Mehr Mut zum Wettbewerb wagen

(JOSEF STARGL) Die „Sozialisten in allen Parteien“ betrachten den Wettbewerb der Marktwirtschaft als die Wurzel aller Übel. Sie lehnen die Idee einer leistungsgerechten Verteilung ab und engagieren sich (macht-)politisch für eine „sozial gerechte Zwangsumverteilung“.

Die sozialistische Bewusstseinsbildungsindustrie fördert nach wie vor Feindbildkonstruktionen und Vorurteile. Wettbewerb ist unbequem – auch für die Unternehmer und ihre Interessensvertretungen.

In diesem Land hat die Idee der Umverteilungsgerechtigkeit die Idee der Leistungsgerechtigkeit immer mehr verdrängt.

Zahlreiche Bürger erwerben in ihrem Sozialisationsprozess ein gestörtes Verhältnis gegenüber einer marktwirtschaftlichen Wettbewerbsordnung und einer Wettbewerbsfairness. Sie verstehen und akzeptieren nicht, dass es keine Funktion des Leistungswettbewerbes ist, „sozial gerecht (zwangs-)umzuverteilen“.

Die „Sozialisten in allen Parteien“ behaupten, dass der Mensch gut sei, aber dass ihn der Wettbewerb schlecht/böse mache. Konkurrenz führe zu Egoismus, zu Unmoral, zur Zerstörung von Humanität und Toleranz, der Umwelt und des Klimas. Sie bewirke Ungleichheit, sei sozial ungerecht und die Quelle der Ausbeutung der Natur.

Leistungswettbewerb verursache nicht nur „Entfremdung“ und die Produktion von vielem, was die Menschen nicht brauchen, sondern auch Krisen, Arbeitslosigkeit, niedrige Löhne, Armut und Elend.

Die marktwirtschaftliche Wettbewerbsordnung wird abgelehnt, da es (angeblich endgültige) Sieger und Verlierer gibt. Es sei unmoralisch und unsozial, wenn Unternehmer Gewinne machen.

Wirtschaftlicher Wettbewerb wird häufig mit einem „brutalen Kampf“ verglichen, in dem sich die Stärkeren mit Ellbogenmentalität und Rücksichtslosigkeit durchsetzen. Das führe zur Bildung von Monopolen und Oligopolen.

Die zahlreichen „Sportliberalen“ in diesem Land vertrauen in ihrem Alltagsleben immer weniger der Marktwirtschaft und immer mehr den Politikern, die den Staat für Partialinteressen instrumentalisieren (wollen).

In offenen (Lern-)Gesellschafts- und Wirtschaftsordnungen ist der Wettbewerb ein Kontroll- und Entmachtungsinstrument sowie ein Entdeckungsverfahren.

Wettbewerbsgeist, Fairness im Wettbewerb (mit Regeln) und Leistungsgerechtigkeit sind eine wohlstandsfördernde Alternative zur „neofeudalen Beziehungs- und Zuteilungskultur“ im Versorgungsstaat. Haben wir doch mehr Mut zum Wettbewerb.

One comment

  1. sokrates9

    Da alle Menschen gleich sind wird Wettbewerb in sozialistischen Systemen abgelehnt! Dass dennoch die Meisten an Sport begeistert sind und stolz sind wenn ein Österreicher auf Bretteln im Schnee um eine tausendstel Sekunde schneller ist als der andere Nationen stört da keinen ,obwohl gerade im Sport so schön gezeigt wird wie wichtig Wettbewerb ist!

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