Millionen-Gage für einen Ex-Kanzler?

“….Es ist ein richtig grosser Auftrag, den die ÖBB in den kommenden Wochen vergeben: Um ihre Flotte für den Regional-verkehr zu erneuern, bestellen die Österreichischen Bundesbahnen bis zu 300 Triebzüge. Insider geben Stadler Rail gute Chancen, mit den ÖBB ins Geschäft zu kommen. Das wäre eine Premiere: Stadler-Züge fahren in Österreich nur bei kleineren Privat- oder Landesbahnen. Bei der Bundesbahn lief Peter Spuhlers Unternehmen dagegen stets gegen eine Wand. Um sie zu durchbrechen, wurde ein politisches Schwergewicht engagiert…..” (weiterlesen hier)

12 comments

  1. Gerald

    um dort hin zu kommen setzt man sich sich schon auch mal den Moskitos in Nicaragua aus oder küsst den Boden in Moskau. Wäre schön eine Collage aus Bildern und Aussagen aus der Verhangenheit des Herrn Gusenbauers zu erstellen, die typische sozialistische Karriere halt?

  2. Thomas Holzer

    egal, welcher “Berater” wie viel bei derlei Geschäften verdient; das, was hier aufgezeigt wird ist, daß sämtliche Bestimmungen über Ausschreibungen, Bestbieterprinzip und wie all die euphemistischen Um- und Beschreibungen, von “unseren” Politikerdarstellern, respektive deren Spindoktoren erfunden, um den Untertanen Sand in die Augen zu streuen, heißen, mehr als nur obsolet sind.

  3. stiller Mitleser

    Ex-Politiker wurden immer schon gern angeheuert (wer erinnert sich noch an den Stadtrat Braun, der, aus dem Amt entlassen, dann Berater bei Maculan wurde?) Auch kleinere Ämter haben in der Regel lukrative Jobs zur Folge, in allen Parteien.
    Ob Gusenbauer noch mit seiner roten Aktentasche auftritt?

  4. aneagle

    Jeremy Corbyn, linker Oppositionsführer Englands, musste kürzlich noch mit allerlei klamaukartigen Einlagen darum werben, der Staat möge die Bahn übernehmen. Nach seinem baldigen Zwangsrücktritt sollte er rasch in das paradiesische Österreich übersiedeln. Hier hat unlängst erst die Bahn den Staat übernommen. 😉

  5. Kluftinger

    Jetzt wird auch klar, warum sich Haselsteiner so für VdB ins Zeug legt. Da die linke Reichshälfte die Bahn (ÖBB) beherrscht, ist das Geschäft mit dem Tunnelbau, den Schienenfahrzeugen etc. eindeutig zu platzieren. Wenn VdB die Wahl gewinnen sollte, wird man sich Haselsteiner gegenüber sicher “erkenntlich” zeigen? 🙁

  6. Falke

    Irgendwie kommt mir das Ganze komisch vor: ein Auftrag dieses Umfangs muss zwangsweise EU-weit ausgeschrieben werden, dabei muss – ebenso zwangsweise – der Bestbieter zum Zug kommen, ansonsten gibt es ein EU-Verfahren mit hohen Strafen; jeder, der sich bei diesem Verfahren ungerecht behandelt fühlt, kann sich sofort bei der EU-Wettbewerbsbehörde beschweren (vielleicht sogar bei der österreichischen). Ich glaube kaum, dass die ohnehin schwer defizitären ÖBB ein solches Risiko eingehen würden. Ein Lobbyist kann da meiner Meinung nach wenig ausrichten.

  7. Gerald

    @Falke
    Ausschreibungen werden so getunt, dass der Wunschkandidat ein Alleinstellungsmerkmal dabei hat und zum Zug( im wahrsten Sinn des Wortes) kommt. Dabei wird für die Ausschreibungskriterien und Texte von den Asschreibenden oft auf “Berater” zurückgegriffen, die enge wirtschaftliche Verbindungen zum Wunschkandidaten oder zumindest eingroßes ökonomisches Interesse am Abschluss haben. Da geht schon nix schief?

  8. gscheithaufen

    Ausschreibung heisst ja nur, dass man seine Bedürfnisse richtig aus-schreibt, damit es da keinen Irrtum gibt. Den Spezialisten (oder Hotel-Hallen-Herumlungerer, gemeinglich als Lobbyisten bezeichnet) benötigt man dazu, die richtigen Schlüsselwörter zu plazieren. Sowohl in der Vorbereitung der Aus-Schreibung als auch in den sonst noch irgendwie relevanten Texten. Damit nur ja kein Fehler beim Allein-Stellungsmerkmal passiert.

  9. gscheithaufen

    @ Gerald: “eine Collage aus Bildern und Aussagen aus der Verhangenheit des Herrn Gusenbauers zu erstellen” is ja fast schon ein Freud’scher Verschreiber….

  10. mariuslupus

    Ein bekanntes Doppelpasspiel : Kern auf Gusenbauer, Kern auf Faymann, Kern auf Fischer.
    Dass es aber eine seriöse Schweizer Firma nötig hat sich mit Genossen Gruselbauer einzulassen ? Da eröffnen sich Abgründe.

  11. Peter Malek

    Ob die Firma Stadler es notwendig hat, sich auf Gusenbauer einzulassen, kann ich nicht sagen. Dass ohne ihn fast nix geht, dürfte Tatsache sein.
    Ein unvollständiger Auszug seiner Aktivitäten:
    http://www.gmx.at/magazine/politik/alfred-gusenbauer-30974500
    Die RHI wurde z.B. nicht genannt, da sitzt er im Aufsichtsrat, gemeinsam mit diesem Vorarlberger, dessen Namen ich nicht nennen will und Schlaff-Söhnchen.

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