Migration andersrum

Von | 28. Mai 2017

(ANDREAS UNTERBERGER) Auch ein kommunistischer Autor wie Bertolt Brecht hat bisweilen durchaus Weises von sich gegeben: „Und man siehet die im Lichte. Die im Dunkeln sieht man nicht.“ So ist es in der Tat. Umso besorgniserregender ist es, wenn dann die Dinge aus dem Dunkeln doch einmal sichtbar werden. Noch mehr ängstigt, dass die politmediale Öffentlichkeit sie auch dann nicht zur Kenntnis nehmen will.

Oder hat der werte Leser wenigstens über einen der in Folge beschriebenen Vorgänge in öffentlich-rechtlichen oder sonstigen Leitmedien aus Österreich und Deutschland eine ehrliche Analyse gefunden? Über die massenweise Auswanderung der besten jungen Österreicher; über das Verhältnis der Austrotürken und Österreicher; über einige Höchstrichter und den Schutz unserer Kinder; über deutsche Ehrungen für einen der blutigsten Terroristen; über rechtsextreme Netzwerke in der deutschen Bundeswehr?

Der Brain Drain
Die Zahl der Landsleute, die aus Österreich wegziehen, wird immer größer. Ebenso das Tempo, in dem sie das tun. Allein im Vorjahr waren das 20.600 österreichische Staatsbürger, die “Pfiat Euch” sagten, wie man – recht versteckt – einer soeben veröffentlichten Statistik entnehmen kann.

Fast alle sind junge, leistungswillige und (auf Kosten der Zurückbleibenden gut und gratis) ausgebildete Menschen, von denen ein guter Teil voraussichtlich nie mehr zurückkehren wird. Zumindest nicht während der dynamischsten, produktivsten Jahre ihres Lebens.

Sie ziehen dorthin, wo man nicht durch Steuern und einen ständig größer werdenden Berg an Regeln, Verboten und Vorschriften erdrückt wird. Wo man durch Leistung und Eigeninitiative etwas erreichen kann. Wo man nicht ständig auf die Neidgesellschaft trifft. Wo es nicht ständig vom Buckeln vor einer Staats- und Kammer-Bürokratie abhängt, ob man vielleicht doch einen Teil des zuvor abgelieferten Geldes als Förderung zurückbekommt.

Nun werden manche einwenden: Immerhin ist im Vorjahr auch wieder ein Teil der einst ausgewanderten Österreicher zurückgekommen. Ja eh. Aber das waren wiederum, so wie alle Jahre davor, deutlich weniger als hinausgegangen sind, nämlich 15.600. Also gab es (wieder) einen Nettoverlust von 5000 Österreichern.

Aber das ist noch das Harmlosere. Denn mit absoluter Sicherheit – auch wenn die sonst jeden Obstbaum zählende Statistik Austria dazu alle Angaben verschweigt – sind die zurückkehrenden Österreicher viel, viel älter als die wegziehenden. Die meisten kommen erst zurück, wenn sie ihren Lebensabend hier genießen wollen. Schließlich sind Österreichs Natur, Berge, Klima und Landschaft, aber auch Kultur und Lebensart unübertreffbar. Und jedenfalls ist für viele die Heimat der Jugendjahre ein emotionaler Wert, der sie ihr Leben lang begleitet, der nicht austauschbar ist. Man denke nur an die Heimatbindung vieler von den Nazis vertriebenen Juden, die auch alle Verbrechen der Hitler-Jahre überdauert hat.

Der zweite Teil der Wanderungskatastrophe ist der Zuzug von außen. Dabei ist der Zuzug aus EU-Staaten zwar auch groß, aber in aller Regel völlig unproblematisch. Die aus EU-Ländern nach Österreich Kommenden integrieren sich genauso leicht wie die Österreicher selbst ins Arbeitsleben, haben meist eine ausreichende Bildung und sind sozial wie kulturell problemlos.

Das ist beim Zuzug aus Drittstaaten ganz anders. Von außerhalb der EU und Efta sind aber nicht weniger als 73.000 Menschen zugezogen. Sehr viele von ihnen (vor allem wenn man noch den kleinen Anteil an Nordamerikanern, Ost- und Südasiaten von dieser Zahl abzieht) sind Problemfälle. Sie sind schlecht bis gar nicht ausgebildet, kulturell und sozial nur extrem mühsam integrierbar, kommen vielfach für keinen Job infrage.

Gewiss, 37.700 solcher Drittstaaten-Bürger sind im Vorjahr auch wieder weggezogen. Damit bleibt aber ein positiver – positiver? – Saldo von 35.300. Was dieser konkret bedeutet, zeigt etwa die Tatsache, dass über die Hälfte davon allein aus den drei Ländern Syrien, Bosnien und vor allem(!) Afghanistan gekommen ist. Lauter überwiegend islamischen Ländern.

Also keine Rede von der von allen Linken so bejammerten „Festung Europa“.

Wer noch nicht genug der deprimierenden Nachrichten hat, der sollte sich den Bevölkerungsstand anschauen. In ganz Österreich lebten am Beginn des Jahres 2017 bereits 15 Prozent Ausländer (1,34 Millionen), in Wien sogar schon 29 Prozent. Wobei in dieser Zahl wohlgemerkt die Eingebürgerten noch gar nicht berücksichtigt sind. Und auch die Zahl der Einbürgerungen hat im übrigen einen Höchststand erreicht.

Dazu noch eine andere Vergleichszahl, die aus Deutschland stammt und die dort in der linken „Zeit“ zu finden war: Zuwanderer waren diesem Blatt zufolge je nach Bundesland vier- bis zwanzigmal so oft an der registrierten Kriminalität beteiligt wie Deutsche. Ob es in Österreich viel anders ist?

Die Türken und die Österreicher
Die Türkei blockiert seit einiger Zeit jede Trainings- und sonstige Kooperation zwischen Österreich und der Nato. Die Neodiktatur will die Alpenrepublik solcherart dafür bestrafen, dass diese als erstes EU-Land offen das sagt, was alle anderen hinter vorgehaltener Hand sagen: dass die Türkei kein EU-Mitglied werden kann.

Das macht einmal richtig stolz auf Österreich (und wäre ich Deutscher, würde ich mich für mein Land richtig schämen, wo der Außenminister und viele andere sagen, dass man nur bei Einführung der Todesstrafe die Verhandlungen mit der Türkei abbrechen solle – als ob einzig die Todesstrafe ein Land für eine so enge Partnerschaft, wie es die EU nun einmal ist, disqualifizieren würde). Aber zu dem Stolz kommen gleich zwei riesige Sorgen.

Zum einen würde ein dauernder Ausschluss von Nato-Übungen – wie Verteidigungsminister Doskozil zu Recht fürchtet – langfristig einen ordentlichen Qualitätsschaden für das Bundesheer bedeuten, das durch die Nato-Partnerschaft wenigstens eine Ahnung davon bekommt, was eine moderne Armee wissen und können sollte.

Zum anderen muss man sich angesichts dieses Konflikts noch viel mehr darüber sorgen, dass schon so viele türkisch-stämmige und zum Teil wohl noch immer türkisch-empfindende junge Austrotürken im Bundesheer dienen. Vor allem sollte man das mit folgenden kritischen Fragen verbinden:

Werden diese Österreich mit voller Loyalität und Einsatzbereitschaft verteidigen, wenn das Land einmal in einen ernsten Konflikt gerät?
Wie kann man prüfen, wohin ihre Loyalität geht?
Was ist, wenn etwa nur noch das Bundesheer gegen die wachsende Bedrohung durch den islamischen Extremismus helfen könnte?
Was stimmt an den Gerüchten, dass man seit einiger Zeit der Garde aus Sicherheitsgründen keine Munition mehr in die Magazine gibt, wenn sie für ausländische Staatsgäste antritt?
Hat sich die Regierung schon einmal mit der Tatsache befasst, dass in Wien bald schon jeder dritte Präsenzdiener einen islamischen, vor allem türkischen Hintergrund hat?
Weiß sie, dass sich dieses Verhältnis auf Grund der Demographie immer weiter Richtung Türken verschieben wird?
Hat sie sich nie bei jungen Präsenzdienern umgehört, die berichten, wie national bewusst viele Türken in den Kasernen auftreten (wobei nicht ein österreichisches Nationalbewusstsein gemeint ist …)?
Wann hat die Regierung jemals strategisch über die Folgen des Umstands nachgedacht, dass viele autochthone junge Österreicher den Zivildienst wählen, während die jungen Austrotürken überwiegend zum Heer gehen?
Weiß an den Spitzen der Republik noch jemand Bescheid, wie knapp Wien sowohl 1529 wie auch 1683 vor dem Fall gestanden ist (wo damals kein einziger Türke als Verteidiger Wiens aufgeboten war)?
Sind in dieser Republik alle historisch so ahnungslos wie der nette, aber jeder Realität entrückte Bundespräsident?
Ist schon jemandem aufgefallen, wie wenig es in den allermeisten sunnitischen Staaten aufregt, wenn Islamisten in Europa Blutbäder anrichten wie etwa zuletzt in Manchester?
Was bedeutet es, dass die türkisch-islamistische Gemeinschaft „Milli Görüs“ jetzt Spenden sammelt, damit in Österreich gleich zwei Projekte (eine große Moschee und eine Imam-Schule) errichtet werden?
Was für ein Geist ist zu spüren, wenn ein SPÖ-Vertreter das mit den Worten kommentiert, dagegen könne man nichts tun, denn sonst würde man ja „willkürlich“ handeln, weil die katholische Kirche ja auch Priesterseminare errichten dürfe?
Die Richter und unsere Kinder
Und weil wir gerade betroffen beim Fragenstellen sind, gleich auch ein paar zu einem ungeheuerlichen Urteil des Obersten Gerichtshofs. Dieser hat die Strafe für einen Iraki, der in einem Wiener Bad einen zehnjährigen Buben vergewaltigt hat, von sieben auf vier Jahre reduziert.

Begreifen die dafür verantwortlichen Richter eigentlich, was für ein Signal sie damit an alle derartigen Kulturbereicherer und potentiellen künftigen Vergewaltiger aussenden – nämlich: ist eh alles nicht so schlimm?
Begreifen sie nicht, wie schutzlos sich alle Mütter und Väter vorkommen müssen, wenn das oberste(!) Gericht dieses Landes meint, die Unterinstanz hätte sich geirrt, die da eine „Schwere des Verbrechens“ gesehen hat?
Begreifen sie nicht, wie zynisch sie in Hinblick auf die künftigen Schäden für das Opfer sprechen: Es könne auch sein, dass es diese Schäden gar nicht gibt – obwohl ein psychiatrisches Gutachten davon spricht, dass der Bub schon nachweislich eine posttraumatische Belastungsstörung habe (was eigentlich bis auf jene Richter auch niemanden wundert)?
Begreifen sie nicht, dass eine solche Rechtsprechung doppelt zynisch erscheinen muss, wenn sie gerade in jenen Stunden erfolgt, da in Manchester ein anderer junger Araber 22 andere europäische Kinder eiskalt killt – halt nicht aus “sexuellen Gelüsten”, sondern wegen irgendwelcher religiöser Absurditäten? Den Mörder von Manchester kann man nicht mehr zur Rechenschaft ziehen, den Vergewaltiger von Wien hätte man das schon können …
Ich kann gar nicht sagen und schreiben, was ich alles diesen Richtern wünsche.

Der Herr Steinmeier und der Herr Arafat
Der deutsche Bundespräsident Steinmeier war vor ein paar Tagen im Gebiet der Palästinenser und hat dort – von den mit ihm sympathisierenden Medien völlig gleichgültig zur Kenntnis genommen – etwas Skandalöses getan, was dann ein paar Tage später dem ebenfalls angereisten US-Präsidenten bei all seiner oft kritisierten Beschränktheit jedenfalls nicht passiert ist: Steinmeier verneigte sich tief in einer Gedenkminute vor dem Grabmal von Yassir Arafat, um den zu ehren.

Weiß Steinmeier nicht, dass Arafat einer der größten Terroristen-Anführer der Nachkriegszeit gewesen ist?
Weiß er nicht – selbst wenn er offenbar bereit ist, die Ermordung Tausender Israelis durch Arafats Terror zu ignorieren, auch wenn das bei einem Deutschen besonders übel ist, – weiß er nicht, dass Arafat verantwortlich war auch für eine Reihe schwerer Anschläge in Europa, und vor allem gegen sein Land Deutschland: (um nur die spektakulärsten zu nennen: 1970 Bombenanschlag auf einen Swissair-Flug nach Tel Aviv: 47 Tote // 1972 Anschlag auf die Olympischen Spiele in München: 11 Tote // 1985 Entführung der „Achille Lauro“: Ein Rollstuhlfahrer wird ermordet)?
Weiß er nicht, dass der blutige Terror der linksextremistischen RAF (Baader-Meinhof-Bande), der viele Jahre lang Deutschland in Angst und Schrecken gehalten hat, ohne die Unterstützung Arafats (sowie der DDR) nicht möglich gewesen wäre?
Oder ist es für Steinmeier gar eine nachträgliche Rechtfertigung, dass sich Arafats Terrorismus „sozialistisch“ genannt hat?
Begreift Herr Steinmeier nicht, dass man absolut keinerlei Chance und Glaubwürdigkeit im Kampf gegen den heutigen Terrorismus hat, wenn man jenen Hauptverantwortlichen des früheren Terrorismus ehrt?
Weiß er nicht, wie viel anders sein früherer Parteifreund, der Bundeskanzler Helmut Schmidt, auf den Terror reagiert hat – nämlich mutig, konsequent und kompromisslos – und ihn so letztlich besiegt hat?
Helmut Schmidt und Ursula von der Leyen
Und weil wir schon bei Schmidt sind, der ja zusammen mit Konrad Adenauer (und eventuell Helmut Kohl) der bedeutendste deutsche Bundeskanzler gewesen ist: Erinnern wir uns an die große Aufregung, welche die CDU-Verteidigungsministerin Von der Leyen erst vor ein paar Tagen ausgelöst hat. Sie hat flügelschlagend geglaubt, ein riesiges rechtsextremistisches Netzwerk in der deutschen Bundeswehr aufzudecken. Inzwischen ist aber nicht mehr viel von diesem Netzwerk zu sehen oder hören. Es gibt da offenbar kaum mehr als einen offensichtlich belämmerten Offizier, der am Wiener Flughafen eine Pistole am Klo versteckt und – mit Erfolg! – als syrischer „Flüchtling“ Asyl beantragt hatte, ohne auch nur arabisch zu können. Und einen „mutmaßlichen Komplicen“ – bei was auch immer.

Aber statt dass daraufhin bei den Asylbehörden ein paar Verantwortliche zurücktreten hätten müssen, hat die Verteidigungsministerin alles aus Kasernen entfernen lassen, was an die einstige Wehrmacht erinnern könnte, darunter auch ein Foto von Helmut Schmidt als einstiger deutscher Weltkriegssoldat. Womit sie die Grenzen der Lächerlichkeit ziemlich weit überschritten hat.

Um nicht missverstanden zu werden: Es ist zweifellos für die deutsche Bundeswehr extrem schwierig, irgendeine Form der Traditionspflege zu finden, für die man sich nicht historisch schämen muss. Es wäre auch längst an der Zeit gewesen, etwa das von Soldaten zu singende Liedgut radikal zu durchforsten (ich erinnere mich heute noch mit Schaudern, wie ich einst beim österreichischen Heer seltsame Lieder singen musste, etwa über einen „Fallschirmjäger“ der „auf Kreta einsam auf der Wacht steht“ – der bekanntlich nur ein Soldat in Hitlers Eroberungskrieg gewesen sein konnte). Aber das hätte man mit Ruhe und ohne Hysterie und vor allem ohne solche Lächerlichkeiten tun müssen, wie es eben die Entfernung des Schmidt-Bildes – aus einer Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr gewesen ist (die zum Glück vorerst weiter so heißen darf).

Ganz sicher ist auch rechtsextremen Netzwerken konsequent nachzugehen. Aber man sollte eben erst dann aufgeregt werden, wenn es die auch wirklich gibt. Und nicht, wenn ein paar linke Journalisten verzweifelt etwas suchen, um vom islamistischen Terror abzulenken.

– See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2017/05/migration-andersrum-und-die-weltsicht-der-richter-und-der-deutschen/#sthash.6cWT2UC2.dpuf

16 Gedanken zu „Migration andersrum

  1. Fragolin

    Die Medien filtern Meldungen ganz im Sinne der Fördergeldverteiler und Parteiinserenten. Wenn Leute auf Facebook ein Schwimmbad negativ bewerten, weil sie es nicht richtig finden, dass Burkini-Trägerinnen der Eintritt geschenkt wird, ist das landesweite Empörung wert, doch wird “nur” ein AfD-Büro im deutschen Leipzig Opfer eines Anschlags mit Sprengstoff, tja, also, wen interessiert das schon?
    http://frafuno.blogspot.com/2017/05/ruckschluss.html

  2. waldsee

    wo stehen wir heute? Schäuble: “Wir (wer immer das ist) können vom Islam lernen.”
    Europäer übersehen. daß schon in den 60-er Jahren die Eroberung des Kontinents strategisch geplant wurde.
    Internationalisten und besonders eine Person,sie stammt sogar aus Wien,erklärte den Moslems in der Nachkriegszeit besonders an der al Aksa Uni in Kairo,wie Europa “tickt.” Zum Dank wurde ein Platz in Wien nach seinem arab.Namen benannt.(Muhammad Asad,von der islam.Glaubensgemeinde initiiert. ). Leider kann ich die Geldflüsse ,die zur islamophilen Ausrichtung von Medien und Politik führten ,nicht beweisen.Da Tatsachen oft nicht causal erklärbar sind,sind es die Geldwege und andere schon gar nicht.

  3. Kluftinger

    Zum Thema “Brain-Drain”, wie geht es der Frau Wehsely (ehemals SPÖ Wien) in Erlangen bei Siemens?

  4. Der Bockerer

    @Kluftinger: ich verstehe den Zusammenhang nicht zwischen Brain-Drain und Wehsely…

  5. sokrates9

    Kluftinger@ Na wie wird es Wehsely bei Siemens gehen? Wie allen anderen österreichischen Topmanagerinnen bei dieser Firma! Top Gehalt, wenn die “Gegengeschäfte” abgearbeitet sind wird sie wahrscheinlich infolge Arbeitsüberlastung mit Bombenabfertigung entsorgt werden!

  6. Gerald Steinbach

    In Tulln dürfte laut heutiger Presse das Zusammenleben mit den Asylwerber in Gefahr sein nach der erfolgten Vergewaltigung.
    An jeder rechten Ecke wird derzeit über den Vorfall diskutiert und manch eine Dame kann es schon nicht mehr hören, derweil lief es bis jetzt immer so harmonisch ab und dann so etwas
    Man kann sich den Eindruck nicht erwehren das auch die autochthonen ihren Beitrag zur Verschlechterung der Stimmung beitragen und schließlich war es nur ein Einzelfall mit drei Protagonisten, ein Einzelfall , hält einer von vielen
    Es wird wahrscheinlich nicht mehr lange dauern bis der ORF einen lagebericht geben wird, das Ergebnis dieses Berichts kennen wir alle schon

  7. Kluftinger

    @ Bockerer
    Danke, ich war noch nicht ganz wach! 🙂

  8. stiller Mitleser

    @ waldsee
    danke für den Hinweis, aber ich halte https://de.wikipedia.org/wiki/Muhammad_Asad für einen Romantiker,
    es gibt auch andre solcher Reisender zwischen den Kulturen (oft Briten, aber auch eine Französin, Alexandra David-Néel, oder Heinrich Harrer). Die Literaturliste im Wikipedia-Artikel zeigt dann seine Rezeption und Vereinnahmung.
    Haben Sie als Kind/Jugendlicher nie Bücher über Beduinen/Indianer/..
    mit heißen Ohren verschlungen?

  9. waldsee

    @stiller Mitleser.
    Ich bin mir sicher ,daß er nicht nur Romantiker war.

  10. stiller Mitleser

    @ waldsee
    Die Benennung des Platzes in der UNO-City geht auf die Kreisky-Zeit zurück, in der starke arabische Kontakte etabliert wurden.

    zum Unterberger-Artikel:
    die demographischen Konsequenzen u.a. auch beim Heer und die völlige Naivität der SP, die in den Türken und Asylanten die neuen tschechischen Ziegeleiarbeiter und Wähler sieht, wird für Wien irreversible Wirkungen haben; wenn Mehrheitsverhältnisse kippen und Quantität in Qualität umschlägt (man verzeihe die dialektische Platitüde) ist der point of no return erreicht, Friede unsern Gräbern, aber vermutlich verläuft die Sache ja auch friedlich, ohne IS-Kalifat (als Kind hatte ich ein altes Bilderbuch “Kalif, der Storch” – aus der Bibliothek der k&k Verwandtschaft, man trank Kaffee aus Kupferkännchen, schätzte Teppiche und las die schönen Übersetzungen Hammer-Purgstalls, selbstverständlich auch den West-Östlichen Diwan, in der Familie meines Freundes ein habilitierter Orientalist, meine Mutter hatte eine arme Muslimin von ihrem Mann freigekauft, um ihr zu helfen, – wir sind halt paternalistisch&sozial über Generationen – und ich kenne keine genuine Angst vorm Islam).

  11. Humanist

    schmerzlich trefflich, Herr Unterberger, danke.
    Vae victis!
    ad braindrain: viele montanistenkollegen arbeiten im ausland. immer schon, das liegt daran, dass wir oft in “grosstechnischen” industrien wirken und die sind weltweit verteilt.
    mich ficht aktuell rapide zunehmend an, festzustellen, dass in österreich
    1. “wirtschaft” in politik und parlament ausgerottet ist (vergessen Sie bitte die kammer)
    2. ergo hierzulande fast nichts mehr in “grosstechnik” (pfui deibel) investiert wird, nicht mal eine landepiste (eine im grunde wenig mut erfordernde infrastrukturinvestition) kriegt man hier an der idioteska vorbei. hallo?

    Unsere erdrückend dumm gewordene, feminisierte, gefährlich technikfeindliche und volksaustauschende “führung” führt ins aus. und dazu, dass
    3. immer mehr junge, engagierte montanisten ihre heimat fliehen und höchstens zur pensionierung und andere umlagefinanzierte wellness annehmlichkeiten zurückkommen. Falls bis dahin nicht österreich an den islam gefallen ist und überhaupt noch ein paar deppen zum melken auffindbar sein sollten. letzteres höchst unwahrscheinlich.
    Prognose 3 ist ü kein vorwurf an die jungen montanisten, sondern ausschliesslich an unsere idioteska!
    es reicht!
    längst.

  12. Oliver H.

    Andreas Unterberger: “Weiß [Steinmeier] nicht, wie viel anders sein früherer Parteifreund, der Bundeskanzler Helmut Schmidt, auf den Terror reagiert hat – nämlich mutig, konsequent und kompromisslos – und ihn so letztlich besiegt hat?”

    Zumindest eine Form des Terrorismus konnte auch Schmidt nicht besiegen. Die letzten Zeilen eines Interviews mit ihm vom August 2007 (zeit.de/2007/36/Interview-Helmut-Schmidt/seite-7):

    Schmidt: Ich habe den Verdacht, dass sich alle Terrorismen, egal, ob die deutsche RAF, die italienischen Brigate Rosse, die Franzosen, Iren, Spanier oder Araber, in ihrer Menschenverachtung wenig nehmen. Sie werden übertroffen von bestimmten Formen von Staatsterrorismus.

    ZEIT: Ist das Ihr Ernst? Wen meinen Sie?

    Schmidt: Belassen wir es dabei. Aber ich meine wirklich, was ich sage.

  13. Mona Rieboldt

    Sollte die Türkei die Todesstrafe einführen, wird Steinmeier und Diplomaten-Schreck Gabriel Gespräche mit der Türkei führen, aber weiterhin die Türkei in der EU haben wollen.

    Und was der Kampf gegen das illusionäre “rechts” angeht, so hat Frau Kässmann auf dem Kirchentag gezeigt, wo die Reise hingeht. Sie sagte “zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern, da weiß man, woher das braune (Nazi)-Gedankengut herkommt”. Diejenigen, die hier schon länger leben alles Nazis, daher müssen sie auch diejenigen, die hier noch nicht so lange leben, über die nächsten Jahrzehnte finanzieren.
    Wenn es so weiter geht mit deutschen Politikern wie Schäuble mit Aussagen, wir sollten von Moslems lernen, wird noch eine rechte Partei kommen gegen die die AfD ein Kaffeekränzchen ist.

  14. waldsee

    @stiller Mitleser
    Angst,genuin?eher nicht, sehr, sehr vieles ist erheiternd ,was in Sira,Hadithen und Koran zu lesen ist.Aber Angst erzeugen bei mir nur Leute ,die sowas glauben,ernst und wahr erachten,dafür töten und getötet werden in großer Zahl. Ja,sie und ihre einheimischen Helfer ängstigen mich doch mit ihrem Irrsinn .Es wird bestimmt einmal zu militär. ausgetragenen Konflikten in Europa kommen.

  15. mariuslupus

    Es ist mehr als verständlich und auch nachvollziehbar, dass sich ein Mensch in Vollbesitz seiner Sinne die Frage stellt, ob er und seine Kinder in diesen heruntergewirtschafteten EU Europa eine Zukunft haben.
    Diese Situation wurde von Merkel, durch die von ihr verursachten Überflutung der EU mit potentiellen Sozialschmarotzern herbeigeführt.
    Offensichtlich hat Merkel nach dem G 7 Gipfel, und nach dem dass sie von Trump weiter ignoriert wurde, zu der Erkenntnis gekommen, dass Europa auf sich selbst gestellt ist. Diese Isolierung Europas ist das Resulat der katastrophalen Politik von Merkel.
    Abgesehen von der Hereinlockung von hundertausenden von Illegalen nach Europa, leistet sie sich einen urdeutschen Instinkt folgend, einen zwei Fronten Krieg gegen Russland und die USA. Entweder hat sie nichts aus der Geschichte gelernt, oder sie folgt einer megalomanischen Überzeugung, dass sie es erfolgreicher machen wird, als ihre Vorgänger.
    Wie unfähig Merkel ist in politische Kategorien zu denken ist, zeigt ihr Wehklagen über den Verlust der Freundschaft der USA. Als Oberste im Staate sollte sie wissen, dass Staaten keine Freunde haben, sondern nur Interessen. Merkel ignoriert konsequent Interessen des Staates in dem sie lebt, also warum sollte sie jemand auf dieser Welt ernst nehmen

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