«Männer sind Müll»: Feminismus hat einen neuen Tiefpunkt erreicht

“Unter dem Hashtag #MenAreTrash schreiben sich deutsche Aktivistinnen ihren Männerhass von der Seele. Was das mit dem Kampf für Frauenrechte zu tun haben soll, können sie selbst nicht erklären. Es geht angeblich um gesellschaftliche Strukturen…” (NZZ, hier)

14 comments

  1. Mourawetz

    Die Widerspenstigkeit nimmt immer extremere Formen an. Wie in der Mode. muss alles extremer werden, um noch Aufmerksamkeit zu erregen.

  2. Kluftinger

    Männerhassende Frauen hat es immer schon gegeben (auch in der Weltliteratur), aber jetzt kommt halt das “Medium” dazu welches eine breite Öffentlichkeit erreicht.
    Ob das auch die Qualität des Hasses erhöht muss noch geprüft werden.

  3. Selbstdenker

    @Mourawetz:
    Der Vergleich mit der Mode ist sehr treffend. Es ist aber weniger die Steigerung der extremen Außenwirkung, die hier im Werk ist, sondern die Degeneration einer Bewegung von innen heraus.

    Mode würde ich mit einer ästhetischen Symbolik übersetzen. Vergleichbar damit, handelt es sich bei den Hashtags und Kampfbegriffen der Linken um eine politisch-ideologische Symbolik. In beiden Fällen geht es darum Aufmerksamkeit zu erregen und Zugehörigkeit und Abgrenzung gleichzeitig zu symbolisieren. Kampfbegriffe haben darüber hinaus noch weitere Funktionen.

    Linke haben ein Weltbild, das primär auf Symbolik, Glaubenssätzen und Utopien als auf belastbaren Fakten aufbaut. Kampfbegriffe und die Bedeutung, die man ihnen beimisst, spielen in der politischen Auseinandersetzung, die Linke permanent suchen, eine große Rolle.

    Kampfbegriffe, die in den allgemeinen Sprachgebrauch übergehen, sind ein Vehikel mit dem ein bestimmter Narrativ auf längere Zeit in die öffentliche Wahrnehmung eingespeist und politische Interessen dauerhaft institutionalisiert werden können.

    Wer Kampfbegriffe wie „Gender Pay Gap“ oder „Refugee“ unhinterfragt schluckt, wird auch den dahinterliegenden Narrativ – wenn auch mit mehr oder wenig großen Abstrichen – schlucken. Er befindet sich bereits auf dem unebenen Spielfeld der Linken und hat dann nach deren Regeln zu spielen. Und jedes Mal, wenn der Kampfbegriff unhinterfragt wiederholt wird, wird auch der Narrativ – ähnlich einem Muskel – in der öffentlichen Wahrnehmung trainiert.

    Zunächst lehne ich die Gleichsetzung vom Feminismus mit „den Frauen“ ab. Im Umkehrschluss kritisiere ich auch nicht pauschal „die Frauen“, wenn ich den Feminismus kritisiere.

    Der Feminismus hat von Anfang an bestimmte Geburtsfehler, jedoch konnte jeder Mensch, der nach dem Prinzip leben und leben lassen, lebt, kein Problem mit den ursprünglichen Forderungen der Feministinnen nach Gleichberechtigung haben.

    Nachdem diese ursprünglichen Ziele in den 1960iger Jahren nach und nach in allen westlichen Ländern umgesetzt wurden, stellte sich für Feministinnen die Frage, wie sie eine Bewegung, die de facto am Ziel angelangt ist, aufrechterhalten oder sogar noch verstärken können.

    Das war der Zeitpunkt an dem aus einer ursprünglichen Bürgerrechtsbewegung ein supremacist movement entstand. In einer Art bipolaren Wechselspiel aus geradezu pathologischen Minderwertigkeits- und Überlegenheitsphantasien werden seitdem – begleitet von neuen Kampfbegriffen – ständig neue vermeintliche „Unterdrückungsschemata“ konstruiert, die es wiederum mit Bevorzugungen auszugleichen gilt.

    Je mehr diese – seit Jahrzehnten schon jede Bodenhaftung verlassenen – Forderungen erfüllt werden, desto schriller und aggressiver werden die Kampfbegriffe und Hashtags werden. So als würde man einen Kokainabhängigen beruhigen wollen, indem man ihn eine weitere Line besorgt. Kurzzeitig mag der Kokser aufhören zu toben, beim nächsten Mal wird er aber noch aggressiver werden.

    Wenn sich der Feminismus als Marke aufspielt, die vorgibt, für „die Frauen“ zu stehen, so tun mir die vielen Frauen leid, deren Weiblichkeit vom Feminismus immer aggressiver bekämpft und entwertet wird.

    Eine Frau, die von sich selbst behauptet eine Feministin zu sein, hat in etwa die gleiche Attraktivität als wenn sie eine hochansteckende, stark unangenehm riechende und optisch kaum zu ertragende Geschlechtskrankheit hätte.

    Wäre ich eine Frau, dann würde ich mich dagegen wehren, dass diese häufig unintelligenten, uneigenständigen und hässlichen Versagerinnen für mich sprechen. Ich würde nicht zulassen, dass man deren psychischen Störungen mit mir in Verbindung bringt. Und sollte es jemals eine „Männerbewegung“ nach feministischen „Vorbild“ geben, so würde mich ebenfalls dagegen wehren, dass die Gestalten für mich sprechen, nur weil sie das gleiche Geschlecht haben.

  4. Falke

    Das kommt wohl von denjenigen Frauen, die aufgrund ihres Aussehens, mangelnder Intelligenz usw. keinen Mann abbekommen haben. Ganz abgesehen davon, fallen derartige Aussagen doch wohl unter den Verhetzungsparagraphen. Ich möchte gar nicht wissen was los wäre, würden Männerorganisationen das gleiche über Frauen sagen.

  5. Selbstdenker

    @Falke:
    Guter Aspekt. Wie “neutral” das immer stärker auswuchernde Dickicht gesetzlich verankerter Meinungsverbote ist, lässt sich auch hier gut ablesen. Wetten, dass gegen diesen per Definition sexistischen und verhetzenden Hashtag nichts unternommen wird?

    Twitter & Co meinten ja auch lange Zeit, das man IS-Propagandaoutlets auf ihren Plattformen nicht sperren könne. Schneller gehts hingegen dieser Tage bei ihnen nicht genehmen Stimmen, die weder geltendes Recht noch deren Nutzungsbedinungen brechen.

  6. fxs

    Muss man wirklich jede Dummheit thematisieren? Solche Idiotien erledigen sich doch von selbst. Gegen Dummheit ist eben kein Kraut gewachsen, und was schert’s die Eiche, wenn die Sau sich an ihr reibt?

  7. Selbstdenker

    @fxs:
    Ja, man muss diese Dummheiten thematisieren, da sie sich sonst immer weiter auswachsen. Wie oben erklärt, schleichen sich politische Kampfbegriffe und in einen Narrativ gepackte Dummheiten in die öffentliche Wahrnehmung ein und können dort sehr lange verweilen, wenn man ihnen nicht rechtzeitig die Luft auslässt.

    Es ist die – jeweils für sich betrachtet – unbekämpfte graduelle Fortschreibung der Dummheit, die sich in neue und noch größere Dummheiten auswächst. Man hat die Wahl zwischen der lästigen Auseinandersetzung mit den Dummheiten der Linken heute und den ganz großen Ärger morgen.

  8. Selbstdenker

    @fxs:
    Eine Rufmordkampagne baut geradezu darauf auf:

    “Statt unhaltbare Behauptungen zu korrigieren, […] wurde ihre Widerlegung heruntergespielt, woraus sich ‘ein selbstständiges kritikloses Weiterwirken und Erweitern der Beschuldigungen’ ergeben habe.”

    Siehe dazu:
    https://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/karlpeterschwarz/5480644/Wie-man-mit-der-Nazikeule-einen-Rufmord-exekutiert?utm_campaign=blendle&utm_content=button&utm_medium=email&utm_source=publisher-diepresse

  9. Seerose

    @ selbstdenker @ falke
    Wenn ich auch im Grossen und Ganzen Ihrer Meinung bin, dass Feminismus nicht das “Gelbe vom Ei” ist, so muss ich doch Ihre Postings insofern kritisieren, dass Sie sich am Aussehen von Frauen orientieren, Frauen Heruntermachen auf Grund Ihres Aussehens. Männer sind wohl auch nicht zu 100 % Adonisse (schreibt frau das jetzt mit Doppelss oder ohne, egal), haben Bierbäuche und schlaffe Hinterteile, Putenhälse und noch so einiges was nicht hübsch ist.

    Was mich persönlich bei den Feministinnen so stört ist, dass sie nur den Mund aufreissen, wenn es um (wie sag ich das jetzt nur, um nicht die Netzpolizei zu aktivieren?) einheimische (ist das Wort erlaubt?) Männer geht.

    Sie sind aber ganz still, schlagen die Augen nieder, drehen den Kopf weg, wenn z.B. eine total verhüllte Frau bei 35 Grad Hitze, mit einem Doppelkinderwagen, und einem weiteren Kleinkind an der Hand (das vierte Kind ist bereits unterwegs, was man trotz des Umhangs der über die Strasse schleift, bereits sehen kann) devot hinter einem Mann herwatschelt, der vor ihr geht mit einer kurzen Hose, Sandalen und einem bis zum Nabel aufgeknöpften kurzärmeligen Hemd.

  10. Selbstdenker

    @Seerose:
    “…so muss ich doch Ihre Postings insofern kritisieren, dass Sie sich am Aussehen von Frauen orientieren, Frauen Heruntermachen auf Grund Ihres Aussehens.”

    Das Thema Aussehen thematisiere ich nur im Zusammenhang mit dieser im verlinkten Video (Kommentar vom 19. August 2018 – 13:46) dargebotenen Freakshow.

    Zumal auch ein (offenbar nicht-heterosexueller) “Mann” Teil dieser “Diskussionsrunde” ist, in der sich die Anwesenden einig sind, dass alles Übel der Welt von den Nichtanwesenden (=weiße, heterosexuelle Männer) ausgeht, weise ich Ihre obige pauschale Behauptung, mit der Sie mir wiederum Pauschalisierungen unterstellen, als unzutreffend und vom eigentlichen Thema ablenkend, zurück.

    Neben einer Analyse politischer Kampfbegriffe einerseits und der offenkundigen Degeneration einer ursprünglichen Bürgerrechtsbewegung anderseits, ist einer meiner zentralen Punkte die Ablehnung von Identity Politics:

    “Wäre ich eine Frau, dann würde ich mich dagegen wehren, dass diese häufig unintelligenten, uneigenständigen und hässlichen Versagerinnen für mich sprechen. Ich würde nicht zulassen, dass man deren psychischen Störungen mit mir in Verbindung bringt. Und sollte es jemals eine „Männerbewegung“ nach feministischen „Vorbild“ geben, so würde mich ebenfalls dagegen wehren, dass die Gestalten für mich sprechen, nur weil sie das gleiche Geschlecht haben.”

    Um eines meiner zentralen Argumente zu unterstreichen, erlaube ich mir anhand der von Ihnen angesprochenen Männer mit Bierbäuchen, schlaffe Hinterteilen oder Putenhälsen ein Beispiel zu skizzieren:

    Stellen Sie sich vor, Hermes Phettberg wäre heterosexuell und er würde eine “Männerrechtsbewegung” gründen, die sich anschickt, für alle Männer zu sprechen. Die Frauen würden pauschal zu Feinden erklärt und eine – aus subjektiven, negativen Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht gespeiste – Ideologie, die eine systemische Vorherrschaft der Frauen zu erkennen glaubt, konstruiert. Als Beweis werden Statistiken vorgelegt, die belegen, dass sich historisch gesehen 80% der Frauen nur mit 20% der Männer fortpflanzen.

    Die Männeristen fordern daher vom Staat
    – eine aktive Umverteilungspolitik sexueller Möglichkeiten mit dem Ziel einer sexuellen Gleichstellung,
    – ein gesetzliches Diskriminierungsverbot mit hohen Strafen und Beweislastumkehr, falls Männern der gleiche Zugang zum Sex verwehrt wird,
    – die Einführung vom freien Bordellbesuch (auf SteuerzahlerInnenkosten),
    – eine aktive Migrationspolitk, die speziell Frauen aus Thailand, der Ukraine oder Russland anspricht,
    – etc

    Ziemlich sicher würden Sie – so wie ich übrigens auch – die oben skizzierten Männeristen als Spinner bezeichnen. Ich würde mich zudem aktiv mit Händen und Füßen dagegen wehren, dass die Männeristen sich als meine “Vertreter” ausgeben und in meinen Namen sprechen.

    Dabei kritisiere ich nicht einmal Hermes Phettberg als Person – wahrscheinlich ist er sogar völlig in Ordnung. Dies insbesondere auch deshalb, weil er seine körperlichen Probleme nicht auf die Frauen projiziert und dazu seine Geschlechtsgenossen in Geiselhaft nimmt.

    Das Gleiche gilt für die “Damen” im verlinkten Video: ich kritisiere nicht grundsätzlich ihre körperlichen Gegebenheiten – dafür mag es tatsächlich auch medizinische Gründe geben -, sondern die Art und Weise wie sie damit umgehen. Statt das Beste aus der Situation zu machen und sich selbst im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu verbessern, projizieren sie ihre Probleme auf andere und nehmen dazu ihre Geschlechtsgenossinnen in Geiselhaft.

    Ich hoffe, Sie können jetzt verstehen, was gemeint ist.

  11. astuga

    Das Pack bekommt genau jene Männer die es verdient (dank Massenzuwanderung aus Shithole-countries). Und wird selbst zu genau jenen Frauen das es immer verachtet hat.
    Die guten Männer und Frauen bleiben unter sich und beobachten das Schauspiel, teils amüsiert, teils angewidert.

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