Migration: “Klare Worte sind nicht nett”

“…..Die Politik hat den Migranten den Eindruck vermittelt: Es gibt gar keinen Schmerz. Du brauchst nichts aufzugeben. Wir haben ja die multikulturelle Gesellschaft. Doch das stimmt nicht. Auswandern bedeutet aufgeben. Sogar Dinge, die einem ganz wichtig sind. Dann muss man sich am neuen Ort integrieren. Das ist schwierig. Emigrieren ist ein bisschen wie sterben. Das haben alle Migranten erfahren, seit Tausenden von Jahren. Man hat die Chance, etwas Neues zu erobern – aber der Preis ist hoch. Und wir? Wir fanden: Wir sagen besser nichts, denn klare Worte sind nicht nett….” (Der Autor Leon de Winter in einem sehr lesenswerten Interview mit dem Tagesanzeiger)

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