Maxim Biller: “Die meisten Deutschen tun links und fühlen rechts”

Von | 26. August 2020

“……Er seziert die deutsche Seele mit der ihm eigenen Unerbittlichkeit. Er ist ein ungemein höflicher Mensch. Vor allem aber ist er einer der grossen deutschen Schriftsteller der Gegenwart. NZZ, hier

12 Gedanken zu „Maxim Biller: “Die meisten Deutschen tun links und fühlen rechts”

  1. Herbert Manninger

    Aber in der unbeobachteten Wahlzelle wählen sie zu 87%, offenbar gefühllos, links. Merkwürdig.

  2. Manuel Leitgeb

    Die meisten Deutschen sind v.a. eines: Unbedingte Untertanen, die ihrem jeweiligen Führer gefühls- und gnadenlos folgen. In den Untergang wenn es sein muß.

    Wie sonst kann jemand wie Merkel 15 Jahre unangefochten Bundeskanzler sein? Und wenn die Führerin Merkel sagt, daß die AfD böse Nazis sind, die Neo-SED hingegen ganz liebe mit denen man auch koalieren kann, dann folgen die Deutschen.
    Das gilt auch für “Erneuerbare” Energie, Energiewende, “Wir schaffen das – Flüchtlinge” etc. pp.

  3. Gerald Steinbach

    Herbert Manninger
    Auf den Punkt gebracht!!!

    Bei meinen letzten Besuch in Berlin((hab dort 2 Jahre lang gelebt) ist mir in der U Bahn einmal aufgefallen , dass eine ca 40 jährige deutsche Frau, einer ca Gleichaltrigen (ohne Behinderung)dicken kopftuchtragenden Muslima ohne Nachzudenken den Sitzplatz überließ, diese nahm prompt ohne ein Dankeschön den Platz sofort an.
    Die deutsche war trotzdem zufrieden, vielleicht auch ein bisschen Stolz, ein Zeichen gesetzt für ein gutes miteinander.
    Ich fand dies mehr als peinlich, aber sie war glücklich, oder beide Frauen waren glücklich.

  4. sokrates9

    Die Wende hat die deutsche demokratische Republik gebracht. Die westdeutschen mit wenig
    ideologischem background und darauf aus Wirtschaftsmacht zu werden haben die gesamten linkskommunistischen Trends nicht verstanden und ignoriert. Das Ergebnis sieht man jetzt in den strammen linken Gumenschen gesteuert von ultralinken Medien die es auch schaffen der Bevölkerung zu suggerieren sie brauchen nicht zu denken da sie ja ” Mutti” haben!

  5. astuga

    Die meisten Deutschen…
    Die Deutschen stellen lediglich mit ihren älteren Jahrgängen noch eine Bevölkerungsmehrheit.
    Und die “neuen Deutschen” wählen was ihnen persönlich nützt, nicht was für das Land oder die deutsche Gesellschaft gut wäre.

    Das sind die gleichen Mechanismen wie man sie in den USA bei den Demokraten oder in Europa in zahlreichen Großstädten beobachten kann.
    Die Systemgünstlinge und jene die Teil des Systems sind (zB. weil sie im öffentlichen Befeich arbeiten) wählen gegen das langfristige Wohl des Landes, aber mit kurzfristiger Perspektive für ihr eigenes.

    Auch die sog. identitäre Wahl spielt zunehmend eine Rolle.
    Darum gibt es einen pakistanischen Bürgermeister in London, darum biederte sich die SPÖ unter Kern bei AKP und Milli Görüs an, darum gibt es eine Zadic bei der ÖVP die Besuche in einer radikalen Moschee in Graz abhielt.
    Die soziopathische Machtelite hat ein Interesse daran die Bildung einer heimatlosen und fragmentierten Bevölkerung zu fördern.
    Teile und herrsche…

  6. sokrates9

    gerald Steinbach@ Deutschland ist schon lange keine Demokratie mehr, man merkt es immder deutlicher. Wenn Merkel eine Landtagswahl nicht anerkennt , neu wählen lässt, da gibt es nichteinmal eine pseudoausrede dafür…eigenartig dass es hingegen dsanktionen gegen Weißrussland, ein bedeutendes Mitglied der EU gibt!

  7. Gerald Steinbach

    sokrates9

    Bin jetzt gespannt, ob trotzdem oder jetzt erst recht die Menschen nach Berlin fahren und dann es unschöne Bilder a la Minsk gibt
    Es bleibt spannend, interessante Zeiten stehen uns bevor

  8. sokrates9

    Gerald steinbach@ Die CIA hat vor 10Jahren für 2020 Unruhen in Europa vorausgesagt..

  9. Eugen Richter

    An die linken Tendenzen kann ich mich gut erinnern, schon als ich zur Schule ging. Mein Vater geflüchtet und viele Verwandte in sozialistischen Paradies. Die Wessis ohne Background in den Osten waren die begeisterten Linken und fühlten sich überlegen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. In den 1970ern hätte ich es nie für möglich gehalten, dass der Osten eines Tages mehr Freiheit anbietet als mein Geburtsland. Westdeutschland wurde ideologisch und politisch definitiv von der SED vereinnahmte. Dass dies im Westen nicht bemerkt wurde, liegt in den meisten Fällen am fehlenden östliche Familienbackground. Null Ahnung, aber große Fresse. Abgesehen davon, taugt das links-rechts-schema nichts. Es ist zu unpräzise, unkonkret, beliebig und schwammig.

  10. astuga

    Aber so oder so, auch die Duldsamkeit der Deutschen hat ihre Grenze (zeigte sich ja auch in der DDR und schon seit langem mit Pegida & CO – das ist mehr Widerstand als in einigen anderen Ländern)…

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