Migranten als Chance? Welche Chance?

Von | 9. Oktober 2015

(ANDREAS TÖGEL) Glaubt man den Aussagen von Experten, wie dem Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts, Karl Aiginger oder dem Bevölkerungswissenschaftler Rainer Münz, dann könnte den europäischen Volkswirtschaften gar nichts besseres widerfahren, als die derzeit laufende Einwanderungswelle. Schließlich herrscht ja in ganz Euroland ein veritables Alterungsproblem, das die Finanzierung der Sozialsysteme, namentlich die der Altersrenten, zunehmend ins Trudeln bringt. Die Zuwanderung junger, dynamischer und gut ausgebildeter Arbeitskräfte, scheint daher in der Tat ein hervorragendes Mittel zu sein, hier Erleichterung oder gar Abhilfe zu schaffen.

Es überrascht daher zunächst, dennoch Meldungen lesen zu müssen, wonach die Versorgung der Migranten die Staatsbudgets gewaltig zu belasten droht. Die für Österreich kolportierten Zahlen gehen im Moment deshalb weit auseinander, weil die Regierenden natürlich jedes Interesse haben, die grausame Wahrheit vor einer entscheidenden Wahl (am 11. 10. werden die Karten für den Wiener Landtag und Gemeinderat neu gemischt) unter der Decke zu halten. Bis zu 12,3 Mrd. Euro, so ein mutmaßlich durch eine gezielte Indiskretion an die Öffentlichkeit gekommenes Papier, werden es in den kommenden vier Jahren sein, die der Steuerzahler in der Alpenrepublik für die Versorgung dieser Menschen aufzuwenden haben werden.

Wie kann es zu einem derart eklatanten Widerspruch kommen?

Ganz einfach: Die Erkenntnis, dass Immigration Geld kostet und nicht etwa bringt, ist dann keine Überraschung, wenn man den Blick auf die Struktur der gegenwärtig erfolgenden Zuwanderung richtet. Die Voraussetzungen für eine Integration der mehrheitlich arabischen und afrikanischen Migranten auf dem von struktureller Arbeitslosigkeit minderqualifizierter Personen geprägten heimischen Arbeitsmarkt, könnten nämlich schlechter kaum sein. Die von den Hauptstrommedien routinemäßig begeistert präsentierten „syrischen Ärzte und Ingenieure“, die angeblich massenhaft ankommen, sind nämlich nichts als Chimäre. Die breite Masse der Einwanderer verfügt gerade einmal über Grundschulkenntnisse. 20 Prozent der nach Europa migrierenden Schwarzafrikaner sind Analphabeten.

Laut Aussage der jeder Fremdenfeindlichkeit unverdächtigen deutschen Arbeitsministerin, Andrea Nahles (SPD), sind gerade einmal 10 Prozent der Ankömmlinge binnen einigermaßen kurzer Zeit auf dem deutschen Arbeitsmarkt vermittelbar. Selbst das setzt aber voraus, dass zunächst die bestehende Sprachbarriere zu überwinden ist. Die Lage in Österreich ist ähnlich.

An dieser Stelle tut sich übrigens ein weiteres Problem auf, das insbesondere von Sozialpolitikern und der Asylindustrie gerne verschwiegen wird: Gut ausgebildete, arbeitsfähige und –willige Migranten, wählen solche Zieldestinationen, in denen Leistung nicht durch konfiskatorische Steuerlasten bestraft wird. Genau das ist aber in Ländern wie Österreich – mit seinem bis zu 55 Prozent reichenden Einkommensteuertarif – der Fall. Erschwerend kommt hinzu, dass die Lingua franca der Gegenwart eben Englisch ist und nicht Deutsch. Wer in traditionellen Auswanderungsländern eine gute Schulausbildung genießt, beherrscht Englisch. Bei der Auswahl des Wanderungszieles, spielt das eine erhebliche Rolle. So ist es auch kein Zufall, dass eben die USA, Kanada oder Australien die besten Kräfte anziehen und nicht die deutschsprachigen Länder.

Für Europa – und damit auch für Deutschland und Österreich – bleiben jene mehrheitlich schlecht (aus)gebildeten Migranten übrig, die in Übersee (der dort herrschenden, strengen Zuwanderungskriterien wegen) keine Chance auf legale Einreise haben. Nicht wenige der hierzulande ankommenden Einwanderer, sind daher als Arbeitskräfte auf Dauer unvermittelbar und werden die Sozialsysteme der Alten Welt nachhaltig be- und nicht entlasten.

Experten wie Aiginger und Münz wissen natürlich ganz genau, dass eine Zuwanderung unter diesen Umständen für die aufnehmenden Nationen nichts als Kosten mit sich bringt. Weshalb sie in der Immigrationswelle also „Chancen für Europa“ sehen, bleibt ihr gut gehütetes Geheimnis…

Tagebuch

35 Gedanken zu „Migranten als Chance? Welche Chance?

  1. Herbert Manninger

    So ein ,,gut gehütetes Geheimnis ” kann es wohl nicht sein: purer Opportunismus.
    Aiginger will halt auch zu den Guten gehören, der Veröffentlichtkeit&den Machthabern nicht unangenehm auffallen, als ,,Experte” herumgereicht werden.
    Und außerdem: Fakten bezüglich der Einwanderung gelten ja momentan als,,Hetze”.

  2. Fragolin

    Diese schlecht ausgebildeten Glücksritter und Okkupanten hätten auch in die Staaten der EU keine Chance auf legale Einreise, deswegen erzwingen sie sich diese auch illegal. Das ist nur möglich, weil die EU-Staaten im Gegensatz zu den Überseenationen ihre eigenen Gesetze nicht mehr exekutieren – außer gegen die einheimischen Steuerzahler. Frau Merkel hat sogar direkt zum Gesetzesbruch, zur massenhaften illegalen Einreise, aufgerufen.
    Eine Regierungschefin, die ohne ihr Parlament zu befragen über die Medien internationale Verträge außer Kraft setzt und Menschen zum offenen Gesetzesbruch auffordert, gehört sofort entfernt und wegen Amtsmissbrauch, Korruption (wegen der Untersuchung der Hintergründe) und Hochverrat angeklagt. Zum Glück für diese Frau sind die Deutschen aber ein eher gemütliches Volk, das sich, wie schon Lenin erkannte, bevor es zur Revolution schreitet erstmal eine Bahnsteigkarte löst. In den Heimatländern ihrer Lieblingsmigranten wäre sie schon längst unschön verunfallt.
    Mal sehen, ob sie für diese Heldentat nun den Friedensnobelpreis an den Zweireiher getackert bekommt, dann steht dem Posten als EU-Kommissarin für Migration und Flüchtlingsfragen oder(und?) dem der UNO-Hochkommissarin für Flüchtlingsfragen nichts mehr im Weg. Und wenn sie fällt, dann fällt sie weich…

  3. cmh

    Wenn der Friedensnobelpreis für Merkel ein Viaticum wäre, dann könnte sie von mir aus auch die Preise für Physik und Literatur nachgeschmissen bekommen.

    Und wenn sie dann feststell, dass dieses nicht mehr ihr Land wäre, dann wäre sie wenigstens nicht mehr dessen Kanzlerin.

  4. Fragolin

    Immerhin kann man die Okkupantenmassen als Chance für Vollbeschäftigung bei den etablierten Einwohnern betrachten. Wir brauchen jetzt massenweise Betreuer, Lehrer, Verwalter, Enteignungsexekutoren, Steuereintreiber, Unterbringungsexperten und vor allem massenweise Antidiskriminierungs- und Diversity-Management-Fachpersonen, Mediatorinnen und alle anderen möglichen Laberköppe, die in der freien Wirtschaft mit ihrem Orchideen-Abschluss niemals etwas hätten werden können – das schafft Arbeitsplätze! Und die als Asylwerber getarnten Okkupanten werden nicht für den Arbeitsmarkt freigegeben und fallen so in keine Arbeitslosenstatistik rein.
    Hui, das gibt Aufschwung! Und damit das alles bezahlt werden kann, kriegen unsere Enkerl noch ein paar zigtausend Euro von ihrem Zukunftskonto abgezogen. Sollen die doch nachhungern, was jetzt vorgefressen oder besser, anderen Menschen nachgeschmissen wird…

  5. max

    Ei was für ein Zufall! Da kommt bei weisen Leuten die Erkenntnis auf, dass der Zuzug von meistens völlig ungebildeten Menschen, die kein Wort irgend einer europäischen Sprache sprechen oder verstehen, unser demographisches Problem löst. Was für ein Glück, dass diese Massen rein zufälligerweise bereits da sind. Freude, Freude!
    Seltsamerweise ist diese Idee den genau gleichen Weisen vor der massenhaften illegalen Einwanderung so gar nicht in den Sinn gekommen. Oder sie haben sie unfairerweise einfach für sich behalten. Vielleicht weil vor der allgemeinen Besserseinalsandere-Besoffenheit jemand der einen solchen Scheissdreck erzählt hätte allenfalls in der Klapsmühle gelandet wäre.
    Und wieso niemand dieser Weisen auf die Idee kommt, Ausländerrecht prinzipiell abzuschaffen, Einwanderung völlig freizugeben damit uns Einwanderer nicht mehr mit rührseligen Stories die Hucke volllügen müssen, damit sie hierherkommen können, kann ich mir nicht erklären. Wir brauchen diese Leute doch. Demographie, Sie wissen schon. Das wär doch toll! Wieso das Ganze dann so verlogen über die Asylschiene abwickeln?
    Ich kenne persönlich drei peruanische Alpaccahirten, die sich einen Managementjob bei VW gut vorstellen könnten. Dort werden ja nächstens einige Posten frei. Also retten wir VW. Was für eine Win-win Situation!

  6. Thomas Holzer

    “20 Prozent der nach Europa migrierenden Schwarzafrikaner sind Analphabeten.”
    So Wenige? Das wage ich zu bezweifeln……….

  7. elfenzauberin

    Der Hr. Münz und der Hr. Aiginger, die auf das Alterungsproblem der europäischen Gesellschaften hinweisen, ist offenbar nicht bewusst, dass trotz intensiver Genderforschung noch immer Frauen die Kinder bekommen, nicht die Männer.

    Denn sonst könnte man den massenhaften Zuzug junger Männer, die 80% des Flüchtlingsstromes ausmachen, nicht als Lösung eines demographischen Problems präsentieren.

  8. Reini

    500.000 Arbeitslose und die Migranten sind eine Chance für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt! …. und für die Zuwanderer sind wieder Zuwanderer nötig damit diese die nächsten Zuwanderer erhalten,… nur mit was?!?!? … Bevölkerungswissenschaftler musst sein!

  9. Weninger

    Gerade heute höre ich in den Nachrichten (nicht ORF), dass in vielen europäischen Staaten die Jugendarbeitslosigkeit bei 20% liegt. Trotz schwächerer Jahrgänge und meist viel besserer Ausbildung finden sie keine Arbeitsplätze und hangeln sich von Praktikum zu Praktikum. Noch vor 20, 30 Jahren konnte man mit einem simplen Handelsschulabschluss in einer Bank anfangen.

  10. Reini

    weninger
    mit einem Hauptschulabschluss vor 20 Jahren warst schon super ausgebildet,… da hat man lesen schreiben und rechnen noch lernen müssen! … mit 3 Fünfer ist das heute keine Problem, den Kindern darf man keinen “Druck” geben,… beim AMS sind noch genug Plätze frei! …

  11. caruso

    Experten sind als Experten im allgemeinen nicht viel wert, auch wenn es hie und da
    eine Ausnahme geben sollte. Warum man sie “Experten” nennt ist für mich
    unverständlich. Wie auch warum man Intellektuelle “intellektuelle” nennt. Das war
    irgendwann vielleicht berechtigt, aber heute?
    lg
    caruso, die heute bissiger Laune ist

  12. sokrates9

    Was noch dazu kommt ist der Islam und der kulturelle Hintergrund! Nicht nur dass die unsere Arbeitslosenstatistik nach oben treiben und verschärft durch Familienzuzug der nur kostet unsere angesparten Sozialtöpfe plündern ,unsere Gesetze aufweichen, ist es ja einerseits ihr Ziel sich von den Ungläubigen erhalten zu lassen und die Islamisierung Europas – zurück in die Steinzeit – voranzutreiben!

  13. Thomas Holzer

    @Reini, Weninger
    Vor 20 Jahren konnte man mit einem Handelsschulabschluß in einer Bank Karriere machen, zum Holen der Wurstsemmel wurde der ohne Abschluß geschickt.
    Vor 15 Jahren war der ohne Abschluß arbeitslos, der mit Handelsschulabschluß wurde zum Holen der Wurstsemmel geschickt und der Absolvent einer Handelsakademie konnte Karriere machen.
    Vor 10 Jahren waren der ohne Abschluß und der mit Handelsschulabschluß arbeitslos, der Handelsakademiker wurde zum Holen der Wurstsemmel geschickt und der Absolvent eines Magisterstudiums konnte in der Bank Karriere machen.
    Vor 5 Jahren waren die ersten 3 arbeitslos, der Magister ging die Wurstsemmel holen und der Absolvent eines Doktoratsstudiums konnte in der Bank Karriere machen.
    Heute muß sich der Doktorand die Wurstsemmel selbst holen, Karrieremöglichkeiten gibt es keine mehr, dafür viele prekäre Arbeitsverhältnisse.
    Eine Chance für die zahllosen Flüchtlinge: Wurstsemmel holen; ob sie sich damit zufrieden geben, lassen wir mal dahingestellt

  14. sozialrat

    Um unsere demographischen Probleme zu lösen brauchen wir nicht Männer die Kinder machen können, sondern Frauen die Kinder kriegen wollen.

  15. Thomas Holzer

    @sozialrat
    Die sind schon da (man sehe sich nur gewisse Grätzel z.B. in Wien an), und die Wenigen, die kommen, sind bereiter als die “Autochthonen”;

  16. Fragolin

    @sozialrat
    Die Männer die jetzt kommen fragen die Frauen nicht lange nach dem “wollen”.

  17. Fragolin

    Oje, schrecklich, was da in Klagenfurt passiert ist! Wahrscheinlich eine Überreaktion, weil durch unsere viel zu zurückhaltende Willkommenskultur der Asylforderer traumatisiert wurde. Wir müssen als Gesellschaft noch viel mehr an uns arbeiten und diesen rechtsnationalen Fremdenhass ablegen.
    Warum sind die einheimischen Gäste (falls es die dort gab) in dem Lokal nicht aufgestanden und haben die beiden von unserer kranken Gesellschaft schwer Traumatisierten beschwichtigend in die Arme genommen?
    Das hätte sicher geholfen.

  18. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Ein Mitposter hat ja treffend vorgeschlagen, den Asylwerber in der Parteizentrale der Grünen abzuliefern 😉

  19. Carl F. Pfaffinger

    Wo ist denn unsere verehrte Mdm Rennziege geblieben? Ich vermisse dero geistvoll-bissige Kommentare. Ich hoffe doch, dass es ihr trotz ob kollektiven Vorwahl-Wahnsinns nicht die Sprache verschlagen hat? Wäre nicht ihre Art, denke ich. Wie auch immer: Handkuss in die – hoffentlich selbstgewählte – Posting-Askese.

  20. G.K.

    Die einzigen Dinge, um die es in Wahrheit geht, sind Nachfrage, Umsatz, Profit. Die Liste derer, die sich in der Wirtschaft ‘dank’ dieser Zuwanderung über rapide steigende Nachfrage freuen können, ist sehr, sehr lang. Die Liste der Ausnahmen wäre einfacher zu nennen. Buchhandel zum Beispiel. Oder Schweinezüchter. Wer nicht nur Miniröcke und Hotpants herstellt oder verkauft, sondern auch Burkas, wird auch gut fahren. Aus welcher Quelle der Umsatz gedeckt wird, wer also letztendlich bezahlt, ist ihnen herzlich egal. Sie kassieren und das zählt alleine (gut, Zalando hat sich ein wenig vergaloppiert, aber die lernen das noch – wer nicht weiss, was ich meine, kann gerne nach zalando flüchtlinge googeln).

    Und jetzt kommt meine Frage, die am besten Herr Ortner (der diese Zuwanderung anerkannterweise durchaus kritisch betrachtet) beantworten könnte: hat diese etwas einfach gedachte Begeisterung für die steigende Nachfrage etwas mit Neoliberalismus zu tun? Wenn nicht, dann mit was?

  21. Christian Peter

    Würde man Einwanderung nach einem Punktesystem steuern, wie etwa in den USA, Kanada oder Australien, würde diese in der Tat die öffentlichen Kassen entlasten. Aber in Europa ist das Gegenteil der Fall : Die faktische Anwesenheit auf dem Bundesgebiet durch illegale Einreise entscheidet über den Aufenthaltsstatus, nicht die Bildung, das Vermögen oder die Sprachkenntnisse des Bewerbers.

  22. Fragolin

    @G.K.
    Wenn das Geld, das zum Kauf der Waren benötigt wird, im Vorfeld dem Händler abgepresst und dann dem Käufer geschenkt wird, so dass der Händler sich seinen Umsatz selbst finanziert, hat das mit Neoliberalismus gar nichts zu tun. Höchstens mit gedankenloser Gier. Die hat entgegen sozialistischer Propaganda aber nichts mit Neoliberalismus zu tun, da dieser auf der Vernunft basiert und nicht auf niederen Instinkten – im Gegensatz zu den Sozialisten selbst, die hauptsächlich mit Gier und Neid als Antrieb arbeiten.
    Daran könnte auch liegen, dass der von Ihnen propagierte wirtschaftliche Jubel so leise ist, dass man ihn nur aus der einen oder anderen Kammer-Ecke oder von Vorständen einzelner Industriebetriebe mit großem nahöstlichem Kapitalanteil hört. Ansonsten schön, wenn Sie glauben, die Wirtschaft könne sich freuen; im Großen und Ganzen tut sie es aber nicht.
    Woher kommt das wohl?

  23. Mona Rieboldt

    Es hat sich inzwischen eine große Asylindustrie gebildet, dazu gehören auch private Vermieter, die vom Staat jeden Preis bekommen, wenn sie Asylanten einquartieren in Pensionen, Häusern etc.
    Dazu kommen die unzähligen Integrations- und Sozialarbeiter, die gewünscht und gefordert werden.

    Jeder Asylantrag, der abgelehnt wird, kann eingeklagt werden. Die Asylanten bekommen dann Prozesshilfe, auch Anwälte gibt es genug, die daran verdienen wollen.
    Allen ist eines gemeinsam, sie erwirtschaften keine Steuern, sondern leben von Steuergeldern.

    Deutschland hat auch eine Reihe von Langzeitarbeitslosen, die wegen ihrer geringen Qualifizierung auf dem deutschen Arbeitsmarkt keine Arbeit finden. Für die bezahlt niemand den Mindestlohn von 8,50 Euro die Stunde.
    Und nun sollen Firmen begeistert sein, Asylanten, die eine geringe Schulbildung haben, Analphabeten sind, kein Wort deutsch sprechen, den Mindestlohn von 8,50 Euro zu bezahlen?

    Deutschland hat 80 Millionen Einwohner und braucht keine Einwanderung. Bei 40 Millionen hätte vielleicht jeder einen Arbeitsplatz und einen Parkplatz. Schweden und Israel haben ca. 8 Millionen Einwohner, Österreich 8-10 Millionen? Diese Länder nagen auch nicht am Hungertuch.

  24. Bösmensch

    “Die Zuwanderung junger, dynamischer und gut ausgebildeter Arbeitskräfte, scheint daher in der Tat ein hervorragendes Mittel zu sein, hier Erleichterung oder gar Abhilfe zu schaffen.”

    Und wo sind diese jungen, dynamischen und gut ausgebildeten Arbeitskräfte?

  25. Thomas Holzer

    @Bösmensch
    Die sind noch auf dem Weg, warten Sie bitte noch etwas; nächstes Jahr wird es besser 😉

  26. Rennziege

    9. Oktober 2015 – 15:42 Mona Rieboldt
    “… Diese Länder nagen auch nicht am Hungertuch.”
    Stimmt — noch. Aber nicht für Österreich, das galoppierende Schulden hat wie der weiland oft zitierte Gardeoffizier, der kurz darauf in “Schöner Gigolo, armer Gigolo” als Eintänzer auftreten musste. (Ich liebe die Songs der Dreißiger, die nicht so oberflächlich waren wie das heutige Synthi-Gewusel; mein alter Herr hat sie mir nahegebracht, neben Bach, Mozart, Beethoven et al.)
    Herr Faymann und sein Kabinett, ganz zu schweigen von 99% des Nationalrats, sind halt auch nur Gigolos — aber die Eintänzer der Zwischenkriegszeit hatten Format, Kultur, bessere Barbiere und geschmackvollere Klamotten.

  27. Rennziege

    Ich trage nach:
    Max Raabes fesche Version dieses 30er-Jahre-Hits:

  28. ricbor

    Weshalb sie in der Immigrationswelle also „Chancen für Europa“ sehen, bleibt ihr gut gehütetes Geheimnis…

    Was ist daran geheimnisvoll? Wer Einwanderung aus ideologischen Gründen will, muß inzwischen eben zu derartig saublöden Argumenten greifen.

  29. Der Realist

    Laut Herrn Aiginger hat Zuzug Österreich reich gemacht, nach dessen Logik müssten wir die Weiterreise der Flüchtlinge nach Deutschland verhindern, noch mehr Zuwanderer und wir werden noch reicher, ist eigentlich eh ganz einfach.
    Ich weiß auch nicht wie das Bildungssystem in Syrien ausschaut, muss aber bestimmt hervorragend sein, da so viele sehr junge Männer über ein abgeschlossenes Arztstudium verfügen. Laut Frau Wassilakuh entstammen die Flüchtlinge ja allesamt der syrischen Mittelschicht.

  30. Mario Wolf

    Die illegale Einwanderung sollte als Wirtschaftfsfaktor nicht unteschätzt werden. Dieser Wirtschaftszweig hat im letzten halben Jahr mehr Arbeitsstellen geschaffen als jeder andere Beschäftigungsbereich. Tendenz steigend. Es wurden und werden, O-Ton Seehofer, tausende Stellen für Registratoren, Beamte die irgenwo etwas abstempeln, Betreuer die die Illegalen , füttern einen Schlafplatz vermitteln, Geld geben usw, geschaffen. Nicht zu vergessen sind ihre Vorgesetzten die Richtlinien herausgeben warum jeder ein Bleiberecht hat der einmal Ö oder D betretten hat. Und die ganzen Anwälte, Mitarbeiter der Caritas, usw. Niemend darf so herzlos sein diese Leute über Nacht zu Brotlosigkeit zu verurteilen. Auch deswegen heisst die deutsche Mutti “Mutti”, sie denkt immer an ihre Kinder.

  31. Christian Weiss

    Selbst wenn die Syrer alles Ärzte und Ingenieure wären, fragt man sich dann doch, warum die in Syrien keine Herzen und Lungen transplantiert, Hybrid-Autos, Grossraumflugzeuge und Produktionsroboter gebaut haben.
    Irgendwie haben diese “Hochqualifizierten” ihr Talent bisher sehr gut versteckt.

  32. Hanna

    Ist ja nicht so, dass der Zuzug von AusländerInnen das “Überalterungs-Problem” in Deutschland oder sonstwo lösen würde!!! Die AusländerInnen sind eben das – aus dem Ausland Kommende und keine Deutschen, aka Einheimische, genetisch Ursprüngliche. Ergo, werden die Neuen auch nicht das demographische Problem der deutschen Bevölkerung lösen, sondern sie werden die MenschenZAHLEN-Situation im Verhältnis zu geografischen Gegebenheiten verändern. Soll heißen: Neue Völker ziehen ein und breiten sich aus und erschaffen eine völlig neue “Kultur”. Die Vermischung wird allenfalls – zitiere Herrn Ortner – “überschaubar” bleiben. Wir, die EuropäerInnen sind im A…. oops, Geschichte. Eines müsste, so finde ich, dringend verbreitet werden, nämlich die Frage an die EinwandererInnen-in-spe sowie deren PolitikerInnen-VertreterInnen, wie sie darauf kommen, dass wir sie ernähren und versorgen WOLLEN? Wie, zur Hölle, sorry, um Gottes Willen, kommen diese Leute darauf, dass wir für sie bezahlen wollen? Even better: Wie, zum Kuckuck, kommen unsere PolitikerInnen darauf, dass wir das wollen oder werden oder müssen? Wir sollten denen was pfeifen und einfach unsere Jobs kündigen und das Steuerzahlen verweigern – und das Vorige war natürlich eine künstlerisch-experimentelle Gedankenspielerei! (Haha, ich selber habe gar nicht den “Job”, ich halte mich nur freiberuflich mit diversen Jobs über Wasser, und ich bin nicht krankenversichert, weil ich es mir nicht leisten kann!)

  33. Wolf

    Gerade eben haben die EU-Finanzminister in seltener Einigkeit und unter großem Jubel die Erhöhung der Mineralölsteuer und der MWSt. zwecks Finanzierung des Flüchtlingsstroms beschlossen. Ich fürchte, das ist erst der Anfang weiterer Steuer- und Abgabenerhöhungen, dazu wahrscheinlich neue Schulden.

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