Lieber tot als von Fremden gerettet

Von | 13. August 2015

“…..The father of a 20-year-old woman who drowned in Dubai allegedly stopped lifeguards from helping her.
The unnamed man had said he preferred to let her die rather than be touched by strange men after she got into difficulty on a beach in the city, a senior Dubai official told Emirates 24/7.” (hier)

7 Gedanken zu „Lieber tot als von Fremden gerettet

  1. Thomas Holzer

    Mit Verlaub, Herr Ortner!
    Empfehle, etwas besser zu recherchieren; diese Nachricht ist angeblicher Weise über 20 Jahre alt!

  2. astuga

    Ändert auch nichts, weil sich die Einstellung die zu solchen Tragödien führt ebenfalls nicht verändert hat.
    Die Geschichte mit den Schülerinnen die in Saudi Arabien erstickt oder verbrannt sind, weil sie ohne Schleier ein brennendes Gebäude nicht verlassen durften, liegt erst wenige Jahre zurück.
    Die jungen Frauen die man in Pakistan in der Provinz lebendig begraben hat, weil sie nicht mehr kuschen wollten, ebenfalls.
    Und in Dubai werden regelmäßig Personen verhaftet die sich unverheiratet öffentlich geküsst haben (Haftstrafe auch für Westler), und ebenso Frauen die eine Vergewaltigung anzeigen.

    Außerdem wäre ich grundsätzlich vorsichtig, was die Glaubwürdigkeit der dortigen Behörden betrifft.
    Nur weil die sagen, es wäre vor 20 Jahren passiert, muss das noch lange nicht stimmen.

  3. Mourawetz

    Herr Holzer, die Nachricht ist nicht 20 Jahre alt, sondern das Ereignis ist es. Die Nachricht wurde erst vor wenigen Tagen in die Welt gesetzt. Wahrscheinlich aus Versehen und nun rudert man zurück. Das Gegenteil zu behaupten klingt unglaubwürdig, also versetzt man diese unrühmliche Tat in die mittlere Vergangenheit. So könnte es doch auch sein, oder? Recherchieren kann man sowas nicht, es gibt ja keine verläßliche Quelle.

  4. wanderer

    Tatsache ist, dass solche grausamen Verbrechen auf der arabischen Halbinsel (und auch anderswo in der Regon) ständig stattfinden, weil dort verkorkste Moralvorstellungen vorherrschen, basierend auf alten Mythen und fern irgendeiner Idee von Menschlichkeit.

    Die Debatte, ob dieses konkrete Verbrechen vor kurzem oder vor 20 Jahren stattgefunden hat, ist da wirklich zweitrangig. Sie erscheint mir hier als ein Ablenkungsstrategie, die menschlich verständlich ist, weil solche Nachrichten über diese Zustände ein schwer verdaulicher Brocken sind.

    Wer dennoch aktuellere Beispiele haben will, der kann sich unter anderem diesen Bericht eines deutschen Rettungsfahrers durchlesen, der 2011 ein Jahr lang in Saudi-Arabien gearbeitet hat: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/deutscher-rettungswagenfahrer-in-saudi-arabien-blaulicht-durch-riad-a-956053.html.

  5. wanderer

    Sorry, für den doppelten Post des Links, hab übersehen, dass ihn schon Christian Weiss gepostet hat

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.