. Vergebens: Die Familie G steigerte ihre Freizeitaktivitäten noch weiter, ließ am Ende sogar ihren Garten verkommen und konnte schließlich nicht einmal mehr genügend Küchenkräuter ernten, um sich damit eine Suppe zuzubereiten.

Um das Unheil zu komplettieren, verständigte sich jetzt auch noch die Bürgengemeinschaft, die sich mit wachsenden Forderungen der Banken konfrontiert sah, darauf – spät aber doch – auf eine Rückzahlung der von den Gs eingegangenen Verbindlichkeiten zu dringen. Außerdem machten sie die Verlängerung ihrer Bürgschaften vom Wohlverhalten von Familie G abhängig. Nur nach Vorlage eines Entschuldungsplanes und der Glaubhaftmachung ernsthafter Bemühungen um eine einträgliche Arbeit, sollten die bisher gewährten Hilfen fortgesetzt werden.

Das an einer schweren Form des Tourette-Syndroms leidende Familienoberhaupt der Gs nannte dieses Ansinnen seiner Wohltäter prompt eine glatte Erpressung, ja sprach sogar von „Terrorismus“, und berief zum Erstaunen aller anderen Siedler einen Familienrat ein. Der sollte darüber befinden, ob man auf die Forderungen der Geldgeber eingehen sollte, wie einige der Clanangehörigen meinten, oder besser nicht.

Die Entscheidung fiel eindeutig aus. Die Gs dachten mehrheitlich nicht daran, über Einschränkungen ihres Lebenswandels nachzudenken. Ihre (zum Teil sogar ärmlicheren) Gläubiger hätten kein Recht, sich in die Gestaltung ihrer Lebensentwürfe einzumischen. Der Familienclan habe schließlich eine mehrheitlich-demokratische Entscheidung getroffen, die alle übrigen Siedlungsbewohner zu respektieren hätten. Deshalb habe man Anspruch auf Teilhabe am Wohlstand des Kollektivs der übrigen Siedler von E und erwarte daher die sofortige Fortsetzung der Alimentationszahlungen – und zwar ohne dafür den Geldgebern irgendein Zugeständnis zu machen, denn das verletze ihre Würde.

Die Familienvorstände der übrigen Häuser der Siedlung sahen sich gehörig düpiert. Immerhin hatten sie sich Jahrelang über alle Bedenken besorgter Familienmitglieder hinweggesetzt – im anmaßenden Bewusstsein, es einfach besser zu wissen. Peinlich. Außerdem war da noch auf die Interessen der befreundeten, wohlbefestigten und hoch gerüsteten Siedlung U Rücksicht zu nehmen, ohne deren militärischen Schutz E sich gegen die (zumindest von den Führern von U behauptete) Bedrohung der angeblich latent aggressiven Nachbarsiedlung R niemals wehren könnte.

U hatte, das darf nicht übersehen werden, mit Blick auf seine unangefochtene Führungsmacht, jedes Interesse an einem schwachen E. Denn U wünscht keine auf Augenhöhe agierende Partner, sondern willfährige Vasallen. Getreu der Erkenntnis, dass eine Kette nur so stark ist, wie ihr schwächstes Glied, war und ist die Elite von U daher daran interessiert, die Gs im Siedlungsverband von E zu halten – koste es dessen Bewohner, was es wolle. Die Häupter von E hatten es niemals gewagt, ihre eigenen Interessen gegen jene des mächtigen U zu behaupten, was sich nun als schwerer Fehler herausstellte.

Da Kurzsichtigkeit das systembildende Merkmal demokratisch verfasster Siedlungen wie E und U ist, blicken die pragmatisch und grundsatzfrei im Augenblick lebenden Eliten derselben, nie über den Tellerrand hinaus. So kommt ihnen nicht in den Sinn, dass in der Nachbarschaft der Gs einige andere Familien ebenfalls seit Jahren über ihre Verhältnisse leben. Die könnten nun dazu inspiriert werden, ihrerseits an der Strategie der Gs Maß zu nehmen und ebenfalls auf Daueralimentierung durch die „reichen“ Villenbewohner dringen. Das allerdings würde über die Kräfte der verhältnismäßig wenigen Leistungsträger der Siedlung gehen und zu deren wirtschaftlichem Zusammenbruch führen – was übrigens auch nicht in Us Interesse liegen kann. Hier endet die Geschichte. Es bleibt jedermanns Vorstellungskraft überlassen, sich deren weiteren Verlauf auszumalen…

Die Erzählung ist natürlich frei erfunden. Denn während sich innerhalb einer Familie jeder auf den Altruismus ihres Oberhaupts verlassen kann, ist es undenkbar, dass dieses sich – zugunsten wildfremder Menschen – über die Interessen seiner Lieben hinwegsetzen und diese sehenden Auges ins Unglück führt. Eigennutz ist – seit der Vertreibung des Menschen aus dem Garten Eden – vis à vis von Fremden einfach überlebenswichtig.

Kredite an außerhalb der Familie Stehende gewährt ein verantwortungsvoller Mann nicht ohne solide Sicherheiten. Bloße Absichtsbekundungen des Schuldners reichen ihm nicht. Bürgschaften geht er nur ein, wenn der Debitor ein enger Freund oder Verwandter ist und/oder er ihm bedingungslos vertrauen kann. Im realen Leben finanziert niemand freiwillig und ohne jeden eigenen Nutzen den Müßiggang und das Luxusleben von Wildfremden auf seine Kosten oder auf die der eigenen Sippe.

In der politischen Sphäre hingegen – namentlich in einer Massendemokratie mit allgemeinem, gleichem Wahlrecht – gelten andere Regeln. Hier bestimmt nur und ausschließlich das Eigeninteresse der Führer, die dank überlegener List und Tücke an die Macht gekommenen sind, deren Denken und Handeln. Altruismus wirkt in der Demokratie autodestruktiv. Die Grundsätze von Treu und Glauben und der Notwendigkeit einer Erfüllung von Verträgen, sind hier unbekannt. In Massendemokratien, in denen zuverlässig stets die Übelsten an die Macht kommen, kann es daher durchaus zu Ereignissen, wie den oben geschilderten kommen. In kleinen, überschaubaren Einheiten dagegen eher nicht. Nicht umsonst stehen Kleinstaaten wie die föderative Schweiz, Singapur oder Neuseeland so bemerkenswert gut da. Nicht umsonst lautet das Credo des libertären deutschen Ökonomen Hans-Hermann Hoppe: „Besser tausend Liechtensteins, als eine EU!“

Tagebuch

29 comments

  1. Markus Hochmair

    Es geht ohnehin weiter. Die EZB schenkt den G. weitere “Notkredite”.

  2. Thomas Holzer

    Nicht das Familienoberhaupt sprach von “Terrorismus”!
    So viel Genauigkeit sollte schon sein………

  3. Mario Wolf

    Eine ausgezeichnete Darstellung der situation nach dem Motto: Die Situation ist hoffnungslos, aber nicht ernst. Das Familienoberhaupt von G. kugelt sich, und Tante A. aus D. läuft mit offenen Portmonaie dahinter.
    Nur leider ist das Fazit Ausführung ungebührlich optimistisch

  4. Syria Forever

    Shalom.

    Nett geschrieben aber ein alter Hut. Was ist das Ziel der Übung Herr Andreas Tögel? Wohin soll der Weg führen? Nichts geschieht in Politik aus Zufall.
    Sie werden erleben dürfen wie diese Situation zum Nachteil der Bürger wird. Die politischen Darsteller werden Zentral-Bank und Zentral-Regierung verlangen mit dem Vorwand; “Es darf kein 2. Griechenland geben.”. Und es wird klappen. Banker, Oligarchen, Anwälte und deren Lakaien die Politik_innen werden dafür sorgen das Griechenland in eine Rezession fällt ähnlich den 30igern. Viele Menschen in Griechenland werden hungern und sterben. Mutti in Deutschland sprach letzte Woche schon von “Humanitäre Hilfen für Griechenland”. Noch bevor der Abstimmung am Sonntag?
    Zu aller erst wird die Gesundheitsversorgung in Griechenland nicht weiter funktionieren gefolgt vom Sozialsystem. Die Menschen in Griechenland wurden erkoren als “Beispiel” zu dienen was geschieht wenn der Obrigkeit nicht folge geleistet wird. Und der Schuss vor den Bug wird wirken!
    Die Menschen in Europa werden kein Verlangen haben ähnlich wie Griechenland zu enden.

    Weiteres Szenario?
    Nächster Kandidat; Italien.

    Ziel?
    Diktatur. Oder besser, die letzten Zutaten werden angerichtet. Der Zug hat lange den Bahnhof verlassen…

    Guten Tag.

    PS.
    Gäbe es Gerechtigkeit müssten Schäuble für Verbrechen gegen die Menschlichkeit, und Varoufakis für Hochverrat vor Kriegsgerichte.

  5. sokrates9

    Syria Forever@
    Gäbe es Gerechtigkeit würden die Eliten der EU und die Regierungschefs sowie die Bankster schon längst im Häfen sitzen! Die privaten Schulden Griechenlands wurden in Höhe von über 1oo MRD verstaatlicht!” .
    Außerdem passt das hervorragend in das Geostrategische Spiel der USA!

  6. Syria Forever

    Sokrates Shalom.

    Was hält die Europäischen Bürger auf das selbst in die Hand zu nehmen? Von der Obrigkeit ist keine Hilfe zu erwarten, im Gegenteil.
    Privat-Schulden, Staats-Schulden, wo liegt der Unterschied? Alle sind der Staat somit Staats-Schulden die Schulden Aller. Und am Ende ist es nur bedrucktes Papier das nach Wunsch geändert wird. Die Herrschenden rechnen in anderen Währungen…
    Geopolitik ist mein Steckenpferd deshalb darf ich sagen; Das ist das Spiel der EUS. Nicht allein die USA sind es, nur Gemeinsam kann es klappen.
    An Korruption ist Brüssel nicht zu schlagen, selbst D.C. schafft das nicht. Es ist ein weiteres Spiel, ein Spiel der MSM. In den USA sind es die EU, in der EU sind es die USA. Selbes Spiel auf Europäisch nationaler Ebene. Böses kommt immer aus Brüssel, gutes kochen wir zu hause.
    Geo-Strategisch ist der Zug längst abgefahren. Der Westen hat verloren und der Osten ist Gewinner.
    Alles das derzeit produziert wird ist Theaterdonner um Zeit zu gewinnen. Die Herrschenden bringen deren Schäfchen ins Trockene und zur Sicherheit kaufen sie sich Ländereien weit von Europa.
    Südamerika soll beliebt sein. Frau Merkel hat dort, für die nahe Zukunft, weit von Europa, ein Domizil erworben.

    Guten Appetit.

  7. Astuga

    Nett geschrieben aber ein alter Hut. Was ist das Ziel der Übung Herr Syria Forever?

  8. Syria Forever

    Astuga Shalom.

    Ziel ist es die Macht dem Europarat zu übertragen in Form einer Zentralregierung.
    Jetzt werden Sie argumentieren; “Der Europarat hat keine Demokratische Legitimation.”. Das ist richtig und genau deshalb das Ziel. Eine von allen Demokratischen Bindungen losgelöste Europäische Zentralregierung.
    Ich schreibe nicht aus Spass an der Freud Europa ist auf dem Weg in tiefstes Mittelalter.

    Guten Tag.

  9. Ehrenmitglied der ÖBB

    Bitte die Begriffswelt klären:
    sie meinen den Europäischen Rat und nicht den “Europarat”, der sich als Wurmfortsatz der Vergangenheit noch erhalten hat und unsägliche Meldungen von sich gibt.

  10. Astuga

    Geschätzer Syria Forever,
    Da Sie ohnehin schon selbst mit sich argumentieren kann ich mich zurücklehnen, und Ihre unterhaltsam-verschrobenen Texte konsumieren. 😉

  11. sokrates

    Wenn ich mir die Visionen der EUZ 2020 ansehe und die Schalmaienklänge mit denen auch Österreich in diesen Völkerkerker gelockt wurde sehe ich schon wesentliche Trends die die Ansicht von Syria Forever eher bestätigen!

  12. Rennziege

    8. Juli 2015 – 15:45 Astuga
    8. Juli 2015 – 16:00 Thomas Holzer
    Apokalyptiker waren schon zu Zeiten der Flintstones die Stars der dörflichen Comedy-Szene. Syriza F. setzt diese Tradition erfrischend fort, noch dazu ohne Gage. (Damals gab’s Met und gebratene Wildschweinkaldaunen.) Wir sollten ihm für seinen Unterhaltungswert inniglich danken, eventuell sogar einen Sixpack Ottakringer spendieren. 🙂

  13. Syria Forever

    Es gibt eine Faustregel die besagt; %10 Leaders, %80 Mitläufer, %10 Idioten.

    In den letzten Dekaden nicht mehr ganz zutreffend, die %te haben sich von Oben nach Unten ins Negative verschoben, doch man kann es gerne als Anhalt nehmen.
    Ich bin es gewohnt das mich die überwiegende Mehrheit nicht versteht oder mir nicht folgen kann. Auch bekomme ich des öfteren Hohn oder Spott als Antwort. Dies aber nur von der überwiegenden Mehrheit und deshalb für mich unbedeutend.

    Sokrates Shalom.
    Ansichten sind Firlefanz. Ich bevorzuge Fakten. Auch ist es nicht in meinem Interesse, wie Herr Holzer es nennt, als Apokalyptiker durch die Landen zu ziehen. Ganz im Gegenteil. Ich bin es nicht der die Apokalypse inszeniert, ich beschreibe nur die Regie.
    Anders betrachtet; “Jede Gesellschaft bekommt was sie verdient.”, auch wenn es im Fall Griechenlands nicht ganz zutrifft. Die Griechen bekommen mehr als sie verdient hätten und dürfen sich dafür bei Deutschland bedanken. Das wird wohl noch kommen. Griechenland wird für einige Zeit keine Urlaubsland für Deutsche sein..

    Guten Abend.

  14. Astuga

    Das sehe ich doch anders.
    Die Griechen sind auf persönlicher Ebene sehr gastfreundlich.
    Und – so leid es mir für die Griechen tut – als Krisenland ist es eventuell auch wieder ein billigeres Reiseziel und kann zB mit der Türkei besser konkurrieren.

  15. Syria Forever

    Astuga.

    Fraglos. Nettes und schönes Land Griechenland, und erst die ausgezeichnete Mediterrane Küche!
    Aber ich denke Sie haben mich nicht verstanden? Griechenland wird durch ein Jammertal gehen. Menschen werden auf den Strassen verhungern und sterben.

    Ich denke die meisten Europäer haben noch nicht verstanden welche Auswirkungen auf Griechenland zu kommen? Die Herrschenden werden ein Exempel statuieren das sich gewaschen hat!
    Wenn ich schreibe Schäuble müsste vor ein Kriegsgericht auf Grund seiner Verbrechen gegen die Menschlichkeit dann meine ich das im Sinne der Worte.
    Sie werden in naher Zukunft Dinge erleben und sehen die Sie in Europa für nicht unmöglich gehalten haben. Was schreibe ich?! Es geschehen jetzt, überall in Europa, Dinge die vor nicht langer Zeit in Europa als unmöglich gegolten hätten.
    Es ist wie mit einer Fuhre Mist. Gekippt dauert es eine Weile bis die Fuhre zu rutschen beginnt aber wenn es einmal losgeht liegt der Dreck mit einem Rutsch, und einem Bums, im Loch.

    Guten Abend.

  16. der Riese Ullala

    Die Parabel vom Hrn. Tögel trifft die Zustände punktgenau.

    Als Varoufakis sein Amt als Finanzminister antrat, gab es Beifall in der linken Presse, wie weltgewandt er doch nicht wäre. Er ist fesch, außerdem Univ.Prof, fährt Motorrad und parliert mühelos in einer Fremdsprache. In Wahrheit ist er ein Salonkommunist, also ein ganz normales Mitglied der Familie G, der es sich gerichtet hat, indem er sich aus der Verantwortung gestohlen hat und nunmehr ein neues Leben in seiner “bescheidenen” Athener Luxusunterkunft beginnt.

    Sozialismus wie er leibt und lebt.

  17. heartofstone

    Warum suchen die armen syrischen, zum Großteil mohammedanischen “Flüchtlinge” nicht in Saudi Arabien, Katar, Oman, VAE um Asyl an? Ach die haben die sog. Genfer Flüchtlingskonvention nicht unterschrieben. Warum aber sollte Österreich, lückenlos umgeben von sicheren Staaten das Schicksal von Mohammedanern kümmern? Abschieben …

  18. Syria Forever

    Shalom Herr Riese.

    Herr Varoufakis ist kein Grieche im Sinne. Er ist in den Niederlanden geboren und hat in England und Australien wie den USA studiert und gelehrt. Er kam erst kurz vor Beginn seiner kurzen Amtszeit nach Griechenland.
    Herr Varoufakis kam sehr wohl mit grossen Versprechen und wurde auch als gute Wahl gesehen. Naja, bis zu dem Zeitpunkt wo klar wurde was sein Auftrag war als weitere Puppe der Mächtigen.
    Schlimm daran ist das Griechenland nie einen “Plan B” hatte.
    Griechenland fährt zur Zeit ohne Kapitän, oder besser, mit vielen Kapitänen die viele Interessen haben aber sicher keine von diesen ist im Interesse des Griechischen Volks. Mit Ausnahme einiger Griechischer Oligarchen.

    Guten Abend.

  19. Syria Forever

    heartofstone.

    Was haben angeblich Syrische Flüchtlinge mit diesem Beitrag zu tun??
    Ausserdem. Syrer flüchten nicht. Syrer kämpfen und sterben für Syrien. IN Syrien!

    Guten Abend!

  20. heartofstone

    Tatsächlich? TOP 15 der Asylanträge nach Staatsangehörigkeit und Antragsmonatper 31.05.2015 … Platz 1 mit 5.265 … genaueres findest du auf der Homepage des BMI … noch Fragen?

  21. Syria Forever

    heartofstone.

    Was interessieren mich die Angaben eines BMI in Österreich?? Nichts dieser Angaben sind nur an der Nähe der Wahrheit und ausserdem; Lernen Sie Benehmen und Umgangssprache wenn Sie mit mir sprechen wollen.

    Guten Abend.

  22. Astuga

    @heartofstone
    Das mit den Flüchtlingen sehe ich ganz ähnlich.

    Vor allem kann ich nicht mehr hören, wie viele doch die Türkei und Libanon aufgenommen haben.
    Die Türkei heizt den Konflikt eher noch an (so wie Saudi Arabien, Iran und Qatar), und der Libanon bildete eine historische Einheit mit Syrien (die Hisbollah aus dem Libanon ist sogar auf Seiten Assads direkt am Konflikt beteiligt).
    Außerdem verursachen die Flüchtlinge dort nicht vergleichbare Kosten wie bei uns.
    Schon weil es dort selbst für Einheimische nur ansatzweise ein Sozialsystem gibt.
    Vieles bleibt also an der internationalen Gemeinschaft hängen – und damit auch wieder an uns.
    Aber das mit den Syrern ist ohnehin Augenauswischerei, die ganzen Somalis, Eritreaer, Afghanen oder Nordafrikaner die man jetzt sieht kommen schließlich nicht aus Syrien.
    Schuld ist der verblödete “Fährdienst” der linken italienischen Regierung.

  23. Syria Forever

    Astuga,

    allein die Türkei hat ca. 2.5 Millionen Flüchtlinge und es werden noch Millionen folgen. Die Türkei bekommt was die Türkei verdient!
    Im Jahr 2012 haben die Türkei, Qatar und Saudi Arabien einen Deal vereinbart. Dieser Deal beinhaltete die umfassende Unterstützung der IS-Henker und den Sturz Bashar al-Assad.
    Die Türkei ist das Rückzugsgebiet der IS-Henker. Eines der HQ der IS-Henker ist in Istanbul, im Bezirk Sultanbeyli. Derzeit befinden sich ca. 200.000 Terroristen aus aller Herren Länder in der Türkei. Die Türkei heizt nicht eher an. Die Türkei ist der Hochofen.
    Die Libanesische Hezbollah kämpft gegen die selben Feinde wie Syrien und auch die Iranische Hezbollah ist überall in Syrien und im Irak im Einsatz. Seit einigen Wochen jetzt laufen Offensivangriffe gegen die IS-Henker überall in Syrien und dem Irak im Verbund die SAA, NDF und Iranische Hezbollah. Es geht den IS-Henkern an den Kragen.
    Zu Ihre Aussage zum Sozialsystem Syriens? Sie ist passend zur allgemeinen Europäischen Haltung; Arrogant, Ignorant, Selbstgefällig.

  24. Astuga

    Das hat absolut nichts mit Arroganz zu tun sondern mit Fakten.
    Oder besitzt der Libanon (oder die Türkei) ein effektives Sozialsystem, vom Aufwand und Standard her vergleichbar mit den mitteleuropäischen?

  25. Syria Forever

    Astuga dann habe ich Sie missverstanden. Ich dachte Sie sprechen von Syrien. Das Sozialsystem in der Türkei liegt im Ermessen des zuständigen AKP Schergen. Alles für AKP Schergen und Anhänger. Nichts für den Rest. AKP kauft sich die Wahlstimmen nicht anders als die Europäischen Volksparteien.
    Im Libanon ist das Sozialsystem nicht wesentlich anders als in Europa wenn auch mit anderen Standards. Wogegen im Bereich Flüchtlinge der Libanon wesentlich bessere Versorgung garantiert als die Türkei.
    Guten Abend.

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