“Medien haben keinen pädagogischen Auftrag”

“…. Die Medien – in diesem publizistischen, journalistischen Sinn, öffentlich-rechtlich und privat – sind in unserer freiheitlichen und pluralistischen Gesellschaft nicht Teil eines Volkserziehungsprojekts. Sie haben keinen pädagogischen Auftrag. Um es mit Berlins früherem Regierenden Bürgermeister Wowereit zu sagen: „Und das ist auch gut so.“ Denn wo Journalismus sich irgendeiner Mission verpflichtet fühlt, wird er zu Propaganda.” (mehr hier)

3 comments

  1. Herbert Manninger

    Es genügt ein Vergleich der Tagesschau vor 25 Jahren und heute um zu erkennen, dass nur mehr Vorgekautes serviert wird.
    Und ,,unsere” ZIB ist sowieso nur mehr eine Belangssendung diverser NGOs.

  2. Marianne Gollacz

    Interessant wäre zu erfahren, ob die Journalisten bereits vor ihrer Ausbildung diese “Berufung” verspüren, oder ob sie im Zuge ihrer Ausbildung oder dann beim Arbeitgeber von ihrem “pädagogischen Auftrag” erfahren.

  3. sokrates9

    Marianne Golitz@ Die “Ausbildung” ist mittlerweile derartig links dass sich viele potentielle Studenten dies gar nicht mehr”antun” möchten. Vor allem ist auch der “Output” derartig inflationär dass man mit einem Publizistikstudium außer bei NOGOs wenig Chancen hat! Früher lernte man “objektive” Berichte zu verfassen, Aufgabe war es so zu schreiben dass man seine persönliche Meinung nicht herauslesen kann!Das ist ganz schön schwierig und benötigt auch ein breites Sprachspektrum welches heute dank 20 Zeilen maximum handytext einfach nicht mehr gegeben ist…

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