“Massive Umverteilung von Sparern zu Schuldnern”

“…..Der Ökonom Philipp Bagus glaubt, dass das Deflations-Gespenst in Europa vor allem im Interesse der Schulden-Staaten geschürt wird: In einer echten Deflation verlieren nämlich die Schuldner – sie wünschen sich daher eine Inflation. Nun soll in der Euro-Zone mehr Geld gedruckt werden, um die Umverteilung zu beschleunigen. Bagus glaubt, dass die Euro-Staaten den nächsten Schub der Krise nutzen werden, um die Schulden-Union durchzusetzen…” (hier)

6 comments

  1. oeconomicus

    Ich habe immer geglaubt, Feuer werden geschürt und Gespenster beschworen, aber sonst ist der Artikel OK.

  2. FDominicus

    Sehr einfach Preisinflation ist Diebstahl und damit genau das was Staaten so lieben. Darum muß natürlich das Gegenteil Preisdeflation bekämpft werden. Warum sonst hätte man Zentralbanken gründen wollen?

    Staaten wollen immer mehr und das Problem ist sie brauchen auch immer mehr wegen Ihrer ungedeckten Versprechungen. Das ist so sicher wie Tag und Nacht. Unser Betrugsystem wurde etabliert um eben den Diebstahl und die Kosten zu verschleiern und noch “schlimmer” die Leute “lieben es”…

  3. Mourawetz

    Philipp Bagus, ein Vertreter der Austrian Economics, spricht es gelassen aus. Niemand von den Main Stream Ökonomen wird diese Ansicht teilen. Wie schon bei der Banken/Staatsschuldenkrise waren die Schüler der Austrian Economics die einzigen, die die Krise haben kommen sehen.

  4. nometa

    @Mourawetz: Blödsinn. Auch Postkeynesianer haben vor der Krise gewarnt, etwa Steve Keen. Sogar ein paar Neoklassiker wie Nouriel Roubini. Und in D zum Beispiel Max Otte. Informierein Sie sich ein bisschen, bevor Sie so einen von den Austrians verzapften Unsinn weiterplappern.

  5. Mourawetz

    @nometa
    Nein, kein Unsinn: die Österreichische Schule hat die Krise vorausgesagt wie schon Mises die Weltwirtschaftskrise 1929 und ein paar Einzelfälle, die Sie anführen. Den Australier Steve Keen muss ich Ihnen allerdings wieder abziehen, da der die Krise für Australien vorausgesehen hat, wo sie nicht eingetreten ist. Informieren Sie sich, bevor Sie Schwachsinn absondern.

  6. gms

    nometa,

    es ist trivial, sich post- oder neukeynesiansich zu heißen, wenn man Keynes Ignoranz der Natur des Geld gegen ein zentrales Element der Austrians austauscht, nämlich die Kritik am Fiat-Money.
    Keen hatte definitiv seinen Schumpeter gelesen, Roubini hat sich in statistische Daten vertieft und als erster den Preisrückgang bemerkt (Immobilienpreise waren sein Spezialgebiet), ohne aber einen Konnex zur vorherigen Geldausweitung zu konzedieren, und daß Otte den Austrians zumindest nahesteht, werden bloß Unbeleckte leugnen.

    Sehr wahrscheinlich hat auch irgendwo in der Welt ein Kartenleger vor der Krise gewarnt, der Schluß jedoch trügt, Kartenleger seien die besseren Ökonomen.

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