Mehrheit der Briten für EU-Austritt

“Die Mehrheit der Briten ist einer Umfrage zufolge für einen Austritt aus der EU. Nach Angaben der Statistiker würden viele der EU-Befürworter ihre Meinung noch ändern, wenn sich die Flüchtlingskrise weiter verschärfen sollte.” (hier)

16 comments

  1. Reini

    Die EU ist zum Scheitern verurteilt, … bei der nächsten Wirtschafts- inkl. Flüchtlingskrise ist die EU Geschichte! … mit neuen Schulden und Schuldennachlässen wird einiges hinausverzögert,…

  2. sokrates9

    Was hat uns die EU gebracht? Höchste Schulden, höchste Arbeitslosigkeit, höchste Kriminalität, Rückfall in allen internationalen Vergleichswerten bei Bildung, Wohlstand, Inflationierung der Sparguthaben, Destabilisierung der Länder, wertvolle Vorschriften von Glühlampe über Staubsauger bis Allergene. Nachdem auch nun die Gefahr eines Bürgerkriegs dramatisch steigt, wer kann dann noch von diesem korrupten Verein begeistert sein?

  3. cmhw

    Nocheinmal: die europäische Union (nicht die Europäische Union) ist eine tolle Sache!

    Nur sind die Politiker der meisten Länder zu blöd dazu, das zu begreifen. Und zu feige, auch nur irgendeine Entscheidung aktiv zu treffen. Kuschen sie national vor den Bild- oder Kronenzeitungen, so tun sie das europäisch vor allen möglichen Lobbies. Zuzugeben trauen sie sich das natürlich auch nicht.

  4. aneagle

    Deutschland liebt unbeherrschbare Baustellen. Hauptstadtflughafen, Energiewende ohne Ende, Eurokrise, BND/NSA-Chaos, merkeln in der Ukraine und als (bisher) letzte Glanzleistung: der EU-Stolperstein deutsches Asylmantra.

    Seit Oma Merkel noch in späten Jahren der Sekte “Ich bau mir die Welt, wie sie mir gefällt” beigetreten ist, entfernt sie sich von den Wählern. Flankiert von einem zwischen Hell und Dunkel irrlichternden Bundespräses, und einem “Pack”-Vize, der zeigt , wie man aus einer Partei der Mitte eine mittelkleine Partei macht, hat Frau Merkel zumindest eines ihrer Probleme elegant gelöst: ihre Nachfolge. Deutschland spürt- bald hat es sich ausgemerkelt.

  5. Thomas Holzer

    @aneagle
    Vor allem die deutschen Politikerdarsteller, und in deren Schlepptau natürlich “unsere” Politikerdarsteller -allen voran der Herr Faymann- lieben es, unbeherrschbare Baustellen ohne jegliche Not zu “eröffnen”

  6. Thomas Holzer

    Nachtrag: man sollte auch die Relationen nicht aus dem Auge verlieren; ca. 8 Millionen Einwohner Österreich, ein paar Hundert laut jubelnd am Westbahnhof, ähnlich schätze ich das Verhältnis in Deutschland ein.

  7. Christian Peter

    Dabei gibt es weit schwerwiegendere Gründe, die EU zu verlassen, als das Chaos rund um illegale Einwanderer.

  8. H.Trickler

    Bei aller Schadenfreude über solche getürkte Umfragen sollte man nicht vergessen, dass es Her Majesty auch nur darum gehen könnte, noch mehr Vorteile aus der EU rauszupressen.

    Warten wir also erst mal das offizielle Ergebnis ab!

  9. Rennziege

    8. September 2015 – 12:55 H.Trickler
    A wengerl daneben, Herr Trickler! Her Majesty ist weise genug, sich prinzipiell nicht in die Politik einzumischen. Darin unterscheidet sie sich wohltuend von Queen Victoria, an der sie morgen als längstdienende Monarchin des Vereinigten Königreichs vorbeiziehen wird. Elizabeth II., wohl auch von ihrem Vater geprägt, moderiert höchstens — und äußerst selten; sie weiß, was eine konstitutionelle Monarchie ist. Ihre Regierungszeit ist eine einzige Erfolgsgeschichte, und selten war ein Königshaus beliebter als heute.
    Nebenbei bemerkt: Sooft ich einen Can-$ zur Hand nehme, freu’ ich mich darüber, dass sie auch meine Chefin ist, zumindest a wengerl. 🙂

  10. astuga

    Wie ein Hippie-Staat von Gefühlen geleitet”
    Der britische Politologe Anthony Glees hat Deutschlands Vorgehen in der Flüchtlingskrise als “undemokratisch” kritisiert. Im DLF sagte er, Berlin habe sich mit der Entscheidung, die in Ungarn gestrandeten Migranten aufzunehmen, nicht an EU-Regeln gehalten. In Großbritannien herrsche der Eindruck, die Deutschen hätten den Verstand verloren.

    “Man mag über Ungarn denken, was man will. Aber wenn Deutschland sich nicht an die Regeln hält, fällt die ganze EU auseinander”, sagte Glees. Deutschland gebe sich im Moment als “Hippie-Staat, der nur von Gefühlen geleitet wird”. Statt nur mit dem Herz, müsse man auch mit dem Hirn handeln, forderte der Politologe – so wie es auch der britische Premierminister David Cameron gefordert hatte.

    Nach Glees’ Worten gibt Deutschland Kennern des Landes im Moment Rätsel auf. Während Großbritannien sich in Syrien militärisch engagiere, um die Terrormiliz “Islamischer Staat” zu bekämpfen, halte sich Berlin heraus. Gleichzeitig sage die Bundesregierung dann aber den verzweifelten Menschen in Syrien und im Irak, sie sollten in die Bundesrepublik kommen. “Das scheint vielen Briten unsinnig. Viele meinen, die Deutschen hätten ihr Gehirn verloren.”
    http://www.deutschlandfunk.de/deutschland-und-die-fluechtlinge-wie-ein-hippie-staat-von.694.de.html?dram:article_id=330441

  11. Marcel Elsener

    @H. Trickler
    Haben Sie irgendwelche Hinweise darauf, was an der Umfrage getürkt ist? Jede Meinungsumfrage bildet immer nur einen momentanen Stand der Meinungen ab. Mehr steckt nicht dahinter.

    Was Ihren Hinweis anbelangt, dass die Briten (und nicht Her Majesty, wie Sie fälschlich behaupteten) sich womöglich weitere Vorteile in der EU verschaffen wollen, so ist das Gegenstand normaler Politik. Die Bevölkerung jedes Landes erhofft sich natürlich Vorteile von einer supranationalen Organisation, bei der ihr Land Mitglied ist. Mitglied einer Organisation zu bleiben, bei der die Nachteile grösser als die Vorteile sind, wäre unvernünftig.

    Immerhin ist das Vereinigte Königreich Nettozahler in der EU. Insofern ist es verständlich, wenn die Briten sich überlegen, ob und inwieweit sich die EU für sie rentiert. Es hindert niemand die Österreicher oder auch die Deutschen daran, ähnliche Überlegungen anzustellen. Manche tun es ja auch.

    Aber da die Österreicher und die Deutschen in überwältigender Mehrheit die ewig gleichen glühenden EU-Befürworter in Amt und Würden wählen, muss man wohl davon ausgehen, dass sie mit der EU weitgehend zufrieden sind, oder nicht?

  12. Pickaball

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    I believe in Mörkl (Errol Brown, Hot Chocolate)
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    Helmut Kohl war schon sehr früh anderer Meinung – er hielt überhaupt nichts von ihr.

    Wann erkennt Europa, dass diese Frau ” Politik” nicht kann ?

    Je nach Berater (Ackermann – Hebel für Spekulationsgeschäfte von 10 auf 50,…)

    – oder Umstände ( Fukushima – vorher Ausstiegs-Rücklagen nur “buchhalterisch” – danach Sofortausstieg,…)

    – reißt sie das Ruder bis auf Anschlag –

    – Gegenreaktion –

    – alle Einlagen sind zu 100% garantiert – besten Dank vom Großkapital – das sitzt heute relaxed in der Schweiz

    – Schadenersatzforderungen von der Atomindustrie – die Stilllegungskosten trägt der Steuerzahler ( ausgelagerte Atomsparte)

    – die US-Army schützt nicht Freiheit und Demokratie, sondern Halliburton und Exxon

    – genauso wenig, wie IWF und Weltbank irgendwas an der Sanierung von Schuldnerstaaten liegt, sondern an der vollständigen Rückzahlung der Pleitebonds ( zuvor gekauft um 10 Cent den Dollar) an die US-Hedgefonds. (Argentinien,…)

    Deshalb ist dem IWF auch die Schuldentragfähigkeit Griechenlands wichtig.

    Eine ähnliche Ansammlung von schlechten Politikern gab es in Europa zuletzt Anfang des letzten Jahrhunderts – vor WK I.

    Wer nicht entscheidet – für den entscheiden andere.

    Diese konzeptlosen EU-Kirchturm-Politiker werden von den Medien vorne hergetrieben –

    – die Macht der Bilder initiiert die Macht der Massen –

    – dieses Spiel bekommt eine gefährliche Eigendynamik, wenn das Signal ist –

    – es funktioniert –
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  13. H.Trickler

    @Marcel Elsener:

    Ich habe Umfragen gelesen, welche ebenso überzeugend das Gegenteil gezeigt haben. Welche davon getürkt ist weiss ich nicht. Aber man empfiehlt ja zu Recht, nur diejenigen Statistiken zu glauben die man selbst getürkt hat 😀

    “Her Majesty” – Als wackerer Eidgenosse unterscheide ich da offenbar viel zu wenig genau. Immerhin verliest sie ja jeweils zum Jahresanfang? das Regierungsprogramm…

    Und persönlich bin ich äusserst froh, das die Eidgenossen bei einer denkwürdigen Volks-Abstimmung den EU Beitritt verhindert haben.

  14. Fragolin

    Die EU zerfällt bereits. Deutschland fordert von Italien die Wiedereinführung der Grenzkontrollen am Brenner, Ungarn und Österreich transitieren illegale Invasoren in unkontrollierten Zügen nach München, Polen und Tschechien verweigern die Mitarbeit, Großbritannien gibt Millionen für die Abschottung des Hafen von Calais an Frankreich – Leute, was Griechenland nicht geschafft hat, schafft das Flüchtlingschaos. Kein einziges Land hat einen Plan, wie es mit der Situation umgehen soll, jeder setzt EU-Recht diktatorisch nach Gutdünken außer Kraft oder biegt es sich zurecht oder pfeift ganz einfach drauf.
    Also entweder kommt in Kürze der EU-Ausnahmezustand (zum Beispiel nach ein paar medienwirksamen Bränden und Explosionen), wo der Brüsseler Kaiserhof mit der Knute alles zusammenprügelt, bevor es zerfallen kann, und wir haben den Bundesstaat schneller, als ein Wahlzettel gedruckt werden kann, oder das ganze Gebilde zerfasert schneller, als der IS es je zerbomben könnte.
    Bei aller Freude über den Untergang des Molochs kann es uns passieren, dass wir uns eine einige Staatengemeinschaft zurückwünschen, wenn die jetzt invasierenden Terroristen erst ihren blutigen Tanz beginnen und den Zerfall für ihre Ziele nutzen können.

  15. Wolf

    Ich war ja am Anfang ein begeisterter Berfürworter der EU (habe natürlich 1994 mit “ja” gestimmt). In den letzten Jahren befielen mich aber immer mehr Zweifel und jetzt bin endgültig zum Schluss gekommen, dass die EU in dieser Form eine Fehlkonstruktion ist. Ich wäre zwar eher für ein “reset”, also Neugründung unter völlig anderen Voraussetzungen, da dies aber wohl eine Illusion ist, würde ich sofort für einen Austritt Österreichs stimmen.

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