Luxuspensionen, teuer wie Hypo

“Selbstbedienung an öffentlichen Kassen” kostet Steuerzahler “15 bis 18 Milliarden Euro”. (hier)

14 comments

  1. Thomas Holzer

    Da hilft kein Ausmisten des Augiasstalles mehr, da hilft nur noch ein radikaler Kurswechsel, sprich ein Totalumbau des Systems.

  2. stiller Mitleser

    Bernd Marin ist seit Jahrzehnten mit diesem Thema in den Medien – leider wirkungslos. Glücklicherweise ist er zäh!
    Die politische Gruppe ist eben die Nachfolge der Familie/Sippe und Blut ist dicker als Wasser, deswegen werden auch die Kinder sofort in diese privilegierten Bereiche (geblockte Altersteilzeit, de facto Pension mit 54, Zeit für Konsulentenjobs, alle Ausbildungen dafür selbstverständlich von der sozialen Interessensvertretung, die diese favorablen Konditionen gewährt, finanziert) geschubst …

  3. Gerald Steinbach

    Die Minderheiten sind immer das Problem und die anderen, die nicht privilegierte Mehrheit darf dann die nötigen “Reformen ” ausbaden und das wird dann als Gerechtigkeit verkauft, ..aua

  4. Christian Peter

    Der Staat als Beute der politischen Parteien – dennoch gibt es immer noch Bürger, die das System durch Abgabe einer Stimme bei Wahlen am Leben erhalten.

  5. Rennziege

    Und wieder einmal hab’ ich Heimweh nach der guten alten Monarchie. Dort waren pekuniäre Verwöhnungen von Staatsdienern und Soldaten an herausragende Leistungen gebunden, also ausgesprochen rar — was nicht nur in Joseph Roths “Radetzkymarsch” nachzulesen ist, sondern auch bei diversen Historikern.
    Es gab auch keinerlei Bevorzugung einer Klasse, wie sie heute Beamte, Politiker, Manager und Sesselfurzer staatsnaher Betriebe genießen; die rotgrüne Mär einer “klassenlosen, sozial gerechten Gesellschaft” wird dadurch täglich als unverschämte Lüge entlarvt, deren Drehorgler sich als erste selbstbedienen.

  6. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Sie tippen es! Hoffentlich nicht bei Minusgraden auf ihrem i-phone 😉
    Andererseits: Für die Monarchie ist kein Opfer zu gering 😀

  7. Rennziege

    21. Januar 2017 – 15:48 — Thomas Holzer
    Ich war nie eine Freundin von Apple: überteuert, arrogant, auch bei Garantie und Service. Software für Analphabeten und Behinderte, immer nur Leporellos, so gut wie keine Tastatur-Shortcuts; allein schon der sture Verzicht auf einen zweiten Mausknopf (der in MS-Programmen viele Umwege erspart) treibt mich zum Wahnsinn, wenn ich beruflich auf Mac-Krücken gastpielen muss. Außerdem ist das MS-Office-Paket in seiner Mac-Version lähmend langsam und nur teilkompatibel mit MS-PCs, so dass zwischen beiden Welten ausgetauschte Daten stets nachbearbeitet werden müssen.
    Also hab’ ich auch kein iPhone, sondern ein langlebiges S6 von Samsung, das auch bei -15°C noch funzt. Doch ich schweife ab.
    Ich bin eh bei Ihnen: Für einen Revival der Monarchie wären keine Opfer nötig; allein die eingesparten Länderregierungen und Kammerkraken, die Gesundschrumpfung des Nationalrats, der Bürokratie und der Beamtenheere, Abschaffung der NGO-, Medien- und Parteisubventionen und der privilegerten Pensionen würde die Staatsverschuldung grandios verringern. Und das wäre nur der Anfang einer Heilung an Kopf und Gliedern. 🙂
    Auch eine adäquate Besinnung auf die alte Maxime Cuius regio, eius religio wäre heilsam besonders in Zeiten wie diesen. (Ich wage zu bezweifeln, dass irgendeine(r) aus dem Geschlecht der Habsburger oder Babenberger sich den Muslimen oder den Scientologen zugewandt hat. Am liebsten wär’ mir ja eine Maria Theresia II. — nicht wegen Weiblichkeit, sondern weil sie so g’scheit war wie drei Mannsbilder.)

  8. Thomas Holzer

    Die Habsburger haben den Islam in ihrem Reich! toleriert!, eben weil die islamische Bevölkerung -damals- (grosso modo), dem Reich, ja der Reichsidee nicht negativ gegenübergestanden war

  9. mariuslupus

    Peanuts, warum diese Aufregung. Die Zeiten von Luxuspensionen für illegale Eindringlinge sind bereits da, Und an diesen Luxuspensionen für Araber, Nordafrikaner, Moslems und Islamisten, Afghanen, wird sich in den nächsten Jahrzehnten nichts ändern. Der Steuerzahler wird auch die zweite und dritte Generation, der Illegalen versorgen, ernähren, müssen.
    Aber, so ist der Wille der Obrigkeit, der Untertan buckelt, zahlt und kuscht.

  10. Johannes

    Dabei wäre es so einfach es gibt eine Pensionsobergrenze für alle, wer mehr will muß privat vorsorgen und Schluß! Da passiert etwas das sehr typisch ist für zerfallende Kulturen, Volksvertreter die Maß und Unrechtsbewußtsein verlieren und so den Grundstein für einen Untergang legen der an afrikanische Verhältnisse erinnert. Ob die FPÖ es anders machen würde? Ich weiß es nicht, aber wer sonst bietet sich denn an?
    Die Grünen scheinen gegen Korruption sehr immun zu sein, aber was nützt es wenn sie durch aberwitzige Immigrationsphantasien noch viel mehr Schaden anrichten. Wer die Steigerung der Wiener Ausgaben für Mindestsicherung der letzten vier Jahre betrachtet kann auch erkennen was die zusätzlichen Forderungen der Grünen an Sozialzahlungen für uns bedeuten würde.

    Unsere Politiker haben kein Gespür mehr für das was möglich und den Menschen zuzutrauen ist, daran und an der Tatsache das Wien an seinen Sozialzahlungen zugrunde gehen wird ist nicht zu rütteln.

    Egal wer nachkommt der Scherbenhaufen ist angerichtet.

  11. Luke Lametta

    Möchte der Herr Marin das nicht mal vorrechnen? Also ein paper dazu verfassen? Weil die jährlichen Einnahmen aus diesem tollen Sonderpensionenbegrenzungsgesetz sind bekannt, oder? Knackige 7 Millionen Euro, Tendenz fallend…

  12. Kluftinger

    @ Johannes
    Stimme ihnen zu: Wer mehr will muss selber vorsorgen!
    Aber dann soll sich das auch auszahlen und nicht wieder versteuert werden, sonst wird das nie etwas.

  13. Luke Lametta

    Selbst wenn die Rechnung – und es würd mich wirklich ziemlich wundern – stimmen sollte, die Aufmachung is mir zu reißerisch. Legt man historische Parameter an, werden diese Milliarden 2040 nur mehr 55% der heutigen Kaufkraft haben, wir reden also im best best best case von plusminus 250 mio./a Sparpotential… – ist einfach lästige Augenauswischerei, so wie “Verwaltungsreform” und all so Käse. Subventionen für ‘Flüchtlings’experiment pro Jahr gleichzeitig? 2000 Millionen. Für die ÖBB pro Jahr? 5000 Millionen. Keinerlei Hinweis jeweils darauf, dass diese Milliarden nicht weiterhin Jahr für Jahr für Jahr fällig werden…

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .