Menschlichkeit und Obergrenze

GEORG VETTER)  Menschlichkeit ist ein Wert, den die Befürworter der sogenannten Willkommenskultur gerne für sich in Anspruch genommen haben. Die Aufnahme einer möglichst großen Anzahl von Fremden war für sie Ausdruck dieser moralisierend-monopolisierenden Haltung. Skeptiker wären, so die Andeutung, eben nicht menschlich, also unmenschlich.

Nach den Anschlägen von Paris, nach Köln, nach diversen Messerstechereien, Vergewaltigungen und sonstigen Gewaltdelikten wird die Zuwanderung mit überhöhter Geschwindigkeit anders gesehen. Sicherheitsfragen dürfen angesichts der eingeströmten heterogenen Massen nicht mehr ausgeblendet werden. Im Gegenteil: Zunehmend erkennen auch die Euphoriker der ersten Stunden, dass die Zunahme von Spannung und Gewalt in einer Gesellschaft eher nicht mit Menschlichkeit argumentiert werden kann. Wer die öffentliche Sicherheit durch unkontrollierte Zuwanderung in Gefahr bringt, handelt alles andere als menschlich. Dies gilt auch für das Gesundheits- und Sozialsystem.

Auch der Wert der Gerechtigkeit wird gerne angezogen, wenn es um die Rechtfertigung der no border Philosophie geht. Mit diesem Wert kommt man zwangsweise ins Hadern, wenn man ihn nicht nur auf menschliches Handeln (schwer genug!), sondern auf Verteilungen anwendet. Ob jemand in Afrika oder Europa, in der Stadt oder am Land, arm oder reich, gesund oder behindert geboren wird, ist mit Gerechtigkeitsüberlegungen schwer zu argumentieren. Gegebenes unter einem justiziellen Aspekt zu beurteilen muss in die Irre führen. Für manche ist es der Beweis, dass Gott nicht existieren kann. Der Denkfehler ist die expansive Ausweitung des Gerechtigkeitsbegriffs, was allerdings (auch) in der Demokratie lange Tradition hat. Als Europäer zu vermeinen, dass Wohlstand und Frieden ungerecht verteilt seien und wir daher den Zuwanderern aus Asien und Afrika die Tore öffnen müssten, ist philosophischer Nonsens. Gerechtigkeit ist nicht (erst) dann hergestellt, wenn alle Fußballmatches unentschieden enden. Auf Diskussionen, wie sie jüngst Erdogans Ehefrau über die positive Funktion eines Harems angeschnitten hat, wird man sich mit Gerechtigkeitsmotiven auch nicht zielführend einlassen können.

Wenn sich die Anhänger der Willkommenskultur der Einsicht verschließen, dass der innere Frieden im öffentlichen Raum zunehmend gefährdet ist, hadern sie mit einem anderen Wert, nämlich der Wahrheit. Wer Verbrechen („Übergriffe“) ignoriert, um keine Ängste zu bedienen und dem politischen Gegner keine Argumente in die Hand zu geben, befindet sich auf einem Weg, den man fundamentalistischen Altruismus nennen könnte. In dem einseitigen Bestreben, bestimmten Menschen helfen zu wollen, ohne auf die eigene Bevölkerung gebührend Rücksicht zu nehmen, wird die bislang als selbstverständlich hingenommene öffentliche Ordnung vernachlässigt. Die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung ist allerdings Voraussetzung dafür, dass man anderen Menschen helfen kann. Dass die Anzahl derer, denen einzelne oder auch eine Gemeinschaft helfen können, immer begrenzt sein muss – allein weil die eigene Kraft begrenzt ist – ist eine Selbstverständlichkeit, an die uns die Realität eindringlich gemahnt. Daher ist nur eine Politik, die der Zuwanderung Grenzen setzt, verantwortlich und – menschlich.

42 comments

  1. Falke

    Wenn auf die Kriminalität der arabisch-moslemischen Einwanderer hingewiesen wird, kommt von links-grün immer die gleiche Antwort: all diese Taten werden genauso auch von Einheimischen begangen und die Kriminalitätsrate der Einwanderer sei nicht höher als diejenige der Einheimischen. Damit ist die Diskussion zu Ende, Einwände, Argumente oder ander Zahlen werden nicht mehr angehört bzw. als falsch abgelehnt. Dem Journalisten Jakob Augstein vom Spiegel gelang es sogar, die Ereignisse in der Silvesternacht von Köln als Beweis für den Rassismus und die Fremdenfeindlichkeit der Deutschen zu interpretieren. Es ist ja nichts Neues, dass Fanatiker und indoktrinierte Scheuklappenträger Argumenten und offensichtlichen Tatsachen nicht zugänglich sind. Daher hat eine Diskussion mit ihnen auch keinen Sinn.

  2. Fragolin

    @Falke
    Und einmal mehr gilt:
    Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwefen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.

  3. gms

    Falke,

    “Wenn auf die Kriminalität der arabisch-moslemischen Einwanderer hingewiesen wird, kommt von links-grün immer die gleiche Antwort”

    Die bislang mit Abstand absurdeste Argumentation war diese Woche in einer deutschen Quatsch-Show zu vernehmen, wo mit Bezug auf eine Stadt oder einen Landkreis in Ostdeutschland und dem Vergleichszeitraum 2014 vs 2015 dargestellt wurde, die Flüchtlingszahlen hätten sich mehr als vervierfacht, während die Kriminalitätsrate dort bloß auf das knapp Doppelte stieg. Alles wäre also im grünen Bereich.

    Laut Sloterdijk gilt aktuell: ‘Der Lügenäther ist so dicht wie seit den Tagen des Kalten Krieges nicht mehr.’ — Ergänzen läßt sich dieser Befund inzwischen auch mit einem versuchsweisen Lügen mittels Wahrheit.

    ‘Wir rennen unbekümmert in den Abgrund, nachdem wir irgendetwas vor uns hingestellt haben, das uns hindern soll, ihn zu sehen.’
    Blaise Pascal, 1623-1662

  4. Fragolin

    @Georg Vetter
    Wenn ich das Wort “Gerechtigkeit” nur höre, wird mir schon schlecht. Getreu dem Sprichwort, die größten Lügner sind jene, die sich ständig auf die Brust trommeln, sie würden nichts als die Wahrheit sprechen, sind auch jene, die das Wort “Gerechtigkeit” im Munde führen, diejenigen Leute, die ein System der Ungerechtigkeit zu ihrem eigenen Vorteil anstreben. Und deshalb wundert es mich auch nicht, dass ein unmenschliches System der Entvölkerung ganzer Landstriche und zerstörerische Invasion in bestehende Gesellschaftssysteme durch einen zynischen und für etliche tödlichen Balkan-Triathlon im Gewande des “Humanismus” daherkommt. Auch eine “Obergrenze” ist einfach nur Augenauswischerei und absolut sinnfrei. Solange nicht die richtigen Begriffe verwendet und die richtigen Sichtweisen auf Asylsuchende getreu den Konventionen (2-3%), Glücksritter und Wohlstandsmigranten (sicher die Mehrheit), radikalmuslimischen Invasoren (nicht viele, aber aufgrund ihrer Aggressivität und der Akzeptanz unter den Glaubensgenossen nicht zu unterschätzen) und Kleinkriminellen auf der Suche nach lukrativen Revieren (scheinbar gar nicht so wenige, wenn man sich die Statistiken anschaut) verwendet werden, haben wir keine Chance auf eine vernünftige Diskussion. Aber da getreu meinem vorigen Post die wenigen Schachspieler es fast ausschließlich mit Tauben zu tun haben, sehe ich da keine große Chance.

  5. Christian Peter

    @ Dr. Georg Vetter

    haben Sie sich den Beitrag von der Parteizentrale Lichtenfelsgasse genehmigen lassen ?

  6. Falke

    @gms
    “Bloß auf das Doppelte” – das wird die Bewohner aber sehr beruhigen und freuen. Dass sie vielleicht lieber gar keine Steigerung der Kriminalität hätten, kommt den Gutmenschen wohl nicht in den Sinn, denn das wäre ja nur dann passiert, wenn gar keine Flüchtlinge dort untergebracht worden wären. Aber das ja ist absolut undenkbar, das “bisserl” mehr an Kriminalität nehmen wir schon gerne in Kauf, wenn sich dafür die “Schutzsuchenden” in Sicherheit fühlen. Unsere eigene Sicherheit ist da nicht so wichtig, gewisse “Menschlichkeits-Opfer” müssen wir schon bringen.

  7. Fragolin

    @gms
    Die Rechenkünste dieser Tauben sind nur noch durch die Unfähigkeit der von ihnen beschi**enen Schachfiguren zu toppen. Wenn also die Bevölkerung um 1 oder 2% steigt, die Kriminalitätsrate sich aber “nur” verdoppelt, sagt das nichts über diese 1-2% aus. Das dürfte das Ergebnis kompetenzorientierten Mathematikunterrichts sein.

  8. Fragolin

    Ach ja, Herr Vetter, eines noch zur Obergrenze: Eine Obergrenze ist absolut unnötig, wenn man die Fluchtursachen beseitigt. Und zwar nicht die Ursachen der Flucht woher, sondern der Flucht wohin. Also der Anreiz in ein sorgenfrei-fettes Sozialsystem einzumarschieren, das jedem illegal Eingeschlichenen, gewaltsam Eingebrochenen oder frech Einmarschierten mit einem einzigen kriminellen Akt Rechte wohl erwerben lässt, die ein Hiesiger nicht einmal nach 40 Dienstjahren erreichen kann. Und eine Asylindustrie, die mit fetten “Entschädigungen” für ehrenamtliches Verteilen von Gratis-Spenden gemästet wird und deswegen das Einschaufeln zigtausender Pflegefälle jährlich fordert, um die Pfründe nicht zu verlieren. EIne “Obergrenze” wäre nicht mehr und nicht weniger als ein menschenverachtendes Einziehen einer Kalkulationsgröße für die Asylindustrie; menschenverachtend, weil es aus Menschen eben Kalkulationsgrößen macht.
    Und nebenbei erwähnt sollten unsere Parlamentsparteien im Hinterkopf behalten, dass die vo sich her getragenen (oftmals leeren) Monstranzen “Völkerrecht” und “Menschenrecht” auch für das österreichische deutsche, ungarische, polnische etc. Volk gelten. Die Unantastbarkeit der Grenze und Entscheidungssouveränität der Völker sind geltendes Recht. Die freie Wahl des Flucht-Zielortes ist dies nicht.

  9. Rennziege

    Bei allem Respekt vor Ihnen, Herr Vetter: Ihr Aufsatz enthält keinen einzigen neuen Gedanken. Wozu sich also abplagen mit wiedergekäuten Binsenweisheiten, die eh längst Gemeingut sind — zumindest abseits der linksgrünen Einheitsparteien?

  10. mariuslupus

    Das Wort Obergrenze bedeutet eine fiktive Linie, die in einer bestimmten Höhe gezogen wird. Den Begriff Obregrenze sollte auch im Zusammnehang mit der intellektuellen Leistungsfähigkeit der EU Politikerkaste diskutiert werden. Wären die Politikerdasteller in der Lage in Kategorien wie Voraussicht oder Perspektiven zu denken, wäre die ganze Obergrenze Diskussion obsolet.

  11. Hanna

    Falls das Folgende politisch nicht korrekt ist, so werfe der/die Unschuldige den ersten Stein, aber seit vorigem Sommer sehe ich fast täglich in Ausländeraugen, die mich zusammenzucken und denken lassen: Diese Person ist gewaltbereit. Nix von wegen Menschlichkeit in denen. Und hier wieder einmal 70 und mehr Einzelfälle: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-massenschlaegereien-per-handy-und-facebook-zur-rauferei-1.2905045
    Ganz ehrlich: Ich habe es so satt, mir mein Leben von Wildfremden verderben zu lassen, die mit Menschlichkeit nichts am Hut habe. Ich will, dass die weg gehen. Und wenn dort, wo die hingehen, nicht einmal der Pfeffer wächst, wäre mir das nur Recht – soweit bin ich schon, zermürbt von täglichen Erlebnissen von Angst durch die Begegnung mit Ausländern, deren Aggressionen man ganz einfach spürt.

  12. Fragolin

    Und auf phoenix erklärt eine Tussi von der “Welt” dem Volke gerade, dass das Abwatschen genau jener CDU-Landesverbände, die sich von Merkels Politik distanziert haben, und die Stimmengewinne für die Roten und Grünen, die ja immer hinter Merkels Politik standen, ein eindeutiges und machtvolles Votum der Wähler FÜR Merkels Flüchtlingspolitik der offenen Grenzen und grenzenlosen Flüchtlingsströme sind. Es war so absehbar. Und das, während im Schriftstreifen die AfD-Ergebnisse (Magdeburg: von Null auf 24%, nur noch minimal hinter der CDU mit 29%) eingeblendet werden.
    Die Erklärbären sind in Erklärungsnot, meistern die Situation aber mit der erprobten und bewährten Schönfärberei.
    Also weiter im Text, keine besonderen Vorkommnisse. Und man kann sich wieder in Ruhe auf die AfD einschießen und jeden Furz von denen zum Skandal aufwärmen…

  13. giovanni B.

    Es wird fast überall in den Medien herumgeredet, gedeutet und analysiert. In Wahrheit ist die Sache sehr einfach darzulegen. Die Mehrheit möchte weder einen kontrollierten noch unkontrollierten Massenzuzug von Menschen aus archaischen Gesellschaftsystemen mit Großteils für Europa inkompartiblen Ansichten, was das Zusammenleben betrifft, aus dem Nahen Osten! Sprich Moslems. Die Gründe wurden warum das so ist sind allseits bekannt und auch von Kritikern, die aus jener Region stammen, wie Hamed Abdel Samad bis zum Erbrechen dargelegt worden! Den Osteuropäern war das von Anfang an klar und dementsprechend handeln sie. Den meisten Bürgern in Europa ist das schon alleine durch die Erfahrung mit Menschen aus diesem Kulturkreis in den letzten zehn Jahren klar. Man sagt zu recht – wir haben eine Integration dieser Menschen bislang nicht einmal ansatzweise geschafft (siehe Paris, siehe Berlin, siehe Duisburg etc. etc.). Woher sollen wir den Optimismus hernehmen, dass es nun mit einer wesentlich höheren Zahl von Menschen aus diesem Kulturkreis funktionieren soll.
    Klar! Ganz einfach. Fragen sie mal die Bürger, ob sie etwas gegen die gleiche Anzahl Migranten aus sagen wir Thailand, Phillippinen, China, Russland oder nicht moslemischer Staaten hätten? Die Antwort würde erstaunen. Gegen einen Tausch hätte nur eine verschwindende Minderheit etwas einzuwenden. Soviel zum unterstellten Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Ich hätte nichts gegen fleissige, arbeitsame und anpassungsfähige 100.000 Chinesen. Die wären nämlich mit Sicherheit binnen kürzester Zeit erwerbstätig und keine Kandidaten fürs Gefängnis oder die soziale Hängematte!

  14. Selbstdenker

    Ich möchte der Blockpartei CDU/SPD/Grüne/Linke zu den in Summe massiven Stimmverlusten in drei Landtagen gratulieren! Harte Arbeit gegen die Bürger zahlt sich halt aus!

  15. Thomas Holzer

    Daß die FDP ein sehr bescheidenes Ergebnis einfahren konnte, zeigt wieder einmal, daß die Verdummung der Masse munter voranschreitet.
    Nicht daß die FDP ein Allheilmittel wäre/hätte, aber immerhin erachte ich diese Partei, deren Vertreter und deren Programm weniger blauäugig als alle anderen.

  16. Mona Rieboldt

    Na ja, in Baden-Würrtemberg hat Opa Kretschmann von den Grünen gewonnen mit 31,1%, AfD 3. stärkste, SPD bei 12,9
    Rheinland-Pfalz hat Malu Dreyer SPD mit 37,5% gewonnen, AfD 3. stärkste
    Sachsen-Anhalt CDU mit 30%, AfD mit 21,8%, 2.stärkste Partei, und lach die SPD hat nur 11,9
    In Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz haben die Grünen nur jeweils 5,0, in Baden-W. und Rheinland-Pfalz ist die Linke raus.

    Die AfD ist erst ein Jahr alt, so wie sie jetzt ist, dafür ist das Ergebnis gut trotz der Hetze gegen die Partei.

  17. Thomas Holzer

    @Mona Rieboldt
    Ohne Kretschmann wären “Die Grünen” in Baden-Würrtemberg unten durch 😉

  18. Gerald Steinbach

    Warum eigentlich ein Kretschmann bei den grünen ist, entzieht sich meiner Kenntnis, Stichwort Autoindustrie, Verschärfung des Asylgesetzes,…

  19. Thomas Holzer

    @Gerald Steinbach
    Er war ja auch Maoist 😉 vielleicht wechselt er ja noch einmal das Lager.
    Außer der FDP (mit Abstrichen) gibt es sowieso nur noch kollektivistische, ergo linke Parteien

  20. gms

    giovanni B.,

    “Ich hätte nichts gegen fleissige, arbeitsame und anpassungsfähige 100.000 Chinesen.”

    Sie werden lachen! — Während Syrer aus aus ihrem eigenen Land gegen Westen ziehen, strömen aus China muslimische Uiguren nach und siedeln sich als Kollaborateure der Kriegstreiber bereits im ausblutenden Syrien an [kugl: uyghurs syria].

    Während dort also zahlenanalog mehrfach die Einwohnerschaft von Berlin auswandert und schon partiell ersetzt wird, wollen wir hier in Austriachstan in 2015/16 zusätzlich einmal ein neues Salzburg/Stadt aus dem Boden stampfen und danach jährlich Bregenz, wohlwissend, daß sich angesichts der Ungewißheit, was die kommenden Jahre für den mittleren Osten bereithalten, eine Rückkehrmöglichkeit der Neuankömmlinge definitiv in feinen Sand geschrieben ist.

    In diesem Licht erscheint das heroische ‘Wir schaffen das’ sogar dann skurril, so man es mit einer Obergrenze verbindet, die eben nicht auf temporäres Helfen hinausläuft, sondern ein permanentes. Das politisch artikulierte Limit des Zuzugs hat seine gewünschte seditative Wirkung entfaltet, doch sie schwindet zunehmend angesichts des Gesamtkontextes.

    Apropos Kontext: Wie war das nochmals mit der Bekenntnis der ÖVP zu einer ‘ever closer union’?

    Nachwievor steht der Verdacht im Raum, die aktuell ablaufende Begrenzung des Maximalschadens diente der Schaffung eines hernach kleineres Übels, in das sich Deutsche und Österreicher erleichtert einfügen sollen. Das zentrale Einwanderungsregime der EU bewahrt dann kombiniert mit Außengrenzen sichernden Frontex-Kräften das kleine Österreich vor der heranbrandenden Völkerwanderung. Und damit die Schatzsuchenden nicht innerhalb der dann engere Union zu den größeren Honigtöpfen pilgern, muß selbstmurmelnd das Sozial- und Beschäftigungswesen nach Brüssel überantwortet werden und ein Finanzausgleich für Ruhe im Karton sorgen.

    Solange kein ranghoher ÖVP-Politiker diese Option glaubwürdig vom Tisch nimmt, sind Debatten über Obergrenzen und dessen ostentatives Beschwören bloß Opium für’s Volk.

    ‘Man hört nur Fragen, auf welche man im Stande ist, eine Antwort zu geben.’ Nietzsche

  21. sokrates9

    Georg Vetter@ Eine Überlegung sollte noch erwähnt werden: Der ökonomische Gedanke! Wenn man wirklivch helfen will müsste man alles daransetzen dass die Leute im Land bleiben und dort unterstützt werden! Die Lebenshaltungskosten sind dort um den Faktor 10 günstiger, Milliardenausgaben für Gesundheit 7 Bildung / Militär / Polizei könnten wir uns sparen und so leicht der 30 – fachen Menge helfen!

  22. gms

    Thomas Holzer,

    “Nicht daß die FDP ein Allheilmittel wäre/hätte, aber immerhin erachte ich diese Partei, deren Vertreter und deren Programm weniger blauäugig als alle anderen.”

    Das relativiert sich insofern, alsdaß die FDP zwar Merkel heftig kritisiert, zugleich aber eine gesamteuropäische Lösung fordert und dabei explizit anderen Staaten Zuzüglern aufnötigen will. Zugleich machen Lindners Brandreden gegen die AfD seine eigene Migrationspolitik nicht glaubwürdiger.

    Von ihren ehemaligen honorigen Protagonisten wurde die FDP mit dem Säurebad gereinigt, nun kommt sie als perfektes trojanisches Pferd retour, indem sie trotz Theaterdonner ganz auf Merkel-Kurs steuert, oder zumindest dem, was dem Spielplan langfristig für Merkel ansteht. Ob Angela weiß, daß der von Christian heftig kritisierte Türkei-Deal scheitern wird? Who cares, am Ende liegen sie einander doch EU-phorisch in den Armen.

  23. Johannes

    Richard Sulik (Slowakischer EU Abgeordneter) zu Heiko Maas(deutscher Amtschef für Justiz) bei Anne Will, zur Aufforderung von Maas endlich mit der Aufnahmen von Migranten zu beginnen. “Die Menschen in der Slowakei wollen das nicht“ Ich habe selten ein so ungläubiges Staunen wie das von Maas gesehen. Wobei ich mir sicher war das Staunen kam nicht weil die Slowaken das nicht wollen, sondern, das wäre ja noch schöner, dies in der Politik überhaupt eine Rolle spielen soll, so etwas macht man sich doch von Elite zu Elite untereinander über den Köpfen der Wähler aus.

  24. Wanderer

    @ Thomas Holzer
    Ist kollektivistisch im Kontext der Migrationskrise das geeignetste Wort, um die Linke zu charakterisieren? Keine funktionierende Gesellschaft kommt doch ganz ohne Kollektivismus aus. Das Problem liegt hier eher im egalitären Weltbild: alle Menschen sind gleich oder müssen zum Miteinanderleben gleich gemacht werden.

  25. Selbstdenker

    Man möge sich einmal die Verschiebung der Sitze (prozentueller Stimmenanteil) von der Blockpartei (CDU/SPD/Grüne/Linke) hin zur FDP und zur AfD vor Augen halten:

    Sachsen-Anhalt:
    Nicht-Blockparteien: +25,3 (+29)
    Blockpartei: -23,2 (-32)

    Baden-Württemberg:
    Nicht-Blockparteien: +18,1 (+28)
    Blockpartei: -16,2 (-23)

    Rheinland-Pfalz:
    Nicht-Blockparteien: +14,4 (+21)
    Blockpartei: -13,1 (-21)

    Die FDP rechne ich nicht zur Blockpartei, da sie mit der SPD noch eine offene Rechnung hat und somit für eine allfällige Regierungsbeteiligung wahrscheinlich ausfällt.

    Nochmals Gratulation an die Blockpartei, das wahr wohlverdient!

  26. Selbstdenker

    @Wanderer:
    Den Unterschied möchte ich auf eine ganz einfache Formel bringen:

    Was ist das führende Prinzip: der Gruppenzwang (Kollektivismus) oder das Recht des Individuums (Individualismus).

    Auch wenn in der Praxis durchwegs Mischformen vorhanden sind, gibt es bezüglich der politischen Richtungsentscheidung nur zwei Wege: will man zugunsten der Gruppe die individuellen Rechte abbauen, oder lässt man mehr Abweichung zu indem man individuelle Rechte stärkt.

    In einem gesunden, zukunftsfähigen Staatswesen gilt der Grundsatz: nur soviel Kollektivismus wie nachweislich unbedingt erforderlich, ansonsten Privatautonomie als Standardfall.

  27. Wanderer

    @Selbstdenker
    Was die Wirtschaft, Bürgerrechte etc betrifft, da bin ich absolut bei Ihnen. Doch unsere europäischen Wertevorstellungen, Sprachen, Bräuche etc sind an das jeweilige Kollektivbewusstsein gebunden, für welches die Fortdauer der Migrationskrise bereits mittelfristig Folgen haben wird.

  28. Selbstdenker

    @Wanderer
    Ich gehöre nicht zu jenen, die meinen das es ganz ohne Staat bzw. Gemeinwesen geht. Die aktuelle Staatsquote und der staatliche Einfluss in die Privatautonomie ist jedoch auf einem Niveau das weder nachhaltig noch erträglich ist.

    “Doch unsere europäischen Wertevorstellungen, Sprachen, Bräuche etc sind an das jeweilige Kollektivbewusstsein gebunden, für welches die Fortdauer der Migrationskrise bereits mittelfristig Folgen haben wird.”

    Da bin ich ganz bei Ihnen. Ich behaupte sogar, dass dieser kulturelle Aspekt einen erheblichen langfristigen Einfluss auf die Wirtschaft hat. Wenn man bedenkt, dass kollektive Verschuldung auf kurz oder lang zu kollektiver Unfreiheit führt, sind auch die Bürgerrechte betroffen. Wir spüren es ja jetzt schon mehr oder weniger intensiv.

    Die Familie und die in ihr vermittelten Werte sind die zentralsten Einflussgrößen; alles andere ist mehr oder weniger nachgelagert. Wenn die Familie als soziale Einheit funktioniert bzw. nicht demontiert wurde, kann man auch den Sozialstaat in einer erträglichen Größenordnung halten.

  29. sokrates9

    Ich habe den Eindruck dass unsere Politiker alle Monopoly spielen und so bar jeder Realität würfeln und zu gewinnen glauben. Mir hat noch keiner erklären können wie einer der verfolgten (Kriegs)Flüchtlinge die schon in der Türkei und Griechenland sicher sind, gezwungen werden soll nach Portugal zu ziehen und dort zu bleiben!

  30. mariuslupus

    Merkel hat Europa in eine Krise hineinmanövriert, von der sich Europa, nicht mehr erholen wird. An dieser Tatsache werden auch peanuts wie diese Wahlen nichts mehr ändern. Ausserdem haben diese Wahlen gezeigt dass Merkel weiter über eine 2/3 Mehrheit verfügt. Das Volk ist weiter im Zustand einer kollektiven Massenpsychose. Der Glaube, an die Unfehlbarkeit der Obrigkeit, ist wie so häufig stärker ausgeprägt, als die Fähigkeit selbständig zu denken und die Realität rational zu beurteilen. Aber es ist auch die Angst vor dem Aufwachen und der Konfrontation mit der konkreten Bedrohung.
    Apropos, Faymann im Zentrum. Interessant.

  31. Fragolin

    @Johannes
    Der einheitliche Tenor der “Volksparteien” in Deutschland, die in den 2 westlichen Bundesländern vor laufender Kamera ihre Verluste als fulminanten Wahlsieg feierten, angesprochen auf die doch nicht ganz so mickrigen Einbußen, war, man müsse sich eben in Zukunft mehr bemühen, die Menschen von seinem Programm zu überzeugen und Wähler wieder zurückzuholen.
    Sprache ist so verräterisch. In einem System, in dem die Protagonisten das Wort “Demokratie” mit einer Parteiendiktatur füllen, wird eine Partei, die direkte Demokratie und mehr Mitspracherecht für den Einzelnen fordert natürlich als demokratiefeindlich wahrgenommen. Und Populismus ist ja ganz gaga, denn “populus” kommt ja von “Volk”, und wer will mit dem schon in einen Topf geworfen werden? (Eigentlich müsste eine Partei den Zusatz “populistisch” ja als Ehrung empfinden, zeigt es doch, dass man seinem Auftraggeber zuhört.). Deshalb kam und kommt auch nicht eine einzige dieser Gestalten auf die Idee, dass es eben nicht funktioniert, wenn man Wähler überzeugt oder zu sich holt, sondern man muss den Wählern zuhören und zu ihnen hingehen. Es ist eben nicht Aufgabe eines Angestellten, zu tun und zu lassen was er will und nur den Chef alle paar Jahre gut genug davon zu überzeugen, dass er dafür auch weiterhin fürstlich entlohnt werden möchte, sondern schlicht und ergreifend die Aufgaben zu erfüllen, die ihm der Chef zuteilt.
    In den Ostblockstaaten und auch in Ostdeutschland, wo man bis vor 25 Jahren auf Demokratie weitgehend verzichten musste, sieht man Demokratie bis heute als Herrschaft des Volkes und begreift sich als Regierung als vom Volke Beauftragter zur Wahrung dessen Interessen. Im Westen begreifen sich Regierungen als Elite, die nach Belieben über den dummen Pöbel herrschen dürfen und legen somit die gleiche Geisteshaltung an den Tag, die die Völker Osteuropas von ihren sozialistischen/kommunistischen Despoten her noch gut in Erinnerung haben.
    Leute wie Maas werden ebenso wie die ganzen Blockflöten in den Ländern niemals begreifen, dass sie selbst es sind, die mit ihrem Denken und Handeln außerhalb des demokratischen Bogens stehen, den sie so gern für sich beanspruchen. Denn dieser Bogen umfasst ausschließlich jene Parteien, die einen Wahlerfolg ausschließlich als Auftrag betrachten, den Wählerwillen umzusetzen und nicht nur das Parteiprogramm im 5-Jahres-Takt bewerten zu lassen. So gesehen hat die AfD wenigstens einen demokratischen Schub gebracht, indem sie viele frustrierte Nichtwähler aktivieren konnte. Ob sie hält was sie verspricht, wird sich zeigen, aber es wird ein Kampf gegen mediale Hetze und Falschmeldungen ohne Ende werden, eventuelle Erfolge sichtbar zu machen.
    Ich bin mal gespannt, ob es eine Partei ist, die den Wählerauftrag ernst nimmt und ob das Volk bereit ist, seinen eigenen Willen vertreten zu lassen und nicht nur andere damit zu beauftragen, in seinem Namen ihren Willen surchzusetzen.

  32. Fragolin

    @Mona Rieboldt
    Das Ergebnis der AfD besonders in Sachsen-Anhalt ist nicht nur “gut” sondern eigentlich atemberaubend. Während noch der “historische Sieg” der Grünen in BaWü gefeiert wird, wo der bestehende Landeschef für eine seit 30 Jahren existierende Partei einen Bonus eingefahren hat, hat die AfD aus dem Stand, von Null weg, in Sachsen-Anhalt 24% der Wähler angesprochen. Wird aus den westlichen Studius natürlich reflexartig damit begründet, dass die im Osten eben nie gelernt haben mit Fremden umzugehen und außerdem alle latente Nazis wären. Die Welt ist halt einfach erklärt für die Erklärbären. Aber auch dort hat die AfD mit 12% und 15% ein Ergebnis hingelegt, das noch nie eine Partei aus dem Stand heraus erreicht hat. Aber ein Stimmengewinn für die Grünen ist “historisch”. Das peinliche Gegacker der Medienhühner bleibt hysterisch.
    Übrigens entblöden sich auch unsere österreichischen Medien nicht, ständig von “Rechtsruck” und “Rechtspopulismus” zu schwadronieren; man übernimmt die Vorlagen der deutschen Presse-Agentur unreflektiert und ohne sich mit den Inhalten der AfD auseinanderzusetzen. Und bezeichnet Leute, die jahrelang in Afrika gelebt haben und bis heute dort Familien und Kinder unterstützen, als “Rassisten”, weil sie gegen muslimische Mega-Camps auf der grünen Wiese sind. Dumpfes Nachplappern von Parteipropaganda und möglichst politisch korrekte Meinungsformung statt auch nur winzigen Ansätzen objektiver, wertfreier Berichterstattung – die Medien haben nichts gelernt und werden sich nicht ändern.

  33. Lisa

    @giovanni b.:Täuschen Sie sich man nicht mit den Asiaten: nicht nur in Chinatowns in den Staaten herrschen eigene Gesetze, sondern auch in chinesischen Prallelgesellschaften in Europa (in Paris “verschwanden” Hunderte billiger Arbeits- und Sexsklavinnen, oder auch mal Unternehmer – das ist ein ganz mafiöses System. Auch die Russen, die sie so willkommen heissen, habene ien Mentalität, die nicht so zu der unsrigen passt: niemand, ausser der Verkäufer, freut sich, wenn ein Russe eine Liegenschafrt kauft – ja, sogar Hotels beschränken die Aufnahme russischer Gäste, obwohl sie doch eigetch -geld bringen. Fremdes ist nun mal gewöhnungsbedürftig – Pizza und Kebab mögen wir, Hammelhoden und grillierte Termiten nicht. Und wo sogar ein “assimilierter” Jude mal ein Schinkensandwich isst, kann man doch auf zu viel halal-Entgegenkommen verzichten. Ich frage mich überhaupt , warum sich in einer freien Welt, im freiheitlichen Westen, in den sie doch alle streben, einer solche Zwänge antut, sich unter Berufung auf uralte, heute meist mit Erklärungen zu verstehende und anzuwendende Vorschriften und mittelalterliche Sitten und Gebräuche so versklaven lässt. Alsob sie was gegen Freiheit und Selbstbestimmung hätten…

  34. gms

    Lisa,

    Die einen verquasten das Thema mit den Worten ‘Fremdes ist nun mal gewöhnungsbedürftig’, die anderen verweisen auf den Unterschied zwischen tolerabler Autonomie irgendwelcher Parallelgesellschaften und staatlich erzwungener Alimentierung diverser Strukturen von außen.

    Was auch immer daher Ihre Bezugnahme auf „assimilierte“ Juden, ungeachtet der obskuren Setzung von Anführungszeichen, beabsichtigen soll, läuft auf Ignoranz relevanter Unterschiede hinaus. Bloß weil alles irgendwie anders ist, bedingt dies noch lange keine Gleichheit auf übergeordneter Ebene oder gar eine davon ableitbare und verschiedenen Phänomenen gegenüber aufzubringende Akzeptanz.

  35. Lisa

    Die Anführungszeichen solten ausdrücken, dass ein orthodoxer Jude das Wort nicht verwenden würde, sondern einfach sagen, wer Trefes esse, sei überhaupt kein Jude, egal, ob die Mame jüdisch war oder ob er auch mal einen Fuss in die Synagoge setzt. Erklärt? Es ging mir mehr um die mir nicht nachvollziehbare freiwillige Unterwerfung unter Schriften (bzw. deren Ausleger), die in eine moderne, liberale, wissenschaftlich-technische, von Impulsen, Ideen aus aller Welt beeinflusste Gesellschaft schlicht nicht passen: eine Religion, die versklavt statt befreit, die abhängig und infantil macht, verdient diesen Namen nicht, sondern ist weltliche Machtanmassung, ist Gruppierungszwang, ist “selbstverschuldete Unmündigkeit” (Kant), verhindert den Gebrauch des eigenen Verstandes ohne Leitung eines anderen(auch Kant). Mir jedenfalls hat niemand vorzuschreiben, was ich zu denken und zu glauben habe – es ist eine Anmassung gewisser Machthaber und Gedankenvorkäuer, jemanden als ungläubig zu bezeichnen, wenn er einfach anderes glaubt, alles prüft und das Gute behält (NT). Vermutlich ist die Versuchung, sich einem mächtigen Menschen bzw. dessen fassbaren Regeln zu unterwerfen allzu gross – und sicher schwieriger als einfach zu wissen: ich weiss nichts über “jenes höhere Wesen,das wir verehren”(Dr.Murke) und als Sterbliche unter andern Sterblichen kann ich versuchen, das zu tun, was Vernunft und Liebe gebieten. Beides ist in Parteien jeglicher Couleur nur in Ansätzen feststellbar. Und wo sich Wutbürger, Islam- und Fremdenhasser, Frustrierte, Unzufriedene, Besorgte, Krawallsucher, Neidgenossen und Angsthasen zu einer Zweckgemeinschaft zusammenrotten, ist von beidem noch weniger vorhanden als in den Parteien der Saturierten. Die NSDAP wurde auch nicht durch Besonnene gross, sondern durch frustrierte, in ihrem Selbstwert angeschlagene Bürger…

  36. gms

    Lisa

    “Die Anführungszeichen solten ausdrücken [..] Erklärt?”

    Nein, aber das macht nichts.

    “Die NSDAP wurde auch nicht durch Besonnene gross, sondern durch frustrierte, in ihrem Selbstwert angeschlagene Bürger… ”

    Völlig richtig. Exakt diese Leute hocken heute bei Rot-Grün oder irgendwie linksgespülten und vormals christlich-demokratischen Parteien. In ihrem Selbstwert angeschlagene Bürger drängen sich ins Kollektiv und gehen mit faschistischen Methoden gegen jene vor, die sich dem Totatlitarismus verweigern. Ausfluß all dessen ist heutige orwell’sche Propaganda, bei der just dem poltitischen Gegner mit Vorwürfen von wegen ‘antidemokratisch’ das eigene Vorgehen umgehängt werden soll, gipfelnd in der Anschüttung, die Opponenten seien ‘Verfassungsextremisten’.

    Willkür und Prinzipienlosigkeit begründet die Herrschaft der verdummten Masse. Damals wie heute.

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