25 Gedanken zu „Mal was Angenehmes zur Entspannung…

  1. Graf Berge von Grips

    Bekannt, aber immer wieder gut…

  2. Rado

    Wenn es wenigstens nicht diese elende “Ode an die Freude” wäre.
    Diese Melodie empfand ich früher einmal als schön, aber jetzt kriege ich Brechreiz davon.

  3. Rennziege

    @Rado:
    San S’ net so streng, pittäh! Was kann Ludwig van Beethoven dafür, dass die EU sich die “Ode an die Freude” unter den Nagel gerissen hat?
    Schön bleibt sie ewig; ebenso Friedrich Schillers Text, der die EU um Längen überleben wird.

  4. Thomas Holzer

    Schön, daß das alles so spontan stattgefunden hat

  5. GS

    sehr schön, und ja, tut gut…einmal zur Abwechslung…und macht Mut…

  6. gms

    Angenehm? Das relativiert sich, erkennt man derart orchestrierte, perfekt in Bild und Ton festgehaltene “Spontanereignisse” als das was sie sind, nämlich Marketing, weniger verklausulisert auch Propaganda genannt, sofern staatsnahe Einrichtungen dahinterstehen [0][1]. Im May 2012 war das groß in Mode, bei [0] und [2] steht man als Initiator wenigstens zu seiner Urheberschaft.

    Kein Wunder, daß die Melodie der “Ode an die Freude” inzwischen mit Brechreiz aufgeladen ist.

    [0] ec.europa.eu/social/main.jsp?langId=de&catId=89&newsId=1311&furtherNews=yes
    14/05/2012, Flash mob event in Dublin to celebrate the European Year for Active Ageing
    [1] onbeing.org/blog/flashmob-or-polished-ad-spanish-plaza-video-feast/4740
    [2] youtube.com/watch?v=Hc1D7ZaQ51s
    May 24, 2012, Foreign & Commonwealth Office

  7. gms

    Zum Abrunden exemplarisch die Systematik hinter dem propagandistischen Guerilla Marketing: tipik.eu, deren Kunden: tipik.eu/clients; deren Werke: youtube.com/user/tipikmultimedia, sowie ergänzende Puzzlesteine unten anbei.

    Einmal mehr gilt ganz entspannt: If there is no price, then you are the price.

    ECL Flashmob 2012 Brussels.MPG
    youtube.com/watch?v=G6CSnO4kvKg
    Amazing flash mob Brussels European Parliament 8 May 2010 – TIPIK production
    youtube.com/watch?v=d2Ci_2raOfU

    europeancancerleagues.org/ewac/european-week-against-cancer-2012.html
    EUROPEAN FLASHMOBS AGAINST CANCER
    In the spirit of the European Week Against Cancer, we organised flashmob events on in major European cities, to encourage youth involvement in the dissemination of the European Code against Cancer
    BRUSSELS: On Wednesday May 23, a flashmob was held at 5pm, Carrefour de l’Europe (between Gare Centrale and Hotel Meridien) (Video coming soon).
    ROME: On Saturday May 26, a Flashmob took place in front of the Spanish Steps. (Video on LILT’s Facebook.)
    SPAIN: At two locations on Saturday May 26.

  8. gms

    Rado,

    “Sorry, kann nichts dafür, der Ekel kommt von ganz unten und ich kriege ihn auch nicht mit vernünftigen, rationalen Überlegungen wie dieser weg!”

    Komisch, haben doch derartige “staged events” keinerlei Methode. Sujet, Musik, Bildsprache (i.e. mit dem ultimativen Joker in Gestalt eines kleinen Mädchens, das einem erwachsenen Mann gegenübertritt und die Sache ins Rollen bringt), Zusammenstellung und Bekleidung der Protagonisten — alles ist immer wieder voll total innovativ und einzig das Werk wahrhaft philantropher Mäezen.
    Daß irgendein überambitionierter Verantwortlicher schon mal explizit drunterschreibt: “On friday, 23rd of may 2014, AEGEE-Aachen organized a flashmob to motivate people to vote for the European Parliament elections 2014” [1], tut absolut nichts zur Sache, es ist irrelevant und definitiv kein Indiz dafür, wie Massen manipuliert werden.

    Also liebe Kinder, geht ruhig weiter, es gibt absolut nichts zu sehen.

    [1] playithub.com/watch/aNy4SgE3MnI/aegee-aachen-presents-ode-to-joy-flashmob.html
    AEGEE-Aachen presents: Ode to joy (Flashmob)
    [2] playithub.com/watch/a23945btJYw/flashmob-nrnberg-2014-ode-an-die-freude.html
    Flashmob Nürnberg 2014 – Ode an die Freude

    p.s. Damit Ihre Postings nicht unnötig in der Moderation hängenbleiben, lassen Sie doch die vermeidbaren ersten Teile der beigefügten Links weg. Der Leser erkennt die Verweise auch so.

  9. Rennziege

    21. Juli 2016 – 13:07 — Rado
    Meine Lieblingsversion von “Rule, Britannia” ist diese:
    https://www.youtube.com/watch?v=rB5Nbp_gmgQ

    (Last Night of the Proms, 2013, Royal Albert Hall) … wie sich eine Nation liebevoll auf die Schippe nehmen kann — und dabei einen innigen Patriotismus zeigt, der die Briten von den meisten Europäern unterscheidet. Und eine etablierte Opernsängerin als Admiral Nelson … das muss einem erst mal einfallen.
    Schauen und hören Sie sich’s an! Und nicht nur Sie, wenn’s geht.

  10. Christian Ortner Beitragsautor

    @Rennziege: Perfekt. Karten für die Last Night 2016 sind derzeit übrigens ab 800 Euro noch vereinzelt erhältlich.

  11. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Das soll mal wer der Queen nachmachen 😉

  12. Rennziege

    Vielen Dank, Herr Holzer. Diesen Edward Elgar (Op.39) kann ich noch im Tiefschlaf auswendig. Und diese Musik widerspiegelt wie auch “Rule, Britannia” den kerngesunden Patriotismus aller Briten — egal, welcher Partei sie nahestehen. Wunderschön!
    (Spätes Geständnis: Mein alter Herr hat mich für ein paar Jahre in eine Grammar School geschickt. Dort gab und gibt es ein Schulorchester, in dem ich fiedeln und singen durfte. “God S(h)ave the Queen” 🙂 natürlich auch.)
    Natürlich gefielen mir diese Melodien und Texte. Ich brauch’ nicht zu wiederholen, dass ich Monarchistin bin — und dass jedes Land, das Patrotismus und Geschichte in den Mülleimer schmeißt, ebensogut w.o. geben kann.
    Wesensverwandte Grüße!

  13. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Wenn das Herz nicht dafür schlägt, kann man es im strömenden Regen sicherlich nicht so singen 🙂

  14. Rado

    @Rennziege 21. Juli 2016 – 15:38
    Großartig, Danke! habs gleich zweimal durchlaufen lassen!
    🙂

  15. Rado

    @Thomas Holzer
    So, habe jetzt nebenbei alle Elgar-Aufnahmen und vieles was noch dahinter kommt durch, ein Genuss! Besten Dank ebenfalls!

  16. kennerderlage

    immer noch besser als den flashmob finde ich die version “with the distinguished bariton robert bennington”: youtu.be/oWGZdYNpaSo

    ehrlicher sowieso.

  17. sokrates9

    …Britons never shall be slaves.. der BREXIT ist da die richtige Maßnahme!

  18. Rado

    Wir dürfen bald nicht einmal mehr Fendrichs I am from Austria höhren. Wann war das lied zuletzt im orf? Dafuer hoere ich gefuehlt permanent jussuf islam alais cat stevens.

  19. Rado

    PS:
    @gms
    Nach einer Runde neuen Runde Albert Hall:
    Kompliment auch an Sie, nämlich für ihre scharfsinnige Analysefähigkeit und sprachliche Ausdrucksfähigkeit. Habs erst beim dritten mal lesen verstanden. Beneidenswert!

  20. Rado

    PPS: (zu später Stunde)
    @Rennziege ” … Ich brauch‘ nicht zu wiederholen, dass ich Monarchistin bin …”
    War nicht Elisabeth II kurz und ein ganz klein wenig Königin von Österreich? Nämlich kraft des 2. alliierten Kontrollabkommens von ihrer Krönung 1952 bis zum Staatsvertrag 1955?
    Die dynastische Kontinuität ist damit gegeben und mit meiner Gattin bin ich mit völlig einig:
    Wir hätten gerne Prinz Harry!
    🙂

  21. Rennziege

    22. Juli 2016 – 00:15 — Rado
    Interessanter Gedanke! Aber weder in den Regelungen des Potsdamer Abkommens (August 1945) noch Im Zweiten Kontrollabkommen (Juni 1946) findet sich eine Silbe darüber. Der Alliierte Kontrollrat der vier Siegermächte war Österreichs Chefetage. Zumal diese aus Militärs bestand, nicht aus Politikern, wäre eine Erwähnung des britischen Monarchen, bis Februar 1952 noch George VI., auch untypisch gewesen.
    Also leider auch Elizabeth II. im Abseits.

    Doch spinnen wir den Gedanken weiter, es könnte so gekommen sein: Welch beinahe nahtlose Anbindung an die niemals verblichene Sissy-Verklärung — derselbe Vorname, das Haus Windsor, die damals auch im Ausland geliebten Filme mit Romy Schneider, die Bauwerke der Habsburger, etc.Himmelherrgott, wie viele Nonvaleurs und Möchtegerns in der Regierung wären uns damit erspart geblieben! Und welche Kosten!
    Freilich wäre es eine parlamentarische Demokratie geworden, ansatzweise schon von Franz Joseph eingeführt, aber nun nach dem UK-Vorbild. Aber es hat nicht sollen sein.
    Prinz Harry 🙂 würde den Teufel tun und die sichere Nummer im UK für einen rotschwarzgrünen Karpfenteich aufgeben, in welchem dank Verschlammung und Versulzung alle Hechte ausgestorben sind. Und ich fürchte, das Bundesheer könnte ihm nicht einmal einen flugtüchtigen Hubschrauber bieten, in dem er sich a wengerl austoben kann.

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