Lufthansa gegen Ryanair: Der große Vorteil des deutschen „Junkies“

Von | 28. April 2020

Die deutsche Airline kann auf milliardenschwere Hilfe hoffen, was ihr einen besseren Neustart als vielen Wettbewerbern ermöglicht. Den Chef des Billigfliegers Ryanair stört das gewaltig. Sein Unternehmen dürfte ein großes Auslastungsproblem bekommen. mehr hier

2 Gedanken zu „Lufthansa gegen Ryanair: Der große Vorteil des deutschen „Junkies“

  1. Gerald

    Bis vor ca. 15 Jahren habe ich jede Gelegenheit genützt um mit der AUA zu fliegen. Als ich dann in der österreichischen Botschaft in Shanghai ein Werbeplakat der AUA sah, das Flüge von und nach China samt Anschlussflug in jede europäische Hauptstadt um ein Drittel des Preises den ich aus Österreich zu bezahlen hatte anbot, war es mit einem Schlag mit der Liebe zur nationalen Fluglinie vorbei. Genauso erlebte ich es in der, damals nur über die Star Alliance verbundene Lufthansa. Deutsche Kunden zahlten oft ein Vielfaches des Preises den ich bezahlte, wenn ich aus Italien buchte und das Anschlussflugticket wegwarf.
    Da sieht man, was die sogenannten nationalen Leitunternehmen von ihren Landsleuten halten: zu melkende Kühe!
    Deshalb keinen Cent der in irgendeiner Weise wettbewerbsverzerrend wirkt, für Unternehmen die ihre eigenen Kosten nicht im Griff haben, wenn die selbe Leistung von Firmen angeboten wird, die derartige staatliche Hilfen nicht erhalten.
    Dann sehen wir halt mit nostalgisch verklärtem Blick auf alte Fotos mit den stolzen (manchmal auch arroganten) Stewardessen mit den roten Uniformen, wie wir vielleicht auch Bilder von Kutschen aus der Kaiserzeit betrachten.

  2. Falke

    Dass die Lufthansa für die deutsche Wirtschaft “systemrelevant” ist, dürfte die deutsche Regierung nicht unbedingt sehr beeindrucken. Vor allem, wenn man bedenkt, welchen Krieg sie seit geraumer Zeit gegen die zumindest genauso systemrelevante Autoindustrie führt. Gemeinsam ist den beiden überdies, das sie als besonders umweltschädlich gelten; daher ist die derzeitige Situation für die “Klimaretter” wie Ostern und (nochmals) Weihnachten zusammen. Es ist höchste Zeit, dass sich (endlich!) wieder Greta meldet und den ratlosen Regierungen sagt, wie sie mit den Fluglinien verfahren sollen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.