Mises, Kant und der Sozialstaat

“.,,,,Genauso wie ich Sie nicht zwingen darf, für den guten Zweck meiner Wahl zu spenden, genauso darf der Staat Sie nicht zwingen, für die Zwecke seiner Wahl zu spenden. Genau das tut er aber. Nehmen wir an, dass der Staat Geld für ein Wohlfahrtsprogramm ausgibt……” (hier)

2 comments

  1. Zenoo

    Zur Zeit der Slaverei gab es einige Intelektuelle, die Menschenrechte umsetzen wollten und ein Ende der Sklaverei forderten. Manche meinten, ohne Sklaven bricht die Wirtschaft zusammen. Irgendein Ökonom rechnete nach und meinte, es käme wirtschaftlicher die Sklaverei zu beenden, weil viele arme Engländer und Iren als Landstreicher in den Städten für Chaos sorgten und die Polizeikosten explodierten. Weiters seien bezahlter Arbeiter motivierter und man erspare sich die Sklaven zu verköstigen und ihnen Nächtigungsmöglichkeiten zu Verfügung stellen zu müssen. Weiters spare man sich die teuren Sklaventreiber, die oft zu brutal sind, dass viele Lords und Ladys abgeschreckt wurden in solche Firmen Kapital zu investieren.
    Irgendein Intellektueller sagte: “das ist gut, dass auch die Abschaffung der Sklaverei wirtschaftlicher kommt, aber was machen wir in einer Situation, wo Freiheit und Menschlichkeit unwirtschaftlicher käme?”
    Ein Ökonom antwortete: “wir erfinden den Liberalismus, weil nur in einer völkischen Wirtschaft kann es passieren, dass das Volk entscheidet, dass manche Menschen nicht mehr rentabel sind und dann Euthanasie, Genozid, Pogrome entstehen. Wenn der Staat gar keine Sozialleistungen zahlt, dann kann auch niemand zu teuer für den Staat sein!
    Familien kümmern sich selbst um Behinderte Kinder oder Lords, Kirche, Industrielle und Gesellschafter werden soziale Hilfswerke gründen. Wenn das Volk entscheidet, dann kann es Hilfsbedürftigen was verwehren, einem privaten Reichen wird niemand befehlen können, wie er oder sie das private Kapital- und Besitzvermögen einzusetzen hat. In wirklich harten Zeiten ist es mir lieber, dass nicht ein Staat entscheidet, wer zu leben und zu sterben hat, sondern dass Menschen aus Mitgefühl handeln können.”

  2. Christian Peter

    Nach herrschender, rechtspositivistischer Sicht gibt es keine natürlichen, überpositiven Rechte (‘Naturrecht’). Der Inhalt des Rechts ist nach dieser Auffassung völlig irrelevant, die Gültigkeit des Rechts leitet sich lediglich aus formalen Kriterien ab.

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