Mehr Wohlstand durch Asylsuchende?

(ADREAS TÖGEL)  Aus Sicht der österreichischen Caritas und des Roten Kreuzes, bedeuten die hier aufgenommen Asylsuchenden einen wirtschaftlichen Gewinn für das Land. Eine bei „Joanneum Research“ in Auftrag gegeben „Studie“ soll beweisen, dass Asylanten nicht nur diesen beiden Organisationen, die sich (neben anderen NGOs) mit der Elendsbewirtschaftung ein überaus lukratives Geschäftsfeld eröffnet und aus diesem Grund jedes Interesse daran haben, den Elendsimportiert niemals enden zu lassen, sondern auch für die Alpenrepublik insgesamt Nutzen bringen.

Wer über Sinn für schrägen Humor verfügt, kann die „Studie“ von der Seite http://www.katholisch.at/ herunterladen und sich in all ihrer Pracht zu Gemüte führen. Dass darin, wie in der zeitgenössischen Volkswirtschaftslehre üblich, ausschließlich mit Aggregaten hantiert und mit einer Fülle willkürlicher Annahmen operiert wird, überrascht diejenigen nicht, die wissen, wie solche „wissenschaftlichen“ Arbeiten zustande kommen. Wer das vom Auftraggeber gewünschte Ergebnis peinlich genau im Blick behält, die zu verarbeitenden Daten einer kreativen Auswahl unterzieht und über einen ausreichenden Sinn für originelle Schlussfolgerungen verfügt, darf sich am Ende allemal der gewünschten Ergebnisse erfreuen.

Alsdann: Der sensationellen „Studie“ zur Folge, zahlen Asylberechtigte in die Sozialtöpfe mehr ein, als sie aus diesen an Wohltaten herausbekommen. Erstaunlich, ist es nicht? Denn angesichts der Beobachtungen, die jedermann machen kann, der mit offenen Augen durch die Städte wandert und beobachtet, auf welche Weise die in den letzten Jahren eingeschleppten Asylsuchenden das Land verändern, erscheint das einigermaßen befremdlich. Das Herumlungern in Parks und auf U-Bahnsteigen füllt tatsächlich die Sozialtöpfe? Sei´s drum – vergessen wir unseren gesunden Hausverstand und lassen uns von Franz Prettenthaler, dem genialen Autor besagter „Studie“ eines Besseren belehren: Österreich darf sich über jeden Asylberechtigten herzlich freuen, denn er bringt nicht nur kulturellen (daran zweifelt ohnehin niemand), sondern auch wirtschaftlichen Gewinn. Aha.

Leider handelt es sich bei dem Papier im Grunde um nichts weiter, als um eine Neuauflage der vom liberalen französischen Ökonomen und begnadeten Pamphletisten Frédéric Bastiat (1801-1850) kurz vor seinem Tode beschriebenen „Broken-windows-fallacy“. Darin geht es um die auf den ersten Blick ausschließlich positiven Effekte, die der Ersatz einer zerbrochenen Fensterscheibe auslöst. Alle verdienen daran – nicht nur der Glasermeister, sondern auch alle anderen, die mit Glaserzeugung, Transportaufgaben und mit der notwendigen Handarbeit befasst sind.

Letztendlich wird durch den Ersatz der Scheibe aber nur ein Zustand wiederhergestellt, der bereits bestanden hat. Es gibt eben – per Saldo – keinen Wertezuwachs. Aller Aufwand hätte andernfalls der zusätzlichen Wertschöpfung dienen können. Man sieht zwar den Vorteil des Glasers, seiner Lieferanten und Mitarbeiter, nicht aber die dem Auftraggeber entgangenen Möglichkeiten, sein Geld anderweitig zu investieren.

Wenn in der vorliegen „Studie“ also erhöhte Steuereinnahmen, die im Gefolge des für die Erhaltung der Asylsuchenden zu tätigenden Aufwands anfallen, allen Ernstes als etwas Positives vermerkt werden, wird dabei übersehen, dass diese Steuergelder nicht vom Himmel fallen. Jemand muss sie ja abführen. Damit aber verringern sich die Möglichkeiten der Tributpflichtigen, ihr Geld für etwas Sinnvolles einzusetzen. Milliardenbeträge, die dazu nötig sein werden, Asylsuchenden (die in der „Studie“ ebenso offensichtlich wie unzulässig als dauerhaft hier Verweilende angesehen werden) Grundkenntnisse und berufliche Fertigkeiten zu vermitteln, die in unserer westlichen Zivilisation unverzichtbar sind, um nicht dauerhaft von Almosen abhängig zu sein, könnten für eine Fülle anderer Projekte eingesetzt werden. In jedem Fall würde der dadurch gestiftete Nutzen deutlich größer ausfallen.

Indes sind derlei Überlegungen für jene Wissenschaftler von keinerlei Relevanz, die sich ausschließlich der dankbaren Übung des Geldausgebens widmen, nicht aber der etwas mühseligeren Aufgabe des Geldverdienens. Wer die Party bezahlen soll, ist ihnen gleichgültig.

Hätten die in der „Studie“ angeführten Berechnungen und Hypothesen Hand und Fuß, dann läge der Schlüssel zur explosionsartigen Steigerung des Wohlstands in Europa im Import jener von Experten auf rund 500 Millionen geschätzten Zahl von Afrikanern, die sich derzeit mit dem Gedanken an eine Auswanderung tragen. Wenn schon das, was uns ein, zwei Millionen Asylanten bringen „wertvoller als Gold“ ist (© Martin Schulz) – wie reich werden uns dann 500 Millionen machen? Wer derart offensichtlichen Unfug glaubt, sollte dringend seine Medikation überprüfen.

In der „Studie“ wimmelt es nur so von ebenso optimistischen wie unrealistischen Annahmen hinsichtlich des möglichen Einsatzes der Zuwanderer. Und sie lässt die durch deren Religion, Kultur und Mentalität bedingten – mutmaßlich durchwegs negativen – Aspekte völlig unberücksichtigt. Nur wer auch noch im Bau zusätzlicher Gefängnisse einen volkswirtschaftlichen Nutzen zu erkennen imstande ist, vermag im Zustrom unqualifizierter Horden, die fremden, nicht selten feindseligen und gewaltaffinen Kulturen entstammen, einen Gewinn für die autochthone Bevölkerung zu sehen.

Einen großen Teil der Asylsuchenden in den heimischen Arbeitsmarkt integrieren zu können, die – entgegen der Darstellung hauptamtlicher Bessermenschen – mehrheitlich über keinerlei nachgefragte und damit verwertbare Qualifikationen verfügen, ist eine Illusion. Der Großteil davon wird Zeitlebens von Transferzahlungen – und damit aus der Tasche der produktiv Tätigen (also eher nicht aus der des Studienautors) leben. Damit ist der behauptete volkswirtschaftliche „Mehrwert“ durch die Beschäftigung von Asylsuchenden reine Chimäre.

Es ist ohne Zweifel ein gutes Werk, sich tatsächlich Schutzbedürftiger – und zwar auf eigene Kosten – anzunehmen Es ist aber keine gute Tat, das um das Geld fremder Leute zu tun, die zudem nicht einmal gefragt werden, ob sie das auch wollen. Und es ist gänzlich abwegig zu behaupten, der gewaltige Aufwand für die Versorgung Asylsuchender (im Land der Hämmer immerhin rund zwei Mrd. Euro per anno, in Deutschland das Zehnfache), würde am Ende auch noch wirtschaftliche Früchte tragen. Wären diese Menschen so qualifiziert und integrationswillig, wie man sich seitens der Systemprofiteure seit Jahren bemüht, uns weiszumachen, bedürfte es nämlich überhaupt keiner Vorleistung der aufnehmenden Gesellschaft. Das Beispiel der klassischen Einwanderungsländer (USA, Kanada, Australien und Neuseeland), in denen für Migranten bis heute keine Extrawürste gebraten werden, spricht Bände. Jeder ist dort willkommen, der für die aufnehmende Gesellschaft von Nutzen ist und sich an dort geltende Gesetze hält. Davon kann hierzulande allerdings keine Rede sein – eher ist das genaue Gegenteil der Fall.

Fazit: Ein weiteres Beispiel dafür, was „wissenschaftliche“ Studien wert sind, wenn ihnen ein politischer Auftrag zugrunde liegt. Konsequenz: Jedermann ist gut beraten, nur noch jene Fake-News für bare Münze zu nehmen, die er selbst in Umlauf bringt.

40 comments

  1. Thomas Holzer

    Gut beschrieben!
    Leider, aber natürlich erwartbar, sind eigentlich alle Medien auf den Zug dieser “hochwissenschaftlichen” Studie, immerhin steht das Joanneum Research Centre -zumindest mit seinem Namen- dahinter, allen voran natürlich der ORF, aufgesprungen.
    “Interessant” aber ist, daß die Aussagen von Politikerdarstellern zu dieser Studie mehr als nur überschaubar sind 😉

  2. Peter Malek

    @ Thomas Holzer:
    Ich halte es eher für ein gutes Zeichen, dass hier nicht sofort Rückmeldungen im großen Stil von der Politik kamen. Das Fehlen positiver Kommentare könnte man als Lernprozess deuten. Aber ev. kommt ja noch was…

  3. Calderwood

    Eine solche Studie ist ein Mißbrauch der Wissenschaft im Dienst der Politik. Sie wird aber nicht viel Schaden anrichten, denn das Ergebnis ist so offensichtlich unsinnig, daß es kaum jemand glauben wird.

  4. Thomas Holzer

    @Peter Malek
    Das meinte ich auch. Ich würde es zwar nicht als Lernprozess bezeichnen, sondern maximal als Versuch, in diesem Fall durch dummdreistes Bejubeln dieser Studie die Bevölkerung nicht weiter zu ärgern, und daher die Chance, noch ein bisschen länger an den Futtertrögen der Macht verbleiben zu können/dürfen.

  5. Der Realist

    @Calderwood

    Nichts kann so unsinnig sein, dass es nicht trotzdem von vielen geglaubt wird, und das wissen die Auftraggeber solcher Studien auch.

  6. Gerald Steinbach

    Ob sich die Asyl Lobby wirklich mit solchen selbst geschnitzten “Studien” einen gefallen macht, aber ein paar Deppen wird es schon geben
    Reiht sich ein bei den Facharbeiter, keine Attentäter bei den Flüchtlingen und ähnlichen Schwachsinn

  7. Erich

    Ich habe die Meldungen so verstanden, dass hier Einwanderer berücksichtigt wurden, die schon 10 Jahre oder länger in Österreich sind und sich im Laufe der Zeit integriert haben. Es ist selbstverständliche erfreulich, wenn diese Menschen eine Arbeit gefunden haben und zu unserem Sozialprodukt etwas beitragen. Aber wenn das stimmt, dann ist die Studie auch aus diesem Grund unehrlich, denn die seit 2015 Eingewanderten kosten uns auf lange Sicht sicher wesentlich mehr als die paar Vorzeigemänner bringen, die in den Medien als typisch dargestellt werden.
    Dabei sind das lauter echte Einzelfälle!
    Aber solange die SN über eine halbe Seite über den jungen Schwarzafrikaner in Frankreich berichten, der von Polizisten misshandelt wurde (lobenswerter Weise war natürlich eine Videokamera auf Aufnahme geschaltet) und der Nicht-mehr-lange-.Präsident persönlich ans Krankenbett eilt, aber die Kölner Verbrecher als “Antanzer” mit keiner Zeile in den Medien “gewürdigt” werden, werden weiterhin solche Nachrichten derjenigen, die an den Einwanderern kräftig verdienen, große mediale Aufmerksamkeit erringen.

  8. mariuslupus

    Seine Eminenz kann nur beim Papst beichten. Warum sagt ihm sein Chef nicht , dass lügen eine Sünde ist. Auch die Untegebenen seiner Eminenz sollten nicht lügen, oder ein falsches Zeugnis ablegen. Haben sie doch alle irgendwo gelernt.

  9. Christian Peter

    Wird die Verbreitung derartiger Unwahrheiten in Zukunft als Fake – News strafrechtlich verfolgt werden ? Dass Flüchtlinge mit einem Anteil von etwa 65 % funktionaler Analphabeten (siehe Link unten) kein Gewinn für die Wirtschaft bedeuten kann, liegt auf der Hand. Nach Berechnungen des Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen zahlt ein Flüchtling im Verlaufe seines Lebens etwa € 450.000 weniger in die Sozialkassen ein als er diesen entnimmt. Das aber nur unter der (mehr als unrealistischen) Annahme, Flüchtlinge würden sich rasch in den Arbeitsmarkt integrieren lassen, andernfalls ist mit weit höheren Kosten zu rechnen. Dass gerade Vereine wie die Caritas und das Rote Kreuz derartigen Unsinn verbreiten ist keine Wunder, schließlich verdienen diese Vereine mit der Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen sehr viel Geld auf Kosten der Steuerzahler.

    Präsident der Universität Hamburg, Dieter Lenzen : 65 % der Flüchtlinge sind im Grunde Analphabeten.

    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article153237847/Viele-Fluechtlinge-im-Grunde-Analphabeten.html

  10. Thomas Holzer

    @CP
    Und genau darin besteht der wesentliche Unterschied zu den vielen, welche in dieser “Studie” “behandelt” wurden, sprich früher ins Land gekommen sind.
    Auch die vielen Flüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien hatten -verglichen mit den 2015 Gekommenen- eine wesentlich bessere (Aus)Bildung.
    Und durch die Medien wird diese “Vermischung” noch verstärkt; es ist ja bezeichnend, daß es z.B. keine Studie speziell über die Tschetschenen in Österreich gibt, weil die Wahrheit über diese Neubürger den Zahlern anscheinend nicht zumutbar ist.

  11. Christian Peter

    @TH

    Selbstverständlich gibt es Riesenunterschiede je nach Herkunftsland. Wirtschaftlich profitieren ließe sich von Einwanderung allenfalls, wenn man sich die Neubürger aussucht und nur Menschen mit entsprechenden Qualifikationen, Jobangeboten oder Tätigung von Investitionen einreisen lässt, wie es u.a. in Ländern wie Kanada und den USA der Fall ist.

  12. CE___

    Super Artikel von Herr Tögel.

    Der Grund des Schweigens hiesiger Illegalen-affiner Politiker zu dieser “Studie” ist in meinen Augen weniger ein Lerneffekt als dass der Fiskalrat im letztem Jahr schon hochoffiziell feststellte dass in die “Geschenke” bis 2060 rund 23 Milliarden Euro (in Gestalt höherer Staatsschulden) hineingebuttert werden dürfen, noch exklusive der Aufwendungen der Länder.

    Und wie jeder ehrbare und ordentliche Kaufmann weiss, der sich schon einmal mit Investitionen auseinander gesetzt hat, müssen Investitionen auch einmal zurückverdient werden, und erst dann kommt (vielleicht) ein Gewinn heraus.

    Also ginge bei unseren “Geschenken” ab 2060 erst einmal das Zurückverdienen der in sie investierten Gelder plus der Zinsen auf die dafür aufgenommen Staatsschulden los.

    “Blöd” nur dass unsere “Geschenke” (Alterskohorte heute 18-30 Jahre, 80% männlich) halt keine Androiden, sondern Menschen sind, die dann, 2060, wenn sie das Pensionsantrittsalter genaus wie Authochtone erreichen, auch das Handerl für ein Renterl aufhalten werden wollen.

    Also das mit dem Zurückverdienen der investierten Gelder auch wieder nichts wird.

  13. Peter Malek

    @Thomas Holzer:
    Sie haben recht: “Die Studie” speziell über Tschetschenen gibt es nicht. Was es gibt, sind verschiedene Erhebungen zu jeweils einzelnen Problemfeldern. Integrationsbereitschaft, Bildungsgrad, Kriminalität, usw.
    Als Beispiel hier eine Diplomarbeit. http://othes.univie.ac.at/22882/1/2012-05-15_0307787.pdf
    Was auffällig ist: Wenn Tschetschenen gewalttätig sind, so sind sie extrem gewalttätig. Wenn sie nicht integrationswillig sind, so ist festzuhalten, dass sie eher zum Extremismus neigen. So sind überdurchschnittlich viele Tschetschenen als IS-Terroristen von Österreich in die Krisengebiete gereist und leider auch wieder zurück gekehrt.

  14. Christian Peter

    @CE__

    Außerdem ist in Sozialstaaten ohnehin kein ‘Geschäft’ zu machen, weil sich der Sozialstaat auf Schulden finanziert. Bereinigt um Bürger, die das Geld nicht am Markt verdienen (Beamte, etc.), handelt es sich nur bei etwa 10 % der Bürger um Nettosteuerzahler, welche mehr in die Kassen einbezahlen als sie herausbekommen.

  15. Falke

    Bei all diesen “Studien” werden völlig unzulässige und nicht zutreffende Vermischungen zwischen einerseits Zuwanderern (oder, von mir aus, Flüchtlingen) aus Ex-Jugoslawien, Tschechien, Polen, Ungarn und andererseits den aktuellen Orientalen und Afrikanern gemacht, so als wäre das vergleichbar oder gar dasselbe. Erstere sind kulturell und (aus-)bildungsmäßig Mitteleuropäer, durchaus mit Einheimischen vergleichbar, anpassungs- und integrationsfähig und -willig, letztere genau das Gegenteil. Wenn man das allerdings anspricht, ist man sofort ein Rassist. Das hat übrigens bereits im Jahre 2010 Tilo Sarrazin in seinem ersten Buch “Deutschland schafft sich ab” wissenschaftlich und empirisch bewiesen. Was das für einen gutmenschlichen Aufruhr hervorgerufen hat, wird wohl jeder noch wissen. Und ganz nebenbei: Dass Sarrazin von seiner Bank dafür gekündigt wurde, wirft ein bezeichnendes Licht auf die “Meinungsfreiheit” in Deutschland, die ja in letzter Zeit von Maas, Schwesig & Co. noch wesentlich “verfeinert” wurde.

  16. sokrates9

    Traurig dass sich das Joanneum Research Centre für so eine Studie hergibt! Da müssten sofort seriöse Universitäten gegen solche Ergebnisse protestieren! Hat schon eine Grund warum österreichische Universitäten in diversen Rankings unter den besten Tausend nicht mehr zu finden sind! Wieso gibt eigentlich Caritas und rotes Kreuz Geld für solche Studien aus? Weil ohnehin alles der Steuerzahler bezahlt?
    Möchte mal eine Studie sehen dass moslemische Wissenschaftler in westlichen Ländern nutzen stiften!

  17. Thomas Holzer

    @sokrates9
    Ihr erster Satz bringt es auf den Punkt!
    Vertreter des Joanneum Research scheinen nicht mal “den Mut” aufzubringen, die von RK und Caritas-Vertretern angedeuteten Analogien zu bestreiten.
    Da werden wieder einmal “Äpfel mit Birnen” verglichen, und weder Politikerdarsteller noch Medienvertreter erachten es als notwendig, dies zu kritisieren.
    Bleiben nur “böse” Blogs wie der von Herrn Ortner, in welchen derlei Widersprüche, Ungereimtheiten etc. angesprochen und diskutiert werden…………

  18. stiller Mitleser

    Bei Studien ist es wie in der Maßschneiderei: es soll dem Kunden passen und er soll drin etwas besser aussehen

  19. Karl

    ad Falke:

    Laut A.Unterberger übt die Sektion 8 (Wien) Druck auf Unternehmen aus, die bei der Kronenzeitung inserieren. Ebenso wird auf konservative Seiten/Blogs wie achgut.com Druck ausgeübt, weil diese eine andere Meinung vertreten und diese auch kundtun.
    “Kauft nicht bei Juden” bekommt nun eine neue Bedeutung.

    Ausgerechnet jene, die ständig grölen, aus der Geschichte gelernt zu haben sind es, die heute “Kauft nicht beim Juden” schreien.

  20. Christian Peter

    @sokrates9

    ‘Traurig, dass sich das Joanneum Research für so eine Studie hergibt’

    Was erwarten Sie sich von einer Stadt, die seit 17 Jahren von einem Bürgermeister der Loden-Demokraten regiert wird ?

  21. Thomas Holzer

    @raindancer
    Die Forderungen, jemanden das Bundesverdienstkreuz zu verleihen, werden mittlerweile aber auch schon nahezu hyperinflationär gestellt, vor allem von Politikerdarstellern

  22. sokrates9

    Christian Peter@Was erwarten Sie sich von einer Stadt, die seit 17 Jahren von einem Bürgermeister der Loden-Demokraten regiert wird ?… Ist das Niveau der Universitäten schon so weit gesunken dass sie sich von Lokalpolitikern vorschreiben lassen was sie schreiben dürfen?

  23. stiller Mitleser

    @ Christian Peter
    “Loden-Demokraten”
    bitte nix gegen Loden und schon gar nicht gegen den Hubertusmantel! Durch und durch funktional, leicht und warm, schlicht und schön, hält er auch noch viel länger als die meisten Ehen.

  24. Thomas Holzer

    @Der Realist
    Nichts kann so unsinnig sein, daß es nicht veröffentlicht wird, leider 🙁

  25. CE___

    @ Christian Peter

    Da sprechen Sie einen sehr wahren und wichtigen Punkt an der leider in der ganzen Diskussion “pro/kontro Zuwanderung” absolut keine Würdigung findet.

    Ich denke es ist unbestritten dass das hiesige Sozialsystem schon “unter uns Authochtonen” nicht nachhaltig ist aufgrund einer grob gesprochen riesigen Lücke an eingezahlten Geldern zu “erworbenen” und schlussendlich auch ausgezahlten bzw. auszuzahlenden Ansprüchen.

    Jetzt ÜBERHAUPT zu glauben die Lücke liesse sich schliessen und das Problem lösen durch den Import von Fremden, EGAL wie gut sie ausgebildet sind und ins System einzahlen werden, in den man diese Fremden dem gleichen eben nicht nachhaltigen Sozialsystem unterwirft, ist nicht nur kaufmännische, sondern auch intellektuelle Idiotie !!!

    Denn auch ein gut ins System einzahlender Fremder wird eben nicht-nachhaltige Ansprüche an das System aufbauen!

    Das einzige was erreicht wird ist den System-Crash um x-Jahrzehnte zu verschieben à la “hinter mir die Sintflut”, und mit der Masseneinwanderung noch zusätzliche andere neue Probleme zu schaffen, als ob ersteres Problem in seiner Sprengkraft nicht schon genug wäre.

    Wenn unsere Gutmenschen und “Super-Kaufleute” in Politik, Beamtenschaft und wo auch immer der Meinung sind, man müsse mit Fremden unser Sozialsystem sanieren, wenn man sich auf diese Diskussion einlässt, dann KANN das nur auf eine Lösung “ein Land, zwei Sozialsysteme” hinauslaufen.

    Also hier ein nicht-nachhaltiges defizitäres Sozialsystem für die Authochtonen, darunter auch für die grün-affine Frau Doktor Irgend-was-mit-Medien und den Herrn Gewerkschofta, damit man sich weiterhin mit 55 in die Pensi stehlen kann, und dort ein knallhartes, auf Überschüsse ausgelegtes Sozialsystem mit natürlich schlechteren Konditionen für alle zukünftig kommenden Fremden, mit dem ersteres System querfinanziert, besser quersubventioniert, wird.

    Ob sich allerdings DAS unsere 18-30 jährigen, zu 80% wehrfähigen männlichen Kulturbereichern auf die Dauer gefallen lassen werden, und der Prediger in der Moschee am Freitag auch, ja da mache ich mal das ganz grosse Fragezeichen darüber.

  26. Christian Peter

    @CE___

    Sie sagen es. Möchte man von Einwanderern profitieren, müsste man diese von den Sozialleistungen und anderen Rechten ausnehmen, manche Länder betreiben das mit großem Erfolg, wie z.B. Dubai und andere Golfstaaten, wo 95 % der Arbeitnehmer aus fremden Ländern kommen, diese aber weder ein dauerhaftes Bleiberecht noch Anspruch auf irgendwelche Sozialleistungen genießen. Aber ein ohnehin schon schwer defizitäres Sozialsystem mit schlecht ausgebildeten Zuwanderern mit Anspruch auf alle Sozialleistungen sanieren zu wollen, ist ein völlig abwegiges Unterfangen.

  27. buerger2015

    wie schon vor eineinhalb jahren als das alles ärzte und gutqualifizierte ingenieure und wissenschaftler waren – auf den fotos haben die visagen aber nicht so ausgesehen – will man uns einreden, dass die wirtschaft geld an der betreuung der illegalen migranten verdient. ja, aber geld, dass wir aus steuernitteln vorher dafür bezahlt haben. aus der einen tasche raus in die andere hinein. das gefällt den ngos die daran verdienen und so manchen anderen den steuerzahlenden bürger nicht, denn der erhält statt leistungen vom staat für sein geld zuwanderung die ihn wenig begeistern kann.

  28. raindancer

    die Frage ist ja nach wie vor , wie viele wirklich gegen diese Migration sind und wie viele wirklich bereit sind was anderes als rot schwarz grün zu wählen 🙂
    wenn rot und schwarz wieder eine Koalition eingehen können wird sich nichts ändern, ebenso mit grün oder Neos.

  29. Karl

    @raindancer: Ich fürchte es sind SEHR viele, die zwar gegen die Masseneinwanderung sind, aber trotzdem rot-grün-pink oder schwarz wählen. Kenne genug, die es nicht einmal nachvollziehen können, dass sie durch ihre Wahlentscheidung jedes Mal die Politik jener bestätigen, mit denen sie keineswegs zufrieden sind.
    Warum sollten also diese Parteien ihre Konzepte ändern?
    Wie bestellt, so geliefert.

  30. Johannes

    Früher hat das immer gut funktioniert eine “Studie“ lange genug im ORF rauf und runter gespielt, dazu die raffinierte Untermalung das jeder der das nicht glaubt oder gar es wagt zu widersprechen nicht nur dumm sondern auch rechtsextrem und rassistisch ist und die Sache war durch.

    Aus dieser Zeit stammt ja auch die Rechtfertigung die ich wohl tausend mal gehört habe “ich habe ja nichts gegen Ausländer aber …“ oder “ich bin nicht ausländerfeindlich aber …“ so als ob man sich jedesmal wenn man echte Missstände ansprechen wollte rechtfertigen mußte nur ja nicht so zu sein wie man dann flugs von den Meinungshütern trotzdem angepatzt wurde.

    Ich habe es immer als entwürdigend empfunden das Meinung, freie Meinung unterdrückt wurde.
    Aus dieser fehlgeleiteten Entwicklung heraus kann unsere Gesellschaft Probleme der Massenimigration nicht besprechen. Missstände anzusprechen ist zu einer No-go-Area geworden in guter Freudscher Manier verdrängen unsere Gutis und viele Politiker lieber das große Problem.
    Aber verdrängte Probleme führen zu Psychosen und Halluzinationen so daß man am Ende glaubt Millionen aufnehmen zu können und die Welt ist gerettet.

  31. Leitwolf22

    Ich würde das etwas sachlicher betrachten wollen. Jene Überschriften mit denen die Medien uns ob dieser Studie bombardiert haben, finden sich in den Studie selbst nicht, und auch nichts was diese per se unterstützen würde.

    Die Studie selbst, die ihr lohnchreiberisches Natürell kaum verhehlt, sagt nichts dergleichen. Sie bezieht sich vielmehr auf “arbeitsmarktrelevante Zahlungsströme”, was auch immer das sein soll. Es ist leider nicht nachvollziehbar wie dieser definiert sind, weil darüber keine weiteren Angaben gemacht werden. Ziemlich einzigartig für eine “wissenschaftliche” Arbeit.

    Feststellen lässt sich indirekt nur, dass die Transferleistungen pro Asylberechtigtem (im ersten Jahr) bei ca. 2.500 Euro liegen würden, das obwohl diese durchaus Anspruch auf Mindestsicherung haben. Das wird sich schlecht ausgehen. Hab ich aber schon hier angemerkt..

    https://www.fischundfleisch.com/leitwolf/truenews-fluechtlinge-mehr-nutzen-als-kosten-31626

  32. Christian Peter

    @Leitwolf
    @Alfons Kuchlbacher

    Über diese Studie braucht man nicht zu diskutieren, es handelt sich um politisch motivierte FAKE – News. Deutsche Experten kommen zu ganz anderen Ergebnissen, etwa der Freiburger Finanzwissenschaftler Bern Raffelhüschen, der Kosten von € 450.000 pro Flüchtling (!!!) errechnete – unter den allergünstigsten Voraussetzungen. Tatsächlich dürften die Kosten weit höher liegen.

    http://www.focus.de/finanzen/videos/ifo-chef-sinn-warnt-jeder-fluechtling-kostet-deutschland-450-000-euro_id_5327945.html

  33. GeBa

    Wenn man bewusst ORF hört und österreichische Zeitungen liest, fragt man sich wirklich,
    für wie blöd halten die die Österreicher?
    Obiges gilt natürlich auch für die Ersteller solcher Studien. Dazu ein empfehlenswertes Buch:
    Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet: Über Risiken und Nebenwirkungen der Unstatistik

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