Lohnt es noch, Autos mit Verbrennungsmotor zu kaufen?

Von | 15. Juli 2021

Wer sich heute ein neues Auto mit Benzin- oder Dieselmotor kauft, muss mit einem hohen Restwertrisiko rechnen. Wenn die EU mit ihrem Programm «Fit for 55» nun ein Verbot von neuen Verbrennern ausspricht, umso mehr. weiter hier

7 Gedanken zu „Lohnt es noch, Autos mit Verbrennungsmotor zu kaufen?

  1. CE___

    Was kümmert mich bei einem Autokauf im Jahr 2021 irgendein vielleicht gar nie kommendes Verbot im Jahre 2040 oder 2050.

    Wer fährt sein Auto überhaupt so lange?

    Ausserdem, wenn mir der Restwert einer Karre dermassen Kopfweh bereitet, ist dann ein Neuwagen nicht überhaupt eine zu grosse Investition für zu kleine Geldbörse, und man wäre bei einem Gebrauchtwagen oder Kurzzulassung nicht besser aufgehoben.

    Ich möchte hier nicht schnippisch klingen, nur die angeblichen Sorgen über einen Restwert riechen so nach Sorge über das Wetter im Jahre 2050 oder der Wasserstand am Meer in Griechenland im Jahre 2100 oder einen Virus den 99,9999% der Menschheit ohne Probleme überleben.

  2. Johannes

    Das wird eine interessante Situation werden, zu wenig Ladestationen, und zu wenig Tankstellen für Verbrennungsmotore.
    Ich vermute es wird ein Spießrutenlauf, jede spontane Ausfahrt wird zu einer Fahrt ins Ungewisse.
    Ich sehe Elektrofahrzeugbesitzer die liegengeblieben, am Stassenrand gestrandet, nicht wissen wo sie ihren Elektrotreibstoff hernehmen sollen.
    Auf der anderen Seite wird jeder Verbrennungs- PKW zu einem rollenden Tankzug weil jeder weiß, dass das Tankstellennetz löchriger geworden ist und man daher nur mit mehreren Kanistern zusätzlich an Bord weitere Fahrten wagt

    Die Umstellungsphase wird extrem werden, danach ist individuelle, motorisierte Fortbewegung nur noch ein Privileg welches durch Sondergenehmigungen bewilligt werden muß.
    Ausnahmen vielleicht noch Kleinstroller und Fahrräder mit Elektroantrieb.

    Der Staat wird die begrenzten elektrischen Kapazitäten durch begrenzte Zulassungen von Fahrzeugen und begrenzte Zeiten für Ladetätigkeiten reglementieren .

    Man muss sich einem öffentlichen Verkehrssystem anvertrauen das die individuelle Freiheit stark einschränken wird.
    Zusätzlich ermöglicht es in weiterer Zukunft kritische Menschen, noch sage ich nicht Regimgegner durch einfache Sperrmechanismen die Reisetätigkeit zu verunmöglichen.

    Die E-Mobilität ist die beste Möglichkeit Menschen zu kontrollieren und – wenn es zweckmäßig erscheint – zu isolieren.

  3. sokrates9

    Glaube nicht dass Elektroauto sich so wie Verbrenner durchsetzen wird können.Was passiert eigentlich außerhalb von Mitteleuropa?Kann mkr e- Infrastruktur in Afrika, weiten Teilen Asiens, Südamerika nicht vorstellen. Ist doch selbst bei uns nur unter Ausschaltung aller marktwirtschaftlichen kriterien darstellbar!

  4. leopard

    Ein E-Auto verliert ebenfalls an Wert, und zwar mehr als Verbrenner. Dies deshalb, weil nach acht Jahren der Batteriewechsel fällig ist und die neuen mehr kosten als der Zeitwert des Kfz. Und wer trägt dann die Entsorgungskosten eines E-Autos?

  5. Falke

    Ich habe da keine Probleme. Nach Meinung unabhängiger (tatsächlicher) Fachleute, ist das E-Auto aus verschiedenen Gründen ein Schlag ins Wasser und wird kein langes Leben haben. Vielleicht wird die Wasserstofftechnologie in den nächsten Jahren soweit entwickelt sein, dass sie in größerer Anzahl in PKWs eingesetzt werden kann. Wenn Verkehr weiterhin aufrechterhalten werden soll (und das wird wohl auch zuünftig notwendig sein), wird man früher oder später reumütig zum Benziner und/oder Diesel zurückkehren. Das wird umso früher passieren, je früher Grüne und ähnliche Feinde der Menschheit und des Fortschritts von der Bildfäche verschwinden.

  6. sokrates9

    27 KW Strom ist für die Herstellung von 1 Kilo Wasserstoff notwendig; die Energiedichte von Wasserstoff ist halb so hoch wie die von Benzin! Kalkulationen werden meist mit neuen Betriebswirtschaftlichen Rechnungsmethoden (vor dem Gendern sagte man früher Milchmädchentechnungmilchmädchenkonform ): Überschüssiger Strom kostet nichts, daher kostet Wasserstoff auch nichts und alles ist Gratis!.Die Infrastruktur zur Wasserstoffherstellung sind Sowiesokosten die man eh braucht…

  7. GeBa

    Da ich meinen geliebtenTiguan, der jetzt zwar 7 1/2 Jahre alt ist aber nur 47.000 km auf den Rädern hat, sicher noch einige Jahre fahren werde und ich dann ein Alter erreicht haben werde, wo man sich einen Neukauf eher überlegt, da dann mehr die Erben profitieren würden, gäbe es für mich nur eine Alternative.
    Sicher kein eAuto, sicher auch kein Leasing für ein „normales“ Auto, sondern:

    https://www.sorglos-guenstig-fahren.com/?gclid=EAIaIQobChMI2cmZooPn8QIVgvdRCh2j4AnzEAAYASAAEgKCdPD_BwE

    Die beste Sache seit Erfindung des Rades 🤭

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