Medien: „Luftgewehr der Fantasie“

“…Der „Spiegel“-Fälschungsskandal erschüttert das grundsätzliche Vertrauen in die Medien, warnt Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner. Im Umgang mit dem Fall Claas Relotius beobachtet der Zeitungsverleger-Präsident eine „branchenweite Beißhemmung“. weiterlesen  hier

5 comments

  1. Falke

    “Der „Spiegel“-Fälschungsskandal erschüttert das grundsätzliche Vertrauen in die Medien” Juhuuu! Das “grundsätzliche Vertrauen” – dieser Herr Döpfner scheint wohl ein Satiriker zu sein, noch mehr als Harald Schmidt.

  2. GeBa

    Was soll er sonst sagen? Oder vielleicht lebt er tatsächlich noch in einer gestörten Wahrnehmungsblase?
    Na dann sollte er schleunigst aufwachen, bevor es zu spät ist.

  3. Rupert Wenger

    Das Problem der Schlagseite der Medien liegt tiefer: Bisher stehen nur die mehrheitlich linken Journalisten in Diskussion. Wir sollten uns aber ernstlich mit der Frage beschäftigen, wie weit auf staatlicher und supranationaler Ebene das System der bisher dominierenden Parteien bereits organisierte, aktive Zensur und Beeinflussung ausübt.
    Ich sammle seit einiger Zeit Indizien für und gegen die Existenz einer Zensurbehörde, die auf nationaler Ebene agiert und von einer zentralen Stelle auf supranationaler Ebene gesteuert und koordiniert wird. Nach bisherigem Stand überwiegen die Indizien „für“ bei Weitem die „dagegen“. Sachsens Ministerpräsident lüftete einmal im Stress einen Zipfel des Geheimnisses, indem er von den „Wahrheitssystemen“, die von den Populisten bekämpft würden, sprach. Diese Systeme scheinen die Macht zu haben, neue und „genehme“ Artikel verfassen und in den bestehenden Medien veröffentlichen zu lassen, bereits online erschienene Artikel nachträglich umzubenennen, unliebsame Bilder zu ersetzen, und ganze Artikel von der Oberfläche verschwinden zu lassen. Solche Fälle habe ich für Deutschland, Österreich und Frankreich dokumentiert. Dies legt wohl eine Koordinierung auf supranationaler Ebene nahe, die in einem Naheverhältnis zu den Bestrebungen der EU „to tackle the spread and impact of online disinformation in Europe and ensure the protection of European values and democratic systems“ liegen dürfte. (https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/news/factsheet-tackling-online-disinformation)
    Beweise für die Existenz solcher Institutionen habe ich noch keine. Privatpersonen ohne Zugang zu sensiblen Informationen und Einrichtungen sind auch kaum in der Lage, solche zu liefern und zu veröffentlichen. Bisher gibt es aber schwerwiegende Indizien, die eine weitere Beobachtung rechtfertigen. Solange diese „Wahrheitssysteme“ im Dunklen arbeiten können, solange werden auch alle Bestrebungen, die Medien politisch neutral zu stellen, fruchtlos bleiben.

  4. fxs

    Mein Verdacht ist, dass “Urheberrechte” nur vorgeschoben werden, um zu Zitate aus Zeitungsarchiven zu verhindern. Solche Zitate beweisen ja oft nach Jahren, welchen Unsinn manche Zeitung geschrieben hat. Mir fallen hier insbesondere Meldungen zum Klimaschutz” ein, wie z.B. “Neue Eiszeit infolge Luftvrschmutzung durch Flugverkehr” oder “Winter ade, Nie wieder Scnee” (b Spiegel)eide aus dem

  5. sokrates9

    Warum gibt es bei den Journalisten Beißhemmung? Ganz einfach weil es kaum ” Alphatiere” gibt! Die beißen sofort zu weil sie ihre Dominanzstellung auch behaupten müssen! Die eierlosen Gammatiere sind froh wenn sie täglich ihr Futter bekommen..

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