5 comments

  1. fxs

    Ein Mensch atmet pro Jahr etwa 8 Tonnen CO2 aus. Ein Auto muss etwa 50.000 km fahren, um diese Menge CO2 zu produzieren.

  2. libelle

    Von “Mehr Wohlstand mit weniger Energie” ist in der Studie mit keiner Silbe die Rede.

    Der Hauptaspekt lautet, das GDP wäre in Zukunft vom Energieverbrauch entkoppelt (“Decoupling energy demand from economic growth”). Vier Punkte werden hierfür genannt:

    1) Speziell die rasch wachsendenden Länder wie Indien und China wandeln sich von Industrie- zu Dienstleistungsgesellschaften.
    2) Steigende Effizienz
    3) Eine Zunahme der Elektrifizierung
    4) Eine Steigerung “erneuerbarer” Energiequellen generell

    Betreffend 1) wird ausgeführt: “Service economies and the decline of energy intensity
    Advanced economies tend to become service economies, and the energy intensity of service sectors is substantially lower than that of industrial sectors—in some cases, as low as one-twentieth. Services already are dominant within OECD countries, with the service sector in the United States, for example, contributing about 80 percent to national GDP”

    Die Gleichsetzung von “Service” mit Wohlstand ist ebenso faktenwidrig wie die mitschwingende These, “advanced economies” zeichneten sich durch einen geringen Energieverbrauch aus. Das exakte Gegenteil ist richtig, wie etwa die USA oder auch “Klima-Vorzeige-Länder” wie Schweden oder Norwegen mit deren jeweiligen Pro-Kopf-Verbrauchswerten beweisen.

    Steigende Effizienz (ad 2) ist ein No-Brainer. Daß die Zunahme der Elektrifizierung (ad 3) eine Reduktion des Gesamtenergieverbrauchs bedingt, steht auf wackligen Beinen, notabene, wenn hinkünftig (siehe IoT) jedes Konsumgut mit einer Lebensdauer über eine Tag “smart” wird.

    Punkt 4 wiederum sagt überhauptnichts betreffend Energiebedarf und Wachstum, außer man erachtet Grünifizierung abseits aller Kosten-Nutzen-Aspekte als Selbstzweck im Sinne des GDPs.

    Die Studie nennt für 2050 rund 10 Mrd. Erdbewohner als Prognose (2016: 8 Mrd.), bei einem Gesamtenergiebedarf von 650 Millionen Terrajoule (2016: 571), mit anderen Worten: Die Population vergrößert sich demnach um 25% und der Energiebdarf nur um 14%.

    Wohlstand kommt von Produktion, nicht von Dienstleistung, egal wie oft diese in GDP einfließt. Bei allem berechtigten Glauben an künftige Einsparungen durch Effizienzsteigungen: Ohne signifikante Steigerung des Energieeinsatzes wird es global bei steigender Population auch keinen steigenden Wohlstand geben. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum Wohlstand in der Arbeit von McKinsey nicht thematisiert wird.

    Die Pointe kommt in der Studie, welche zugleich einen Co2-Abfall bis 2050 von nur wenigen Prozenten prognostiziert, knapp vor Schluß:
    An important implication is that global energy-related emissions, compared with 2016 levels, should fall by approximately 20 percent by 2050. That’s significant, but not decisive. Absent more aggressive action, the current reductions in emissions by some countries won’t be enough to put the world on the “two-degree pathway” deemed essential by the 2016 Paris Agreement. It’s quite possible, therefore, that governments will implement more substantive policies to meet emissions targets.

    Mit anderen Worten: Wir — McKinsey — haben zwar eh schon jede denkbare Zahl auf Grün gebürstet, aber selbst mit vorliegender und betreffend Wohlstand ernüchternden Studie bleibt, Paris sei’s gedankt, noch jede Menge politisches Züchtigungspotential ungenutzt.

  3. libelle

    Nicht daß es wichtig wäre, aber auch von “einer die Umwelt schonenden Form des Wirtschaftens” schreibt die Studie nicht, — zumindest nicht in den Augen derer, welche die massenmedial induzierte Co2-Hysterie als den bislang größten Betrug in der Geschichte der Menschheit erkennen.

  4. Peta

    @fxs:
    Ich ersuche um Quellenangabe bzgl. “8 Tonnen co2 proi Jahr/Mensch.
    Danke
    Peta

  5. libelle

    @fxs:
    > Ich ersuche um Quellenangabe bzgl. “8 Tonnen co2 pro Jahr/Mensch.

    Ohne selbst gefragt worden zu sein, nachfolgend eine versuchte Antwort:

    Das unerläßliche Ausatmen per se bedingt, je nach Art der Ermittlung, emitierte Co2-Größen von rund um 350 kg/Jahr. Selbst wenn Extremsportler hierbei auf Jahressicht ein Vielfaches erreichen können, sind wir tatsächlich weit von genannten 8 Tonnen entfernt. Plausibel wird dieser hohe Wert jedoch dann, so man einberechnet, was ergänzend alles anfällt, damit ein Mensch die notwendigen Kalorien fürs basale Leben erhält.

    Der Ochse vor dem Karren, das Futter der Wollschafe für Kleidung plus verbranntes Feuerholz zwecks Wärme, all das sind, exemplarisch, unabdingbare weitere Emissionen. Eine plausible Darstellung wäre daher jene, wonach insgesamt etwa 8 Tonnen Co2 ausgestoßen werden müssen, damit ein Mensch abseits jeglichen Komforts buchstäblich überleben kann.

    Klimahysteriker (man verzeihe die despektierlich anmutende Wortwahl angesichts des rumgereichten infantilen Maskottchens mit der einprägsamen Visage) können nun vollkommen berechtigt einwenden, wonach selbst 10 Milliarden auf vormodernem Niveau gleichzeitig lebende Menschen den Co2-Gehalt der Atmosphäre nicht steigern würden, zumal bei dieser Lebensweise auf eine Freisetzung in der Erde gebundenen Kohlenstoffs verzichtet wird. Dies alles wiederum unter der plausiblen Annahme, besagte 8 Tonnen pro Mensch und Jahr würden problemlos von der Biosphäre absorbiert und im nächsten Zyklus erneut als Nahrungs- und Wärmequelle zur Verfügung stehen.

    Was besagte Hysteriker jedoch — trotz ihrer permanenten Behauptung des Gegenteils — nicht können, ist das stringente Aufzeigen, der vom Menschen der Erdkruste entnommenen Kohlenstoff hätte einen nennenswerten Einfluß auf das Klima, egal in welche Richtung. Es gibt dafür weder ein physikalisches Experiment, ja nichtmal eine offensichtliche Korrelation. Als wäre das nicht gravierend genug, erkären alle gegenwärtigen “Modelle” zwecks vorgeblich unwiderlegbarer Vorhersage des Kommenden nichtmal die Vergangenheit!

    Fragt man fünf der im medialen Rampenlicht stehenden Klima-Talkingheads über die aktuelle Temperatur auf Erden, erhält man vier Antworten. Dasselbe mit der Frage nach dem sog. Co2-Sensitivitätswert oder der Resorbtionsrate durch Plankton im Meer, und dabei sogar mit Schwankungsbreiten von mehreren 100%! Einig ist man sich, wonach das alles verdammt kompliziert sei, doch je größer die zwangsweise eingestanden Unkenntnis von Fakten oder Zusammenhänge zwischen diesen, umso trotziger das behauptete: “Und dennoch!”

    Aber es kommt noch dicker: Nicht nur weiß man nicht, was sich wie auswirkt, man weiß noch viel weniger, wie die behauptete Katastrophe zweckdienlich abzuwenden sei. Harald Lesch, einer der widerlichsten rezent in Deutschland agierenden Hysteriker war sich nicht zu blöd (“Maybritt Iller”, 13.06.), auf den aktuell in der BRD ablaufenden Wahnsinn eingestehend und nahezu wortwörtlich zu antworten, wenn es irgendwo auf der Welt ein Land gibt, das sich Fehler in der notwendigen Transformation finanziell leisten könne, dann sei es nunmal Deutschland.

    Je mehr den Greta-Jüngern Panik oktroyiert wird und je intensiver man Otto-Normal-Bürger mit Botschaften bombardiert, der giftige Drops sei wissenschaftlich rundgelutscht und man hätte sich deshalb ohne Gegenwehr unverzögert dem Ökobolschewismus zu beugen, desto eindringlicher müssen echte Liberale angesichts dieses globalen dreckigen Spiels mit der Menschheit zur Besonnenheit mahnen.

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