Marx live

Von | 9. März 2017

A very happy event, der Tod des 90jährigen Onkels meiner Frau wurde uns gestern mitgeteilt. Dadurch spart meine Schwiegermutter eine jährliche Abgabe von 200 Talern und meine Frau wird an 100 Pfund Sterling bekommen; mehr, wenn der alte Hund den Teil seines Geldes, der nicht fidei commiss war, nicht seiner Haushälterin vermacht. (Marx an Engels, 1855 (MEW 28, 438)

7 Gedanken zu „Marx live

  1. Thomas Holzer

    Aber jetzt bitte keine Häme!
    Man muß halt rechtzeitig darauf schauen, daß man was hat, wenn man was braucht 😉

  2. Weninger

    Wäre sicher auch ein schöner Aufhänger für antisemitische Bemerkungen, man weiß ja wie die sind 😉

  3. Kluftinger

    @ Weninger
    Empfehle aus den Frühschriften von Karl Marx: „Zur Judenfrage“ (Aus den Deutsch-Französischen Jahrbüchern – 1843/44). Un die Fortsetzungen in den Jahrbüchern (Bruno Bauer etc…)

  4. mariuslupus

    Ein Prophet der Habgier und des Neides. Seine Jünger liessen den Worten des Propheten Taten folgen

  5. Weninger

    @Kluftinger
    Jüdischer Selbsthass ist unter den bildungsbürgerlich arrivierten, emanzipierten Juden ja keine Seltenheit, bis hin zu Weininger und Kraus. Das würde ich jetzt Marx nicht so vorhalten, aber ist es schlimmer, dass er als Jude Ähnliches geschrieben hat wie Wagner als Nicht-Jude?

  6. Thomas F.

    Sozialisten sind darauf spezialisiert, ihr Dasein zu nähren durch Nehmen. Produzieren kennen sie nicht.
    Derartige in der Natur vorkommende Arten nennt man gemeinhin ‚Parasiten‘.

  7. stiller Mitleser

    Häßlich gedacht, gewiß, aber ebenso gewiß nicht ganz selten.

    Auch die Beziehung Marx-Engels erinnert an die, Ehe-Therapeuten gut bekannten, Narziß & Komplementär-Narziß-Symbiosen. Mir fallen auf Anhieb gleich ein paar von sich überzeugte Männer ein, die von ihren arbeitenden Frauen durch Habilitationsjahre hindurch erhalten wurden und ab und zu lächelt mich aus der Zeitung die Hälfte eines männlichen Freundespaares aus meiner Studienzeit an, nun arriviert, während der andre, erfolglos, in der Anonymität verschwand. Der Erfolglose hatte damals in den Semesterferien gearbeitet und das ganze verdiente Geld dem Charmanten gegeben, der sich seiner Dissertation widmete.
    Er hatte sich auch, ohne Protest und Grummeln, die Freundin vom Charmanten ausspannen lassen und war weiterhin mit beiden befreundet geblieben.

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