Mehr Klimaschutz und weniger Atomkraftwerke – geht Schweden der Strom aus?

Von | 29. Dezember 2020

“….Die Elektrifizierung von Industrie und Strassentransport mit dem Ziel des Klimaschutzes steht weit oben auf der Prioritätenliste der rot-grünen schwedischen Regierung. Dazu braucht das Land aber nicht bloss mehr Strom, sondern vor allem ein besseres Übertragungsnetz. Doch daran hapert es. NZZ, hier

3 Gedanken zu „Mehr Klimaschutz und weniger Atomkraftwerke – geht Schweden der Strom aus?

  1. Falke

    Da können sie Deutschland – fast – die Hand reichen. Dort werden ja auch zuerst alle AKWs und Kohlekraftwerke abgeschaltet und dann kommt man drauf, dass man den – ohndies extrem ungleichmäßigen und unverlässlichen – Strom aus den Windrädern an der Nordsee nicht nach Bayern transportieren kann.

  2. aneagle

    Anders als Schweden geht es in Deutschland mit seiner Energiewende gut voran. Die lästigen Probleme mit der Physik werden jetzt erst mal aufgetürmt und dann mit Importstrom elegant bereinigt. Die Nachbarn Polen (Kohlekraftwerke für die Grundlast) und Frankreich (Atomstrom für den durch E-Flitzer exorbitant erhöhten Strombedarf) stehen an den Grenzen bei Fuß und applaudieren wohlwollend. Nötig werden neben vielen ineffizienten Windrädern nur noch sehr effiziente Geldduckmaschinen. So geht Energiewende made in Germany.
    Seit Umweltminister Jürgen Trittin Deutschland beruhigt hat, die Energiewende werde jede deutsche Familie pro Jahr lediglich ca. eine Kugel Speiseeis kosten, ist sich die deutsche Regierung dieses Zieles bewußt: Sie wird das Weltklima schon ganz alleine kleinkriegen(müssen). Die Regierten werden es ihr danken, denn Deutschland wird wieder einmal einen Rekord aufgestellt haben. Es wird uneinhohlbar mit dem höchsten Strompreis die Welt anführen.

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