Merkel, 20 Jahre später

Von | 17. März 2016

(LUKE LAMETTA) In zwanzig Jahren wird man sich an Angela Merkel als diejenige erinnern, die den europäischen Vertragsrahmen souveräner Staaten (-das- verstand man mal unter “EU”) samt all seinen großartigen Errungenschaften wie Schengen mit ihren immer einsameren, von links heftig beklatschten Entscheidungen beerdigte, an die Energiewende als den Kosten-Sargnagel für den Industriestandort Deutschland, an die dreimal geretteten Banken, das viermal gerettete Griechenland (vor seinem Rauswurf), an den Siechtums-Wettlauf, den sich beide dennoch immer noch liefern, an ein stolzes UK, das sich schon lange aus der EU verabschiedet haben wird, an eine demokratie-, geld- und wirtschaftspolitisch immer noch unabhängige und (deshalb) prosperierende Schweiz, an das ungläubige Staunen darob in Richtung und aus Richtung Deutschland – und an den Euro.
Als die dümmste, alle seine ehemals vielversprechenden Voraussetzungen nicht nur eklatant, sondern mit der allergrößten Selbstverständlichkeit verletzt habende Eliten-Idee seit dem Vertrag von Versailles. You read it here first.

38 Gedanken zu „Merkel, 20 Jahre später

  1. Falke

    Darum sollte man hoffen, dass Donald Trump der nächste US-Präsident wird. Schließlich sagte er “Merkel – die Frau, die Deutschland und Europa ruiniert”, also kann man vielleicht erwarten, dass er Merkel nicht weiter unterstützt, so wie das derzeit Obama tut.

  2. Fragolin

    In 20 Jahren wird man in der Berliner “Heilige Mutter Angela Moschee”, dem ehemaligen Kanzleramt, einen Festakt zu Ehren Merkels abhalten (die in Vollverschleierung wie ein Hefekloß im Stoffmantel dabeisitzt) und dann zur Ruine des Berliner Doms marschieren, der bei einem durch die damalige AfD durch ihre islamophobe Einstellung zu verantwortenden Bombenanschlag von berechtigt empörten Muhajiddim zerbröselt wurde.
    Danach wird der Großscheich der Almanija-Universität Köln, ehemals bekannt als Pierre Vogel, eine Fatwa aussprechen, die jeden aufrechten Muslim verpflichtet, letzte Widerstandnester der den Propheten beleidigenden Affen und Schweine, die sich immer noch weigern die Religion des Friedens anzunehmen, auszuräuchern und den ungläubigen Hunden zur Wahrung der schariakonformen Menschenrechte den Schädel einzuschlagen.
    Bei der anschließenden Feier der Massen, die unter den Linden alte Deutschland-Fahnen und letzte Exemplare der Bücher von Sarrazin und Pirincci verbrennen sowie ein lustiges Geböllere aus scharf geladenen Maschinengewehren ertönen lassen, werden als Höhepunkt die drei letzten erwischten Vorstandsmitglieder ehemaliger Schwulenverbände unter das Brandenburger Tor gehängt.
    😉

  3. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Den Reiter der Apokalypse mimend 🙂

  4. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Lieber den Ball weit übers Tor in die Fankurve schießen als zu feige sein, ihn mit dem Fuß zu berühren. 😉

  5. mariuslupus

    Auch wenn das Schicksal von Angela M. in 20 Jahren ungewiss ist, ist eines gewiss. Angela M. wird es besser gehen als 99,9 Prozent ihre Untertanen. Die Aussichten dass sie noch Kanzlerin aus Erdogans Gnaden sein wird sind gut, bis hervorragend Die Voraussetzung ist , dass sie die Tribute an Erdogan den Allmächtigen, ihren Untertanen durch Schäuble-Pascha abgepresst, pünktlich und in der geforderten Menge, abliefert. Die hirngewaschenen, von der Massenpsychose unheilbar betroffenen, Untertanen werden ihr die Nibelungentreue bis in den Untergang halten. Die Kleinen, Frechen werden wieder verstummen. Die Hunde haben gebellt, die Karavanne der Merkelisten zieht weiter. Es wird aber, nicht die Oase, sondern, das Treibsand Loch, angesteuert.

  6. sokrates

    Merkel wird als die Zerstoererin Europas im 21. Jahrhundert in die Geschichte eingehen ! Unabhaengige Historiker -in Moskau im Exil – werden weiter raetseln auf wessen Befehl das geschah.

  7. Gerald Steinbach

    Das Angenehme für die Merkel wird sein, dass sie dafür keine Verantwortung tragen wird, wie schon der unselige Khol gesagt hatte, es gibt keine politische Verantwortung,

  8. cmh

    Was Merkel anbelangt, so ist ihr weiteres Schicksal eigentlich belanglos. Die nächsten Wahlen erlebt sie politisch sicher nicht mehr. Denn bis dahin sind noch nicht soviele eingebürgert, dass es Einfluss auf die Wahl hätte, aber die Missstände durch die Invasoren werden schon deutlich sein. (Ernst nehmen kann ich die Deutschen aber nur dann, wenn bereits davor Merkel rücktretend gemacht wurde.)

    Aber Merkel ist ja nur die Spitze des Eisberges. Alle Ursache bei ihr, und nur bei ihr zu suchen ist nur für diejenigen was, die auch den Bruce Willis für den Retter des Universums halten.

    Viel ernster ist das Problem, was man dann mit den ganzen guttten Wällkam-Bussi-SchreierInnen machen. Was tut man denn eigentlich mit Linxen, die außer Päpotenz nichts gelernt haben? Kann man entsozifizieren?

  9. Christian Peter

    Zitat des Tages : ”Falls Sie in einem Land leben, in dem Sie für das Fischen ohne Anglerschein bestraft werden, jedoch nicht für den illegalen Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass, dann haben Sie das volle Recht zu sagen, – dieses Land wird von Idioten regiert.”

    Der Präsident der Tschechischen Republik Milos Zeman.

  10. perry

    @CP

    hat das nicht der weltraumspringer (durchaus zutreffend) gesagt?

  11. Christian Peter

    @perry

    Diesen Gedanken haben bereits viele zum Ausdruck gebracht – aus der Feder eines Ministerpräsidenten wiegen diese aber schwerer.

  12. Gerald Steinbach

    Milos zeman@..d’accord
    Irgendwie kommt mir der satz von milos NICHT weltfremd vor

  13. Reini

    … wenn diese verblödete Politik mit ihrer Finanziellen Scheinwelt auflöst, kommt der natürliche Selbsterhaltungstrieb im Menschen zum Vorschein,… also zurück zum Start! … vielleicht lernen wir beim nächsten Mal mehr,…

  14. Luke Lametta

    Politiker ist neben, mit Abstrichen, Banker bei prime dealern, der einzige Beruf, in dem man so gut wie kein Haftungsrisiko trägt. Bei Wendungen wie “politische Verantwortung” weiß ich wie einst Carl Schmitt bei der Verwendung der Vokabel “Menschheit”: Hier will jemand Dritte aufs Kreuz legen, ob mit oder ohne Absicht.

    Merkel ist mit genug Wassern gewaschen, um sich in 20 Jahren ihre eigene Hermeneutik des angerichteten Schadens zurechtgelegt zu haben. Wird vermutlich als Vortragsreisende mit ein, zwei Bestsellern, Stundensätzen im hohen fünfstelligen Bereich und repräsentativen Frühstücksdirektorinnen-Mandaten in Stiftungen oder dem Brüsseler Komplex durch die Welt tingeln und ihren Nachruhm abernten. Bei denen, die schon heute einigermaßen weit entfernt von der Realität stehen, gibt ja genug davon.

    Sagt ein Politiker “Wir schaffen das” müssten eigentlich immer schon mal alle Alarmglocken angehen. De facto, und auch wenn ich ihnen meinetwegen die besten Absichten zugestehen würde (was ich hier in diesem Fall nicht tue), heißt das stets bloß: “Seht mal zu, wie ihr das schafft.” bzw. “après moi le déluge”, denn um auf meinen Ausgangspunkt zurückzukommen: Der handelnden classe politique droht wirklich am allerwenigsten sowas wie ein Haftungsrisiko, egal wie groß, egal wie handlungskonkludent der Schaden.

  15. menschmaschine

    @ Luke Lametta
    Zitat: “Der handelnden classe politique droht wirklich am allerwenigsten sowas wie ein Haftungsrisiko, egal wie groß, egal wie handlungskonkludent der Schaden.”

    Momentan nicht, aber wer weiß, welche Zustände in 20 Jahren herrschen. Da braucht man dann vielleicht keinen Rechtsanwalt und keinen Richter mehr, um “Mutti” in die Haftung zu nehmen. Da genügt es vielleicht, dass der Pöbel sie in einem unbedachten Moment auf der Straße erwischt und ruckzuck entlädt sich der seit Jahrzehnten aufgestaute Frust der einstigen Mittelstandsbürger an jener Person, der sie ihren Abstieg ins Bodenlose zu verdanken haben. Die Geschichte ist voll von solchen Beispielen spontaner Unmutsäußerungen.

  16. gms

    Fragolin,

    “.. Festakt zu Ehren Merkels abhalten (die in Vollverschleierung wie ein Hefekloß im Stoffmantel dabeisitzt)”

    Nope, Angela von Germanien residiert dann in Paraquay, nachdem sie zuvor unseren Kontinent ganz im Sinne Coudenhove-Kalergis verschmelztiegelte [1][2], unter anderem begleitet vom frenetischem Cheerleading eines rezenten Kalergi-Sprösslings [3].

    Weil man zwecks Vorantreiben der eigenen Agenda das Gegenüber zwangsweise für unbeleckter halten muß als man selbst ist, übt man sich nun erneut im flinken Hütchenspiel mit den bunten Kugeln ‘Demokratie’, ‘Diktatur’ und ‘Mainstream’, zumal der Souverän nicht will, was er der Vision nach wollen soll.

    Wir sind, das ist die Pointe, bereits mitten in den von den Trompeten der Obertanen aus den Historenkisten vergleichsweise gezerrten 30er-Jahren, in denen per Selbstermächtigung im Windschatten von Agitation und medialer Propaganda die Bürger gegen den Strich gebürstet und Gegner von SA-Brigaden kaltgestellt werden.
    Hat Merkel dem ominösen Mainstream folgend aktuell nicht satte 80% Zustimmung für ihr schändliches Spiel? Es läuft also sowieso alles wie am Schnürchen in Deutschland, dessen Insassen seit dem Ende des zweiten Weltkriegs stimmlose, an die Reling des rostigen Grundgesetzes gekette Passagiere im eigenen Schnellboot sind.

    ‘Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt.’ — Wäre doch gelacht, sollte es ausgerechnet in Goethes Kulturnation und der mitterdings überall getrommelten Koalition-der-Willigen anders geartet zugehen. Hätten die braven Michels die Erlenkönige Adenauer, Roosevelt, Schuman, Merkel und wie sie alle heißen rechtzeitig ihrer Tarnkappen beraubt, wären ihnen die kommenden und verdammt dreckig ablaufenden Monate erspart geblieben, in denen erneut versuchsweise mit Zwang von oben herab Weichen für Deutschland im europäischen Tiegel gestellt werden sollen.

    Entweder wiederholt sich Geschichte, oder die potentielle Zukunft wird heute schon als Farce erkannt und die gegenwärtig hierfür verwendeten Mittel über die Köpfe der Bürger hinweg nicht minder.

    [1] bundeskanzlerin.de/ContentArchiv/DE/Archiv17/Artikel/2011/01/2011-01-13-merkel-europapreis.html
    ‘Die Europa-Gesellschaft Coudenhove-Kalergi hat Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem Europapreis 2010 ausgezeichnet. Der Preis wird alle zwei Jahre für außerordentliche Verdienste im europäischen Einigungsprozess verliehen.’
    [2] de.wikipedia.org/wiki/Richard_Nikolaus_Coudenhove-Kalergi
    [3] derstandard.at/2000033047996/Volkes-Stimme
    Barbara Coudenhove-Kalergi 16. März 2016, ‘Die wirklich großen Politiker waren immer diejenigen, die sich nicht vom Mainstream tragen ließen’

  17. Thomas Holzer

    “Unser Umgang mit dieser Flüchtlingskrise wird Deutschland auf lange Zeit prägen, sowohl nach innen als auch nach außen” Angela Merkel, 16.03.2016

    Wie recht sie nur hat; leider will sie nicht akzeptieren, daß dies fast ausschließlich negativ sein wird.

  18. Rennziege

    Was sollen wir hier spekulieren? Lieber an der Börse als über das Schicksal sturer und täglich skurriler stammelnder alter Weiber!
    Verschwendete Liebesmüh. Maggie Thatcher war die letzte grande dame der Weltpolitik. Ihre Nachfolger im UK waren allesamt männliche Luschen, was EU-Masochisten wie David Cameron (um nur einen zu erwähnen) deutlich überfordert.
    Frau Merkel konnte nur infamere Intrigen spinnen als ihre westlichen Genossen, wie von Kindesbeinen im “Arbeiter- und Bauernparadies” gelernt; ihr Physik-Doktorat darf dank ihrer idiotischen Energiewende als erschummelt betrachtet werden.

  19. Thomas Holzer

    Und der groß angekündigte EU-Türkei deal dient als perfekte Ablenkung davon, daß die deutsche Marine, und nicht nur die, tagtäglich hunderte, wenn nicht tausende Schwarzafrikaner aus dem Mittelmeer fischt und in Italien anlandet.
    Und Libanon und Jordanien lässt die EU nonchalant vor die Hunde gehen……….

  20. gms

    Thomas Holzer,

    “Wie recht sie nur hat [mit dem Prägen]; leider will sie nicht akzeptieren, daß dies [mit den Flüchtlingen] fast ausschließlich negativ sein wird.”

    Sie vergessen, wonach dies, koste es was es wolle, einem höheren Zweck dient, gilt doch laut O-Ton der Rautenformerin: ‘Die spannendste Frage, um Mauern zu überwinden, wird sein: Sind die Nationalstaaten bereit und fähig, Kompetenzen an multilaterale Organisationen abzugeben – koste es, was es wolle.’

    Nur jenes, was zuvor erfolgreich planiert wurde, kann hernach friktionsfrei ins Größere eingegliedert werden. Laut Globalisten schreibt Peter Sloterdijk also an der Fragestellung vorbei, wenn dieser korrekt festhält, es gäbe keine moralische Pflicht zur Selbstvernichtung.

    Lappalien wie etwa die gezielt herbeigeführte Teilung Deutschlands durch die USA im Zusammenspiel mit Adenauer, nachdem man Jahrzehnte zuvor das Land zum kraftstrotzenden Monster aufbaute [1], von der Leine ließ und von Zerstörung und Wiederaufbau profitierte — solche Details sind belanglos, steckt doch der Legende nach in jedem Nachgeborenen heute noch ein kleiner Adolf. Der versuchsweise Hinweis, wem der Braunauer seinen Aufstieg verdankte und wie manchche Ungereihtheiten betreffend unterlassener Bombardierung gestimmter Betriebe erklärbar wären, wurde bei den Nürnberger Prozessen als irrelvant abgeschmettert.

    Wer die Gegenwart kontrolliert, bestimmt Vergangenheit und Zukunft. Und umgekehrt.

    [1] sauber.50webs.com/kapital/index.html
    Wer finanzierte Hitler und die NSDAP?

  21. Hanna

    @Menschmaschine: In diesem Sinne wünschte ich, dass ich ein Jedi wäre. Dann könnte ich per Gedanken …

  22. gms

    Rennziege,

    “Maggie Thatcher war die letzte grande dame der Weltpolitik. Ihre Nachfolger im UK waren allesamt männliche Luschen, was EU-Masochisten wie David Cameron (um nur einen zu erwähnen) deutlich überfordert.”

    Als der Luschenpudel Tony Blair sich mit aller Kraft für einen Beitritt GBs zum Euro ins Zeug warf, wurde er dabei von allem unterstützt, was der Mainstream im Zusammenspiel mit namhaften Großbanken medial aufbringen konnten. Wie ein Korken auf hoher See würde das britische Pfund gebeutelt werden, der ökonomische Untergang des Landes wäre ohne Euro-Beitritt bloß eine Frage von Monaten.

    Eigentümlicherweise kam es dann aber doch anders in der City of London. Heute erlebt Großbritannien die idente Panikmache angesichts eines Brexits. Dieselben Horrorszenarien im Cinemascope-Format mit unterlegter Gruselmusik werden wir hier erleben, sollten Deutschlands Bürger nicht in die Zentral-Union wollen, dem innersten Kern eines Europas der zwei Geschwindigkeiten.

  23. Wanderer

    Der Kanzlerin folgt der Großteil der Wähler! Die ängstigen sich vor Petry und nicht vor dem Islam. Das Irrationale daran hat Napoleon Bonaparte treffendst charakterisiert:
    “Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden.
    Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.”
    Das Zitat ist allseits bekannt, aber weil es so gut passt, habe ich es hier eingefügt.

  24. Thomas Holzer

    @Wanderer
    So einheitlich waren die Deutschen über Jahrhunderte nicht!
    Ich denke, erst die großdeutsche Lösung hat “die Deutschen” in die bekannten Katastrophen geführt

  25. Selbstdenker

    Einmal mehr wie prognostiziert:
    http://www.achgut.com/artikel/was_der_merkel_erdogan_pakt_bedeutet

    Genau so habe ich mir das vorgestellt.

    Merkel ist völlig berechenbar: wenn mehrere Alternativen zur Verfügung stehen, steuert sie zielsicher die mit dem maximalen Schaden an und erklärt diese für alternativlos.

    Dieses Gedankenspiel mache ich bereits seit August 2015 nach jedem Merkel-Sager: was könnte der Bundeshosenanzug noch tun um die Lage zu verschlimmern?

    Genau das macht sie dann auch.

  26. Thomas Holzer

    @Selbstdenker
    Der als 1:1 verkaufte EU-Merkel-Erdogan deal sieht neben diesem 1:1 deal noch ein “resettlement” von über 370.000 “Syrern” per anno vor!
    Merkel hat auch -coram publico- die deutschen Bürger aufgefordert, sich doch endlich “zu verändern” und nicht im Bisherigen zu verharren

  27. Wanderer

    @ Thomas Holzer
    …gerade darum wird ihm das Streit säen unter den zig deutschen Kleinstaaten ja so leicht gefallen sein! Bei der auf das Gesamtvolk (Bayern ausgenommen) bezogenen Leichtgläubigkeit und Gutmütigkeit darf man schon etwas verallgemeinern. Wie man sieht braucht man für Katastrophen auch keine großdeutschen Startbedingungen.

  28. Thomas Holzer

    @Wanderer
    Das stimmt schon! Aber die wahren Katastrophen konnten erst durch die Vereinheitlichung stattfinden; die Schweizer haben sich, intelligenter Weise, immer abgesondert.
    Daß die Habsburgermonarchie mehr oder weniger eine Blaupause für die EU darstellt, wollen auch nur die Wenigsten akzeptieren; der wesentliche Unterschied zwischen Habsburger-Monarchie und EU ist jedoch der, daß kein Monarch -grosso modo- alle seine Völker gleich machen wollte.

  29. gms

    Thomas Holzer,

    “Der als 1:1 verkaufte EU-Merkel-Erdogan deal sieht neben diesem 1:1 deal noch ein „resettlement“ von über 370.000 „Syrern“ per anno vor!”

    Cool, nicht wahr? Und je mehr Flüchtlinge die Türkei zuvor nach Griechenland läßt, umso mehr kann es danach, abgesehen vom genannten Basisquota, nach Europa karren lassen. Klar stinkt das Ganze hundert Meilen gegen den Orkan, und nachdem sich nun auch noch Grybauskaite offen gegen Merkel stellt, kann der Plan sogar offiziell mittelfristig beerdigt werden. Zuerst muß nur noch die Fallhöhe Griechenlands vergrößert werden — wie das geschehen soll, verrät uns das deutsche Insider-Periodikum [1].

    Zwischenzeitlich hat man sich auf die Schlachtung Syriens und das Verhehlen der Einzelteile geeinigt [2], was von der Türkei inzwischen auch schon vollzogen wird [3]. Uiguren aus China füllen dabei die bevölkerungstechnischen Lücken, damit die exportierten Autochthonen nicht auf dumme Ideen allfälliger Rückreisen kommen.

    Der ultimative Showdown erfolgt im Juni (rein zufällig das Datum, bis zu dem die Türkei ihre Pässe fälschungssicher gemacht haben soll), wenn neben Migrationskrise erneut die Schulden Griechenlands beim IMF sowie weitere vier Milliarden bei anderen Geldgebern auf dem Prüfstand stehen [4] und in der Ukraine die Luft bleihaltig wird zwecks Verlängerung der Sanktionen gegen Rußland, die ansonsten auslaufen würden.

    Die Zeit bis dahin vertreibt man sich mit Evaluierungen, Schiffernackeln mit der Nato in der Äegäis, Verhandlungen, Krisenmanagement und medialem Einpeitschen der eigenen Landsleute, dem kommenden Wirbelsturm ließe sich einzig und allein mit intensivierter europäischer Kuschelligkeit begegnen.

    [1] zeit.de/politik/ausland/2016-03/eu-gipfel-tuerkei-fluechtlinge-hindernisse/komplettansicht
    In dem vorbereiteten Abschlussdokument heißt es nach Informationen von ZEIT ONLINE, das freiwillige Übersiedlungsprogramm solle erst aktiviert werden, wenn der Flüchtlingstransport nach Griechenland “gestoppt oder substanziell reduziert” sei.
    [2] foreignpolicy.com/2016/03/09/its-time-to-seriously-consider-partitioning-syria/
    [3] globalresearch.ca/turkey-invades-syria-on-the-eve-of-geneva-peace-talks/5514006
    [4] graphics.wsj.com/greece-debt-timeline/

  30. menschmaschine

    @ gms

    Also Tony Blair als “Luschenpudel” zu bezeichnen ist schon ein starkes Stück. Der Mann hat New Labour, den dritten Weg des Sozialismus bzw. der sogenannten Sozialdemokratie, erfunden. Josef “The big red Revoluzzer” Cap nannte ihn erst kürzlich in einem Standard-Interview weiterhin als Vorbild.
    So einen Mann kann man doch nicht Pudel nennen.

    Ich würde ein anderes Tier vorschlagen. Egel? Zecke? Irgendsowas in der Art.

    MfG

  31. Selbstdenker

    Das wurde im Ortner Blog ja auch schon vorhergesagt:
    http://www.breitbart.com/london/2016/03/17/white-flight-young-professionals-flock-to-conservative-mass-migration-free-czech-republic/

    Die EU wird es in mehrere Blöcke zerbröseln. Unsere osteuropäischen Nachbarn werden sich abschotten und zu Kompetenzfestungen werden. Der Freistaat Bayern hätte noch eine Chance, wenn er sich von Deutschland los sagt. Der Rest Deutschlands ist dem Untergang geweiht, da jene, die nicht ein Dasein als Gender-, Steuer- oder IS-Sklaven fristen wollen, vermehrt das Land verlassen werden.

  32. gms

    menschmaschine,

    “[Tony Blair] hat New Labour, den dritten Weg des Sozialismus bzw. der sogenannten Sozialdemokratie, erfunden.”

    Zumindest ging er als dessen Orgel in die europäischen Geschichtsbücher ein, erfunden und ausprobiert haben den dritten Weg schon die Puppenspieler hinter Roosevelt mit dessen New Deal.

    Anyway: Nachdem der Kommunismus in der UdSSR endgültig als Schreckgespenst wegfiel, war auch in den USA und Europa der Weg frei zum linken Neo-Keynesianismus, aufdaß der “Econonist”, das weltweite Verlautbarungsorgan der Plutokraten, von heute auf morgen statt der Konservativen die Labour Party mit Blair zum neuen Quell allen Glücks erklärte, in den USA neben Clinton und danach Obama, versteht sich.

    Die weiteren Protagonsten des dritten Wegs waren Schwedens Persson und der Deutsche Gerhard Schröder, der allerdings wegen fehlender Aversionen gegenüber Russland durch Merkel ersetzt wurde, die daraufhin Schröder noch links überholte und zugleich artig auf Uncle Sam’s Schoß hockt.

    Zugleich mußte der wegfallende Erzfeind UdSSR zwecks Nahrung für den militärisch-industriellen Komplex durch einen ‘war on terror’ ersetzt werden. Ideal für den generellen politischen Linksruck bei gleichzeitig eigentümlicher Affiniät für militärisches Eingreifen da und dort [1] und aktuell exzessivem Wellkamantentums gegenüber Noch-nicht-Deutschen zeigte sich der erfolgreiche Umbau der Grünen in der BRD, die mit Dönhoffs “Zeit” ihr lokales Sprachrohr haben [2]. Wenn sogar der kinderliebe Cohen-Bandit sagt, Pazifismus hätte sich überholt, dann wird’s wohl stimmen.

    [1] wsws.org/en/articles/2014/10/14/germ-o14.html
    Greens back deployment of German ground troops to Syria
    [2] zeit.de/2014/48/gruene-parteitag-humanitaere-intervention
    Wenn die Grünen am kommenden Sonntag auf ihrem Hamburger Parteitag über Außenpolitik sprechen, über Militäreinsätze, über Kobani und über Wladimir Putin, dann steht eine der steilsten Lernkurven der bundesdeutschen Geschichte zur Abstimmung. Keine andere Partei hat ihr Schicksal so sehr mit einem Thema verknüpft, mit dem man sich bei Wahlen nur Ärger einhandeln kann: humanitären Interventionen. Seit ausgerechnet eine rot-grüne Regierung 1999 zum ersten Mal Bundeswehrsoldaten in einen Kampfeinsatz schickte, ringen die ursprünglich pazifistischen Grünen mit ihrem folgenschweren Ja.

  33. Luke Lametta

    Ich bekenne mal freimütig, weil grad Laune dafür hab und ichs aus irgendeinem Grund so dermaßen lebending erinnere: Als jemand, der damals 2005 sicher nicht Merkel gewählt hätte, dachte ich nach der geschlagenen Wahl in etwa so: Da haben wir nun also eine Kanzlerin von der CDU, wie sie für diese westdeutsche Männerpartei nicht untypischer sein könnte, interessant: Ossi, kinderlos, Protestantin (was mir alles wurscht is) – und andererseits die uneitle Antithese zum divösen Gasgerd (was ich habituell angenehm fand).

    Weiters Naturwissenschaftlerin, also was Richtiges gelernt, im Gegensatz zu all den Parteibucklern, Radfahrern, Jasagern, Kofferträgern, Ochsentourgestählten, lebenden Ärmelschonern, “seit-20-Jahren-nie-mehr-blöd-aufgefallen”-Hinterbänklern, unzähligen und noch viel zahlloseren Strohfachakademikern, die noch nie einen Cent am freien Markt verdient haben. So ganz ohne logisch-deduktivem, nüchternen Denkvermögen geht sich in -diesem- Studienplan wohl kaum Abschluss aus, nicht mal in der D”D”R, und das wär ja schon mal was – zumal Merkel das Ganze sogar noch mit einer Promotion gekrönt hatte (beeindruckt mich als lediglich diplomierten Underling immer sehr). Dann war da noch die Erinnerung an 2003, an den Beschluss des für christdemokratische Verhltnisse geradezu spektakulären Leipziger Programms, obendrein begleitet mit verheißungsvollen Merkel O-Tönen, wie “dass die BRD doch gar nicht wisse, wieviele sozialistische Elemente sie doch hätte”. Alles sehr erfrischend, stets Rotgrün mit seiner Agenda 2010 vor sich hertreibend, dazu großartige Leute wie Kirchhof und sein halbwegs brauchbares Steuerkonzept im Team, also jedenfalls mit einem, das dem status quo turmhoch überlegen war.

    Kurz: Ich war, optimistisch-lebensbejahender Typ von Natur aus, nach 7 Jahren Rotgrün (die ich, was aber eher an biographischen Besonderheiten lag, als gar nicht so schlimm empfand), richtiggehend (und das einzige Mal in meinem Leben als Erwachsener) durchdrungen von hohen Erwartungen an Politik in Form des nun folgenden Kabinetts Merkel I – trat die neue Kanzlerin doch auch noch mit der hinreißend-bescheidenen Losung an, “sie wolle Deutschland dienen”. Echt chic, kann man nix sagen, eine wirklich gefällige Ansage, die, und das ist bei sowas ja gar nicht leicht, absolut nicht übercoacht wirkte. Und natürlich: Nicht zuletzt waren der Gerd, all die Wahnsinnigen von der besten aller Baddeien, sowie Geisterbahnpersonal wie Bsirske und Sommer (und der für mich und meine beruflichen Umtriebe spezifisch horrible Lafontaine, dieser schon seit geraumer Zeit) jetzt auch einfach mal einigermaßen weg vom Fenster. What could possible go wrong.

    Well, eigentlich alles und das ab sofort – das Leipziger Programm opferte man quasi noch am Wahlabend auf Befehl von Geißler and the likes und verbuchte es unter der “Lehre aus dem Wahlergebnis”, Leipzig, Merz und Kirchhof wurden die doch etwas schwachen, knapp vor der EsPeDe liegenden Prozentpunkte in die Schuhe geschoben. Diese nahm am selben Abend dann auch gleich der Gerd, offenbar auf fishscale oder noch irgendwas Spektakulärerem, in seinem Endorphinrausch zum Anlaß, Mutti im Rahmen einer legendären Elefantenrunde )ich sag nur Youtube) fast zum Heulen zu bringen, un zwar in einer Art und Weise, bei der halb Fernsehdeutschland nach “kann die nicht mal einer in den Arm nehmen” war und der Galopper des Jahres, seine Frau Doris, den Auftritt ihres Gatten hinterher als “krawallig” tadelte. Hach, good times.

    Long story short: Es ist unfassbar, was daraus wurde. Diese Frau hat in 10 Jahren ganze Sinus Milieus um 1 AE nach links gedreht, diese merkens noch nicht mal richtig, wählen weiter “ihre” Partei (oder gleich Grüne, wie das mitterlweile offenbar vollends verrückte Elektorat in BaWü), halten auf Parteitagen wie zuöetzt in Karlsruhe wahre Hochämter ab und kriegen sich, nehmen wir die Bayern mal ein klein wenig aus, mit dem Skandieren von Dreifach Hochs auf die geliebte Führerin samt 5 Minuten Antritts- und 8 Minuten Schlussapplaus gar nicht mehr ein. Ein bizarres Schauspiel, Tschauner-Bühne meets KPdSU-Parteitagschoreographien.

    Nun gut. Sollen sie mal. Wie Ayn Rand meinte – you can ignore reality, but you cant ignore the consequences if ignoring reality. Und egal ob Banken-, Euro-, Griechenland-, Atomstrom- oder “Flüchtlings”-Rettung, dies alles wird eher früher als später spürbar werden, und zwar in der Sprache der Kassen. Der einzigen, die Politiker (neben Ostrazismus, reprise individuelle und noch etwas handfesteren Arten von action directe) offenbar verstehen.

    Auch, und das kann einem wirklich die Laune verderben, wenn das für die classe politique mE immer noch so weit von dem entfernt sein wird, was andere Menschen in ihrem bürgerlich-staatsfernen Leben als “Verantwortung” und “Haftung” dann und wann kennenlernen “dürfen”, wie der SV Wulkaprodersdorf vom Gewinn der Champions League.

  34. gms

    Selbstdenker,

    “Die EU wird es in mehrere Blöcke zerbröseln.”

    Die EU wird demnächst in zwei konzentrische Kreise geteilt, mit Deutschland in einer verkleinerten Schengen- und Eurozone in der Mitte.

  35. gms

    Luke Lamette,

    Danke für die gelungene Tour d’Ho­ri­zon über Merkels Genese und U-Turn. Den bemoosten und damals schon politaffinen Zeitgenossen unter uns wird in Erinnerung sein, wie kampflos Merkel sich noch vor der Wahl von medialen Einpeitschern den großartigen Kirchhof mit seinem halbwegs brauchbaren Steuerkonzept aus dem Team kegeln ließ. [1][2][3]
    Für mich war das damals ein sprichwörtlicher Sprung in der Matrix, der sich rückblickend, ok, da ist man immer schlauer, als genuine Handschrift entpuppt.

    Dieselbe und stets gut informierte “Zeit”, die in den letzten Jahren Merkel in den Himmel hob und ihr aktuell wie sonst niemand die Stange hält [4], brachte deren Naturell schon vor der Wahl auf den Punkt: ‘Der christdemokratische Ruf nach Entscheidung, und nichts anderes ist Angela Merkels Wunsch nach störungsfreier Anwendung von Macht (»Durchregieren«), passt übrigens vortrefflich zum Verzicht auf konservatives Moral- und Wertebewusstsein. Der Grund ist einfach. Merkels »Politik aus einem Guss« funktioniert umso reibungsloser, je weniger Moral bei ihrer Durchführung im Wege steht – Werte stören das Regierungssystem bei der Arbeit. Das heißt, die Abrüstung konservativer Leitwerte bedeutet nicht unbedingt eine Liberalisierung der Partei; die Freiheitsrhetorik hält vielmehr die Erwartungen der Bürger in Schach und macht Anspruchsmentalitäten geschmeidig für eine Politik der Entscheidung.’

    Was es mit dem »Durchregieren« aufsich hat, wurde auch andernorts vor einen Jahrzehnt schon aufgegriffen [5]. Die Deutschen haben bestellt und es wurde geliefert, heute baden sie nicht nur ihre Finger drin.

    [1] spiegel.de/politik/deutschland/quereinsteiger-kirchhof-merkels-gescheiterte-wunderwaffe-a-617310.html
    [2] zeit.de/2005/38/Konservative/komplettansicht
    An Paul Kirchhof, dem Radikalen im öffentlichen Dienst, imponiert die Hartnäckigkeit, im Regenwald der Fiskalbürokratie eine Schneise zu schlagen, doch seine ungereimte Einheitssteuer lässt CDU-Ministerpräsidenten die Haare zu Berge stehen. Zudem verhält sich Merkels steuerfinanzierte Gesundheitsreform zu Kirchhofs Steuersenkungsprogramm wie Feuer und Wasser, aber offenbar reicht schon die Entschlossenheit, überhaupt eine Reform zu wollen. [..] In Kirchhofs »Garten der Freiheit« führen die Wege nur in eine Richtung.
    [3] zeit.de/2005/34/Kirchhof
    Inniges Leiden am Steuerrecht. Bei einem Wahlsieg der Union soll Ex-Verfassungsrichter Paul Kirchhof Finanzminister werden [..] Kirchhof, dem nachgesagt wird, er leide am komplizierten Steuerrecht wie andere an einer unglücklichen Liebe, könnte auch daran scheitern, dass er zu viel auf einmal will. Man müsse ihn statt “Kirchhof” eigentlich “Domplatz” nennen, sagen Kollegen – wegen seiner hochfliegenden Pläne. Mal sehen, wie hoch er wirklich fliegt. Und wie lange.
    [4] zeit.de/politik/ausland/2016-03/eu-tuerkei-merkel-gipfel-fluechtlinge/komplettansicht
    So ist dieser EU-Gipfel auch ein Test, ob Merkels bemerkenswerte, aber riskante Türkeipolitik funktioniert: Nur verhandeln, nicht anfassen.
    [5] tagesspiegel.de/politik/-das-wort-durchregieren-erklaert-wird/622094.html

  36. Luke Lametta

    ja gms, eine einzige Posse. Sich Kirchhof und seinen Gegenentwurf zum von ihm für nicht weniger als verfassungswidrig erachteten Steuer”recht” erst im Wahlkampf hilflos aus den Reihen schießen zu lassen (der “Professor aus Heidelberg” donnerte der Gerd da gern, volksfernes Elfenbeinturmhabitat insinuierend) – um dann in der großen Koalition, die Merkel obendrein ressortmäßig unglaublich schlecht verhandelt hatte, welche Tat als erste anzugehen? Eine Steuererhöhung natürlich! Und was für eine. Mit einem typischen schwarzroten Kompromiss obendrein – aus den gerade noch im Wahlkampf propagierten +2% (SPD) und +0% (CDU) wuden eben kurzerhand, natürlich, +3% Mehrwertsteuer. And so it began..

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