Margaret Thatchers Vorahnung für Deutschland

Alle Reden über die Briten und den Brexit als Gefahr für Europa. Wenn sie sich da nicht mal gründlich vertun. Margaret Thatcher befürchtete Deutschland könne zur Gefahr für Europa werden, etwa wegen seine Fähigkeit zum Exzess, zur Übersteigerung der Dinge, und einer Neigung zur Überschätzung der eigenen Kräfte und Fähigkeiten. Sie könnte recht behalten. Old habits die hard./ mehr

10 comments

  1. astuga

    Wie heißt es so schön: den Splitter im Auge des anderen, aber den Balken im eigenen…
    Thatcher & Co hätten etwa lieber auf Enoch Powell hören sollen.
    Unter anderem war er als konservativer Politiker nicht nur ein früher Kritiker ungezügelter Zuwanderung, sondern auch gegen einen Beitritt zum EWG (Vorläufer der EU) ohne vorherigen Beschluss durch das britische Parlament und ohne vorherigen Wahlgang (der versprochen worden war), und rief deshalb dazu auf die damals noch (!) ebenfalls kritischen Sozialisten zu wählen.

    Leider hat sich zum Schaden Großbritanniens wie der EU eine andere Linie britischer Politik durchgesetzt.

  2. CE___

    Ich denke dass man Nationen schon mit Nationalcharakteren versehen kann und das völlig in Ordnung und dem menschlichen Handeln inhärant ist da dies ja über lange Zeiträume gesammelte Erfahrungswerte sind, je kulturell homogener die Nation natürlich desto zutreffender, diesen Nationalcharakter quasi als Vorauseinschätzung für eigenes Handeln und Vorgehensweise heranzuziehen, im Wissen aber dass dieser natürlich nicht zwingend umfassend auf jedes Individuum zutreffen MUSS.

    Über den Nationalcharakter der Deutschen ist schon viel treffendes gesagt worden.

    Einige Gedankensplitter:

    Mehr als der Nationalsozialismus sagt für mich sehr viel über die Deutschen aus dass eine Neid,-Klassen,- und Mörderideologie wie der Marxismus in dieser kulturellen Umgebung “erdacht” und auch Anhänger finden konnte (und immer noch sehr viele ganz offen bekannt hat!) bevor sie ihr Gift über die ganze Welt versprühte (und welche ja überhaupt die geistige Quelle der menschlichen Geisseln und Spielarten wie des Nationalsozialismus und Internationalsozialismus, aka Kommunismus, ist)

    Dass offenbar das geistige und kulturelle Lokalkolorit Berlins, konkret die Berliner preussische Präpotenz und Berliner Schnauze, eher früher als später eine Übersteigerung der negativen Teile des deutschen Nationalcharakters zur Folge hat.

    Dass an dem heutigen politischen Zustand Deutschlands in eine für mich aufdräuhende DDR 2.0 mit national-sozialistisch-gutmenschlichem Antlitz mit weltweitem Geltungsanspruch, auch, ja AUCH, die ehemaligen westlichen Siegermächte ihren Anteil haben, in dem Sinne dass sie 1990 und folgend eine zweite Welle der Entsozifizierung wie nach der ersten nach 1945 unterlassen haben; für das leider schnelle Ende der ersten Entsozifizierung kann man noch den Beginn des Kalten Krieges noch als Erklärung heranziehen, für die Unterlassen der zweiten nicht mehr.

    Dass sehr viele Deutsche, ich fasse diese einmal zusammen als die Blockparteien und deren Wähler, aus der ihnen über Jahrzehnte injizierten “unaustilgbaren Schuld” der NS-Zeit eine Notlösung gefunden haben, insofern sie sagen “uns Deutsche soll es offen als Deutsche nicht mehr geben”, aber an unserem Wesen (!!!) soll weiterhin die Welt genesen.

    Der preussische Berliner Führungsanspruch also nicht weg ist, sondern sich nur gewandelt hat: Heute heisst es nicht mehr aggressiv-aufreizend “Deutschland über allem”, sondern “Europa, hüstel hüstel natürlich mit deutschem Wesen, über allem”.

  3. nattl

    Deutschland schafft sich zum Glück ab. Dieses Mal hoffentluch wirklich. Die Welt wird ein schönerer Ort sein ohne Schland.

  4. sokrates9

    nattl@Ein multikulti-islamisches Deutschland dominiert von Grünpolitik auf der Umweltseite wird sicherlich spannend werden! Hoffe Österreich schafft es sich abzukoppeln und Richtung Osten sich zu orientieren!

  5. Gerald Steinbach

    Wahrscheinlich wird man bei 60 Prozent Muslimanteil immer noch von einer Minderheit sprechen um von rechten Horden die angeblich durch die Städte ziehen und Jagd auf die muslimischen Mitbürger machen

    Das sich das Wahlverhalten der deutschen ändert, diesen Gedanken habe ich bereits aufgegeben und somit wird das Hochmoralische Buntland weiter die Suche nach Hetzjagden und rechten Horden dauerhaft aufrecht erhalten

  6. Falke

    @nattl
    Freuen Sie sich nicht zu früh. Auch wenn Deutschalnd “sich abschafft”, wird dort nicht ein leerer Raum bleiben, sondern es werden sich arabische und afrikanische Clans um die letzten Reste der verbliebenen Werte raufen. Und wenn nichts mehr übrig ist, werden sie über die Grenzen schauen. Ich glaube leider nicnt, dass wir auf Dauer einen Innenminister wie Kickl haben werden (oder gar ihn selber), der sich primär um die Sicherheit der Österreicher sorgt. Man sieht es ja schon jetzt: kaum hat er – wie etwa gestern im Report – etwas in dieser Richtung gesagt, schon fallen die links-grünen Gutmenschen (einschließlich des Justizministers Moser) mit allen möglichen menschenrechtlichen und höchstgerichtlichen Argumenten und Entscheidungen wie die Wölfe über ihn her.

  7. Johannes

    Man könnte es so sehen was dem Kaiser Wilhelm seine Seeflotte war die er manisch Schiff für Schiff zu einem Moloch ausbaute ist der heutigen Kaiserin ihre Abschaffung der deutschen Nation, in Form von gigantonomischen Zuwanderungszahlen sammelt sie, ähnlich wie Willi seine Schlachtschiffe, möglichst viele Menschen ein die dann alle zu ihrem selbst kreierten Volk gehören.
    Die Nachbarstaaten müssen, ich betone, müssen, dazu gezwungen werden es ebenso zu machen, tun sie es nicht sind sie elendige Rechtspopulisten die man bekämpfen muss wo immer sie sich zeigen.

    Bemerken es jene in Deutschland die das betreiben gar nicht wie weit sie schon wieder sind?

  8. astuga

    @Johannes
    Zwar ein anderes Thema, aber diese Legende von der riesigen deutschen Flotte unter Kaiser Wilhelm II. gehört richtig gestellt.
    Die Briten fürchteten nicht die Kriegsmarine der Deutschen, sondern die Handelsmarine.
    Folgerichtig war dann auch im ganzen 1.WK. die deutsche Marine nie eine echte Bedrohung für die Briten.
    Selbst die U-Boote waren nicht entscheidend, die übrigens auch weniger leistungsfähig waren als etwa jene der Franzosen.

    Damals wurde gelogen wie auch heute noch.
    Von angeblichen Massenvernichtungswaffen der angeblich drittstärksten Armee weltweit (des Irak), oder Soldaten die angeblich Neugeborene aus den Brutkästen nehmen und auf den Boden schleudern (Irak-Kuwait) usw..
    Über den Ersten Weltkrieg wird bis heute gelogen!

  9. Johannes

    astuga@: Ich wollte eigentlich nur darauf hinweisen das ein noch so – strebend sich bemühen – immer mit der realen Welt und ihren Regeln abgeglichen werden muss.

    Unter Wilhelm dem 2 stieg Deutschland zur führenden Nation der Welt auf, hinsichtlich Forschung und Entwicklung konnte keine Nation mithalten und dennoch endete alles im totalen Chaos und Elend eines verlorenen Krieges.

    Ein Krieg hat viele Väter die Dummheit und Arroganz von Wilhelm dem 2 war ganz sicher einer davon.

  10. astuga

    “Ein Krieg hat viele Väter…”
    Richtig.

    “…die Dummheit und Arroganz von Wilhelm dem 2 war ganz sicher einer davon.”
    Eben das bezweifle ich, und je mehr ich mich mit dieser Epoche beschäftige umso mehr.

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