Mehrheit der Ökonomen fürchtet Nachteile durch aktuelle Migrationswelle

Von | 18. Februar 2016

“…Die Mehrheit der deutschen Wirtschaftswissenschaftler sieht den gegenwärtigen Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland eher kritisch. Das geht aus einer Befragung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und des Ifo-Instituts hervor. 40 Prozent der befragten Ökonomen erwarten demnach von den Asylbewerbern eher Nachteile für das Land. Vorteile sehen lediglich 23 Prozent der rund 220 Befragten…..” (hier)

16 Gedanken zu „Mehrheit der Ökonomen fürchtet Nachteile durch aktuelle Migrationswelle

  1. Alfred Reisenberger

    Eher Nachteile als Vorteile? Da wurden aber eher Studenten als Professoren befragt. Traurig, dass solche Leute auf junge Leute losgelassen werden. Dazu bedarf es keiner großartigen volkswirtschaftlichen Ausbildung um zu sehen, dass dies nur Nachteile bringt. Wir werden nach unten nivelliert. Reverse to the mean! Willkommen in der Mittelmaessigkeit! Die Kosten, sozialer und wirtschaftlicher Natur sind natürlich schwer vorherzusagen, aber dass die Transferleistungen explodieren werden ist wohl klar.

  2. Thomas Holzer

    Und wieder werden Migranten und Asylwerber in einen Topf geworfen; aus Zufall oder Unvermögen geschieht dies wohl kaum.

  3. Gerald Steinbach

    Nicht besonders überraschend diese Vermutung, sollte 1:1 auch für Österreich gelten,
    Wir war das eigentlich mit den letzten Kompetenztest das mit der sehr guten Ausbildung der Asylanten, mir ist immer noch schleierhaft welche Menschen da herangezogen worden sind?

  4. Christian Peter

    Logisch, durch eine völlig verantwortungslose Einwanderungspolitik werden künftige Generationen extrem belastet – man spricht man von 1,5 Billionen Euro Folgekosten, die alleine die 2015 aufgenommenen Flüchtlinge verursachen werden, mit jedem zusätzlich aufgenommenen illegalen Einwanderer steigen diese Kosten um ca. 80.000 Euro. Angesichts dieser untragbaren Zustände forderte der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) Mario Ohoven von Merkel sofortige Grenzschließungen.

  5. sokrates9

    Um 2 Mrd riesiges Loch graben, dann Foto machen und wieder zuschütten kommt wesentlich billiger als den Flüchtlingsstrom hier durchzufüttern, Plünderung unseres Sozialsystems, enorme Ausbildungskosten, Gesundheitskosten, Militär, Sicherheit, Senkung des IQ usw..
    Wenn unsere Gutmenschen helfen wollen dann VOR Ort, hat 10 fach größeren Hebel!

  6. Christian Peter

    @sokrates9

    ‘vor Ort helfen hat 10 x größeren Hebel’

    Der Hebel dürfte beim 50 – 300 x liegen (rechnen Sie sich aus, was jeder einzelne Zuwanderer, der sich nicht in den Arbeitsmarkt integriert, an Kosten verursacht). Würde man die Ressourcen, die in Deutschland/Österreich für die Aufnahme von Wirtschaftsflüchtlingen verschwendet werden, in sicheren Nachbarländern investieren, ließen sich für alle Flüchtlinge Paläste aus purem Gold errichten und Beluga – Kaviar zum Frühstück servieren.

  7. Reini

    … es werden Zusätzlich 2000 Polizisten aufgenommen, die Schulen brauchen mehr Lehrer, Dolmetscher, die Securityfirmen sind ausgebucht, das Bundesheer verlängert die Einrückungszeitraum, die Krankenhäuser sind überfüllt, die Sozialkassen sind leergeräumt,
    … man gehe zum AMS, keine Firma hat so einen starken Mitarbeiterzuwachs!!! 🙂 usw. ,…

    …. wenn man das nicht als Nettosteuerzahler Ökonomisch sieht! … bzw. wie lange man noch zusieht!

  8. Gerald Steinbach

    Reini@ Bitte nicht vergessen den erhöhten Verbrauch der Elektroschocker, Pfeffersprays und andere “Schutzerhaltende” Maßnahmen zur Abwehr der Schutzsuchenden

  9. Gerald Steinbach

    Guter Artikel, zu Recht schrieb der Autor von Merkels Flüchtlingswahnsinn und beim Euro pochte sie auf die bestehenden Verträge(Maastricht) und selbst hatte sie Dublin aufgelöst
    Irgendetwas geschah mit der Merkel, nur was war das?

  10. mariuslupus

    @Christian Peter
    Stimmt nicht, sogar JCJ hat gesagt Merkel überlebt im Amt alle ihre Kritiker. Könnte auch ein Nachruf gewesen sein.
    Oder soll man sich die Übersetzung aus dem Fussball borgen. “Unser Verein und das Präsidium sowie alle Spieler stehen loyal hinter dem Trainer”

  11. Thomas Holzer

    @fsx
    Aber: “Deutsche sind Nazis” wird man weiterhin brüllen dürfen; das nennt man in EU-Diktion positive Diskriminierung 😉

  12. sokrates9

    Christian Peter@ Merkel hat doch nicht nur mit ihrer Einladungspolitik versagt, Energiewende, Griechenland, Euro, Finanzkrise glaubte sie auch mit alternativlosem aussitzen zu lösen! Die alte kommunistische Indoktrination bricht anscheinend durch! Wenn die Vernunft eine Lösung für unrealistisch hält, mit einer kommunistischen Mantra hat man eine ” Alternative”. Wie kann ein Mensch mit gewissen Verstand immer noch daran glauben, dass alle europäischen Staaten die Quotenregelung akzeptieren, und somit eine Islamisierung Europas einleiten ?Genauso surreal ist der Glaube dass die Flüchtlinge dort bleiben werden wohin sie zugeteilt werden!
    was zu wenig dargestellt wird: durch den Ruf Deutschland braucht Arbeiter um die demografische Lücke zu füllen hat sie Millionen Analphabeten suggeriert dass sie gebraucht werden! Die riskieren ihr Leben in der irrigen Annahme in Europa willkommen zu sein!

  13. gms

    fsx,

    “Unter [revframework_statute_en.pdf] findet man einen im Auftrag des EU-Parlaments ausgearbeiteten Vorschlag für eine Zensurrichtlinie.”

    Das Besondere an diesem Machwerk, dem man in einem halbwegs korrekt tickenden Universum für jeden klar nachvollziehbar in zwei Minuten die Luft rauslassen könnte, ist die dümmlich infantile Begriffsverwendung. Sind die Köpfe erst leer, klappt’s wohl auch mit der erzwungenen Nachbarschaft.

    Als denkender Hetero zum Beispiel kann ich nicht empfinden, was die Logik zugleich nicht zuläßt: Ehemalige Mitarbeiter von mir sind schwul, akuelle Freunde und Bekannte dito, wir genossen gemeinsam manch CSD-Parade; einer meiner Geschäftspartner ist schwul, wir trinken Rotwein und Bier, während wir Vorhaben und nebenbei die Welt und den ganzen Rest erörtern, begrüßen uns mit herzlicher Umarmung und Wangenkuß — und denoch kann ich Homosexuelle beim besten Willen nicht tolerieren. Geht nicht, niemals.

    Tolerieren heißt erdulden, was wiederum ein damit einhergehendes Leid, ein Unwohlsein erfordert, das man im Abtausch für ein höheres Gut erleidet. Ohne dieses Leid, ohne einen gezielten trade off kann man nicht von Toleranz reden, was wohl diejenigen, die ihre eigene Geisteskrankheit per Gesetz auf Dritte übertragen wollen, vermutlich nicht anficht.

    ‘A EUROPEAN FRAMEWORK NATIONAL STATUTE FOR THE PROMOTION OF TOLERANCE’ *)

    Wer Toleranz gegenüber Inhabern von Eigenheiten wie einer bestimmten Rasse, Religion etc. promoten will, muß sich postwendend die Frage gefallen lassen, was denn daran Unangenehmes mit diesen Menschen einherginge, das es ~for haven sake~ zu ertragen gäbe.

    Als hätten die frameworkenden Ungeister den rationalen Einwand gerochen, liefern sie ihre eigene irrationale Definition von ‘Toleranz’ mit, demgemäß der Begriff bedeuten soll: ‘Respekt und Akzeptanz gegenüber Ausdruck, Bewahrung und Weiterentwicklung der einzigen Identität jener Gruppe, die diese Eigenheit innehaben’. *)

    Abgesehen vom Pleonasmus ‘single identity’ — Akzeptanz heißt Annehmen, bloß ist dies nicht das Gegenteil von Ablehnung, stehen zwischen beiden Polen doch die Indifferenz oder leicht versetzt die völlige Bezugsfreiheit zum Subjekt. Selbst Ablehnung muß sich nach außen hin nicht negativ zeigen, ja viel mehr noch ist diese nicht umgesetzte Ablehnung der erforderliche Preis echter Toleranz.
    Der eingeforderte Respekt setzt dem ganzen Toleranz-Bullshit noch den WC-Besen oben drauf, mit dem von wegen ‘Weiterentwicklung’ heftig umgerührt wird. Nicht nur Pastafarianismus oder deren Jünger wären dem Toleranzgebot nach zu _respektieren, sondern auch die mögliche Extrapolation von Nudeln hin zu Quallententakeln.

    Von oben betrachtet folgt der Wahnsinn erkennbar einigen Methoden: Nicht nur allfälliger Widerstand gegen diverse und explizit genannte Phänomene soll gebrochen werden, sondern auch Gegenwehr wider solche, die echte oder falsche Schutzbedürftige zum gesellschaftlichen Wandel instrumentalisieren. Jene mental Bloßfüssigen, die sich im Interesse Dritter anmaßend als Speerspitze in die Schlacht werden, stellen sich mit dem Framework nämlich zugleich selbst einen Persilschein aus.
    Wer demnach den reitenden Boten aufplattelt, etwa mit der Frage, was denn nun am Islam schlecht sei und dergestalt keine Hurra- oder Ist-mir-egal-Haltung evoziert, sondern statt dessen ein Unheil, das man für Besseres in Kauf nimmt, der ist der Religion der Repressivtoleranten folgend intolerant.

    Wer mit Menschen Böses vorhat, vergiftet zuerst ihre Begriffe. Das gezielte Verquasten von Asyl und Immigration folgt dabei demselben Muster, wie die flankierend versuchte Weichkochung der Gehirne mit infantilem Geplapper, das irgendwer in Regelwerke gießt.

    *) ziteriert aus dem Framework: (sollte jemand einen deutschen Originaltext finden und posten, wäre ich dafür dankbar):
    (a) “Group” means: a number of people joined by racial or cultural roots, ethnic origin or descent, religious affiliation or linguistic links, gender identity or sexual orientation, or any other characteristics of a similar nature [..]
    (d) “Tolerance” means: respect for and acceptance of the expression, preservation and development of the distinct identity of a group as defined in paragraph (a).

  14. wbeier

    Das war wertvoll, die jahrelange Fehlbesetzung und beliebige Verwendung von Begrifflichkeiten gehörig aufzudröseln.
    Besonders dieser Satz hat es in sich: „Wer mit Menschen Böses vorhat, vergiftet zuerst ihre Begriffe.“ Bravo

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