Mehrheit der Amerikaner hält Islam für unvereinbar mit US-Kultur

Von | 9. Juli 2016

„Nach einer Umfrage des Public Religion Research Institute und der Brookings Instution glauben etwa 55 Prozent der Amerikaner, dass ihre „Kultur“ durch „ausländische Einflüsse“ bedroht sei und deshalb verteidigt werden müsse. Besonders hoch ist dieser Anteil mit 62 Prozent bei der „weißen Arbeiterklasse“. Etwa 57 Prozent der Amerikaner sind der Ansicht, dass der Islam nicht kompatibel sei mit amerikanischen „Werten“. Mit 79 Prozent ist dieser Anteil besonders bei den Republikanern hoch, doch bei den Trump-Unterstützern liegt dieser Anteil sogar bei 83 Prozent. Etwa 55 Prozent der Demokraten teilen Sichtweise, dass der Islam kompatibel sei mit amerikanischen „Werten“. Die „weißen, evangelikalen Protestanten“ des Landes sind besonders pessimistisch. Über 59 Prozent von ihnen sind der Ansicht, dass Amerika kein christliches Land mehr sei. (hier)

8 Gedanken zu „Mehrheit der Amerikaner hält Islam für unvereinbar mit US-Kultur

  1. Fragolin

    Die Mehrheit der Europäer auch. Aber die fragt keiner und wenn doch geben viele eher ausweichende Antworten, weil sie befürchten, sonst den Maas im Nacken zu haben.

  2. Bösmensch

    Nicht nur die Amerikaner. Jeder normal denkende Mensch erkennt, dass diverse islamische Ideologien nicht kompatibel mit fortgeschrittenen westlichen Kulturen sind. Ist auch verständlich, denn die gesellschaftliche Reife dieser „Kulturen“ hinkt uns 500 Jahre hinterher. Wie kann man von solchen Kulturen auch erwarten, sich an unsere Gepflogenheiten anzupassen. Mental sind sie dazu kaum in der Lage.

  3. astuga

    Im Web gibt es dazu eine schöne Shortstory von Matt Bracken – „Piss Christ, Piss Koran“
    Einfach danach googeln, falls es interessiert.

    Der Titel bezieht sich auf das Kunstwerk „Piss Christ“ (ein mit Urin gefülltes Glasgefäß mit einem Kruzifix).

  4. Falke

    Trump ist zumindest einer, der das auch – zum Entsetzen aller Gutmenschen diesseits und jenseits des Atlantiks – klar sagt und sogar verspricht, überhaupt keine Moslems mehr on die USA einreisen zu lassen. Das wird zwar in der Praxis schwer möglich sein, doch an der weitgehenden Zustimmung der Wähler kann man schon erkennen, wie deren Stimmung ist. In der EU würde ein Kandidat, der so etwas ausspricht, sofort mittels aller nur möglichen Verhetzungs-, Religionsbeleidigungs-, Fremdenfeindlichkeits- usw. -Paragarphen sofort mundtot gemacht und wahrscheinlich auch gleich eingesperrt werden.

  5. gms

    Woran erkennt man interessante Zeiten? Sie lassen sich etwa daran festmachen, wonach die Dachorganisation der Zentralbanken, die BIS, davor warnt, ihre Subeinrichtungen würden die Währungssysteme gegen die Wand fahren, während kein Beobachter das merkwürdig findet.
    Oder am Umstand, daß man als neoliberaler Blogger ausgerechnet George Soros zitiert, so man die deutsche Willkommenspolitik aufblatteln möchte.

    Nahtlos an solch Skurriles schließt an, wenn die Brookings Institution (brookings.edu) als Quelle bemüht wird für Auskünfte, wie es mit dem Sentiment der Amerikaner gegenüber dem Islam aussieht und selbige gemeinsam mit ihren ‚Forschungspartnern‘ sinngemäß festhält, es seien überwiegend die Dummen und Fehlgeleiteten, die Trump auf den Leim gingen und dies wiederum hänge zusammen mit (O-Ton) „Authoritarianism and a Leader Willing to Break the Rules“.

    Nachdem man die Amerikaner demoskopisch schon zum Thema Migration befragte, erhob man dabei praktischerweise zugleich deren Begehr, Steuern anzuheben („Nearly seven in ten (69%) Americans support increasing the tax rate on wealthy Americans [with incomes in excess of $250,000 a year], compared to more than three in ten (31%) who oppose this policy.“)

    Warum sind die gegenwärtigen Zeiten interessant? Weil die Wenigsten behirnen, daß es dieselben Kreise sind, welche die Gesellschaft auf Kosten der Mittelschicht konsequent nach links schieben und uns zugleich erklären, dies müsse so sein und alle fänden Gefallen daran, bis auf ewig gestrige Faschisten.

  6. mariuslupus

    Unsinnige Wiedergabe von vernünftigen Erhebungen. Warum werden immer Werte als „Werte“ geschrieben. Es gibt Werte in unserer Kultur , die sind mit dem Islam nicht vereinbar.

  7. gms

    mariuslupus,

    > Unsinnige Wiedergabe von vernünftigen Erhebungen.

    Ist es nicht eher so, wonach beides unsinnig ist? Wir haben es erkennbar mit linken Einrichtungen zu tun, die zu jeder Zeit alles Beliebige aus dem Volk herausdestillieren und mit nicht minder beliebigen Quasteln wie Autoritätsgläubigkeit und latentem Faschismus verzieren.
    Über die Brookings Institution, wer sie finanziert und worauf sie betreffend Migration, Klimawandel, Nato, Fiatmoney, US-Präsidentschaft und den ganzen Rest gesellschaftlich abzielt, kann sich jeder selbst schlau machen, der den Mut hierfür aufbringt. Brookings spielt mit dem CFR und den gleichen Hintermännern in einer Liga, bloß mit Stoßrichtung auf Studenten anstatt erwachsene Politiker.

    Wie Massen ticken (siehe Sozialforschung) weiß man seit den 30ern. Die noch heute gültigen Standardwerke für Propaganda wurden ebenfalls in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts geschrieben, und dies nicht mal in Deutschland. Wer glaubt, die heutigen Stiftungen, Universitäten und Massenmedien hätten zufallsbedingt einen eigentümlichen Spin, müßte schleunigst sein metaphorisches Maturazeugnis retournieren.

    Daß dieser Blog zeitweise als Echokammer dient, soll meinetwegen Zufall sein, im Anlaßfall sogar ein willkommener, falls deshalb Leute darüber nachdenken, was sie von wem serviert bekommen und worauf das mit größter Wahrscheinlichkeit abzielt. Oder aber es hat einmal mehr im Rückblick niemand kommen gesehen. Wäre auch nicht neu.

    Die vorgeblich Dummen, die Verlierer, die von Sorgen Zerfressen, all diese wollen morgen kein „Viertes Reich“ auf unserem Kontinent, und dennoch werden sie es bekommen, nachdem Demokratie immer mehr zur Farce wird. Totalitarismus lebt von Legendbildung, von der Diskurshoheit, von der Macht, Sachverhalte zu verklären, von Meinungs- und Empörungslenkung, bis unterm Strich übrigbleibt, das Volk hätte es genauso gewollt.

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