Migration wird teuer, aber dafür falsch finanziert

(C.O.)   Weil jetzt und in den kommenden Jahren ein paar tausend zusätzliche Migrantenkinder in die heimischen Schulen gehen werden, die besonderer Förderung bedürfen, hat die Unterrichtsministerin das getan, was Politiker in dieser Situation immer tun: sie hat mehr Geld aus dem Budget gefordert, um die zusätzlichen Aufgaben für ihr Ressort stemmen zu können. Zu vermuten ist: sie wird die Kohle auch kriegen, ist ja für eine gute Sache (Kleine Kinder mit hübschen großen Augen!).

Dabei geht es, vorerst jedenfalls, um den eher überschaubaren Betrag von 25 Millionen Euro an Steuergeld. Es gibt vermutlich schlechtere Methoden, Steuergeld auszugeben.

Die Sache riecht aus einem ganz anderen Grund ein wenig streng. Denn sie legt wieder einmal jenen Mechanismus offen, den hierzulande kaum noch jemand sieht, weil wir uns so sehr an ihn gewöhnt haben, und an dem wir trotzdem irgendwann einmal scheitern werden.

Es ist jener Mechanismus, dem zu Folge jedes Problem, das irgendwo auftaucht, mit Geld vom Staat (sprich Steuerzahler) gelöst werden muß. Und zwar immer mit zusätzlichem Geld, also entweder mit zusätzlichen Steuern oder mit zusätzlichen Schulden.

Nie, und wirklich nie hingegen erklärt ein Politiker: „Ok, wir brauchen jetzt zusätzliche 25 Millionen für was-auch-immer, also werden wir eben für andere Zwecke um 25 Millionen weniger ausgeben können“.

Das hieße nämlich, irgend jemandem irgend etwas wegnehmen zu müssen, und diese(r) jemandIn könnte sich dafür bei den nächsten Wahlen bitter rächen. Als her mit zusätzlichen 25 Millionen….

In jedem privatwirtschaftlich organisierten Unternehmen der Welt läuft das ganz anders. Wenn in einem Unternehmen zusätzliche Kosten entstehen – etwa weil Energie, Personal oder Rohstoffe plötzlich teurer werden – dann muß eben an  anderer Stelle dementsprechend eingespart werden. Und erfahrungsgemäß kann man in jedem Unternehmen ein paar Prozent Kosten wegbekommen, ohne dass die Kunden irgend etwas davon merken.

Genau das Gleiche ginge natürlich auch beim Staat, und  dort angesichts der gewaltigen Fettschichten, die dort sichtbar sind, natürlich ganz besonders leicht. Es geschieht nur nicht, weil noch mehr Steuern und noch mehr Schulden für natürlich die einfachste Lösung sind.

Und so wird der Staat mit großer Wahrscheinlichkeit auch die erheblichen Kosten der Massenmigration – wie viel Milliarden es am Ende auch immer sein mögen – so finanzieren wie immer, neue Steuern, neue Schulden, alles wie gehabt. Und nicht so, wie es vernünftig wäre, indem die zusätzlichen Kosten der Migration durch entsprechende Einsparungen anderswo finanziert würde. Geld kann man  sich ja bekanntlich auch drucken, wenn man es braucht. (“F&F”)

13 comments

  1. heartofstone

    Das sog. Haus der Geschichte soll ebenfalls rund 25 mio € kosten … dieses “Projekt” Linksextremer sollte man einfach zugunsten dieser “armen Flüchtlinge” einstellen … und nächstes Jahr streicht man Lifeball, Amerlinghaus, WUK, EKH und Pankahytnn die Förderung … wenn das nicht reicht Metalab, Verein Heymat und Co …

  2. Der Realist

    in dem Artikel geht es vorwiegend um die “mickrigen” 25 Millionen, die Milliarden die in den nächsten Jahren für Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge anfallen, werden nur am Rande erwähnt, auch von Regierungsseite gibt es dazu nur ein “Geheimpapier”. Mittlerweile haben es allerdings beinahe alle kapiert, wer letztendlich die Zeche zahlt, und bei der Standardfloskel: “da muss der Staat mehr Geld in die Hand nehmen” wissen auch schon die harmlosesten Gemüter wer da wieder ungefragt gerade zu stehen hat.

  3. Reini

    Gibt es schon Abschätzungen wann Österreich Konkurs anmeldet?! … wenn man die wahren Schulden haben will – die offiziellen Verdoppeln, war in Griechenland genau so,… nicht Frankreich wir kommen – Griechenland wir kommen!!!

  4. Thomas Holzer

    Abgesehen von der übliche Methode “unserer” Politikerdarsteller, wie hier ausgeführt, erlaube ich mir festzuhalten, daß das österreichische Bildungssystem eines der teuersten im OECD Vergleich ist, leider jedoch eine sehr schlechte Erfolgsquote aufweist.
    Ergo dürfen wir davon ausgehen, daß sich, egal wie viele Millionen Frau HH zugeschanzt werden, das allgemeine Bildungsniveau nicht verbessern wird

  5. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Wenn in eine halbwegs funktionierende 2. Klasse der NMS plötzlich 3 mit archischem Denken infiltrierte Analphabeten ohne jede Sprachkenntnis gesetzt werden, kann kein Geld dieser Welt noch eine Verbesserung des Bildungsniveaus erreichen.
    Noch eine Front, an der es den Bach runtergeht.

  6. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Wusste gar nicht, daß es überhaupt eine “halbwegs funktionierende 2.Klasse der NMS” gibt 😉

  7. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Kommt auf den Maßstab an, den man anlegt. Daher: Wenn man denkt, noch tiefer gehts nicht mehr, kommt von irgendwo eine politische Order daher….

  8. sokrates9

    Auf Grund des total falschen “Geheimpapiers” hat ja Kurz versprochen eine “Richtige” Berechnung vorzulegen! Wo ist die eigentlich??Leider lernt man in der neuen Mittelschule nicht mehr dass zusätzliches Geld nicht vom Himmel kommt..!

  9. Hanna

    Zunächst wäre fein, zu erfahren, was mit den paar Tausend Erstklasslern ist, die von ihren – sicher super integrierten – AusländerInnen-Eltern NICHT in die Volksschule geschickt wurden. Wir haben Schulpflicht, gesetzliche. Diese Leute sollten sofort jegliche Form von Kindergeld verlieren und ernsthaft gestraft werden. Denn: Wer Integration verweigert, muss das Land logischerweise verlassen, oder? Es kann ja wohl nicht sein, dass wir wegen jedem vermeintlich falschen Wort als “Diskriminierer” geschimpft werden, die EinwandererInnen aber machen können, was sie wollen?! Ich weiß, das ist heutzutage eine geradezu rhetorische Fragen … aber es MUSS doch irgendwo eine Instanz geben, die darauf BESTEHEN kann, diese Missstände zu beenden! Alle beklagen sich und schimpfen und jammern und hassen – aber das sind ja nur Worte, und unsere Kultur, unser Sozialsystem, unser Land geht aber WIRKLICH UNTER! Ich glaube, die PolitikerInnen wollen herausfordern, dass wir ÖsterreicherInnen und EuropäerInnen echt auf die Straße gehen (demonstrierend, aufstehend), denn dann können sie die Euro-Gendarmerie einsetzen (www.eurogendfor.org) – und die ist dazu ja geschaffen worden: Aufstände der Bevölkerung gegen ihre eigene Regierung niederzuschlagen. (Wiki: Its purpose is the creation of a European intervention force with militarised police functions and specialisation in crisis management … AHA! “Crisis” … es lohnt sich wirklich, da nachzurecherchieren, glaubt mir, liebe Mit-PosterInnen!) Und voriges Jahr wurde die Solidaritätsklausel dazu verabschiedet … man will uns, so glaube ich langsam, ernsthaft kaputt machen.
    Was die Kinder der NeuzuwanderInnen betrifft – die ganz neuen sind eh lieb, aber die bereits seit in paar Jahren hier Seienden … brr. Wer neben einer Grundschule wohnt, denkt jeden Tag ans Auswandern. Wie die Eltern, so die Kinder. Leider. Und die Moslem-Buben sind ganz einfach – sorry: Österreichisch! – respektlose, aggressive, dumme Gfraster (zu einem sehr, sehr hohen Prozentsatz, in allen Altersklassen).

  10. Fragolin

    @Hanna
    Werte Hanna, auch mir haben die Recherchen über Eurogendfor und die bereits seit Jahren geltenden EU-Richtlinien zur gewaltsamen Niederschlagung von Volksaufständen (inklusive Schießbefehl!) die Augen geöffnet. Eines der Puzzlesteine, die für mich in ein Bild passen, bei dessen Vollendung die Völker entrechtet, die Nationalstaaten zerschlagen, Oppositionen vernichtet und alle in ein EU-Superreich integriert sind.
    Die Fädenzieher hinter unseren Politikermarionetten haben den Nationalstaaten die fiskalische Souveränität entzogen, ihre stabilen Außenbeziehungen zerrüttet und gehen jetzt dazu über, die innere Stabilität zu zerstören. Das Konstrukt, das uns als “EU” verkauft wird, entpuppt sich als machtgierige Struktur, die zur feindlichen Übernahme aller Staaten übergeht, nachdem die Grenze, bis zu der diese sich freiwillig eingliedern lassen, erreicht wurde. Die Politik der Junckerschen kleinen Schritte ist vorbei, jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht und der Hammer bereitgelegt…

  11. fxs

    “Es ist jener Mechanismus, dem zu Folge jedes Problem, das irgendwo auftaucht, mit Geld vom Staat (sprich Steuerzahler) gelöst werden muß. Und zwar immer mit zusätzlichem Geld, also entweder mit zusätzlichen Steuern oder mit zusätzlichen Schulden.”
    Stimmt so nicht!! Gerade das Unterrichtsministerium schichtet schon Jahrelang Geld um. Zusätzliches Geld zur Finanzierung von Schulversuchen, NMS und Zusatzbedarf für “Förderungsbedürftige” an den Pflichtschulen, wird schon jahrelang auf Kosten der Gymnasien und höheren berufbildenden Schulen eingespart.

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