Mehr Migranten, später in die Rente?

“Die Deutschen sollen nach Meinung von ifo-Präsident Hans-Werner Sinn länger arbeiten, um die Kosten der Flüchtlingsintegration stemmen zu können. Auch der Mindestlohn müsse abgeschafft werden.” (hier)

22 comments

  1. elfenzauberin

    Sinn hat natürlich recht.

    Will man die “Flüchtlinge” behalten, so lässt sich das nur über die erwerbstätige Bevölkerung finanzieren, die natürlich einen Wohlstandsverlust hinnehmen muss. Alternativ kann man die “Schutzsuchenden” nur dorthin schicken, wo sie hergekommen sind.

    Das war jedem denkenden Menschen klar, als noch die Naivlinge auf den Bahnhöfen mit ihren “welcome”-Schildern standen.

    Schaffen wir es nicht, unsere unfähige Regierung in den Orkus zu schicken, dann werden wir alsbald schwedische Zustände haben.

    Die jetzige Situation in Europa erinnert an den Untergang des weströmischen Reiches. Die Zutaten für den Zerfall waren:

    – unfähige Herrscher
    – eine Wirtschaftskrise
    – eine zunächst friedliche Immigratin durch die Westgoten, die den Arbeitsmarkt überschwemmten und dort Arbeiten übernahmen, für die sich die Römer zu gut waren
    – eine weniger friedliche “Einwanderung” durch die Hunnen

    Das Ergebnis ist bekannt. Wenn wir nicht gegensteuern, blüht uns dasselbe.

  2. Fragolin

    Natürlich, unsere Opas schleppen sich mit 73 an die Maschinen, damit die jugendlichen arbeitsunfähigen und -willigen Kulturbereicherer wohlversorgt spazieren gehen können. Für uns wird es dereinst keine Pension mehr geben, weil das Geld von eingewanderten Sozialfällen weggefressen wird.
    Es brodelt, aber scheinbar noch zu wenig. Täglich wird ein bisschen mehr Öl ins Feuer gegossen; mal sehen wann der Kessel explodiert.

  3. Zaungast

    “… unsere unfähige Regierung in den Orkus zu schicken …”

    Nein, das wird nicht passieren. Ungefähr 2/3 werden das Regime weiter brav wählen bis in den Untergang. Das restliche 1/3 muss sehen, wo es bleibt. Zigtausende gescheite Blogeinträge und Kommentare werden daran nichts ändern.

  4. Weninger

    @Fragolin
    Bringen Sie viel Geduld mit. Das kann sehr lange dauern, wie man an London oder Paris sieht. Man wird halt die Sozialleistungen kürzen müssen, das trifft aber dann halt Zuwanderer und EIngesessene. Auf einen Volksaufstand können sie lange warten, eine paar hilflose Zuckungen der PEGIDA und das wars schon gewesen …

  5. Thomas Holzer

    @Weninger
    Ob die “Zuwanderer” Kürzungen ohne Widerstand hinnehmen werden, wage ich zu bezweifeln! Sie sind schon jetzt ziemlich routiniert im Fordern. Um die Eingesessenen brauchen sich “unsere” Politikerdarsteller keine Sorgen machen, die lassen sich viel mehr gefallen und wegnehmen

  6. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Sehe ich auch so. Wenn wir jedesmal bei tagelangem Warten auf einen behördlichen Bescheid zu Steinen und Knüppeln greifen würden, wären unsere Amtsgebäude nur mehr Ruinen.

  7. sokrates9

    Prinzip der kommunizierenden Gefäße lässt sich wie jedes andere Gesetz nicht aushebeln! Wenn es keine Grenzen gibt, erfolgt innerhalb des Systems zwangsweise eine Nivellierung!- was nicht heißt, dass gewisse Fettaugen oben schwimmen können! Ganz klar, dass die arbeitende Bevölkerung das alles stemmen soll!Bin neugierig wann der letzte Sozialist bemerkt, dass es sich mit Familie schnell 2000.-€ pro Monat arbeitsloses Einkommen bezogen werden kann!

  8. Reini

    “Später in Rente” kommt sowieso, auch ohne Flüchtlinge,… gibt’s überhaupt noch eine Rente in 20Jahren stellt sich die Frage? …

  9. Weninger

    @Holzer
    Ich bin auch gegen schrankenlose Einwanderung in den Sozialstaat, egal ob durch Moslems oder sonstwen, aber das ist doch gar sehr polemisch. Wenn Migranten ihnen rechtlich Zustehendes abgreifen, darf man ihnen wohl keinen Vorwurf daraus machen, sondern der Sozialpolitik, die von allen Parteien mitgetragen wird. Und wenn ein Ausländer brav schöpft und sogar mehr leistet als manche vernobten autochthonen Sesselfurzer, was es ja auch geben soll, dann soll er aber auch die Leistungen bekommen.

  10. Christian Peter

    ”Eine Welt ohne Grenzen, in der sich jeder nimmt, was er braucht, kann nicht funktionieren. Das ist eine Wildwestgesellschaft.”

    Dem ist nichts hinzuzufügen.

  11. Weninger

    @Holzer
    Damit ist leider nur eine Diagnose getroffen, die gar nix ändert, und das wird auch die kommenden 20 Jahre so beim Alten bleiben, auch wenn sich manche einen Strache-Kanzler erhoffen. Vom aufgehenden Stern Haider bis zu seinem glanzlosen Untergang waren es auch genau 20 Jahre. Änderung am Politsystem: null.

  12. Thomas Holzer

    @Weninger
    Wenn sich die Mehrheit des Wahlvolkes solche -mit Verlaub- Wappler wählt, darf es sich im Nachhinein nicht beklagen; so einfach ist das

  13. Reini

    Um die Staatsschulden (und Stadtschulden) nicht weiter zu erhöhen, würde ich Vorschlagen das Staatsangestellte einen solidarischen Beitrag für die Flüchtlinge im Form von “Gratisüberstunden” machen. Dazu gehören Lehrer, Beamte, Polizisten, usw,… wir wollen doch noch alle eine Rente? oder nicht? Die Flüchtlinge müssen doch um jeden Preis und so schnell als möglich vom Staat integriert werden! …(nur so mal nachgedacht, wegen der Wienwahlen)

  14. Weninger

    @Holzer
    Aha, was soll denn der werte Wähler Ihrer Ansicht nach wählen? Rot, grün, pink wohl nicht, also doch VP oder FP? Dont be absurd.

  15. Weninger

    Anders formuliert, mit Wählerbeschimpfung machen Sie im Grunde nix anderes wie die rotgrüne Alterierung, wenn “zu viele” blau wählen.

  16. Enpi

    “…Damit ist leider nur eine Diagnose getroffen, die gar nix ändert, und das wird auch die kommenden 20 Jahre so beim Alten bleiben….”

    @Weninger
    Ich denke nicht daß 20 Jahre lang “alles beim alten bleibt”. Es kann sich rechnerisch nicht ausgehen, wenn keine Schließung der Grenzen erfolgt.

    Dieses Jahr erhält Ö. im günstigsten Fall 150k mehrheitlich moslemische Neuzuwanderer. Mit Familiennachzug (im Schnitt 6 Personen) kommen wir hier auf 900k Personen pro Jahr. Wenn günstigerweise nur 50% der Asylanten ihre Familien nachholen dürfen, wärens trotzdem noch immer 450k. Sie meinen also das würde noch 20 Jahre lang so weitergehen? (20x450k=?) Ich halte das für naiv. Hält die Geschwindigkeit an und alle Anzeichen sprechen dafür, dann ist spätestens in 5-10 Jahren Schluß. Auch mit späterem Pensionsbeginn, neuen Steuern, Griff in Draghis wunderbaren Geldvermehrungsmaschine und anderen Tricks.

    Ich rede hier noch nicht über die finanziellen Auswirkungen, da ich sie für nicht so wichtig empfinde als die demographische Umwälzung, der wir uns ab 2016 stellen werden. Derzeit werden die Asylantenhorden in ganz Österreich umverteilt und größtenteils noch von den Blicken der Öffentlichkeit ferngehalten, aber das wird sich mangels an Unterkunftmöglichkeiten auch bald ändern.

    Interessanterweise ist das für die Vertreter des politischen Establishments (Ausnahme FPÖ) kaum ein Problem.

  17. Weninger

    @enpi
    Naiv? Mag sein, die Lage ist gewiss ernst, aber ich habe in den letzten Jahrzehnten schon zu viele Schreckens- und Untergangsszenarien gehört als dass ich das jetzt so dramatisch sehen kann. Es wird ernste Probleme geben, keine Frage, aber Entwicklungen einfach so in die Zukunft fortzuschreiben, weil wir eine heiße Phase durchleben, ist ebenfalls sehr simpel gestrickt. Wir werden ja sehen. Die FPÖ hat leider ebenfalls keine Konzepte außer nicht realisierbare Konstrukte wie Stachelzäune rund um Österreich.

  18. Enpi

    @weninger,
    kennen Sie die Konzepte der FPÖ so genau? von Stacheldraht rund um Österreich, den die F gefordert hätte, ist soweit ich weiß nur in linkspopulistischen Kreisen die Rede. Außerdem wäre ich dafür, ein paar hundert Mio für effektive Grenzabsicherung aufzuwenden. Ist ohnehin billiger als Jahr für Jahr hundertausende (später dann Millionen) moslemische Sozialhilfeempfänger durchzufüttern.

    Ihre Ruhe in allen Ehren, aber der Hut brennt gerade, meines Erachtens nach. Ich bin üblicherweise vollkommen unempfindlich gegen VTs oder Untergangszenarien. (außer daß ich unter Umständen einen Konflikt NATO/Russland für möglich halte, aber das ist eine ganz andere Geschichte)

    In diesem Falle allerdings liegt die Sachlage ganz anders. Die ist extrem ernst und ich lasse mich von der Regierung nicht täuschen nur weil die Menschenmassen nicht offen durch die Städte wandern sondern schön verpackt und verborgen vor den Augen der Öffentlichkeit verschippert werden und nach Deutschland abwandern oder in Österreich in Lager kommen.

    Deutschland erwartet 2015 1,5 Mio Asylanten, aus Österreich kommt hierbei der Großteil. Dh. die Regierung transportiert 2015 sagen wir mal einfach 1,2 Mio Leute durch Österreich von Ost nach West.

    Die Zeitungen bringen mittlerweile kaum mehr Berichte, obwohl der Strom ungebrochen ist. Warum wohl? Weil es keine Sau interessiert? Ganz sicher nicht. Üblicherweise ist das unglaubliches Sensationsfutter für alle Medien. Ich habe früher selbst bei mehreren großen Tageszeitungen gearbeitet, kann das also gut einschätzen. Nicht jedoch in diesem Fall. Man will Panik vermeiden, das kann man förmlich riechen. Und wenn mal etwas kommt, dann sieht man nette Leute (die es logischerweise auch unter den Asylanten gibt), kleine Kinder und Frauen. Was man nicht berichtet kann man auf Youtube sehen, wenn ein Privater mit der Handycam draufhält und zuerst 80% junge Männer aus dem Zug steigen und keine Frauen/Kinder. Ich nenne das hochgradige Medien-Manipulation. Honeckers DDR Funk wäre stolz darauf. Klar es wird herumgestritten wieviel es kostet und wer sie unterbringen muß, aber keines der Medien fragt die wichtigste Frage, nämlich ob das einheimische Volk hier auch ein Mitspracherecht hat ob es in Zukunft überhaupt mit ein paar hundertausend vielleicht sogar Millionen Moslems zusätzlich zusammenleben will. Von der Terrorgefahr rede ich hier noch gar nicht. (ISIS meinte es hätte 4000 Kämpfer unter die Flüchtlinge geschleust – eine Ansage, die offensichtlich keinen Politiker interessiert)

    Und da soll ich nicht beunruhigt sein? Echt jetzt.

  19. Weninger

    1. Ich spreche nicht gegen die FPÖ, nur an der Realisierbarkeit der Konzepte. Grenzsicherung ohne Zäune funktioniert nicht, da kommen immer Leute durch, zumal die wissen dass da niemand schießen wird.
    2. Trotzdem wird es nicht so weitergehen, da schlicht schon jetzt die Quartiere fehlen, weil Zeltlager wie im Orient können wir nciht errichten. Daher wird es zu Lösungen kommen müssen, auch wenn Merkel es nicht will.
    Es wird zu einer Verhärtung der Asylbestimmungen kommen, daran zweifle ich nicht, weil sich sonst wirklich der halbe Orient nach Mitteleuroa in Bewegung setzt.

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