Merkels Stern sinkt auch in Europa

“In Brüssel bleibt die deutsche Bundeskanzlerin auch nach ihrem angekündigten Rücktritt auf Raten massgebend. Doch ihre Autorität dürfte nun desto schneller schwinden, je mehr ihr die innenpolitischen Zügel entgleiten. weiter hier

4 comments

  1. Falke

    @Mona Rieboldt
    Die Frage ist, welcher (potenzielle) deutsche Kanzler diesen Pakt nicht unterschreiben würde. Kramp-Karrenbauer? Sicher. Laschet? Ebenso sicher. Merz? Wahrscheinlich. Höchstens Spahn vielleicht nicht, wenn er dem Druck der linken CDU-ler im Verein mit der SPD und den Grünen standhalten kann. Und Seehofer würde ihn wohl auch ablehnen, aber der wird bestimmt nicht Kanzler werden.

  2. Mona Rieboldt

    Falke
    Sie haben leider recht. KK ist Merkel mit anderem Namen. Laschet kommt gar nicht in Frage als Kanzler. Merz würde unterschreiben, er ist ja auch für die Auflösung der Nationalstaaten in der EU. Spahn ist der Einzige, der das Asylantenproblem überhaupt anspricht.

  3. Johannes

    Gorbatschow soll, nach eigenen Angaben, in einem Vier-Augen-Gespräch zu Honecker gesagt:“Das Leben verlangt mutige Entscheidungen. Wer zu spät kommt den bestraft das Leben.“

    Nach meiner Meinung hat Merkel sehr bald erkannt das ihre Öffnung der Grenzen für Flüchtlinge und Migranten ein Fehler war. Sehr bald stellte sich heraus das im Tross der Flüchtlinge ein sehr großer Anteil von meist Männern war deren Herkunft von Afghanistan bis Marokko reichte.

    In Deutschland wurde jeder taxfrei als Flüchtling begrüßt. Man verlor den Überblick und konnte keine ordentliche Registrierung durchführen.

    Statt die einmalige Öffnung für die in Ungarn Festsitzenden als einmaligen Sonderfall zu begrenzen ließ sie sich von der Euphorie, durch die deutschen Medien entfacht, mitreißen und vergaß auf die notwendige mutige Entscheidung.

    Nun Jahre danach bestraft sie das demokratische Leben indem ihr nach und nach die Wähler davonlaufen.

    Ich beneide Merkel nicht für die Verantwortung die sie hatte, auch wenn es den Anschein hat das sie vieles allein entscheiden musste so glaube ich war es auch ein Fehler die Leistungen Ungarns nicht zu würdigen. Auch hätte sie von Anfang an die Bestrebungen vom damaligen österreichischen Außenminister Kurz unterstützen sollen um dann ihre Verhandlungen mit Erdogan dadurch gestärkt zu führen.

    Man hat in Deutschland viel zu lange die politische Realität einer Völkerwanderung verleugnet, nur die selbst definierte Menschlichkeit zählte, Zahlen und Fakten waren nebensächlich.

    Noch immer kommen, laut Jens Spahn, jedes Jahr überwiegend männliche Migranten in der Größenordnung einer mittleren deutschen Stadt ins Land.

    Merkel konnte meiner Meinung nach nicht glaubhaft vermitteln wofür sie tatsächlich steht. Auf der einen Seite versucht sie wirklich glaubhaft durch viele Reisen und Gespräche mit Staatschefs vor allem in Afrika etwas zu erreichen um dann beim Migrationspakt wieder voll dabei zu sein.

    Der Migrationspakt ist der Wunsch der Europäer durch Zulassung von geregelter Zuwanderung aus Afrika ein moralisches Recht zu haben die ungeregelten Versuche einer Zuwanderung zurückzuweisen.
    Was heißen soll dadurch das man sich verpflichtet eine gewisse Anzahl an Menschen regelmäßig zuwandern zu lassen sollen sich die Herkunftsländer verpflichten alle über diese Anzahl hinausgehenden Menschen die versuchen nach Europa zu kommen zurückzunehmen in der Hoffnung das sie es beim nächsten legalen Versuch ev. schaffen können.

    Aber dieser Weg ist falsch denn es bedeutet, nach meiner Meinung, das man kapituliert hat und einen Kompromiss anbietet in einer Sache die nicht verhandelbar ist.
    Es kommt mir vor als wie wenn man sich bereit erklären würde einen Überfall zu akzeptieren wenn der Täter sich mit einer bestimmten Summe begnügen würde und dies als großen Erfolg feiert.

    Zuwanderung ist erwünscht, wenn ich an die vielen philippinischen Menschen denke die wir eingeladen haben und die zu uns gekommen sind und die unser Land bereichert haben.
    Aber zu sagen wer zuwandern darf ist ein unumschränktes souveränes Recht eines jeden Staates.
    Alles andere ist Chaos und Zerstörung gewachsener gesellschaftlicher Gemeinschaften.
    Warum EU und UNO das wollen ist mir persönlich ein Rätsel. Aber es steckt etwas dahinter.
    Wir sollten stark bleiben, denn Selbstbestimmung ist ein Recht und nichts wofür man sich zu entschuldigen hätte.

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