Mario Draghi, Held oder Hasardeur?

“… Ist der abtretende EZB-Präsident Draghi ein Held, weil er 2012 die Euro-Zone gerettet hat? Oder ist er ein Hasardeur, weil er in den letzten Jahren unter dem Deckmantel der niedrigen Inflation den Schutz hochverschuldeter Staaten betrieb? Wie argumentierte die EZB und wie ihre Gegner? Eine kritische Würdigung der NZZ, hier.

2 comments

  1. sokrates9

    Wenn man wie es die EU ja will die Nationalstaaten auflösen möchte und eine kommunistische EU schaffen möchte ist Draghi nichts vorzuwerfen! Wo in Europa die Gelder hinfließen ist völlig egal, bei so einer Politik gewinnen natürlich immer die Faulen und blöden die andere für sich arbeiten lassen! Passt perfekt in die Vision des sozialistisch kommunistischen und natürlich undemokratischen Einheitsstaat!
    Offensichtlich übersehen viele dass das genau die Geldpolitik ist die Europas Nomenklatura will!

  2. Johannes

    “Die Abkehr vom Nationalstaat und das Streben nach einem politisch geeinten Europa bedingen das Zurückstellen von Landesinteressen und die Akzeptanz von Mehrheitsentscheiden in Institutionen wie der EZB. Damit ist für die Euro-Zone (und für Deutschland) eine Geldpolitik à la Bundesbank passé.“

    Wenn durch eine Mehrheitsentscheidung von EU-Staaten, Deutschland zur Zahlung der Schulden dieser Länder verpflichtet werden kann, dann ist Deutschland und das sind seine arbeitenden, produktiven Menschen, Sklaven eines Systems geworden.

    Dann ist Europa wieder zu einem Sklaven-Kontinent geworden in dem Menschen für andere Menschen gratis arbeiten müssen. Denn die Ergebnisse von Leistung zB Deutscher oder Österreichischer Arbeiter wird dann direkt und ohne Gegenleistung nach Süden transferiert. So etwas würde ich als Diebstahl bezeichnen, nach meiner Meinung fehlt dieses erwirtschaftete Geld dann in diesen Ländern und bewirkt das es hinten und vorne fehlt. Angefangen bei Kinderbetreuung über Gesundheitswesen bis zu den Pensionen fehlt diese im jeweiligen Land durch deren Bevölkerung erwirtschaftete Geld gerade für diese Leute.

    Die Verallgemeinerung der Schulden führt zu Missbrauch und Verschwendung, sie zerstört Eigenverantwortung und ruiniert die Gemeinschaft.
    Langfristig zerstört es die Leistungsbereitschaft, dieses Problem im Großen wie in Europa gibt es auch in den einzelnen Ländern selber zB. in Italien zwischen Nord-Süd, oder in Spanien zwischen Katalonien und Spanien.

    Das Nivellieren wird den Schwachen nicht helfen aber die Starken ruinieren. Deutschland muss nach meiner Meinung die eigene Bundesbank stärken und nationale Interessen vertreten, tut man es nicht kommt man durch den Eurobond-Fleischwolf und niemanden ist langfristig gedient.

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