Mehrheit der Türken findet Gewalt gegen Frauen ok

Von | 17. Juli 2014

“…..Eine Umfrage der Universität Kirikkale und der Organisation “Glückliche Kinder” bei 3500 türkischen Männern belegt, was in der Türkei ohnehin eine Binsenweisheit ist: Selbstverständlich finden die meisten türkischen Männer Gewalt gegen Ehefrauen völlig normal, sinnvoll und praktisch. 28 Prozent der Befragten hielten Gewalt gegen Ehefrauen für unerlässlich: Das müsse eben geschehen, um sie zu disziplinieren. 34 Prozent gaben sich gemäßigter und hielten Gewalt gegen Ehefreuen nur “gelegentlich” für “notwendig”…..” (“Welt“)

31 Gedanken zu „Mehrheit der Türken findet Gewalt gegen Frauen ok

  1. sokrates

    Na da haben unsere Feministinnen mit der Friedensreligion ISLAM noch weites Betätigungsfeld!

  2. Selbstdenker

    Die kümmern sich lieber darum die Hymne und die Sprache zu verschandeln.

    Wer im Grossen versagt, sucht sich eben kleine Ziele.

  3. Thomas Holzer

    @Sokrates
    Und wie erklären Sie sich dann die Massenvergewaltigungen in Indien?
    Auch eine Folge des Islam?!
    Ich denke all dies ist vielmehr die Folge eines antiquierten, primitiven, in den dortigen Kulturen verankerten Menschen-, Frauenbild.

  4. ricbor

    @T.H.

    „Die Männer stehen über den Frauen, weil Gott sie ausgezeichnet hat und wegen der Ausgaben, die sie von ihrem Vermögen gemacht haben. Und die rechtschaffenen Frauen sind demütig ergeben und geben acht auf das, was verborgen ist, weil Gott acht gibt. Und wenn ihr fürchtet, dass Frauen sich auflehnen, dann vermahnet sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn Sie euch wieder gehorchen, dann unternehmet weiter nichts gegen sie! Gott ist erhaben und groß.“ Sure 4:34

  5. Mona Rieboldt

    In Indien werden viele Mädchen-Föten abgetrieben, Ultraschall ist zwar verboten, wird aber
    dennoch gemacht. Früher wurden Mädchen halt einfach umgebracht. Dasselbe Problem hat man auch in China. Es gibt weniger Frauen als Männer. Und insgesamt das gleiche Problem wie im Islam, Frauen sind gegenüber Männern minderwertig. Das Resultat ist bekannt.

  6. Christian Weiss

    Ich glaube, es war der deutsche Blogger und Theaterkünstler Gerd Buurmann, der die Ehefrau aus Sichtweise des islamischen Mannes mal “Flatratehure mit integrierter Haushaltsapp” nannte.

  7. Thomas Holzer

    @ricbor
    bei der Koranübersetzung, welches ich besitze, lautet die Sure 4:35! wie folgt:

    “Die Männer sind die verantwortlichen über die Frauen, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, ermahnt sie, laßt sie alleine in den Betten und straft sie. Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht keine Ausrede gegen sie; Allah ist hocherhaben, groß”
    aus “Der Koran, vollständige Ausgabe” Heyne Verlag, 1992
    ISBN 3-453-05220-X

    Nichtsdestotrotz erklärt diese Sure nicht die extreme und massenhaft auftretende Gewalt gegen Frauen (egal welcher Kaste und Nationalität) in Indien

  8. Ähm

    @Holzer

    Ihr Argument geht in’s Leere, denn nur weil es außerhalb des Islams auch Gewalt gegen Frauen gibt, widerlegt es nicht die Tatsache, dass im Islam Gewalt gegen die Frau erwünscht ist.

    Genausogut könnten Sie sagen, das griechische Defizit ist nicht hoch, denn in anderen Ländern gibt es auch hohe Defizite.

  9. Mäsi

    @Thomas Holzer
    Ich bezweifle, dass sogenannte Massenvergewaltigungen in Indien tatsächlich Teil der dortigen Kultur sind, wie Sie hier suggerieren. Bei einem Volk von über einer Milliarde Menschen passieren eben mehr Verbrechen pro Tag als in Österreich mit knapp 8,5 Millionen Einwohnern. Dahinter steckt simple Wahrscheinlichkeitsrechnung.

    Sie schreiben hier von einer extremen und massenhaft auftretenden Gewalt gegen Frauen, belegen das aber (wie üblich) nicht. Generell kann man sagen, dass Männer überall auf der Welt in viel stärkerem Ausmass Opfer von Gewalt werden als Frauen – insbesondere in Kriegs- und Konfliktgebieten. Sämtliche Gewalt- und Kriminalstatistiken weisen das aus. Mit einer einfachen Suche im Internet kann man sich das entsprechende Zahlenmaterial besorgen. Nur bei der Häuslichen Gewalt sind die Opferzahlen annähernd ausgeglichen, soweit man überhaupt über Dunkelfelduntersuchungen verfügt. Die Medienwelt richtet den Fokus jedoch fast immer auf weibliche Opfer und nur selten auf männliche Opfer.

    Beispielhaft sei hier der Fall von Boko Haram in Nigeria zu nennen. Als diese Organisation 270 junge Frauen/Mädchen entführt hatte, ging ein riesiger Aufschrei durch die ganze Pressewelt. Dass in den vergangenen Jahren insgesamt über 500 junge Männer/Knaben gezielt ermordet wurden, interessierte niemanden und hat auch nie Schlagzeilen proudziert; bestenfalls gab es kurze Agenturmeldungen nach den jeweiligen Massakern. Der täglich anzutreffende Sexismus in den westlichen Medien…

  10. Thomas Holzer

    @Mäsi
    Mir ist kein Fall in Europa (ca. 500 Millionen Einwohner) bekannt, in welchem eine Gruppe von 5, 10, 15 Männern ein Mädchen, eine Frau vergewaltigt, tötet, aufhängt, wie unlängst mehrfach in Indien geschehen.
    Unlängst wurde berichtet, daß in Indien ein Dorfvorsteher eine Vergewaltigung angeordnet haben soll
    Und das gegenseitige, hunderttausendfache Umbringen und Verstümmeln von Hutu und Tutsi bleibe auch nicht unerwähnt.
    Daß Männer mehr von Gewalt betroffen sind als Frauen, ist evident, sie ziehen ja auch freiwillig in Kriege und leiden auch sonst ziemlich oft an der Unfähigkeit, Meinungsverschiedenheiten zivilisiert beizulegen

    @Ähm
    Es gibt auch im ach so christlichem und auch ach so aufgeklärtem Österreich Gewalt gegen Frauen, und nicht wenig.
    Daß im Islam Gewalt gegen Frauen erwünscht sei, erachte ich als eine sehr gewagte These

  11. Rennziege

    Was hat man denn erwartet von dieser Umfrage, bei der die meisten Befragten sich naturgemäß schaumgebremst äußerten? Das ist die Religion des Friedens, wie sie leibt und lebt:
    Frauen unter der Fuchtel des Islams werden schon als junge Mädchen genital verstümmelt, von Vätern und Brüdern erniedrigt und geprügelt, nicht selten (wenn auch unter Schonung ihrer Jungfräulichkeit, ohne die sie auf dem Heiratsmarkt chancenlos wären) zu sexuellen Handlungen missbraucht. Ab dem elften Lebensjahr werden von Ihren Eltern sie zur Ehe mit einem Mannsbild vergattert und verhökert, das sie gar nicht kennen und das bisweilen vier- oder fünfmal so alt ist wie sie. Leuchtendes Beispiel: der hehre Prophet selbst.
    Zumal diese bedauernswerten Frauen schon von Kindesbeinen Unterdrückung und Prügel gewohnt sind, mucken sie auch nicht auf, wenn es ihnen in der Ehe ebenso dreckig geht — auch in dem Wissen, dass ein “Ehrenmord” gegen aufmüpfige Frauen im Islam nicht einmal ein Kavaliersdelikt ist.
    Von einem “Ehrenmord” an männlichen Familienmitglieder ward allerdings noch nie etwas vernommen.

  12. Selbstdenker

    Entgegen den Meinungen, die hier aus der sicheren zeitlichen und historischen Distanz geäussert werden, behaupte ich, dass den meisten Männern keine Wahl blieb sich kriegerischen Auseinandersetzungen zu entziehen:

    Entweder gab es einen Angriff und sie verteidigten sich, ihre Familie, ihr Hab und Gut oder das Leben bzw. das Hab und Gut ihrer Mitbürger…

    …oder sie wurden von einer gut organisierten radikalen Minderheit – man vergleiche übrigens die Parallelen wie sich derartige Minderheiten in unserer heutigen Demokratie durchsetzen – schlicht in Angriffskriege gezwungen.

    Wenn z.B. die Frauenministerin wieder einmal gegen “die Männer” hetzt, glaubt sie ja auch die Mehrheit der Frauen hinter sich zu haben. Obwohl ihre Anliegen in Wahrheit nur von einer gut organisierten radikalen Minderheit unterstützt werden. Gerade diese Vereinnahmung und Instrumentalisierung großer Bevölkerungsgruppen macht die Politik so widerwärtig.

    Gewiss gab und gibt es viele Drahtzieher, Eiferer und Mitläufer unter den Männern. Aber die gab und gibt es unter den Frauen auch. Nur mit den Unterschied, dass man sie meistens nicht gegen ihren Wunsch an die Front schickt.

    Viele sind nicht gleich eine relative Mehrheit
    Eine relative Mehrheit ist nicht gleich eine absolute Mehrheit
    Und auch eine absolute Mehrheit heisst nicht, dass alle dafür sind

    Der Tschänderismus leidet an einer besonders bösartigen Form der krankhaften Verallgemeinerung.

  13. Rennziege

    @Meister Holzer:
    “Es gibt auch im ach so christlichen und auch ach so aufgeklärten Österreich Gewalt gegen Frauen …” – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=29902&cpage=1#comment-37969
    Verwexxeln Sie da nicht was? Diese Gewalt gibt es vereinzelt, doch auch von Frauen gegen Männer.

    Aber: Erstens erlaubt das Christentum — abgesehen vom Verteidigungsfall gegen unprovoziert angreifende Truppen — keine Gewalt gegen irgendwen, und zweitens gibt es in der gesamten zivilisierten Welt stringente Gesetze, die derlei Untaten streng bestrafen.
    Der Koran aber fordert verbatim die körperliche Züchtigung unbotmäßiger Frauen und Kinder, und in keinem islamischen Land gibt es ein Gesetz, das diese frühmittelalterliche Barbarei verbietet oder gar unter Strafe stellt.
    Finden Sie nicht, dass dies ein gewaltiger Unterschied ist?

  14. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Gnädigste!
    Ob der Koran verbatim zur körperliche Züchtigung von Mädchen, Frauen, Kindern aufruft, kann ich weder beweisen noch widerlegen, da ich nur eine Übersetzung dieses Buches habe und des Arabischen nicht mächtig bin (s.o. die 2 verschiedenen “Suren-Nummern” und Übersetzungen)
    Daß das Christentum Gewalt verbietet, ist mir als Kathole bewußt und bekannt 🙂
    Daß es in Ländern mit dem Islam als “Staatsreligion” Gesetze, wie von Ihnen angeführt nicht gibt, ist mir bewußt und erachte ich auch als nicht richtig.
    Jedoch: Sehen Sie sich die Filme von Ulrich Seidl von und über autochthone Österreicher an….so viel besser sind wir auch nicht.
    Ich wage die Wette einzugehen, daß, wenn sich 20 oder 30 oder mehr autochthone Österreicher zusammenrotten, ohne von anderen beobachtet/gehindert werden, die negative Macht der Masse sehr wohl ausleben würden…………
    Lesen Sie nur die -natürlich- anonymen postings auf allen möglichen und unmöglichen websites; allein an der “Sprache” erkennbar, daß ein Großteil von autochthonen Österreichern stammt; es wird mir schlecht zu lesen, welches latente Gewaltpotenzial in dieser unseren Gesellschaft vorhanden ist.

  15. Mäsi

    @Thomas Holzer
    Sie bestätigen meine Einschätzung. Sie haben keinerlei Belege für ein (kulturell induziertes?) Massenphänomen in Indien sondern beziehen sich auf anekdotische Einzelereignisse. Gegen Ende und sogar noch nach dem Krieg kam es in Deutschland sehr wohl zu Gruppenvergewaltigungen von russischen Soldaten an deutschen Frauen. In diese Kategorie fallen auch die von Ihnen erwähnten Massenvergewaltigungen von Frauen in Rwanda, denen übrigens oft die Ermordung nachfolgte. Der Zweite Weltkrieg und der Völkermord in Rwanda mit den jeweiligen Begleitumständen sind nicht vergleichbar mit den Gruppenvergewaltigungen in Indien. Sowohl was die Dimension als auch die Dynamik der Ereignisse anbelangt.

    Inwieweit ziehen Männer freiwillig in den Krieg? Als Wehrpflichtiger hat man sowieso keine Wahl. Aber auch als Berufssoldat zieht man normalerweise nicht freiwillig in den Krieg sondern wird von den politischen Machthabern hingeschickt. Selbst bei freiwilligen Milizen und Soldaten, die sich zu einem bestimmten Kriegsanlass hin melden, ist meist ein erheblicher sozialer Druck vorausgegangen. Ich verweise etwa an die Kampagne der ‘Weissen Feder’ in Grossbritannien während des 1. Weltkriegs. Der Kriegsdienst war seit jeher eine typische Männeraufgabe und wurde mittels sozialem Druck auch stets von den Männern eingefordert, sofern nicht ohnehin eine Wehrpflicht bestand.

    Nochmals zum Thema Häusliche Gewalt, denn die Unwissenheit ist hier leider sehr gross: Interessant wäre eine Dunkelfelduntersuchung zu Häuslicher Gewalt in der Türkei. Womöglich würden die Forscher dann eine ähnliche Überraschung erleben, wie die Soziologen in vielen anderen Ländern vor ihnen. Stellvertretend für andere Untersuchungen sei hier jene von Straus, Gelles und Steinmetz genannt, die 1975 und 1985 im Rahmen der damaligen National Crime Surveys in den USA die Häusliche Gewalt untersuchten und erstmals erkannten, dass diese nahezu symmetrisch auf beide Geschlechter verteilt ist – sowohl was Opfer als auch was Täter anbelangt. Seither wurde dieser Befund in mehreren hundert anderen Studien in diversen Ländern und Kulturen bestätigt und gilt in der (seriösen) Soziologie inzwischen als unumstrittene wissenschaftliche Erkenntnis. Ich verweise auch noch auf John Archer, der recht umfassende Meta-Analysen dazu erarbeitet hat. Soweit die wissenschaftlich solide Forschung.

    Solche asymmetrischen Untersuchungen wie die verlinkte in der Türkei sind von der Methodik her problematisch, denn sie lösen immer einen bestimmten Teilbereich aus einem wesentlich umfangreicheren Gesamtsystem heraus; Wechselwirkungen, wie sie gerade bei Gewaltsystemen normalerweise vorkommen, gehen dann durch die willkürliche Kontextabgrenzung u.U. verloren, wodurch man eben keine sinnvollen Aussagen über das ganze Gewaltsystem treffen kann. Soziologisch fundiert wären ausschliesslich Untersuchungen auf einer systemischen Basis, in denen das gesamte Gewaltsystem als Einheit betrachtet und erforscht wird.

    In der Friedensforschung ist diese systemische Betrachtung bei Untersuchungen von Konfliktsituationen Standard. Bei der feministisch dominierten Forschung bezüglich Häuslicher Gewalt wird fast ausschliesslich ein ideologischer Kontext vorgegeben, indem nur bestimmte Gewaltkonstellationen untersucht werden (Mann=Täter, Frau=Opfer). Unter diese Rubrik fällt auch die in Herrn Ortners Eingangstext zitierte asymmetrische Befragung.

    Im deutschen Sprachraum ist etwa Barbara Kavemann eine typische Vertreterin der femizentrierten Gewaltforschung. Über Gewaltkonstellationen, welche ausserhalb ihres ideologischen Kontextes liegen, kann sie keinerlei Aussage treffen, weil sie sie gar nicht erst untersuchte. Es wird jedoch trotzdem der Eindruck erweckt, als hätte sie die gesamte Häusliche Gewalt mit ihren Untersuchungen abgedeckt. Wir haben es hier nicht mit wissenschaftlicher Forschung sondern mit ideologisch motivierter Auftragsforschung zu tun. Nirgendwo sonst kann man den fatalen Einfluss der (Staats-)Feministen deutlicher erkennen als in der politisch erteilten Auftragsforschung, die nahezu immer unter feministischen Prämissen durchgeführt wird. Die Vernetzungen in den betr. Ministerien und Forschungsinstituten sind sehr eng.

    Die Medien spielen in diesem feministisch dominierten Feld der Häuslichen Gewalt die Rolle des Propagandisten, des Hofberichterstatters. Stets werden in Berichten und Interviews dieselben parteiischen ‘Gewaltexperten’ und Frauenhausideologen bemüht, die sich wiederum auf die zuvor erteilte Auftragsforschung stützen. Ein reiner ideologischer Inzuchtbetrieb; Wissenschaftlichkeit sucht man vergeblich.

    Fazit: Die Realität ist meist wesentlich komplexer als die ideologisch vermittelte Scheinwirklichkeit.

  16. Thomas Holzer

    @Mäsi
    “…………..beziehen sich auf anekdotische Einzelereignisse”
    Eine, mehrere Gruppenvergewaltigungen als “anekdotische(sic!) Einzelereignisse” zu bezeichnen, finde ich mehr als nur abwegig!
    Ich habe auch nie behauptet, Belege zu haben, sondern ich habe mir erlaubt, nachzufragen!, in Frage zu stellen.

    Ich bezog mich auf das “hic et nunc”, zumindest nicht auf die Zeiten WK II, I, napoleonische Kriege, 30- jähriger Krieg etc.

    Jeder, welcher sich freiwillig(sic!) einer Armee andient, muß damit rechnen, daß er in einen Krieg geschickt wird.
    Vor etwas mehr als einem Jahr hat eine demokratische Mehrheit in diesem Lande die Wehrpflicht bestätigt -so viel zur intellektuellen Reife des “Wahlvolkes”

    Vor Jahrzehnten hat der Herr Nenning -und nein, ich bin kein Anhänger dieses Sozialisten- in einer profil-Ausgabe richtig festgestellt: “da Mensch is a Sau”.

    Ref. Ruanda: eigenartige “Erklärung”: “Weil der Nachbar ziellos vergewaltigt und mordet, vergewaltige und morde auch ich jetzt”

  17. cmh

    Holzer, wenn Sie dem Seidel alles glauben, dann rufen Sie doch einmal beim Bruce Willis an. Vielleicht rettet der Ihre Welt.

  18. Mäsi

    @Thomas Holzer
    Es ist offensichtlich, dass Sie keine stichhaltigen sachlichen Argumente haben und stattdessen auf emotionale Wortpirouetten und Allgemeinplätze setzen. Bezogen auf den Bevölkerungsreichtum Indiens sind die Gruppenvergewaltigungen statistische Einzelereignisse, auch wenn sie für die Betroffenen traumatische Erlebnisse sind. Die Bezeichnung passt Ihnen vielleicht nicht, Herr Holzer, aber sie trifft nunmal empirisch nachprüfbar zu. Jeden Tag erleiden wohl Zehntausende irgendwo auf der Welt traumatische Erlebnisse, die solchen Gruppenvergewaltigungen in nichts nachstehen, und die meisten Opfer sind Männer.

    Zur Häuslichen Gewalt, was ja das eigentliche Thema von Herrn Ortners Blogeintrag war, habe ich einige Verfasser von soliden wissenschaftlichen Studien genannt. Der interessierte Leser kann sich mittels eigener Recherchetätigkeit selbst schlau machen. Der Rest bleibt halt dumm und glaubt weiterhin an die feministische Propaganda.

    Ich hoffe, dass sich zumindest Herr Ortner etwas näher mit diesem interessanten Thema auseinandersetzt. Als Liberaler sollte er ja wissenschaftlichen Werken durchaus positiv gegenüberstehen und sich nicht allzusehr an vorgefasste Meinungen klammern. Dann kann er das nächste Mal, wenn die staatlichen Mietmäuler wieder mal ihre Propaganda ausbreiten, diese gezielt als solche demaskieren. Bei der Enttarnung der anderen grossen Propagandalüge, dem Gender-Pay-Gap, ist man da bereits weiter, auch wenn die Rückzugsgefechte der feministischen Ideologen noch andauern.

    Die Umfrage der türkischen Universität halte ich für wissenschaftlich irrelevant. Es ist eine simple Meinungsumfrage über ein hypothetisches ‘Was wäre, wenn…’. Leider werden solche Wald- und Wiesenumfragen heutzutage als Wissenschaft ausgegeben.

    Gescheiter wäre es, die Häusliche Gewalt in der Türkei selbst zu untersuchen und zwar unter wissenschaftlichen Bedinungen. Damit könnten die türkischen Soziologen in der Tat Neuland betreten, denn ausser den Basisarbeiten der Dunkelfelduntersuchungen gibt es in Bezug auf Häusliche Gewalt leider nur wenig weitergehende wissenschaftliche Forschung – schon gar nicht aus dem islamischen Kulturkreis. Aber offensichtlich will das türkische Familienministerium keine seriöse Forschung.

  19. Rennziege

    17. Juli 2014 – 19:02 Mäsi
    Solides Posting, danke! Nur so viel dazu: “Gescheiter wäre es”, schreiben Sie, “die Häusliche Gewalt in der Türkei selbst zu untersuchen und zwar unter wissenschaftlichen Bedinungen. Damit könnten die türkischen Soziologen in der Tat Neuland betreten …”
    Ja, in der Tat — aber dieses Neuland würde sich als feuchter Erdboden in türkischen 40-Mann-Knastzellen entpuppen, dem man lieber fernbleibt, so man überleben will. Wie “forschen” also türkische Soziologen?
    Dreimal dürfen wir raten.

  20. Thomas Holzer

    @Mäsi
    Es besteht wohl mehr als ein semantischer Unterschied zwischen “anekdotischen Einzelereignissen” und “statistischen Einzelereignissen”; dieser “kleine” Unterschied hat nichts mit Wortpirouetten und/oder Allgemeinplätzen zu tun.

    “…………..wohl Zehntausende irgendwo auf der Welt traumatische Erlebnisse, die solchen Gruppenvergewaltigungen in nichts nachstehen, und die meisten Opfer sind Männer.”
    Natürlich! Bedenken Sie aber bitte, daß die “meisten” Opfer deswegen Männer sind, weil diese Ereignisse von Männern angestiftet wurden.

    Es gibt statistisch betrachtet weltweit wesentlich weniger Frauen, welche mit einer AK-47 herumrennen als Männer

    @cmh
    Wer/was ist der “Seidel”?

  21. Thomas Holzer

    Abschließend:
    Ich denke nicht, daß eine ähnliche/gleiche Befragung, Anonymisierung vorausgesetzt, unter “autochthonen” Österreichern wesentlich anders ausfallen würde

  22. Rennziege

    17. Juli 2014 – 20:14 Thomas Holzer
    Bizarre Meinung, mit Verlaub. Meinerseits abschließend, überrascht und enttäuscht von Ihnen: Solche hinterfotzigen Ansichten werden Sie von Einheimischen auch in den hinterletzten österreichischen Alpentälern nicht mehr finden, weder en face noch anonym. Allmählich frag’ ich mich, wo und in welcher Zeit Sie leben.

  23. DNJ

    Rennziege
    “Frauen unter der Fuchtel des Islams werden schon als junge Mädchen genital verstümmelt”
    Aha? Sie verallgemeinern und pauschalieren aber auch etwas beliebig, Teuerste. Der Islam ist genausowenig wie Christentum oder der Hinduismus ein Einheitsphänomen.

  24. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Ob hinterfotzig oder nicht, das lasse ich mal dahingestellt.
    Sie scheinen, mit Verlaub, eine unverbesserliche Optimistin zu sein.
    again: lesen Sie nur die anonymisierten postings in den diversen foren, auf den diversen websites; welcher Hass, welche Intoleranz da zum Ausdruck gebracht wird, ist (fast) unerträglich.
    p.s.: ca. 45% der Kärntner haben bis vor gar nicht so langer Zeit ihrem Nationalsozialismus gehuldigt (derzeit eher dem Sozialismus) und! ich lebe (leider) in der Realität und Gegenwart

  25. Rennziege

    17. Juli 2014 – 21:17 DNJ
    Der Islam ist nicht einheitlich, aber in seiner Grausamkeit gegenüber Frauen sehr einhellig:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Female_genital_mutilation
    Lesen Sie in Ruhe, falls Ihnen nicht schon nach den ersten Absätzel übel wird.
    P.S.: Ich hab in meiner kurzern Aufzählung, weiter oben, nie gesagt, dass alle Mädchen im Islam beschnitten werden. Das Substantiv meines Satzes lautet “Frauen”, nicht “alle Frauen”.
    Dennoch ereilt eine große Mehrzahl dieses traurige Schicksal.

  26. Thomas Holzer

    @DNJ
    @Rennziege
    Auch die Massai “pflegen” die “Genitalverstümmelung”, und die sind, grosso modo, nicht unbedingt islamischen Glaubens.

    Anscheinend haben die Politiker der “Völker´” des Westens nach 1989 entschieden, daß der “Westen” ein neues Feindbild braucht;
    Es ist unbestritten, daß viele “Vertreter” des Islam leider keine Worte des Bedauerns über 9/11 und andere Massenmorde im Namen des Islam fanden, genauso unbestritten sollte es jedoch sein, daß es auch rechtschaffende Muslime gibt, und diese sind (ob man will oder nicht) in der Mehrheit.
    Haben “Rennziege” et al. eigentlich dem Christentum die Morde eines Breivik angelastet?, soweit ich mich entsinnen kann, nicht

  27. Selbstdenker

    @Mäsi:
    Haben Sie vielen herzlichen Dank für dieses ausgezeichnete Posting!

  28. Rennziege

    P.S.: Subjekt, nicht Substantiv:
    @ Herrn Holzer, den ich, wie er wohl weiß, schätze:
    Was diverse Foren angeht, wissen Sie offenbar weit mehr als ich. Ich verkehre bewusst nur hier, mit sporadischem Schnuppern bei Unterberger. Und schon dort wende ich mich oft mit Grausen ob der Stimmen, die Sie zitieren..
    Mit dem längst verendeten Nationalsozialismus der Kärntner mögen Sie historisch recht haben; das lag daran, soviel die Quellen hergeben, dass die Kärntner Sozialisten nach dem Krieg die ersten waren, die die Nazis mit offenen Armen aufnahmen. Doch diese opportunistische Anbiederung fand auch in anderen Bundesländern statt. Waren und sind ja auch verwandte Seelen, gööö?
    Und nun: Happy afternoon nach Ontario-Zeit! Wir schmeißen jetzt den Grill an.

  29. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Viel Spaß beim Grillen in Ontario, aber der Nationalsozialismus ist in Kärnten leider noch immer existent.
    Kreisky war der erste, der “gestandene”, besser “bekennende” Nationalsozialisten in die Regierung hievte; wen soll es Wunder nehmen, sind doch beide Brüder.
    Daß der Herr Wagner, als “Sozialist”, nicht nur in Kärnten coram publico stolz auf seine HJ-Vergangenheit war, schließt den Kreis.
    Daß der Mensch schlechter ist, als Sie zu hoffen wagen, sollten Sie nie vergessen.
    Auch wenn Goethe Mephisto im Prolog sagen lässt: “Der Mensch in seinem dunklen Drange ist sich des rechten Weges wohl bewußt”, wage ich dies zu bezweifeln!

  30. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Indien
    Bitte beachten sie folgende Fakten:
    als die Engländer 1947/48 Indien verließen hatte die Bevölkerung einen Umfang von ca. 400 Millionen .
    Heute sind es ca. 1.2 Milliarden.
    Inzwischen kam die Abspaltung Pakistan und Bangladesch . Wer will da von einer kulturellen Identität oder religiösen Dominanz sprechen?
    Wem werden die Vergewaltigungen unter diesen Umständen zugerechnet?
    Ich geb zu, Schwarz-Weiss ist einfacher zu erklären?

  31. Mäsi

    @Thomas Holzer
    Der Unterschied zwischen ‘anekdotischen Einzelereignissen’ und ‘statistischen Einzelereignissen’ ist nicht so gross, wie Sie vielleicht denken. Es handelt sich in beiden Fällen um Einzelereignisse, die statistisch gesehen selten auftreten, wenn man die grosse Gesamtbevölkerung miteinbezieht; exakt das bezeichnet der neutrale Begriff ‘statistische Einzelereignisse’. Der Begriff ‘anekdotische Einzelereignisse’ beleuchtet zusätzlich noch die Tatsache, dass diese statistisch seltenen Einzelereignisse in den (westlichen) Medien gezielt als schreckliche Anekdoten aufgebauscht werden. So verzerrt man die Wahrnehmung des Lesers und suggeriert ein wichtiges gesellschaftliches Problem, obwohl es gesellschaftlich weitgehend irrelevant ist.

    Es wird in Indien mehr Morde pro Tag geben als Gruppenvergewaltigungen und auch wesentlich mehr konventionelle Vergewaltigungen. Aber die Westpresse konzentriert sich auf die gesellschaftlich viel unbedeutenderen Gruppenvergewaltigungen, weil sie durch ihren sensationellen Neuigkeitswert eben einen wesentlich höheren Nutzen für die Medien erbringen. Mehr steckt nicht dahinter. Der Leser/Fernsehzuschauer wird nichtsdestotrotz über die Verhältnisse in Indien desinformiert.

    Spielt es für ein Opfer eine Rolle, ob es von einem Mann oder einer Frau verletzt oder getötet wurde? Wohl nur für den Sexisten. Sind Sie der Meinung, dass ein männliches Todesopfer weniger gilt, weil es mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Mann getötet wurde, während ein weibliches Todesopfer dadurch noch zusätzlich aufgewertet wird? Wie steht es dann eigentlich mit Opfern von weiblichen Tätern? Warum ist bei den Opfern und Tätern das Geschlecht überhaupt von Bedeutung, wo doch angeblich vor dem Gesetz alle gleich sind?

    Zwar rennen wesentlich weniger Frauen als Männer mit Sturmgewehren herum, aber auch nur eine Minderheit der Männer rennt mit sowas herum. Was wollen Sie damit eigentlich sagen, Herr Holzer? Und warum rennt eine Minderheit von Männern überhaupt mit einem Sturmgewehr herum? Diese letzte Frage wäre übrigens recht interessant zu beantworten, würde aber diesen Thread bei weitem sprengen, weil die Motive sehr verschieden sein können. Zumindest für Österreich ist die Frage jedoch einfach zu beantworten. Die meisten, welche in Österreich mit einem Sturmgewehr herumrennen, tun es, weil der Staat sie über die Wehrpflicht dazu zwingt.

    An anderer Stelle behaupten Sie, Herr Holzer, dass eine analoge Umfrage unter Österreichs Männern, ob man eine Frau schlagen dürfe, ein ähnliches Antwortbild ergeben würde wie in der Türkei. Ob das zutrifft, weiss ich nicht. Es wäre jedoch zweifellos interessant die Österreicherinnen zu fragen, ob sie es unter bestimmten Voraussetzungen als legitim erachten, dem Manne eine Ohrfeige zu geben. Womöglich wäre das Ergebnis (nicht nur für Sie) noch weitaus überraschender. Zum Glück kommt niemand auf die absurde Idee, die Österreicherinnen so etwas zu fragen.

    An dieser Stelle breche ich die Diskussion mit Ihnen ab, Herr Holzer. Wir haben uns vom Threadthema weit entfernt und der Erkenntniswert unserer Diskussion ist für die anderen Leser wohl nur noch gering.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.