“Mindestens jeder Vierte ist kein Flüchtling”

Von | 13. September 2015

Merouane Missaoua, selbst Marokkaner, arbeitet seit Jahren in Wien. Jetzt hat er frei genommen, hilft seit Tagen ehrenamtlich in Wien-Westbahnhof als Dolmetscher Flüchtlingen, etwa aus Syrien, einen Schlafplatz für die Nacht zu finden, den richtigen Zug Richtung München oder Passau. Er berichtet: “Ganz, ganz ehrlich – also ich glaube, meine persönliche Einschätzung, weil seit der Krise wie gesagt bin ich hier, tagtäglich: Minimum ein Viertel dieser Leute, denen ich begegnet bin, sind keine Flüchtlinge. Ich habe Leute aus Marokko, ich habe Leute aus Algerien getroffen, weil ich kann das entdecken, ich spreche deren Dialekt auch, und wenn sie zu mir kommen, dann kann ich das vom Akzent sofort erkennen. Gestern zum Beispiel sind zwei Ägypter zu mir gekommen. Dann hab’ ich denen gesagt: Ihr seid aber keine Syrer, was macht ihr da? – Ja, es ist jetzt oder nie, nach Europa gratis zu kommen. Es ist jetzt oder nie.” (Hier)

14 Gedanken zu „“Mindestens jeder Vierte ist kein Flüchtling”

  1. elfenzauberin

    Es sind wohl mehr als ein Viertel, die sich auf diese Art und Weise einschmuggeln wollen. Das Ganze ist in Wahrheit unglaublich. Die meisten, die hierherkommen, sind gesunde, junge Männer. Auch in dem Lieferwagen, in dem 71 Menschen erstickt sind, waren 59 Männer. Über deren durchschnittliches Alter erfährt man nichts.

    Wirkliche Kriegsflüchtlinge sehen anders aus. Man kann das leicht überprüfen, indem man sich die Bilder und Filmdokumentationen der Flüchtlinge des Vietnamkriegs ansieht. Das waren Menschen aller Altersgruppen, Männer, Frauen und Kinder kunterbunt gemischt, darunter viele Kriegsverletzte.

    So sehen diese “Flüchtlinge” alle miteinander nicht aus.

  2. H.Trickler

    Ganz einfach: Wer nicht den richtigen Dialekt spricht ist kein Syrer und daher nicht bedroht!
    Ich hätte mir gewünscht, dass “Fremde Federn” bei der Auswahl der Beiträge ein klein wenig mehr denkt?

  3. Thomas Holzer

    Erwähnenswert auch der Bericht in der “Wiener Zeitung” über einen männlichen syrischen Flüchtling, welcher seit einem Jahr in Österreich lebt, seine im 4 Monat schwangere! Frau in Syrien zurückließ, diese nun in Wien mit Baby begrüßen konnte (mit Bild aller 3 in diesem Bericht), sie flüchtete mit Bruder, Baby und einem Bekannten, und der Vater mit den Worten “Österreich ist scheiße” zitiert wurde, da er keinerlei Unterstützung in der Familienzusammenführung erhalten habe.
    So habe ich mir Väter schon immer vorgestellt

  4. Hanno Schuster

    Es mag wohl sein, dass sich unter den vielen Menschen die in’s sichere Europa wollen nicht nur Kriegsflüchtlinge befinden. Das ist so sicher, als dass es in Österreich auch nicht nur hilfsbereite Menschen gibt … Die Schlagzeile eines ehrenwerten Journalisten “Mindestens jeder Vierte ist kein Flüchtling” ist eigentlich kein ernsthafter Journalismus, sondern bedauerlicherweise reine Hetze! Insbesondere dann, wenn die “Recherche” sich auf ein Gespräch mit einer einzigen Person bezieht … Mich würde interessieren, wie denn eine Lösung aussehen könnte die Kriegsflüchtlinge von anderen unterscheidet; insbesondere in einer Situation wo tausende Menschen über die Grenzen kommen.

  5. Christian Peter

    Aber bitte. Nach Angaben der bayrischen Zukunftsministeriums wurden in den Jahren 2011 – 2014 nur 11 – 14 % aller in Deutschland strandenden Einwanderer als ‘Flüchtlinge’ im Sinne der Genfer Konvention anerkannt. Aber auch diese Angaben sind wenig aussagekräftig, weil deutsche Gerichte praktisch keine Möglichkeit haben, die (meist falschen) Angaben der Illegalen auf Richtigkeit zu überprüfen. Das bedeutet : Tatsächlich dürfte es sich bei etwa 3 – 5 % aller in Österreich und Deutschland strandenden illegalen Einwanderer um ‘Flüchtlinge’ im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention handeln.

  6. Christian Peter

    Andere Länder, andere Sitten : In Japan müssen Asylbewerber mittels geeigneter Dokumente n a c h w e i s e n, dass ihnen im Heimatland eine Verfolgung droht. Was für eine Überraschung !!! Fast niemand kann diesen Nachweis erbringen, daher wurde in Japan in den letzten 34 Jahren insgesamt nur 622 Menschen Asyl gewährt.

  7. Enpi

    Blödsinn. Unglaublich, daß das sogar hier in diesem Blog nicht verstanden wird. Nicht nur 25% der Asylanten haben hier nichts zu suchen, sondern 90%. Nämlich alle Moslems!

    Die restlichen 10% sind Christen sind die wahren Flüchtlinge, da sie in ihrer arabischen Heimat von den Moslems unterdrückt werden. Die muß man natürlich unterstützen und aufnehmen. Die Polen haben das erkannt, warum gibt es hierzulande niemanden (nichtmal meine Vorposter hier) der das wahrhaben will, sondern lieber vor den Muselmanen den Kotau macht? Stockholmsyndrom? Keinen Realitätssinn? Selber schon Moslem?

  8. gargamel

    Im arabischen Fernsehen wird von der deutschen Willkommenskultur berichtet – Hunderttausende sitzen auf gepackten Koffern und wollen nur noch weg. Für sie ist Deutschland das gelobte Land. Seither sind die Erwartungen ins Endlose gestiegen. Viele Familien in den Flüchtlingslagern wollen nur noch weg – das Ziel ist Deutschland.
    Eine Familie aus einem Flüchtlingslager im Nordirak berichtet, dass sie keine Hoffnung auf die Rückkehr in die alte Heimat hat. Einer ihre Söhne ist in Deutschland, hat Geld bekommen, er sagt: “Die Deutschen werden für uns Häuser bauen, bald ziehen wir alle dorthin.”
    Minderjährige werden von Deutschland nicht ausgewiesen – auch das kommt in den arabischen Nachrichten. Also machen sich aus den vielköpfigen Familien die 14-jährigen Söhne auf den Weg. Sie haben die besten Chancen und werden die anderen nachholen.
    Das Video ist am 10. September veröffentlicht worden.

  9. Der Realist

    ist ja ein alter Hut, und jeder normal Denkende weiß, dass nicht einmal die Hälfte dieser Leute echte Flüchtlinge sind. Eine kritische Betrachtung dieses Flüchtlingsansturmes wird von Realitätsverweigerern einfach als Hetze bezeichnet.
    In Österreich gibt es gar nicht wenige Gegenden wo kein Handyempfang möglich ist, in Ländern wo seit Jahren ein Kriegszustand herrscht, gibt es anscheinend keine Netzlücken.
    Gäbe es Orban nicht, man müsste ihn erfinden.

  10. sokrates9

    Kriegsflüchtling contra Wirtschaftsflüchtling? : Der Lackmustest ist ziemlich leicht zu führen: Wenn einer 7 sichere Länder durchquert und 2000 Kilometer Strapazen und viel Geld für Schlepper zahlr, um dann zufällig in Ländern mit höchsten Sozialsystemen zu landen, kann kein Kriegsflüchtling sein! Und somit sind wir bei 95%.
    Minderjährige: Welcher 14 – jährige Afghane, noch eigenartiger Afghanin – die ohnehin als Mensch 3. klasse gesehen wird, – wird so von der Regierung verfolgt dass die Kriterien eines Kriegsflüchtlings zutreffen??

  11. Christian Weiss

    Die Kapazitätsengpässe sind bereits da und – oh Wunder – auf einen Schlag ist es mit der “Macht hoch die Tür, die Tor macht weit”-Party vorbei und Deutschland hat wieder Grenzkontrollen eingeführt. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-deutschland-fuehrt-voruebergehend-grenzkontrollen-ein-a-1052704.html

    Und demnächst wird Mutti, die ach so Heilige, die Nachbarländer nötigen, den von ihr angerichteten Schaden, mit auszubaden und die Unzahl von Flüchtlingen, die nur wegen der irrwitzigen “Willkommenskultur” nach Deutschland gekommen sind und glauben, hier kriege jeder Haus, Job und Auto, sollen jetzt verteilt werden.
    Echt super. Grosse Leistung!

  12. Christian Peter

    @sokrates9

    Allgemeine Kriegsgefahren sind kein Schutzgrund nach der Genfer Konvention und für Bürgerkriege (z.B. Syrien) existieren gar keine völkerrechtlich verbindlichen Regelungen.

  13. sokrates9

    Christian Peter@ Voll einverstanden! Interressant heute im Zentrum auch die Analyse von Frau Kneissl, dass die syrischen Flüchtlinge – zu 80% männliche Jugendliche zwischen 20 und 30 Jahren der untersten Bildungsschicht entstammen und idealerweise als Viehhirten und Bauarbeiter eingesetzt werden können!
    Was nicht gesagt werden durfte ist zusätzlich dass das alles strenggläubige Islamisten – daher auch alle Frauen mit Kopftuch – sind!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.