Migranten: Die Wiener SPÖ verweigert die Wirklichkeit

Von | 4. Juli 2016

“….Wenn sich die SPÖ auch weiterhin dazu bekennt, den Flüchtlingszuzug nicht ernsthaft drosseln zu wollen, dann muss sie einen neuen Niedriglohnsektor schaffen, auch wenn es den Gewerkschaften dabei den Magen umdreht. Ansonsten wird man ganz viele Leute endlos in der Mindestsicherung behalten müssen, die in der jetzigen Form dann wohl auch nicht mehr finanzierbar ist. Es ist schon absurd genug, wie sich Teile der Wiener SPÖ gegen eine Deckelung sträuben. Müssen da neue Wählerschichten bedient werden?…” (hier)

21 Gedanken zu „Migranten: Die Wiener SPÖ verweigert die Wirklichkeit

  1. Gerald Steinbach

    ….und so schreibt ein Kurier? ?!
    Das Zivildienstler in einen asylheim putzen müssen, das wusste ich nicht

  2. sokrates9

    Angeblich sind von Siemens nach Intervention von Ederer 40 jugendliche Schutzsuchende als Lehrlinge eingestellt worden. Davon haben 32 das Unternehmen wieder verlassen! Geregelter Arbeitsablauf, zeitiges Aufstehen, zu wenig Verdienst wurden als Gründe angegeben!

  3. Gerald Steinbach

    Sokrates@
    Da ist die Gemeinde wien vielleicht besser für die schutzsuchenden, die sind nicht so grauslich bei ihren aufgezählten Gründe

  4. mariuslupus

    Immer dieses Wunschdenken. Früher hat man sich den reichen Onkel aus Amerika gewünschet, jetzt wünscht man sich den roten Genossen als weis(s)en Kanzlerritter. Dieses Wunschdenken ist obrigkeitshörig, hat die Qualität des infantilen Denkens an das Christkindl. Etwas Gutes kann nur von oben kommen.

  5. Falke

    Dass viele Gasthäuser nicht mehr aufsperren (bzw. zusperren) hat auch noch einen anderen Grund, für den aber hauptsächlich die ÖVP (Finanz- und Wirtschaftsminister, Wirtschaftskammern) verantwortlich ist: die immer schlimmeren Schikanen gegen die Wirte (Registrierkassen, Öffnungszeiten, Raucher/Nichtraucher, Allergieangaben, Barrierefreiheit, absurde Hygieneauflagen, Arbeitszeiten des Personals/der Lehrlinge, Zuschläge, schikanöse Kontrollen des Abeitsinspektorats usw. usf.). Um Missverständnisse zu vermeiden: ich bin kein Gastwirt.

  6. mike

    Martina Salomon schreibt halt einfach wie es wirklich ist. Mir dreht es auch den Magen um, wenn ich an die Gewerkschafter denke, an die effektivsten und erfolgreichsten Arbeitsplatzvernichter der Republik.

  7. waldsee

    das mit dem arzt und den visionen hat früher schon ein spö bk gesagt.vranitzky.
    haben wir dessen schulden schon abbezahlt?
    wo hat der das abgeschrieben?

  8. astuga

    Wie auch im Artikel angedeutet, verweigert die SPÖ die Realität nicht.
    Sie hat als Partei mit altersbedingtem Wählerschwund bloß andere Ziele vor Augen als das Gemeinwohl.

    Eben zB den Import neuer Wählerschichten und politisch-ökonomisch Abhängiger.
    Nicht anders als etwa in Schweden oder Deutschland.

  9. Mona Rieboldt

    Die neuen Wählerschichten werden aber noch sehr teuer werden. Es war doch absehbar, dass orientalische Asylanten aus archaischen Strukturen gar nicht in der Lage sind, jeden Tag pünktlich zur Arbeit zu erscheinen, 40 Stunden die Woche arbeiten, und das Tag für Tag. Manche leben auch gut von der Sozialhilfe. Dass eine Integration durch Arbeit möglich ist, liegt sicher im Promillbereich. Und gerade Sozialisten geht irgendwann das Geld der anderen Leute aus, um ihre “neuen Wählerschichten” zu hätscheln. In Deutschland ist das gut zu sehen, gleichgültig was Politiker und deren Presse und Medien erzählen.

  10. astuga

    @Mona Rieboldt
    Natürlich, aber solange noch (geliehenes) Geld da ist das man verteilen kann, solange läuft das Spiel weiter.
    Und Parteipolitiker haben ohnedies die Angewohnheit, nur bis zur nächsten Wahl zu denken.

  11. astuga

    Nachsatz: und viele Wähler sind leider auch nicht klüger.

  12. sokrates9

    astuga@ Nicht geliehenes Geld, sondern einfach gedrucktes!!- Das macht die Sache leider Schlimmer! Ein Schuldner möchte sein Geld mal zurück, das mit dem Gelddrucken ist wesentlich schwerer durchschaubar!

  13. Mona Rieboldt

    astuga
    Das ist leider wahr mit dem geliehenen Geld. Und da (noch) die Wirtschaft gut geht, kann man halt Geld leihen.

    Bevor es die AfD gab, sind viele Wähler gar nicht mehr wählen gegangen. Viele der Nichtwähler gingen wieder zur Wahl und wählten AfD, das hat die Blockparteien von CDU, SPD, Grünen und Linke, FDP, recht verstört. Seitdem hetzen sie hemmungslos durch ihre Medien gegen die AfD.

  14. Christian

    @Mona Rieboldt

    Mit Parteien wie der AfD oder der FPÖ, welche mit ein wenig EU – Kritik Stimmenfang / Bauernfang betreiben, ist kein Blumentopf zu gewinnen.

  15. astuga

    @Christian
    Mag sein, aber solange man als Bürger den Parlamentarismus noch nicht völlig aufgegeben hat, gibt es nur die Alternativen die eben jeweils vorhanden sind.

    Ansonsten bleibt einem ja nur noch außerparlamentarische Opposition (friedlich oder militant) und das Nichtwählen.

  16. Wanderer

    @Christian
    Klingt ganz nach grosskoalitionärer Stammtischparole. Parteiprogrammlesen schadet nicht, auch wenn es mühsam ist.

  17. Johannes

    Erstaunlich Frau Salomon das sie in ihrem ganzen Artikel kein einziges mal von Migranten und immer nur von Flüchtlingen reden. Genau dort ist das Problem begründet, wir unterscheiden sehr selten ob Flüchtling oder Migrant, für die Wiener ist, so scheint es jedenfalls, jeder der die beschwerliche Reise auf sich genommen hat ein Flüchtling. Das scheint auf dem ersten Blick sehr human ist aber kein Ansatz um in Zukunft auch nur annähernd Probleme zu lösen. Wer so handelt betreibt ein Reisebüro mit Angeboten die von sehr vielen, wirklich sehr vielen Menschen großer Erdteile dankbar angenommen wird.
    Im Moment haben wir Zuwanderung im großen Stil verbunden mit Rekordarbeitslosigkeit, eine Mischung die sehr explosiv werden kann, Besserung ist nicht in Sicht und so wird auch 2016 und 2017 die Zahl der Mindestsicherungsempfänger steigen mit ihnen das Defizit, sinken wird nur unsere Rating Klassifizierung.
    Es gibt keinen Ansatz wie in Österreich in Zukunft mit Zuwanderung umgegangen wird, einzig die Obergrenze wird zeigen wie ernst gemeint es ist.
    Solange die EU jede Grenzkontrolle innerhalb Europas als Zerstörung der EU proklamiert und gleichzeitig zuschaut wie der Kontinent nach belieben als Zielland für alle die es wollen herhalten muß gibt es keine Lösung.

  18. Mourawetz

    Jeder der meint, er habe das Herz am rechten eigentlich linken Fleck, wenn er meint ungezügelte Einwanderung ist das Nonplusultra und er stehe damit im Einklang mit den EU-Eliten, möge bedenken, dass die selbe EU, die Multikulti proklamiert, diese bei Äpfel unterschiedlicher Farbe nicht einmal gleicher Sorte erlaubt….

  19. sokrates9

    Warum wird nie hinterfragt, warum “Flüchtlinge” nur nach Schweden – jetzt sind da die Grenzen dicht- Deutschland und Österreich wollen? Gibt es in Frankreich, Dänemark, Benelux , keine Mindestsicherung??

  20. Lisa

    Als Migranten/Flüchtllinge für SFR 3.50in Weinbergen angeheuert wurden, haben sich Medien, Gutmenschn, Menschenrechtler etc, das Maul über die “Ausbeuter” zerrissen. Dabei waren die leute froh, endlich etwas arbietn zu können! Ein Mindestlohn verführt gewisse Menschen bloss dazu, wenig zu leisten, während ein Leistungslohn nicht nur mehr Geld, sondern auch mehr Befriedigung gibt. Auch wenn Sozialämter, bzw. deren Geldverschwender, sich bemühen, den Bitttellern ds Schamgefühl auszutreiben: ganz tief drin bleibt es dennoch sitzen – und nagt unvermindert am Selbstwertgefühl.

  21. Christian Peter

    @Astuga

    ‘Solange man den Parlamentarismus noch nicht aufgegeben hat’

    Österreich ist längst keine parlamentarische Demokratie mehr, denn alle wesentlichen Entscheidungen fallen in Brüssel hinter verschlossenen Türen – weder das österreichische Parlament noch das (Marionettentheater) EU – Parlament haben Einfluss darauf.

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