9 comments

  1. Selbstdenker

    Von der Basler Zeitung bin ich an sich bessere Artikel gewohnt; das zum Teil recht klar durchschimmernde Parteiergreifen zugunsten der MeToo-Spinnerten nervt.

    “Die Gegenreaktion auf die #MeToo-Bewegung habe etwas paranoide Züge.”

    Ganz im Gegensatz zur “hochseriösen” Hexenjagd der MeToo-Spinnerten, oder?

    “Wenn Männer nicht mehr mit Frauen zusammen reisen oder aufhören, ihre Mentoren zu sein, weil sie eine Klage wegen sexueller Belästigung fürchten, so laufen sie voll in eine Klage wegen sexueller Diskriminierung hinein.”

    Diesen Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Wenn Männer aufhören Frauen nach oben zu hieven, “nur” weil man sie unter Ausschluss jeglicher Rechtsstaatlichkeit beruflich und sozial je nach künftigen Gusto beliebig ruinieren kann, werden sie halt wegen Diskriminierung verklagt.

    “Die Wallstreet ist an der Meritokratie der früheren Jahre hängen geblieben.”

    Viel “besser” als meriotokratische Stellenbesetzungen sind natürlich quotenbasierende Stellenbesetzungen. Speziell bei z.B. einer Herzoperation wäre doch jeder froh, wenn die Chirurgen nicht nach ihren Fähigkeiten, sondern nach Merkmalen wie Geschlecht, sexueller Neigung, Hautfarbe oder Religion ausgewählt werden. Nicht auszumalen, wenn ein weisser, heterosexueller Mann so einen Eingriff vornehmen würde.

  2. Herbert Manninger

    Wenn 30 Jahre alte Griffe aufs Knie ohne Beweise, ohne Zeugen, reichen, dann wird auch eine kilometerweit Entfernung kein Hindernis für eine Verurteilung auf derzeitigem Inquisitionsniveau sein.

  3. Josi

    Zitiere den Artikel “Ein Privatbanker folgt dem Ratschlag seiner Frau und vereinbart keine Geschäftsessen mehr mit Frauen unter 35 Jahren. Sie sind offensichtlich eine zu grosse Versuchung.” Nein, sie sind keine “zu große Versuchung” – es besteht die Gefahr, dass irgendeine der Damen irgendwann irgendeine Geste oder ein Wort als “sexuellen Angriff” oder als “Anmache” oder als “Beleidigung” interpretiert, auch, wenn’s absolut nicht so gemeint war. Und das sage ich, als Frau und Vergewaltigungsopfer … ich als Mann würde auch “paranoid” sein, in diesen Zeiten, wo Frauen Geschehnisse ausgraben, die vor Jahrzehnten passiert sind, irgendwas behaupten können, ohne es beweisen zu müssen. Man stelle sich vor, Männer würden das mit Frauen machen, in Sachen Inkompetenz oder unangemessenes aufreizendes Verhalten … es würde Milliarden “#malemetoo”-Fälle geben. Ich weiß, wovon ich spreche, ich war in vielen Branchen tätig. Als Frau Mitte Fünfzig habe ich jetzt tausendmal lieber mit Machos zu tun, weil ich die einschätzen kann, als mit irgendwelchen jungen Trutscherln, die vor laute “Gerechtigkeit” noch nie dazu gekommen sind, erwachsen zu werden und das Frausein zu begreifen, ganz zu schweigen vom natürlichen Gefüge der Dinge. Und ich bin absolut gegen Fehlverhalten – aber echtes und solches, das wirklich nachweislich schadet. Die vielen “#metoo”-Damen, die nach Jahrezehnten Anklage erheben, haben alle in Kauf genommen, dass andere Frauen zu Opfern der Männer werden, die ihnen zu nahe gekommen sind. Und das gehört auch bestraft, das ist unterlassene Hilfestellung, im weiteren Sinn. Also war den Damen die Karriere doch wichtiger. Man nehme Rose McGowan: Sie saß am Rand eines Whirlpools, Weinstein war im Wasser und machte sich oral an ihr zu schaffen, und sie spielte ihm einen Orgasmus vor. Wie, um alles in der Welt, sollte der Mann wissen, dass sie sich gerade “vergewaltigt” fühlte? Es ist borderline Verleumdung, was manche Frauen so aufführen in Sachen “Hilfe, ich würde geschändet”. Dieses Verhalten ist ein Schlag ins Gesicht der Frauen, die brutalste körperliche Misshandlung ertragen müssen und sich nicht wehren dürfen, weil’s zu ihrer “Religionsauslegung” gehört. Ich verstehe halt nicht, warum die Männer sich nicht sinnvoll wehren, besonders, wenn die Karriere schon ruiniert ist.

  4. astuga

    @GeBa
    Das ist ja das absurde, gerade über Juncker, oder etwa auch die Frauenfeindlichkeit des Islam und muslimische sexuelle Gewalt, regen sich die üblichen Verdächtigen eben nicht auf.
    Und erwähnt man es, ist man entweder gleich Nazi, oder es wird mit dem angeblichen Gender pay gap gekontert.
    Blöder gehts nimmer…
    Darum sind auch sowohl die metoo-Bewegung wie der sog. Womens March in den USA den Bach runter gegangen.
    Die Damen… pardon, “Womyn” sind an den eigenen moralischen Ansprüchen und ideologischen Widersprüchen gescheitert.

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