Märtyrer soll man nicht aufhalten….

“…..Ich finde, Menschen, die Frauen bis zum Hals eingraben und dann steinigen oder Entwicklungshelfer und Bergführer enthaupten, sollten in ihrem Bestreben, Märtyrer zu werden, mit aller Kraft unterstützt werden….” (Der Autor Thomas Glavinic, hier)

49 comments

  1. Thomas Holzer

    Ich hoffe, jedoch, diese zwei Attentäter werden lebend! gefangen genommen und zu lebenslanger Einzelhaft verurteilt. In diesem Fall wäre lebenslanges Steine Klopfen bei Wasser und Brot mit entsprechender Fußfessel angebracht!
    Man sollte ihnen nicht den Gefallen machen, sie als “Märtyrer” bei der Verhaftung zu töten.

  2. Rado

    Wieder mal Saison für deutsches Maulheldentum?
    Vor zehn Jahren schon meinte Otto Schily “Wer den Tod liebt, kann ihn haben”. Und was war?
    Bundeswehr ab in den Hindukusch, denn dort irgendwo gilt es die deutsche Freiheit zu verteidigen!
    In Wahrheit ein aktionistisches Ablenkungsmanöver wie man heute weiß.
    Deutschland ist in Wahrheit nicht einmal willens, diesen Leuten die Sozialhilfe zu kürzen!

  3. waldsee

    zu holzer : das mit dem einfangen finde ich nicht so gut.befreiungsversuche werden folgen (es sind ja muslim.helden,die von
    sehr vielen heimlich bewundert werden.) auch kostet die bewachung
    der 2 einige hundert euro pro tag.das sind dann ……..mit dem geld kann man dann wieder viele zuwandernde muslime unterstützen.usw,usf.
    übrigens:gibt es schon eine islam-austrittswelle wegen paris und boku haram in afrika ??

  4. Thomas Holzer

    @Waldsee
    Muß man ja nicht groß an die Öffentlichkeit hängen, wo die beiden für den Rest ihres Lebens Steiner klopfen dürfen 😉 (Natürlich Mobiltelephonverbot!)
    Und die Kosten könnten ja durch “Zakat”, aufgebracht von den vielen islamischen Gemeinden in Frankreich und weltweit aufgebracht werden 😉

  5. cmh

    @holzer et al
    Ich wäre noch viel grausamer: ich würde die beiden Herrn zur Konversion zum Judentum bringen und sie dann freilassen.

  6. Thomas Holzer

    @cmh
    Man könnte sie anstatt mit Wasser und Brot auch nur mit Schweinefleisch und billigem Fusel laben 🙂

  7. Syria Forever

    cmh

    Wie meinen Sie das? Man wird nicht Jude wegen einem Buch oder ein wenig abgeschnittener Haut.
    Dummes Geschwätz!

  8. Syria Forever

    waldsee

    Wo sollten Muslime vom Islam “austreten”? Wenn Sie mir erklären wo und wie das von statten geht können Zahlen erhoben werden. Islam ist kein Club wie die verschiedenen Kirchen und auf Abfall vom Islam steht das Schwert.
    Würden Sie Ihren Verein verlassen wenn Sie wüssten es kostet Ihren Kopf?

  9. Rado

    @Syria Forever
    Zu den fanatischsten Feinden “abgefallener” Mohammedaner, vor allem wenn diese nur einigermaßen Grips haben, gehört die Europäische Linke!

    Siehe zB. Hamed Abdel-Samad oder Ayaan Hirsi

  10. Fragolin

    @waldsee
    Mit dem Islam ist es wie mit der EU: Es gibt einen Weg hinein, aber keinen wieder raus.
    Und es treten ja inzwischen hunderte pro Tag aus. Oder besser: werden ausgetreten. Durch Kopfschuss, Steinigen, Erhängen, Totpeitschen, Schächten…
    Aber das hat natürlich nichts mit dem Islam zu tun.

    Im Übrigen bin ich auch der Meinung, wer ein Märtyrer sein will, soll es haben. Die beiden Terroristen in Frankreich haben diesen Wunsch bereits geäußert. Bei den 88000 eingesetzten Beamten wird ja wohl ein guter Scharfschütze dabei sein, oder?

  11. Syria Forever

    Rado.
    Shabbat shalom

    Die Linke Europas, relativ egal welcher couleur, sind fanatische Feinde jeglichen Verstandes oder Bildung. Und wie Sie sicherlich wissen auch nicht minder fanatische Feinde der Juden.
    Nicht verwunderlich bei deren Vergangenheit…

  12. Thomas Holzer

    @cmh
    Zumindest 2 müssen die Fahne der Menschlichkeit hochhalten……………….

  13. Thomas F.

    @Thomas Holzer
    So sehr der Zorn auch berechtigt ist, aber gerade das Absehen von jeder Art von Vergeltungsjustiz sollte sein, was die westliche Welt von mittelalterlichen Gesellschaftsordnungen, deren Rechtsordung auf heiligen Schriften und Eingebungen von Gottesmännern beruht, unterscheidet.
    Zweck der Bestrafung in einem Rechtsstaat ist es schließlich, durch die drohende Sanktion die Menschen von der Begehung anderen schädigender Handlungen abzuhalten – und nicht Rache zu üben.
    Bei den Tatverdächtigen von Paris handelt es sich um Neurotiker, die in ihrem armseligen Leben ohnehin schon genug mitgemacht zu haben scheinen. Und jedes andere drohende Strafmaß hätte sie in ihrer Entscheidung auch nicht beeinflußt.
    Anstatt sich auf das gleiche Niveau zu begeben, wäre es wichtig sich mit klarem Kopf Gedanken zu machen, wie man sich am besten vor der zunehmend schwierigen Bedrohung von Zeitgenossen mit religiösem Wahn schützen wird können. Am wünschenswertesten wäre es natürlich letzterem beizukommen. Aber gerade dazu ist die erste Voraussetzung, dass das Thema tabulos diskutiert werden kann.

  14. Syria Forever

    Fragolin

    Das perfekte Szenario. Es könnten sonst Fakten auftauchen die wirklich niemand möchte.
    Deckt sich mit den NSU Mördern in Deutschland. Eine Farce seit Beginn. Eine junge Frau wird als Dämon präsentiert und die Verurteilung hatten die MSM vorab erledigt.
    Rechtsprechung nach Deutschem Vorbild.
    2 mutmassliche Terroristen mit Kopfschuss. Akte geschlossen.

  15. Thomas Holzer

    @Thomas F.
    Ich fordere eben nicht! die Todesstrafe für diese 2 Attentäter.
    Und ich wage zu bezweifeln, daß dies Neurotiker sind, die sind sehr überlegt an ihr “Werk” gegangen.
    Eichmann war auch kein Neurotiker, sondern schlicht und einfach, wie es Hannah Arendt richtig schrieb, die Personifizierung der “Banalität! des Bösen”.

  16. Fragolin

    @Syria Forever

    Das Blöde ist, dass diese selbsternannten Gotteskrieger mit dem Begriff “feige Schweine” bereits wohlwollend bedacht sind. Man mag mir die Wortwahl verzeihen. Sie geben nicht viel Chance zum Märtyrertod.
    In der Gruppe und mit der MPi im Anschlag metzeln sie Schulkinder, unbewaffnete Zivilisten, Wehrlose und Gefangene nieder. Aber was machen sie für ihren eigenen angeblich so ersehnten Märtyrertod? Nehmen eine Geisel und verhandeln?!
    Wären es mutige Kämpfer und Märtyrer für ihren Glauben, die auch nur ansatzweise Ehre in ihrem Bauch hätten und nicht nur feige Henker mit kranken Hirnen, würden sie bei einem Kampf gegen bewaffnete Feinde ihren Tod in Kauf nehmen mit dem Ziel, möglichst viele Feinde mitzureißen. Aber es sind keine mutigen Kämpfer sondern nur aggressive, hasszerfressene Soziopathen. Eigentlich arme Würschtel.
    Auch das macht den muslimischen Terror aus. Erst Raketen auf Schulen in Israel schießen und sich dann hinter menschlichen Schutzschilden verstecken; Abschussbasen in Kindergärten oder Krankenhäusern installieren. Vornherum großmäulig, aggressiv und brutal, aber wenn es drauf ankommt tückisch und feige. Selbst wenn sie ihre vergewaltigten Frauen zu Tode steinigen graben sie sie vorher bis zum Halse ein, damit sie nicht noch einen Stein zurückwerfen und einen mutigen Krieger verletzen könnte, bevor sie qualvoll verreckt.
    Wenn diese Gotteskrieger und ihr ganzer jubelnder Anhang eines geschafft haben, dann, dass ich ihnen auf Lebenszeit den Respekt und die Achtung, die sie immer großmäulig fordern, verwehren werde. Sie haben meine vollste Verachtung.
    Hochverdient.

  17. Rennziege

    9. Januar 2015 – 14:06 @Thomas Holzer
    @Thomas F.
    Der seltsame Verweis auf Adolf Eichmann führt in eine andere Dimension des Verbrechens.
    Ob Todesstrafe oder nicht für die Brüder Kouachi — diese Frage wird sich meines Erachtens gar nicht stellen. Denn die zwei werden ihre Verbrechen und ihre Gegenwehr fortsetzen, bis sie im Kampf den ersehnten, angeblichen “Märtyrertod” sterben, den Thomas Glavinic ihnen von Herzen gönnt.
    Das tu’ ich auch; denn dieses Ende erspart tausend müßige mediale Diskussionen und dem französischen Steuerzahler ungezählte Millionen Eulen an Rechts-, Bewachungs-, Psychiatrie- und Knastkosten im Hochsicherheitstrakt.

    Parallel wird zur Stunde in Paris weitergemordet: “Bei dem Überfall auf einen jüdischen Supermarkt in Paris sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Der schwerbewaffnete Angreifer hatte mindestens fünf Geiseln genommen. Er soll auch für den Tod einer jungen Polizistin gestern verantwortlich sein.”
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/charlie-hebdo-zwei-tote-bei-weiterer-geiselnahme-a-1012157.html

  18. Thomas Holzer

    Ob der Verweis seltsam ist, liegt im Auge des Betrachters.
    Ich wage eben zu bezweifeln, daß es sich um Neurotiker, Spinner, Soziopathen handelt. Ich gehe vielmehr davon aus, daß diese (derzeit) 3 Personen ziemlich überlegt handelten und handeln….

    Vielleicht sollte man ihnen die Möglichkeit einräumen, sich selbst zu liquidieren (natürlich ohne unbeteiligte Dritte mit in den Tod zu nehmen) und sie nicht durch einen Scharfschützen zu eliminieren

  19. Syria Forever

    Fragolin
    Guten Abend.

    Selbstverständlich sind das Feiglinge!
    Nur Feiglinge brauchen Götter oder Propheten um sich dahinter zu verstecken. Ein Mann von Ehre wählt den Degen.

    Sie sagen gerechtfertigt diese Feiglinge verdienen, hoch verdient, Ihre Verachtung!
    Shabbat shalom

    PS. Im offenen Kampf sind das, zum Grossteil, Feiglinge vor dem Herren.
    In Syrien, wenn diese Feiglinge richtigen Gegner, wie General Issam Zahreddine und seinen Brigaden, gegenüber stehen laufen sie wie die Hasen, deren String-Tangs gefüllt bis zur Oberkante!

  20. gargamel

    Die Zuordnung bei den Attentätern wird ja auch langsam verwirrend: Muslime, konservative Muslime, radikale Muslime, Islamisten, Salafisten, Konvertiten, Schiiten, Sunniten, Wahhabiten, Imamiten, Talibaniten, Schlichtbanditen,….
    Nur ein Element scheint alle zu vereinen: Niemand von denen hat etwas mit dem Islam zu tun!

  21. A.Felsberger

    >Ob der Verweis seltsam ist, liegt im Auge des Betrachters.> Ein wahres Wort, Herr Holzer. Adolf Eichmann war SS-Obersturmbannführer, ein Rang, der einem heutigen Oberstleutnant entspricht. Er war Leiter des Referats IV-D4 des RSHA, was in etwa einem heutigen Sektionschef entspricht. Und Sie verblöden sich diesen Mann mit einem Terroristen, einem abgestossenen Dreck der Gesellschaft zu vergleichen? Was ist der Grund für so abgrundtief dumme Vergleiche, was bezwecken sie damit? Oder tippen sie einfach Buchstaben in den Computer, nach dem Motto: “Is`eh`wurscht, was dabei rauskommt?” Wenn jemand glaubt, Menschen nach den Maßstäben der Nationalsozialismus zu verurteilen, dann sollte er zunächst mal lernen: Dass die SS ihr eigener Maßstab ist und keinen Vergleich mit sich duldet. Das wäre die wirkliche Demut vor der Katastrophe, die diese Epoche in unserer Geschichte darstellt. Alle, die bei jeder Gelegenheit “Himmler, Eichmann, Heydrich” schreien, sind sagenhafte Dummköpfe und tun niemanden etwas Gutes!

  22. Thomas Holzer

    “Adolf Eichmann war SS-Obersturmbannführer, ein Rang, der einem heutigen Oberstleutnant entspricht. Er war Leiter des Referats IV-D4 des RSHA, was in etwa einem heutigen Sektionschef entspricht.”

    Danke für Ihre Aufklärung, das habe ich natürlich nicht gewusst………….

    “……………mit einem Terroristen, einem abgestossenen Dreck der Gesellschaft zu vergleichen”

    Sie tappen in die Falle “unserer” Politikerdarsteller, welche (fast) alle muslimischen Terroristen als Opfer, Verlierer unserer Gesellschaft mehr oder weniger exkulpieren

    Glauben Sie wirklich, ein Herr Eichmann hätte in einem liberalen Rechtsstaat -welcher diese Bezeichnung auch verdient- die Funktion eines Sektionschefs erlangt?!
    Außerdem, im III. Reich waren Partei- und “Staatsfunktionen” mehr als nur eng ineinander verwoben

    Und schlußendlich; daß das Böse absolut banal ist, hat nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun, sondern ist schlicht und einfach ein Fakt; aber dazu müsste man natürlich zuerst ein bisschen nachdenken, dann vielleicht nochmals nachdenken, und dann, aber nur unter Umständen, in die Tasten hauen…

  23. Syria Forever

    A. Felsberg.

    Da muss ich Ihnen zustimmen. Namen wie Himmler, Eichmann oder Heydrich haben besseres verdient. Massenmörder dieser Art müssen mit Stalin, Mao oder Pol Pot gemessen werden.

  24. A.Felsberger

    >Glauben Sie wirklich, ein Herr Eichmann hätte in einem liberalen Rechtsstaat -welcher diese Bezeichnung auch verdient- die Funktion eines Sektionschefs erlangt?!> Natürlich! Was glauben Sie? Dass ein begnadeter Technokrat heute ein Niemand wäre? >Und schlußendlich; daß das Böse absolut banal ist, hat nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun, sondern ist schlicht und einfach ein Fakt.> Es gibt kein “Gut” und “Böse”, es gibt immer nur die Zeit, die dies beurteilt. Das Jahr 1940 hatte eine andere Definition von “Gut” und “Böse” als das Jahr 1970. Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Jede Zeit urteilt NUR über sich selbst, alle anderen Urteile sind vergebens.

  25. Thomas Holzer

    Sie sind die Personifizierung des Relativismus
    Ihrer “Logik” entsprechend, sind die Terroristen in Paris nur aus Ihrer Sicht! böse; aus deren eigener Sicht, aus Sicht derer Anhänger, nicht.
    Ergo -Ihrer kruden These folgend- sind Mord, Raub, Vergewaltigung weder gut noch böse…

    “Jede Zeit urteilt NUR über sich selbst,…………..”

    Mit Verlaub; Zeit urteilt nicht über sich selbst; Urteile werden nur von Menschen immer nur! über die Vergangenheit gefällt, sei diese Vergangenheit 10 Sekunden oder 10000 Jahre “alt”

  26. A.Felsberger

    Warum jemand Terrorist wird, erschliesst sich mir nicht. Ich habe gestern eine vierstündige Dokumentation über die RAF im ZDF Info gesehen. Was mir aufgefallen ist: der Verlust der alltäglichen Sprache. Selbst, wenn man sich bemühen würde, könnte man den Worten eines Baader`s keinen Sinn abgewinnen. Die Terroristen entwickeln eine eigene Sprache, die für Aussenstehende nicht nachvollziehbar ist. Alle kamen sie aus gutem Hause, zumeist Mittelstandsfamilien, und alle haben sich irgendwo in ihrem Leben von der alltäglichen Welt verabschiedet. Ganz extrem war es beim Horst Mahler, der sich von einem erfolgreichen Anwalt in einen Terroristen verwandelte. Heute ist er übrigens wieder in Haft, aber diesmal, weil er nationalsozialistisch fühlt. Er ruft immer “Heil Hitler!” und zeigt sich dann selbst wegen Volksverhetzung an. Es muss ein grenzenloser Hass sein, der diese Leute antreibt. Es ist schwierig diesen Hass in einem Menschenleben zu lokalisieren, zu sagen, wann er entstanden ist und wo er herkommt. Noch schwieriger wird es sein: einen Hasser wird zurück in die Welt zu führen. Jeder Teufelsakt hinterlässt Spuren.

  27. krawutzikaputzi

    @Thomas 1100
    Unterlassen sie ihren Djihad gefälligst.

    Ihre Kausalkette unterliegt einen gewaltigen Irrtum. Es waren nämlich nicht diese Täter, die ihr tun für weitere Machtansprüche ausschlachten.
    Nein, es waren einfach “Menschen” wie sie, die pietätlos die Klappe aufmachen, weil sie aus reiner Gier gar nicht anders können.

  28. A.Felsberger

    Herr Holzer! Weder Sie noch ich sind in der Lage, sich in den Nationalsozialismus hineinzufühlen. Das schaffen wir nicht, ganz einfach, weil wir diese Zeit nicht erlebt haben. Relativismus ist ganz etwas anderes: Wenn jemand einen Terroristen und seine Taten als “gut” bezeichnet, dann ist er Relativist. Aber, wenn ich sage, dass der Nationalsozialismus seine eigenen Werturteile hat, dann bin ich kein Relativist, sondern ein: Realist. Was Sie hingegen versuchen, ist das Alles-Wissen zu proklamieren. Das haben wir nicht: weder Sie noch ich.

  29. Thomas Holzer

    “Es gibt kein “Gut” und “Böse”,”

    Was ist diese Aussage anderes als Relativismus?

    Natürlich hatte der Nationalsozialismus seine eigenen Unwerturteile! Dies heisst jedoch nicht, daß diese als Werturteile! von allen anerkannt wurden; ja, die -zumindest- passive Zustimmung der schweigende Mehrheit ist entsetzlich, aber es gab auch nicht wenige, wenn auch zu wenige, Gerechte.
    Weder versuche ich, ein “Alles-Wissen” zu proklamieren, noch behaupte ich, geschweige denn denke ich, in dessen Besitz zu sein; aber! jeder, der sich an die 10 Gebote hält, kann so falsch nicht liegen, und viel mehr erwarte ich gar nicht.
    Aber natürlich, wenn man das Bestreben hat, möglichst alles möglichst zu verkomplizieren, dann gleitet man unweigerlich in den von Ihnen postulierten Relativismus ab.

    Zum Nachdenken: “Wenn der Mensch an sich gut ist, das Böse nur in den Verhältnissen gesucht wird, dann ist das Christentum abgeschafft und der Terror hat ein gutes Gewissen”
    Günter Rohrmoser, Die metaphysische Situation der Zeit (1975)

  30. krawutzikaputzi

    Mein Posting zu den Ausführungen von Thomas F gerichtet.

    Ja wir leben in Rechtsstaaten mit nationalsozialistisch geprägter Rechtsprechung. Es zählen immer Ermessensgründe. Der Rechtsstaat behandelt nicht jeden gleich. Ob als Opfer oder Täter.

  31. Fragolin

    @gargamel

    Die ganzen verzweifelten Abtrennungsversuche sind zum Scheitern verurteilt.
    Es gibt nur zwei Arten von Moslems.
    Radikale und gemäßigte.
    Die radikalen Moslems morden und wüten, peinigen, unterdrücken und schlachten Wehrlose.
    Die moderaten… würden auch gerne, trauen sich aber nicht.
    Ach ja, und es gibt die liberalen Moslems. Man sieht sie gerade durch Europas Straßen ziehen. Zehntausende, die den Terroristen ein Plakat vor das Gesicht halten. “Du bist keiner von uns!” “Du beschmutzt Allah, wenn du in seinem Namen mordest!” “Wir verachten dich!”.
    Upps, ich sehe gerade…
    Es gibt doch nur die zwei ersteren…

  32. A.Felsberger

    “Wenn der Mensch an sich gut ist, das Böse nur in den Verhältnissen gesucht wird, dann ist das Christentum abgeschafft und der Terror hat ein gutes Gewissen”. Das Problem der Christlich-Konservativen ist doch: dass sie für unsere Welt keine Erklärung mehr anzubieten haben. Sie haben die Deutungshoheit verloren und alles Herumreiten auf Moral ist in einer durch und durch amoralischen Zeit höchstens lächerlich. Man wird zum Priester, hat aber keine Gefolgschaft mehr. Die Schäfchen kommen einem abhanden, weil sie sehen, dass man mit Stehlen weiter kommt als mit Rechtschaffenheit. Also, was soll das? Entweder bieten sie eine Erklärung an oder lassen es sein. Aber das Herunterbeten von “Gut” und “Böse” bringt sie keinen Millimeter mehr weiter! Die Desorientierung der Konservativen wird schön langsam für alle eine Belastung. Und nur, um uns nicht falsch zu verstehen: Ich begrüsse das nicht, – niemand wünscht sich den Verlust der konservativen Eliten – aber ich muss es zur Kenntnis nehmen: Die Konservativen versagen, sie haben nichts mehr zu bieten.

  33. Thomas Holzer

    Sie zäumen, wie üblich, “das Pferd von hinten auf”
    Die 10 Gebote sind unveränderliche Wahrheiten, ob diesen gefolgt wird oder nicht.

    “……….und alles Herumreiten auf Moral ist in einer durch und durch amoralischen Zeit höchstens lächerlich…………”

    Sie frönen wieder einmal Ihrem gelebten/geliebten Relativismus.

    Sollen wir, weil wir in einer “amoralischen Zeit” leben, die Moral bedingungslos über Bord werfen?!
    Ihrer Meinung nach schon; Sie scheinen das vielzitierte Fänchen im Wind zu personifizieren; frei nach dem Motto: sind die Zeiten “moralisch” verhalte ich mich dementsprechend, sind sie es nicht, dann halt nicht.
    Dies nennt man auch landläufig Relativismus……….

    Die Konservativen versagen überhaupt nicht, die Relativisten wie Sie versagen, weil diese sich ihre “Wahrheit” den Umständen entsprechend zurechtbiegen.

    Die Konservativen schielen nicht nach Mehrheiten, weil sie davon überzeugt sind, daß sich -egal wie viele Jahre es dauert- die Wahrheit durchsetzen wird.

    Die Konservativen sind sich bewußt, daß sie eine Minderheit sind, weil sie denken zumindest!in Dekaden, im Gegensatz zu den Relativisten/Opportunisten wie Ihnen, welche in -maximal- Wahlperioden rechnen -niemals denken!

    Ich erlaube mir Ihnen zu unterstellen, ein Anpassungstäter zu sein, ich jedoch bin ein Überzeugungstäter.

    konservative, katholische Stockliberale suchen nach keiner Deutungshochheit, sondern sie bieten nur an………….wir sind nämlich demütig

  34. A.Felsberger

    >Ich erlaube mir Ihnen zu unterstellen, ein Anpassungstäter zu sein, ich jedoch bin ein Überzeugungstäter.> Ich habe einen guten Freund, der Religionslehrer ist. Mit ihm führe ich diese Diskussion seit langem. Obwohl wir im politischen Empfinden gar nicht soweit auseinanderliegen, sieht er es als Zumutung, wenn ich relativiere. Er will klare Wahrheiten und er will sie auch vertreten dürfen. Das Abwägen, das Hineinversetzen in andere oder in eine andere Zeit, ist ihm ein Gräuel. Er will nicht darüber nachdenken, wie jene denken, für ihn zählt nur, was er denkt. Er geht noch viel weiter als Sie und wirft mir Blasphemie vor, Verächtlichmachung von Moral und Werten. Dass ich nicht urteile, heisst für ihn: dass ich seine Feinde verteidige. Auf die Idee, dass mein Nicht-Urteil auch eine Bestätigung seiner Moral sein könnte, kommt er nicht. Das ist ein unüberwindbarer Graben zwischen Ressentiment auf der einen Seite und Selbstbeobachtung auf der anderen. Niemand hat recht, niemand liegt falsch. Aber man sollte zumindest verstehen, dass hinter einem Nicht-Urteil auch ein Wahrheitsstreben kann. Nur dieser Gedanke ist einem Religionslehrer fremd. Er hat ja schon seine Wahrheit!

  35. Thomas Holzer

    @Felsberger
    “Niemand hat recht, niemand liegt falsch”

    Dann viel Spaß beim legitimieren von Mord, Totschlag, Raub, Vergewaltigung, Folter, et al.

    Sie sind ein “Meister” im -mit Verlaub- Phrasen dreschen, sind ein “Meister” der Indifferenz, des Alles ist richtig und Nichts ist falsch, haben keine Überzeugungen, sondern “maximal” Ansichten, welche sich je nach politischer Kleinwetterlage! drehen, nicht mal ändern…………

    Sie sind nicht mal willens und/oder fähig, konkreten Vorhaltungen zu widerschreiben!

    Wird im Namen einer Religion gemordet, ok, muß man akzeptieren, im Namen einer Ideologie auch, im Namen des Relativismus sowieso, weil sich erst im Nachhinein herausstellt -unter Umständen- ob dies ein Mord oder eine heldenhafte Tat war.

    Wann springen Sie eigentlich auf den Zug der “Gewinner” auf?!……..Ich denke, so spät als möglich, wo käme man denn hin, müsste man sich deklarieren!

  36. krawutzikaputzi

    @Felsberger

    Als hegemonialer Relegionist erinnern sie mich an jemanden.
    Ich versuche auch immer zu hinterfragen, wie vermeintlich “ethisch” und “moralisch” Bessergestellte deren Leben doch so schöner ist und mit allerlei monetaren Annehmlichkeiten gesegnet ist, dass sie es zur Schau stellen können, so weit abgleiten können.

  37. A.Felsberger

    Ich bin kein Gewinner, ich bin ein kleiner Arbeitnehmer. Meine persönliche Einstellung hat mit meinen Lebensverhältnissen nichts zu schaffen. Ja, ich habe Respekt vor politischen, ökonomischen und wissenschaftlichen Eliten, und ich gebe mir sogar Mühe, ihre allzuoft zur Schau gestellte Dummheit nach einem tieferen Sinn zu hinterfragen. Vielleicht sind doch die Massen, wie man erwarten müsste, dumm und nicht die Eliten? War doch in der Geschichte immer so, oder? Wir leben in einer Zeit, wo der Begriff “Bürger” umgewälzt wird: Als Bürger gilt nicht mehr jemand, der einer Nation angehört, sondern jemand: der Vermögen hat. Das ist eine historische Neudefinition, mit der sich kaum jemand anfreunden kann, die aber von den Eliten propagiert wird. Diese Umwälzung mache ich für die Hysterie der Masse verantwortlich. Für mich sind Ideologen aller Coleurs bloss die Wetterwähnchen im Wind, die diese Umwälzung gedanklich verarbeiten. Die Nationalen schreien: “Das darf nicht sein!”. Die Sozialisten: “Das wird nie geschehen!”. Und die Liberalen träumen sich in eine andere Welt. Aber es wird geschehen: Das Staatsbürgertum scheidet sich am Vermögen. Wir erleben es in Europa Tag für Tag: Die Glücklichsten retten sich in die Schweiz, die etwas weniger Glücklichen nach Deutschland, die ganz Unglücklichen bleiben in Bulgarien. Wenn sich die Masse so bestürzt zeigt, ob der Armut, die in Europa einwandert, dann ist sie wörtlich zu nehmen: Sie sieht nur ihrem eigenen Schicksal ins Auge!

    PS: Und unterstellen Sie mir jetzt ja nicht, dass ich das Ganze für “gut” halte.-)

  38. A.Felsberger

    >Wird im Namen einer Religion gemordet, ok, muß man akzeptieren, im Namen einer Ideologie auch> was soll man zu Wahnsinnigen und Verbrechern schon sagen? Ich gehe davon aus: dass für diese mordenden Scharen in Europa sehr harte Zeiten anbrechen werden. Die Nationalen werden stärker, viel stärker werden als wir uns das überhaupt vorstellen können. Und dann weht ein scharfer Wind durch den Kontinent, den manche Andersgläubige sich nicht wünschen werden. Aber das ursprüngliche Projekt, das wirkliche Projekt, das ich oben ansprach, das bleibt bestehen. Sagen wir so: Man wirft die Terroristen der Masse zum Fraß vor. Man beruhigt sie eine Zeit lang, bevor die echten Zumutungen beginnen. Kurzum: Keine schönen Zeiten.

  39. Thomas Holzer

    @Felsberger
    Again, mit Verlaub: eine “Windhose” mit Ihren Beiträgen verglichen, ist nicht existent; Sie fabulieren irrelevante, dubiose, abwartende, indifferente, belanglose, et al. Phrasen, um möglichst nie in die Situation zu kommen, sich zu deklarieren.
    Sie sind, mit Verlaub, ein “gestandener” Spießbürger, welcher zum Sozialismus –zumindest- tendieren muß!
    Keine persönliche Meinung, keine persönliche Überzeugung, kein Rückgrat, aber pseudo großgeistig alles in Frage stellend.,………….ach wie peinlich………….
    Aber………………”konservative, katholische Stockliberale” werden auch Ihresgleichen überdauern 😉 auch, oder gerade weil wir uns nicht mit dem Zeitgeist ein Bett teilen

    Sie scheinen ein Kind der NMS zu sein…………….

  40. A.Felsberger

    Ich kann mich nicht zu etwas bekennen, das ich nicht bin. Wie soll das gehen? Ich bin Nicht-Wähler seit langer, langer Zeit. Und käme auch nie auf die Idee irgendwo ein Kreuzerl zu machen. Über dieses infantile Stadium bin ich hinaus. Sympathie hege ich für keine einzige österreichischen Partei, aber ich habe meine Rangfolge der Antipathie. Die Liberalen, wie immer sie auftreten, stehen ganz oben. Ich habe was gegen Infantilität und die verorte ich dort. Von allen europäischen Staaten ist mir nur die Schweiz ein Vorbild. Ich würde es schätzen, wenn Österreich eine vergleichbare Entwicklung nehmen könnte. Mehr kann ich nicht sagen, so politisch empfinde ich nicht.

  41. A.Felsberger

    Was Sie, Herr Holzer, immer in diesen Sozialismus reinlegen, ist mir ein Rätsel. Sie müssen ein schweres Trauma haben. Diese SPÖ ist eine Null-Parte auf dem Weg zur Irrelevanz. Die Grünen haben mit Sozialismus gar nichts am Hut, die empfinde ich eher als bürgerlich. Wenn überhaupt eine Partei in Österreich sozialistisch genannt werden kann, dann ist es die FPÖ. Das ist die Partei des “kleinen Mannes”. Wir scheinen ein völlig anderes Verständnis der politischen Realitäten in unserem Land zu haben. Und hören Sie auf mir Sozialismus zu unterstellen, da werde ich echt g`rantig.-) Nur, weil ich kein Liberaler bin, bin ich noch lange kein Sozialist!

  42. Thomas Holzer

    “Die Liberalen, wie immer sie auftreten, stehen ganz oben. Ich habe was gegen Infantilität und die verorte ich dort”

    Warum?

    Warum gibt es weder das Gute noch das Böse

    Warum versagen die Konservativen

    Warum sind Sie weder Willens noch anscheinend in der Lage, zu urteilen

    Warum winden Sie sich wie ein Molch, einfachste Fragen zu beantworten

    Warum weichen Sie jeder konkreten Frage aus

    Warum sin Sie, mit Verlaub, so erbärmlich primitiv und naiv 🙂

  43. A.Felsberger

    Warum die Liberalen naiv sind? Das möchte ich Ihnen sagen. Es gibt Wege des Erfolgs und Wege des Misserfolgs, und die werden tagtäglich in der Welt beschritten. Die Schweiz geht ihren erfolgreichen Weg, die USA tut es, Deutschland tut es und China auch. Keines dieser Länder ist liberal, und dies sollte Grund genug sein vorbehaltlos über ökonomischen Erfolg nachzudenken. Was die Liberalen stattdessen tun, ist ihr Dogma vorzuschieben. So etwas mag ich nicht.

  44. gms

    A.Felsberger,

    “[Die] entwickeln eine eigene Sprache, die für Aussenstehende nicht nachvollziehbar ist. Alle kamen sie aus gutem Hause, zumeist Mittelstandsfamilien, und alle haben sich irgendwo in ihrem Leben von der alltäglichen Welt verabschiedet.”

    Eigenartiger Weise muß man bei einer solchen Beschreibung sofort an Linke denken. Die pubertieren dann trotzig bis ins hohe Alter hinein und pinseln mit wirren Sprachquasten hegelianische Verbalschüttbilder. Das einzig anzuerkennende Stringente ist der dabei zumeist gezeigte Gleichklang zwischen Inhalt und Verpackung, die nämlich jenen von Kindern entspricht. Für die ist auch egal, ob 2×3 nun 4, sechs oder schlumpf ist, weil bezahlen soll eh ein anderer.

    Wenn dann noch ausgerechnet ein Abziehbild des linken Infantilismus den Liberalen Kindlichkeit andichten will und die Bürgerlichkeit ausgerechnet bei den Grünen wähnt, dann ist das wahrhaft große Kino.

  45. A.Felsberger

    Schauen Sie, Herr Gms: Ihre Art von “Liberalismus” ist nicht sonderlich originell, denn bei näherem Hinsehen entpuppt er sich doch nur als Querulantentum und Elitehass. Glauben Sie mir: Andere können dieses Geschäft besser! Auf einen Zug aufzuspringen, der schon längst im Rollen ist, und den “kleinen Mann” genauso erfasst wie weite der Teile der Mittelschicht, ist für einen “Liberalen” ein Armutszeugnis. In gewisser Weise erinnert mich das an die Konservativen im Dritten Reich, die auch glaubten beim Führer dabei sein zu müssen. Ich brauche nur die Beiträge hier lesen, um zu begreifen, auf was das alles hinausläuft: Auf eine billige Kopie der Nationalen!
    Und ihr Sozialistenhass, der ganz offensichtlich pathologisch ist, gibt dem Ganzen nur den Rest! Ich will mit diesen Hassorgien nichts zu tun haben und deshalb stelle ich meine Beiträge hier jetzt auch ein!

    Alles Gute für die Zukunft! Meine ich ehrlich.-)

  46. Thomas Holzer

    “In gewisser Weise erinnert mich das an die Konservativen im Dritten Reich, die auch glaubten beim Führer dabei sein zu müssen.”

    “Weder Sie noch ich sind in der Lage, sich in den Nationalsozialismus hineinzufühlen. Das schaffen wir nicht, ganz einfach, weil wir diese Zeit nicht erlebt haben”

    Ich zitiere Sie!;)
    Stringenz scheint Ihnen ein Fremdwort zu sein; auf konkrete Fragen scheinen Sie auch nicht in der Lage zu sein, zu antworten………..

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