Mehr Mut zur Planwirtschaft, dann wird das alles schon!

Von | 8. April 2017

(Christian Ortner) Warum es keine so besonders brillante Idee ist, die Arbeitslosigkeit mit ewiggestrigen sozialistischen Retro-Methoden wegzahlen zu wollen. (hier)

20 Gedanken zu „Mehr Mut zur Planwirtschaft, dann wird das alles schon!

  1. stiller Mitleser

    Also alles keine Lösungen.
    Deswegen: die 55+ sollen arbeitslos bleiben und geringfügig dazuverdienen, damit steigen sie vermutlich finanziell sogar besser aus.

    Billige, nette Wohnungen gibt’s nicht, nur teure, nette und ebenfalls teure, gar nicht nette.
    Aber es gibt Hausherrn mit Häusern, in denen die Wohnungen seit Jahrzehnten nur von den Mietern verschlimmbessert wurden (daher rühren u.a. auch die vielen Gasunfälle der letzten Jahre in Wien) und am Haus nur das absolut Unumgängliche (Loch im Dach) gerichtet wurde, in denen trotzdem alle Wohnungen stets nur als Kategorie A plus phantasievollen Zuschlägen (Parklage, Parkblick, Ruhelage, Bus-und U-Bahnnähe, Lage außerhalb des dichter verbauten Gebietes etc..etc…), mit Provision und Kaution, die unter fadenscheinigen Begründungen einzubehalten versucht wird, vermietet werden, obwohl nur eine rostige, wackelige Duschkabine drin steht und die Therme hinüber ist. Da in solchen Häusern nur Leute mit kleinem Einkommen wohnen, bekommen sie Wohnbeihilfe und so werden diese Häuser – ohne Investitionen – öffentlich subventioniert.

    Und das Gemüse? Wird doch immer wieder vernichtet um den Preis hochzuhalten, oder weil es nicht perfekt genug ist, oder nicht rechtzeitig gekauft wurde. Das alles pürieren, gefriertrocknen und mit synthetischen Vitaminen anreichern und dann von bisher arbeitslosen Existenzgründern in hübschen Plastikdosen
    vertreiben lassen. So was Ähnliches gibt’s ja schon.

  2. Thomas Holzer

    “unsere” demokratisch legitimierten Politikerdarsteller sollten sich das Prinzip “K I S”,”S” zu eigen machen; nämlich: “Keep it simple, stupid”

  3. Erich

    Verzeihung, aber muss ich jetzt die Presse-Online bezahlen, um hier einen der Ortner-Artikel lesen zu können? (oder einen von Gudula Walterskirchen) Es wäre schade. Denn die meisten anderen Premium-Artikel der Presse sind doch ihr Geld nicht wert.

  4. Falke

    Es ist wenig sinnvoll, wenn der Blogbetreiber auf Artikel in der Presse hinweist, für die man zahlen muss. Es wäre doch sehr empfehenswert, wenn er zumindest seine eigenen Artikel den Lesern hier im Volltext zugänglich machen würde.

  5. Karl Markt

    There’s no free lunch!
    Drückt der Preis, den ein Produkt am Markt erziehlt, nicht die subjektive Wertschätzung der Konsumenten aus? 🙂

  6. sokrates9

    Bin auch nicht bereit für die Presse zu bezahlen – Ortner ist leider da einer der wenigen Lichtblicke!
    Warum zahlt man der Zielgruppe nicht einfach eine Rente bevor man sie mit riesigen Verwaltungsapparat
    unkrautjäten auf öffentlichen Wiesen schickt?

  7. mariuslupus

    Die Presse betreffend bin ich ambivalent und habe Schuldgefühle. Habe mir abgewöhnt die Presse kaufen. Gefährde ich damit die Existenzgrundlage von Herrn Ortner ? Gelegentlich kaufe ich sie am Freitag, manchmal am Samstag.
    Öfters geht leider nicht. Habe einen schwachen Magen. Immer über Rechtspopulisten, die Lobhudeleien auf die OFP der EU(Obsolete FlüchtlingsPolitik), Verdammung von Brexit, falsche Wirtschaftsdaten, fake-news über Trump.
    Den Rest hat mir der Artikel “Verteidigung der liberalen Demokratie in Polen” von Genossen Verhofstadt, gegeben. Ausgerechnet ein, von der EU angefütterter Linksextremist, macht sich Sorgen um die liberale Rechtsordnung. Nach dem, dass er und seinesgleichen, dem EU Parlament einen Maulkorb verpasst haben.

  8. stiller Mitleser

    zum Presse – Marketing:
    “Die Presse” (die CR-Wechsel der letzten Jahre zeigen die ganze Problematik von was/wer/wo/wie ist noch/immer noch/trotz allem bürgerlich?) verwendet die Kommentare von Frau Dr. Walterskirchen, die auch eine sehr fleißige Historikerin ist, und Herrn Ortner, die beide eine treue und konservative Leserschaft haben, als teaser hinter die paywall. Vermutlich haben die beiden im Vertrag stehen, daß sie ihre Texte nirgends sonst als in der Presse publizieren dürfen.

  9. Rennziege

    8. April 2017 – 11:54 — Karl
    Siue haben recht.
    “Die Presse”, einst das Flaggschiff des österreichischen Journalismus, ist heute ein poröses Schlauchboot mit fremdfinanziertem Außenbordmotor. Dieses Schinakel transportiert sogenannte Flüchtlinge, patschert verbrämte staatsopportune Propaganda, rotgrüne Parolen und (was den Rest der Welt betrifft) blind abgeschriebene und meist gefärbt übersetzte Internet-Quellen.
    Außer den Herren Ortner und Urschitz ist darin nichts mehr lesenswert. Und so undbestreitbar gut die beiden sind — dafür ist die Paywall zu teuer; man kauft damit nur die zwei letzten überlebenden Hechte in einem Karpfenteich, der allmählich komplett versumpft.
    Schade drum. But this is Austria, ladies & gentlemen.

  10. Karl

    @Rennziege: Sollte Herr Ortner hier ein ähnliches Bezahlsystem wie A.Unterberger einführen dann bezahle ich gerne dafür.

  11. Rennziege

    8. April 2017 – 15:07 — Karl
    Da wär’ ich ebenfalls sofort dabei. Bei meiner Aufzählung vorhin vergaß ich Prof. Taschner und den emeritierten Chefredakteur Chorherr, die von der “Presse” gelegentlich noch geduldet werden. Auch für diese Herren bezahle ich gern. Na, vielleicht gibt’s die Herren ja ein einem Viererpack, dessen Erlöse das Schlauchboot flicken könnten. 🙂

  12. Karl

    Fr. Dr. Walterskirchen gehört für mich definitiv auch dazu 🙂

  13. Karl

    @mariuslupus: Ich kann Ihrem Beitrag nur beipflichten! Sie schreiben mir aus der Seele. Unsere Demokratie ist auf die schiefe Bahn geraten und daran sind hauptsächlich jene schuld, die die Balance aufrecht halten sollten – nämlich die Medien.
    VdB wurde als der “intellektuelle, gebildete Professor” insziniert. Heute wissen wir, dass er nicht einmal ausreichend Englisch kann.

  14. Thomas Holzer

    Die Herrn Ultsch, Jilch, die Frau Kordik wurden in o.a. Aufzählungen -meiner bescheidenen Meinung nach- zu unrecht nicht erwähnt.

    @an all die glühenden Demokraten in diesem Forum:
    Schon Tocqueville hat vor -bald- Jahrhunderten festgehalten, daß jede Demokratie über kurz oder lang in einer, wie auch immer gearteten Form, von Tyrannei enden wird. (Die Schweizer scheinen bis dato die vielzitierte Ausnahme von der Regel zu sein)

  15. Karl

    Wie es scheint fährt hier auch der Zensurstift drüber.
    Unverständlich! Die Beiträge waren mehr als harmlos.

  16. Thomas Holzer

    @Karl
    Mit Verlaub, aber ich befürchte, Sie sitzen einem Irrtum auf!
    Entsprechend landläufiger Definition übt ein Staat, eine diesem Staat “untergeordnete” Behörde Zensur aus, niemals aber eine Privatperson!
    Diese entscheidet (so sie noch in der Lage dazu ist, da die Privatautonomie eigentlich de facto abgeschafft wurde) darüber, was -in concretu- auf ihrer website veröffentlicht wird oder eben nicht.
    Oder wollen Sie, Herr Karl, dieses Privatrecht auch beschneiden, ja abschaffen?!

  17. Karl

    Scheinbar ist es schon verboten “Die Presse” als Soros-Propagandaschleuder zu bezeichnen.
    Wahrheit tut weh…

  18. mariuslupus

    @Thomas Holzer
    Auch Alexis de Tocqueville war kein Prophet. Auch er war, nur ein Produkt seiner Zeit. Nur, weil Deutschland immer wieder dazu neigt, Demokratie gegen Tyrannei freiwillig einzutauschen, ist es noch kein Beweis für die Richtigkeit dieser These. England hat keine Inklination einen Tyrannen an die Staatsspitze zu heben, nur als Beispiel.
    Eine Tyrannei in Europa ist möglich, vorausgesetzt,die Linken setzen sich im Verbund mit den Islamisten auf der ganzen Linie durch. Aber, dass konnte vor zwei Jahrhunderten niemand ahnen. Niemand konnte die Blödheit seiner Nachkommen in der Zeit der Aufklärung und den Anföngen der Demokratie,
    voraussagen

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