Manche lernen es nie….

Von | 6. April 2013

“….The Obama administration is engaged in a broad push to make more home loans available to people with weaker credit…officials say they are working to get banks to lend to a wider range of borrowers by taking advantage of taxpayer-backed programs — including those offered by the Federal Housing Administration — that insure home loans against default. Housing officials are urging the Justice Department to provide assurances to banks, which have become increasingly cautious, that they will not face legal or financial recriminations if they make loans to riskier borrowers who meet government standards but later default…” (WP)

10 Gedanken zu „Manche lernen es nie….

  1. Feldheld

    Die Mehrheit will es so. Also kriegt sie es, natürlich mitsamt der katastrophalen Folgen.

    Ich bezweifle, daß gegen diesen Mechanismus irgendein Kraut gewachsen ist. Die dumpfe Masse lernt eben nur auf die ultimativ harte Art.

  2. Thomas Holzer

    now well; in ein paar Jahren wird es dann wieder den orchestrierten Aufschrei “die bösen, gierigen Bankser” geben 🙂
    Obama wird dann von seinen Honoraren prächtig leben, und kein Politiker war wieder mal verantwortlich.
    Geschichte scheint sich zu wiederholen

  3. Suwarin

    Feldheld :
    Die dumpfe Masse lernt eben nur auf die ultimativ harte Art.

    Und vergisst es dann sofort wieder.
    Herrgott die Krise ist noch nicht mal vorbei und schon machen die wieder sowas!

  4. Thomas Holzer

    @Suwarin
    Sorry, aber Sie verstehen das nicht; das nennt man Krisenbekämpfung! 😉

  5. Pardus

    Korrigiert mich bitte, sofern ich mich irre… aber hat nicht genau DAS den Ballen Stroh erst in Flammen aufgehen lassen?! Also ernsthaft?! Vor FÜNF Jahren!!!

  6. gms

    Manche lernen es nie…?

    Nicht so vorschnell mit den Thesen! Ein ungesicherter Sprung aus dem 8ten Stock eines Hauses ist vollkommen ungefährlich, sobald man dies in der festen Absicht betreibt, den Boden zu verfehlen, und demzufolge adäquate Maßnahmen einleitet. Laut Lehrmeinung besteht dies in einem ausreichend raschen Rudern mit den Armen, allfällig kombiniert mit besonders heftigem Pusten in Richtung Boden zwecks Herstellung eines Impulses zur Fallabbremsung. Linke Ideen scheitern niemals prinzipiell aus ihrer Natur heraus, sondern einzig und allein an zaghafter oder sonstwie stümperhafter Umsetzung.

    Ob es daneben auch linke Regierungen gibt, deren verborgenes Geschäftsmodell als Leichenbestatter davon lebt, tunlichst viele Menschen zum Springen zu animieren, um hernach an den Hinterbliebenen zu verdienen, ist ein bösartig ventiliertes Gerücht. Gleiches gilt für die Vorstellung, es gäbe Gruppierungen, die an einer Zerschlagung und nachfolgenden Neuordnung der Gesellschaft interessiert seien und daher evidente Bugs eines gigantischen und politisch verordneten Freiluftexperiments als Feature erachteten.

    Zur Frage, ob im Anlaßfall aus der Verangenheit gelernt wurde: Ja, das ist zweifelsfrei der Fall! Die öminösen Asset Backed Securities der Vergangenheit litten am vaporisierten Wert der Securities gegen Ende ihrer Laufzeit. Diesmal werden vergleichbare Papiere durch den Steuerzahler rückversichert (*). Das vervielfacht die Absprunghöhe und gibt damit als sicherheitstechnische Verbesserung der fallenden Gesellschaft vermehrt Zeit zur Besinnung auf adäquate Maßnahmen zur Schadensvermeidung.

    *)”taxpayer-backed programs — including those offered by the Federal Housing Administration — that insure home loans against default”

  7. Rennziege

    @gms
    Wieder einmal ein erfrischender, gescheiter und fundierter Beitrag aus Ihrer Feder. “Linke Regierungen, deren verborgenes Geschäftsmodell als Leichenbestatter …” das bleibt hängen. Danke!

  8. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Und damit das Wahlvolk nicht mitbekommt, welchen Schwachsinn sich die Politik wieder ausdenkt und verwirklicht, jagen in der Zwischenzeit die gleichgeschalteten Medien weltweit die “Steueroasenstory” als neue Sau durch’s globale Dorf 🙂

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