Migrant: Taufe “könnte mein Todesurteil sein”

Von | 15. April 2016

“…..Eine schwarze Sonnenbrille verdeckt die Augen, seinen Namen will er aus Angst um seine Familie nicht verraten. “Sie können mich Christoph nennen, das ist mein Taufname.” Christoph ist ein älterer Flüchtling aus Afghanistan, seit 2012 lebt er in Österreich. Ende des Jahres wird er Katholik sein, getauft in einer Wiener Kirche: “Das könnte mein Todesurteil sein.”  (hier)

10 Gedanken zu „Migrant: Taufe “könnte mein Todesurteil sein”

  1. Reini

    … “Das Christentum ist die wahre Religion”, sagt er. –
    … dies ist die Bestätigung für ein einwandfreies Asylrecht auf Lebenszeit in Österreich!

  2. wbeier

    Man beachte die zerfledderte und zerlesene “Holy Bible” nach angeblich jahrelangen täglichen Gebrauch (!?)

  3. Falke

    “Die katholische Kirche ist sehr um die Sicherheit der Taufbewerber bemüht” – Eine kabarettistische Einlage? Bekanntlich gehört gerade die katholische Kirche, an der Spitze mit Kardinal Schönborn und Caritas-Chef Landau, zu jenen Institutionen, die sich ganz besonders um den Zuzug von hunderttausenden Moslems bemüht, also gerade jenen, die das Leben der Christen und Taufbewerber bedrohen.

  4. Fragolin

    Dass man den “Kurier” nicht immer ernst nehmen kann, ist mir ja schon länger aufgefallen. Dass es sich dabei offensichtlich um eine Satirezeitschrift handelt, wusste ich bis dato allerdings nicht.

  5. astuga

    Zu unterschiedlichen Aspekten des Themas ließe so einiges sagen.

    Wirklich wichtig ist aber nur, dass es sich um eine mediale Nebelgranate zur Asylkrise handelt.
    Denn die paar Konvertiten zum Christentum fallen nicht ins Gewicht.
    Zur gleichen Zeit während wir in Europa zigtausende Muslime aufnehmen, von denen in Wahrheit die allerwenigsten vor dem IS geflohen sind (oder überhaupt vor irgendwem)…
    Zur gleichen Zeit benachteiligen wir orientalische Christen beim Asyl und lassen sie verrecken.

    Obwohl das die eigentlichen Verfolgten sind, die auch nirgendwo sonst hin können als in den Westen.
    Anders als jeder angeblich oder tatsächlich verfolgte Muslim.

  6. Thomas Holzer

    Sind das jetzt die neuen home-stories?!
    Entweder schlecht recherchiert, mit Absicht viele Fragen offen gelassen oder gar erfunden…….

  7. astuga

    @wbeier
    Wobei im Artikel aber nicht behauptet wird, die abgebildete Bibel wäre seine erste gewesen.
    Man sieht am Rand des Fotos auch, dass dort noch ein Buch des Herder Verlages liegt.

  8. wbeier

    @astuga
    Natürlich haben sie da recht aber im Zusammenhang mit dem vom Heiligen Geist erfassten Konvertiten aus Afghanistan frage ich mich schon, wo sind eigentlich all die syrischen Christen abgeblieben?
    Immerhin waren das vor dem sogenannten Bürgerkrieg stolze 10% der Bevölkerung. Den Balkan-Triathlon haben sie eher unterrepräsentiert mitbestritten. Alle abgemurkst, interessiert keinen oder was?

  9. Fragolin

    @wbeier
    Unter dem “Schlächter Assad” war Syrien ein (für arabische Verhältnisse) prosperierendes Land, in dem Menschen jeder Konfession leben durften und konnten, in dem sommerlich bekleidete Frauen ohne männliche Begleitung in Straßencafes sitzen und westlicher Musik lauschen konnten. Es gab Moscheen, Kirchen, Tempel, Theater, Opern und antike Grabungsstätten.
    Unter den “Freiheitskämpfern” des “arabischen Frühlings” werden Menschen anderer Konfession geschlachtet, müssen Frauen in Wanderzelten unter männlicher Begleitung durch den Schatten huschen und Musik wird bei Todesstrafe verboten. Es gibt Moscheen. Alles andere wird verwüstet. Wo da die Christen geblieben sind, kann man sich vorstellen.
    Und die “Rebellen”, die vor dem “Schlächter Assad” fliehen müssen, nehmen wir mit offenen Armen und Teddybären bei uns auf, wenn’s geht als “unbegleitete Minderjährige” in Vollpflege.
    Man weiß gar nicht mehr, wo man sich angreifen soll, der Kopf wird mir dafür schon zu schade.
    Übrigens scheint auch keinem aufgefallen zu sein, dass sich der ganze politmediale Komplex darüber belustigt hat, Assad würde ja nur im halben Land wählen lassen, da die von Abtrünnigen (also den Friedensengeln von IS, AlNusra und Co.) besetzten Gebiete ja nicht wählen könnten, und somit wäre die ganze Wahl eine Farce. Ach ja? Und wie war das nochmal in der Ukraine, wo die mehrheitlich von Russen bewohnten Gebiete des Donbass nicht mitwählen durften und somit der ukrainisch-nationalistischen Oligarchenclique rund um Timoschenko der Sieg so ziemlich geschenkt war? Mit denen wurde gejubelt und sofort Verträge geschlossen.
    Ich glaube, ich nehme einen Blumentopf zum anfassen, denn selbst der Hintern ist dem Hirn noch zu nah.

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