Mehrheit gegen Merkels Migrationspolitik

Von | 19. Dezember 2015

“Eine Mehrheit (57 Prozent) findet die Flüchtlings- und Asylpolitik der deutschen Kanzlerin nicht zufriedenstellend – die Menschen äußern sich demnach “wenig zufrieden” (33 Prozent) oder “gar nicht zufrieden” (24 Prozent). In der Sonntagsfrage kommt die Union auf 38 Prozent der Stimmen, die SPD auf 24 Prozent, die Grünen und die AfD kommen jeweils auf 10 Prozent und die Linke auf 8 Prozent. Die FDP würden vier Prozent der Bürger wählen, die sonstigen Parteien 6 Prozent. Im Vergleich zum Deutschlandtrend vom 3. Dezember 2015 gewinnen die Union und die sonstigen Parteien jeweils einen Prozentpunkt. Die SPD und die Grünen verlieren je einen Punkt. Die Stimmenanteile für die Linke, die AfD und die FDP bleiben demnach unverändert.” (hier)

9 Gedanken zu „Mehrheit gegen Merkels Migrationspolitik

  1. Fragolin

    57% sind gegen die aktuelle Invasionspolitik.
    72% würden sofort die Parteien wählen, die für diese Politik stehen.
    Kein Kommentar.

  2. Herbert Manninger

    Zu oft schon im Bekanntenkreis gehört: Zuerst erfolgt lautstarke Empörung über die Invasion, dann aber die eingetrichterte PC- Formel, dass man ,,den Strache nicht wählen werde, weil der ja fremdenfeindlich sei.”

  3. Marianne

    @Fragolin
    Dazu paßt nur das Wort zum Wochenende:
    Policy is… a political process where idiots elect liars to transfer wealth to crooks.(Scott Adams)

  4. Lisa

    @Herbert Manninger: Das ist eben das Kreuz mit den Parteien bzw. deren Vertretern: Mankann sich cniht nur einen Punkt herauspicken,d er passt, sondern muss das ganze Paket nehmen. Die msesiten Wähler haben zudem nicht den Willen und/oder die Inteligenz, Dinge im Detail zu studieren und gehen dann vor wie unsere Teenies mit einem schnellen Blick aufs Handy, um sich zu “informieren”. Mehr als ein einprägsamer Satz lliegt da nciht drin: die Orwellschen Schafe können auch nur : “four legs good, two legs bad” blöken.

  5. Falke

    @Fragolin
    Genau das habe ich auch bemerkt. Es ist ja wirklich eigenartig, dass die Bürger mehrheitlich offenbar das wählen würden, wogegen sie sich aussprechen. Ist aber bei uns (siehe Wien-Wahl) kaum anders.

  6. Leitwolf

    Freud hätte seinen Spass dran… wie etwa die CDU Delegierten sehnsüchtig darauf hoften, dass Mama Merkel ihre Politik revidiert. Und als sie dann ein wenig unverbindliches “blabla” äußert, ohne sich in der Sache auch nur einen Millimeter zu bewegen, brandet Jubel auf weil gerade ein Strohhalm zugeworfen wurde.

    Ich denke das ist ziemlich symptomatisch für eine “Demokratie”, wo politische Entscheidungen als schicksalhaft hingenommen, und die handelnden Personen als alternativlose Monarchen betrachtet werden. Man muss sich im Gegensatz dazu mal vorstellen, welche Bedeutung eine Frau Merkel in einer tatsächlichen Demokratie wie der Schweiz hätte, um den Unterschied zu verstehen..

  7. mariuslupus

    Dialektisch gesehen gibt es hier keinen Widerspruch. Die Schafe haben Angst , wenn die Wölfe zu viele werden. Sie haben aber volles Vertrauen zu ihrer Schäferin, die ihnen dass Fell über die Ohren zieht und sie dann an den Fleischhauer verkauft. Die Schafe glauben dass sie das Grass der Grosszügigkeit und Spendierhosen der Schäferin verdanken. Deswegen blökt der Schafe Chor ” Lange lebe unsere Wohltäterin ”
    Vom Pakt der Schäferin mit den Wölfen haben sie keine Ahnung. Die Schafe.

  8. gms

    Leitwolf,

    > „Demokratie“, wo politische Entscheidungen als schicksalhaft hingenommen

    => Europa bekommt ein neues Gesicht, ob es den Alteingesessenen passt oder nicht
    derstandard.at/2000010102927/Eine-Voelkerwanderung
    Barbara Coudenhofe-Kalergi, Jänner 2015

  9. O.d.S.

    @Fragolin

    Dieser scheinbare Widerspruch ist Folge der Parteiendiktatur. Wer nur ein Angebot von drei ernsthaften Parteien hat und z.b. aber die unternehmerfeindliche Politik der FPÖ nicht mitwählen will, greift halt zur Flasche, wird Nichtwähler oder gibt eben mit Hängen und Würgen seine Stimme der KleinKo.
    Wie die FPÖ aber nach einem Anschlag in D oder gar Ö abschneiden würde, würde wohl so manchen überraschen.

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