Mehr Wald statt weniger Wachstum

“…Der Klimawandel kann einer Studie zufolge durch nichts so effektiv bekämpft werden wie durch Aufforstung. Die Erde könne ein Drittel mehr Wälder vertragen, ohne dass Städte oder Agrarflächen beeinträchtigt würden, schreiben Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürichim Fachmagazin „Science“. mehr hier

10 comments

  1. Der Realist

    Nehmen wir zur Kenntnis, dass es auf unserer Erde schon wiederholt einen Klimawandel gab, das belegen ja die Eis- und Warmzeiten. Nehmen wir weiters zur Kenntnis, dass irgendwann ein Leben auf der Erde ohnehin unmöglich sein wird.

  2. sokrates9

    Natürlich ist zusätzlicher Wald gut und dank des Klimawandels werden noch zusätzlich riesige Flächen frei werden wo jetzt Permafrost herrscht! Mongolei zB hat riesige Flächen!Was mir trotzdem fehlt ist ein Beweis dass CO2 den Klimawandel verursacht! Die Analogieschlüsse des IPCC (gegründet um menschliche Ursachen für den Klimawandel zu finden) sind lächerlich!

  3. Otto Mosk

    Tja — logisch aber für viele unbequem… Abholzung = Geld — Bau- und Weideland, Holzindustrie etc. Und es werden durch Plastikverbot und Bevölkerungswachstum noch viel mehr Bäume gefällt werden müssen. 
    Früher haben sie Bäume wg. Schiffbau und als Energielieferant gefällt und haben so weite Landstriche in Ödland verwandelt; heute passiert das gleiche nur aus anderen Gründen. Und die halbherzige Aufforstung kann dies meiner Meinung nach nicht mal annähernd kompensieren.
    Ich bin froh, dass wir überhaupt noch ausgedehnte Waldstücke genießen können…

  4. Thomas F.

    Sehr viele Flächen in Österreich, insbesondere Steilhänge, wären längst aufgeforstet worden, würde nicht jemand Subventionen dafür bekommen, dort mit schweren Agrarmaschinen regelmäßig auf und ab zu fahren und dabei die ‘Landschaft zu pflegen’. Da haben die Grünen kein Problem mit.

  5. fxs

    Ein Hektar Fichte konsumiert 5 Tonnen CO2 im Jahr. Eine Hektar Douglasien konsumiert 20 Tonnen CO2 im Jahr. Aber die CO2-Konsumenten sind der Politik egal, es geht doch nur darum bei den C2-Produzenten ab zu kassieren.

  6. Johannes

    Thomas F. @: Ich denke Sie wissen nicht wovon sie schreiben. “Schwere Agrarmaschinen“ auf “Steilhängen“?
    Nein Sie wissen wirklich nicht wovon Sie schreiben. Wissen Sie was? Lassen Sie einfach die Bergbauern in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen, die haben es ohnehin schwer genug und brauchen keine solchen Ratschläge wie sie ihr Land zu bewirtschaften haben.

    Waren Sie schon einmal am Land? Ich war erst kürzlich im schönen Ausseerland, herrliche Berge, Wald und Wiesen in einer unglaublichen Harmonie und Menschen die so nachhaltig ihre Landwirtschaft betreiben, mit Fleiß und Entbehrungen das sich jeder mit Ratschlägen, wenn auch gut gemeint nur lächerlich machen kann.

    Nichts für ungut Herr Thomas F. aber ich glaube in Österreich brauchen wir uns über zu wenig Wald wirklich nicht beschweren und ein bisschen Milch zum Frühstück, von gesunden Kühen die noch auf eine Weide dürfen,
    werden Sie hoffentlich so wie ich genießen.

  7. Johannes

    Das ganze Klimagekreische hat scheinbar einen Zweck:

    Junge Menschen in Panik zu versetzen und den Rest der Menschen in eine ausweglose Situation zwischen Schuld und Sühne zu manövrieren.

    Die Grünen haben entdeckt das da Potential ist, das da ein Thema, wenn man es richtig aufbereitet, das Zeug hat um damit Wahlen zu gewinnen.
    Die anderen Parteien ziehen alle nach und nach mit, keiner will ev. den Fehler machen bei diesem Hype nicht dabei zu sein und davon nicht politisch profitieren zu können.
    Ein falsches Wort, ein Zweifel, ein Bedenken und schwupps bist du ein Klimaleugner, da wirst du von den Medien und den sozialen Medien hingerichtet.

    Also was ist zu tun? Immer schön destruktiv sein ist einmal schon ganz gut, will man sich besonders profilieren muss man die Autoindustrie verdammen, will man in der Oberliga mitspielen muss man praktisch gegen alles außer Windkraft und Photovoltaik sein.

    Wie viel konstruktiver wäre es tatsächlich über ein weltweites Aufforstungs-Programm unter der Federführung der UNO einzutreten.
    Nicht gegen sondern für etwas zu sein, wäre das nicht wesentlich befriedigender?

    Nun wenn man die Klimafrage eigentlich braucht um Macht und Kontrolle zu gewinnen wird man an solchen Fragen wenig Interesse haben, im Gegenteil sie sind störende Hindernisse für die Strategie der Angst- und Panikmache zum Zweck dadurch die Menschen klein zu halten wie damals in den goldenen Zeiten des Kommunismus.

  8. Selbstdenker

    @Thomas F.:
    Sie schreiben das exakte Gegenteil von dem was tatsächlich passiert. Seit Jahrzehnten wachsen in Österreich die Waldflächen stark an und der Waldbestand wird immer gesünder. Insbesondere zum Teil über jahrhunderte bewirtschaftete Bergwiesen wachsen im rasanten Tempo zu. Bitte erkundigen Sie sich, bevor Sie derartigen Unsinn schreiben.

  9. Selbstdenker

    @Otto Mosk:
    “Ich bin froh, dass wir überhaupt noch ausgedehnte Waldstücke genießen können…”

    Das Konzept der nachhaltigen Bewirtschaftung gibt es bereits seit ca. 300 Jahre: man schlägt nur diese Menge Holz, die die dauerhafte Ertragskraft vom jeweiligen Waldgrundstück nicht gefährdet:
    https://www.bmnt.gv.at/forst/oesterreich-wald/nachhaltigkeit.html

    Die nachhaltige Waldbewirtschaftung hat sich in Österreich vor allem mit der Grundentlastung durchgesetzt: der große Waldbesitz der Monarchen wurde von Holzbezugsrechten entlastet und den Bauern im Gegenzug dafür Eigentum von Waldflächen zugeteilt.

    Die massive Übernutzung (und zum Teil auch Verkarstung bewaldeter Berghänge) war Auslöser für die erwähnte Grundentlastung. Da kein Waldbauer Interesse daran hat, seine eigene Existenz zu zerstören, ist die nachhaltige Bewirtschaftung weitgehend ein Selbstläufer.

    Im Gegensatz dazu finden Brandrodungen ausschließlich dort statt, wo es keine privaten Eigentümer gibt, statt. Eine durchwegs erfolgreiche Aktion vom WWF zum Schutz von Urwaldflächen, war der spendenfinanzierte Ankauf von Waldflächen im Amazons.

    Auch heute noch werden in Rumänien zum Teil binnen weniger Wochen illegal ganze Wälder kahlgeschlagen. So etwas passiert nicht in privaten Waldgrundstücken, sondern in Wäldern, die sich im Staatseigentum befinden.

    Zusammenfassend: starke private Eigentumsrechte sind der beste Garant für nachhaltige Bewirtschaftung und Umweltschutz. Sogar den Grünen (die “Landgrünen”, die in Baden-Würtenberg, Bayern und Tirol recht stark vertreten sind) verstehen diese Zusammenhänge.

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