Migration by Mephisto-Prinzip

Von | 9. Juni 2016

(MARCUS FRANZ) Gut gemeint ist meistens das Gegenteil von Gut. Der aktuell in einer Art von humanitärem Furor wütende Zeitgeist beweist dies ganz deutlich: Was gerade auf unserem Kontinent passiert, hat mittlerweile faustische Dimensionen.
Der Zeitgeist hat es geschafft, im Namen der Menschlichkeit sogar ein berühmtes Wort des Mephistopheles wörtlich und sinngemäß umzudrehen:
„Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will, doch stets das Böse schafft“ muss es heute heissen. (Nicht mehr wie im Original: “..die stets das Böse will und stets das Gute schafft..”)

Die angeblich von humanitären Prinzipien getragene und vor allem im Lande Goethes (!) zu findende Haltung, Europa der Massenmigration zu öffnen, bewirkt nicht weniger, als im Namen des Wahren, Schönen und Guten die Kultur Europas dem Untergang auszuliefern.

In gewisser Weise ringt einem das sogar Respekt ab: Wer Mephistos Botschaften pervertieren kann, muss eine enorme Energie in sich tragen, auch wenn sie maligne ist. Trotzdem – oder gerade deswegen – muss man diese nun im Hegelianischen Sinn aufgehobene und folgerichtig mit antithetischem Inhalt versehene neue Mephisto-Botschaft mit allen zu Gebote stehenden Mitteln bekämpfen. Und ebenfalls ihrer Antithese zuführen. (hier)

4 Gedanken zu „Migration by Mephisto-Prinzip

  1. aneagle

    Sollte der Brexit Realität werden, kann man beginnen dem Patienten Europa Sterbebegleitung angedeihen zu lassen.
    Was wie eine harmlose Infektion mit Multikulti begann, verschlimmerte sich durch Anfälle von Klimaschutz und hartnäckigen Unfairteilungsattacken der gesamten europäischen Region. Es uferte schließlich in eine virale Migrationsentzündung bei bereits geschwächter Abwehrlage aus, generalisiertes Staatsversagen griff die Substanz an. Letztlich wird der schon multimorbide Patient Europa seine zusätzliche Erkrankung an Gendermainstreaming nicht überleben, da er die Krankheit nicht mehr als solche erkennt und keine Heilungstendenz mehr aufbringen wird. RIP, wir haben Europa, unseren Heimatkontinent, verloren.

  2. Lisa

    Der Umkehrschluss ist nicht im Sinne von Goethe, da das Gute ja absolut, das Böse nur ein Teil des Ganzen ist, damit die Dynamik erhalten bleibt. Da niemand weiss, was – von Höherer Warte aus – gut oder böse ist, können wir Menschen nur von Fall zu Fall entscheiden. Trotzdem: “ein guter Mensch in seinem dunklen Drange ist sich des rechten Weges wohl bewusst. ” Setzt voraus, dass der Mensch gut sei… Was angesichts der Greueltaten Einzelener oder ganzer Gesellschaften sehr bezweifelt werden kann. Darum erziehen wir ja unsere Kinder zum “Guten” – und das – Zirkelschluss! – können wir nicht erkennen… Immerhin: was diese sog. Willkkommenskultur angeht, so hat sie mehr mit Ablass zu tun als mit Güte: wo man kläglich versagt, wenn es um Nachbarn und einheimische Notdürftige geht,pendet man eben mal ein paar Klamotten oder begeistert sich an Bahnhöfen und Grenzen für anonyme Fremde… ohne Konswquenz, wenn der Reiz des Neuen nachlässt…

  3. sokrates9

    Aneagle@ Mit oder ohne Brexit – der nicht kommen wird – die Wahlfälscher werden sicher wieder effiziente Arbeit leisten – meine Hoffnung besteht in den VISEGARD Staaten, die noch nicht infiziert sind; und auch Russland gehört noch zu Europa, wenn es nicht in der Zwischenzeit durch die Türkei ausgetauscht wurde!!

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