Mit ISA gegen die Krise?

Zwei Schweizer Ökonomen wollen die Schleppergeschäfte unmöglich machen: “Wir schlagen eine Lösung dieses Problems vor, bei dem die Schlepper ausgeschaltet werden, die Flüchtlinge auf geordnete und gefahrlose Weise nach Europa kommen können und gleichzeitig die Empfängerländer nicht überrannt werden. Der Vorschlag sieht vor, von jedem Einwanderungswilligen eine Integrations- und Steuerungsabgabe (ISA) zu erheben. Im Gegenzug können sie gefahrlos einreisen und erhalten Aufnahme. Die Nachfrage nach Schleppern würde zusammenbrechen. “(hier)

25 comments

  1. Fragolin

    Und ganz schnell würden die linken Hetzer nach der ersten Empörung über die “Abzocke bei den Ärmsten und Vertweifelten” auf die rettende Idee kommen, denen, die sich das nicht leisten können (also pauschal allen Migrationstouristen) diese Abgabe staatlicherseits zu schenken, natürlich finanziert über eine Soljdaritätsabgabe der “Reichen”, also aller mit Arbeitsplatz gesegneten. Wo wir wieder in der Idiotie ankommen, die heute regiert…

  2. Thomas Holzer

    Dummheit macht ab und zu auch vor Ökonomen nicht halt, nicht mal vor Schweizer Ökonomen 😉

  3. Enpi

    Warum eigentlich überhaupt hierherholen? Die Reise ist doch viel zu gefährlich. Die Geknechteten müssen mit ihrem Gepäck oft kilometerweit zu Fuß gehen. Warum nicht einfach dem Flüchtling online die Stütze direkt nach Pakistan überweisen? Keine Auffangzentren mehr, keine Polizeiüberlastung mehr usw. Win-win Situation auf beiden Seiten.

    Außerdem würd es mir den täglichen Anblick von Moslems ersparen, deshalb ist der Vorschlag ernst gemeint und nicht als Satire zu werten.

  4. Rennziege

    30. Oktober 2015 – 10:16 Enpi
    Sensationell guter Vorschlag, den Sie da servieren! Und selbst die halbe hiesige Stütze würde die Flüchtlinge in ihrer Heimat zu wohlhabenden Menschen machen: eine weitere Entlastung geschröpfter europäischer Steuerzahler.

  5. Mario Wolf

    Etwas langsam die Herren Ökonomen. Haben noch nicht gemerkt dass der Tsunami beeits angekommen ist. Jetzt über Kanäle oder Deiche zu diskutieren ist sinnlos. Aber ein Versuch der Masse etwas zu Beruhigung verabreichen.

  6. Selbstdenker

    Eine sehr “originelle” Idee, die Schlepper auszuschalten, indem der Staat selbst das Geschäft der Schlepper übernimmt.

    Warum kommt der Staat nicht gleich auf die Idee nicht registrierte Waffen, Heroin, Crack, Crystal Meth, Sex mit Zwangsprostituierten, illegale Pornographie, etc. zu verkaufen?

    Damit könnte man auch verschiedene Geschäftszweige der Mafia zerstören, indem der Staat als Ersatz-Mafia auftritt.

  7. Christian Peter

    Totaler Unsinn, damit würde man keine Probleme lösen, sondern ganz im Gegenteil den illegalen Strömen weiteren Vorschub leisten. Die Lösung wäre sehr viel einfacher : Asylbewerber müssen in ihren Heimatländer bzw. außerhalb der EU einen Asylantrag stellen. Fällt dieser positiv aus, können diese auf legalem Wege nach Europa reisen. Illegale Einwanderer dürfen hingegen keine Chance auf einen legalen Aufenthaltstitel erhalten.

  8. Thomas Holzer

    @Enpi
    Und die Verteilungskämpfe um die Stütze würden wir auch in diese Länder auslagern; und wenn wir dann noch die notwendigen Waffen für diese Kämpfe liefern würden, wäre wir wieder einmal Gewinner 😉

  9. Enpi

    @thomas holzer,
    gute idee. Um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren, könnte man ihnen auch statt der Sozialhilfe, mit der sie dann anschließend die Waffen kaufen, gleich die notwendigen Waffen liefern. Von mir aus auch mit Rabatt, bin ja kein Unmensch. Voila, Problem gelöst. 🙂

  10. Christian Peter

    @Selbstdenker

    Die Lösung wäre ganz einfach : Legale Einwanderung, wie in anderen Ländern (z.B. USA, Australien) längst üblich. Sobald sich illegale Einwanderung nicht mehr lohnt, werden die Flüchtlingsströme versiegen und das gesamte Schlepperwesen austrocknen, denn niemand wird viel Geld bezahlen für ein Leben ohne legalen Aufenthaltstitel in Europa.

  11. Rennziege

    Nicht ganz OT: Wie die g’scheiten Norweger sich alle Migranten-Zores, das Demokratie-Defizit und die Bevormundung der EU ersparen:

    http://www.telegraph.co.uk/news/newstopics/eureferendum/11963908/Actually-Mr-Cameron-we-Norwegians-are-happy-rich-and-free-outside-the-EU.html

    At referendums in 1972 and 1994, Norwegian voters rejected EU membership. Today 70 per cent say “No!” to the EU. The most important issue for No to the EU is that democratic values, nationally and locally, are best retained outside the EU. […]
    Outside the EU, Norway has the freedom to decide what course we follow, at home and abroad. We are free to use fiscal and monetary policy to create employment and secure the welfare of our people, even in times of economic hardship. In addition, as an independent state we keep control over important natural resources. Outside the EU, we are free to make our own choices.

    Hätten wir Österreicher bloß ebenfalls so klug gehandelt!

  12. Thomas Holzer

    @Enpi
    Sie haben Recht: Sachleistungen sind für “Flüchtlinge” besser als Geldleistungen, sagt ja auch der deutsche Innenminister 😉
    Wir müssen halt hoffen, daß diese Sachleistungen auch “halal” sind 🙂

  13. astuga

    “Der Vorschlag sieht vor, von jedem Einwanderungswilligen eine Integrations- und Steuerungsabgabe (ISA) zu erheben. Im Gegenzug können sie gefahrlos einreisen…”

    Na das ist ja eine super Idee.
    Weil jemand der sich schon jetzt nicht an unsere Gesetze und Grenzen hält wird sich aber ganz bestimmt dann ganz anders verhalten.
    Den beiden Schweizer Ökonomen empfehle ich eine Grenzbesichtigung in Ceuta.

  14. Hanna

    Ich weiß nicht, warum diese “ExpertInnen” nicht kapieren, dass es NICHT darum geht, wie man die Flüchtlinge immer weiter hereinbringt, sondern darum, wie man die Leute dazu bringt, NICHT MEHR nach Europa zu kommen. Das können sie mit Visa von ihren Ländern aus versuchen, aber Flüchtlinge, die um die halbe Welt zu einem bestimmten Ziel reisen, sind MigrantInnen, keine Flüchtlinge. Wenn die halbe Ukraine oder die Balkanstaaten zu uns flüchten würden, das wären echte Flüchtlinge, die uns etwas angingen. Aber diese Leute aus den arabischen Ländern haben ALLESAMT – auch die SyrerInnen! – bei uns eigentlich gar nichts zu suchen. Es ist so zum Kotzen, es vergeht einem das Alltagsleben in Österreich, angesichts dieser Ungerechtigkeiten … denn wir haben uns jetzt ja mit solchen wirklich menschenverachtenden Dingen wie der Registrierkassenpflicht abzufinden, um nicht als “kriminell” zu gelten. Wir sollten auch klagen wegen Hochverrats, die gesamte Regierung sollten wir absetzen. Sofort. Wenn es heißt, es “gilt keine Rechtsstaatlichkeit”, weil die Invasoren (ja, das meine ich so) sich über die Anweisungen der Polizei hinwegsetzen, sprich, sie ignorieren und die Polizei das zulässt, dann gilt doch “keine Rechtsstaatlichkeit” für das ganze Land und für alle Leute, oder? Also müssen wir uns jetzt auch nicht mehr an Gesetze halten? Ehrlich gemeinte Frage!

  15. Michael

    Europa und seine Staaten stehen vor einer großen Aufgabe, die verschiedenen Meinungen auch von nicht betroffenen, wie den Schweizern tragen nicht zu einer Lösung bei. Wenn ich so durch die Printmedien mit ihren Postings surfe, fällt mir nur eines auf: es wird nur mehr Jauche abgeladen, egal ob von rechts oder links. Ein beschämender Zustand. Den EU-Kritikern sei ins Stammbuch geschrieben – wenn, ein gemeinsamer Lösungsweg bereits in Österreich nicht möglich ist, wie sollte das bei den unterschiedlichen Ländern und den verschiedenen Mentalitäten der Einwohner funktionieren? Der Vorschlag der Schweizer Ökonomen ist absurd und kommt eher einer Tennis-Club-Mitgliedschaft gleich. Ähnliche Vorschläge gab es schon zur Zeit als Thatcher in GB regierte, also de facto “ein alter Hut”.

  16. Rennziege

    30. Oktober 2015 – 18:23 Michael

    Sie schreiben: “Den EU-Kritikern sei ins Stammbuch geschrieben – wenn ein gemeinsamer Lösungsweg bereits in Österreich nicht möglich ist, wie sollte das bei den unterschiedlichen Ländern und den verschiedenen Mentalitäten der Einwohner funktionieren?”
    Ins Stammbuch geschrieben? Überflüssig!
    Denn genau das ist es, was EU-Kritiker seit vielen Jahren sagen, nicht erst seit der Migrantenlawine: Dieser bunt zusammengewürfelte Haufen zutiefst unterschiedlicher Kulturen, Temperamente und Wirtschaftskraft kann einfach nicht funktionieren, wird’s auch nie — es sei denn, man zwangsvereinigt ihn unter einem zentralstaatlich-marxistischen Joch. Was das unverhohlen erklärte Ziel der EU-Süchtigen ist.
    Aber jede Sucht führt über kurz oder lang zum Scheitern, sofern nicht beizeiten eine Entwöhnung erfolgt.
    Zarte Ansätze zu letzterer sind nun sichtbar: schmerzhaft, aber hilfreich für alle Europäer.

  17. Thomas Holzer

    @Michael
    1.) Man verwechsle bitte niemals Europa und EU
    2.) politische Union -eine Chimäre
    3.) wirtschaftliche Union, why not
    und das soll es gewesen sein
    Nicht umsonst gibt es den bekannten Spruch: “Was Gott durch Berge getrennt, soll der Mensch durch Tunnels nicht verbinden” 😉
    Nur weil sich eine selbsternannte “Elite” etwas einbildet, muß diese Einbildung noch lange nicht realisiert werden

  18. Rennziege

    30. Oktober 2015 – 21:16 Thomas Holzer
    Wie wahr: „Was Gott durch Berge getrennt, soll der Mensch durch Tunnels nicht verbinden.“
    Das sehen die Briten mittlerweile ebenso. Allerdings ersetzen sie “Berge” durch “Meerengen”. 🙂

  19. TomM0880

    Meiner Meinung nach gehört die EU-Außengrenze abgeriegelt. In Nordafrikanischen Ländern sollte die EU Aufnahmezentren für Asylsuchende eingerichten, hat einer den Anspruch auf Asyl wir er sicher überführt. Das würde Geld und Tote einsparen.

    Möchte jemand einwandern (wie die meisten, die jetzt zu uns kommen, viele sind keine Flüchtlinge) könnten diese sich ebenfalls dort registrieren lassen. Wenn sie den Anforderungen entsprechen (Ausbildung, Sprache des Ziellandes usw.) könnten sie in einen Flieger steigen und mit einer dort erhaltenen Greencard einwandern.

    Wird jemand bei einem illegalen Grenzübertritt erwischt, oder später in der EU ohne Aufenthaltsbewilligung oder gültigen Asylantrag erwischt, geht es zurück zu den Aufnahmezentren, wo sie den ordentlichen Weg gehen können.

  20. Fragolin

    @TomM0880
    Wissen Sie, was das wirklich Witzige ist? Sie beschreiben genau den heutigen rechtlichen Zustand, wie er vertragsmäßig vereinbart und per EU-Richtlinie für alle Vertragspartner gültiges Recht ist.
    Seit Abschluss des Schengen-Vertrages sind die Außengrenzländer zur aktiven und effektiven Grenzsicherung verpflichtet. Es gibt für Deutschland wie für Österreich die Möglichkeit, ein Arbeitsvisum zu lösen und mit diesem ganz legal einzureisen, sich hier niederzulassen und nach ein paar Jahren Arbeit die Staatsbürgerschaft zu erlangen.
    Es wird nur, und das wird einen aufmerksamen Beobachter des Umgangs der EU mit ihren selbst erstellten Vertrags- und Gesetzespamphleten jetzt nicht wirklich verwundern, nicht ein einziger Buchstabe dieses Regelwerks umgesetzt. Man schmückt sich mit bekrakeltem Papier, wedelt wichtig damit herum und führt es am Ende des Tages doch maximal einer Verwendung zu, bei der die Saugfähigkeit die wichtigste Eigenschaft darstellt.
    Schengen ist gescheitert. Genauso wie Dublin. Oder Maastricht. Oder Lissabon. Und wie die ganzen mit europäischer Geographie verbrämten Papierchen heißen, deren Inhalt vollkommen irrelevant für das EU-Tagesgeschäft sind, aber nachhaltig zur Zerstörung von Schutz-Infrastruktur der Staaten gesorgt haben.
    Trotzdem rennt der tote Gaul EU weiter. Und das macht ihn mMn so gefährlich: ein Zombie kann man nicht zu Fall bringen. Was nicht lebt, kann man nicht töten. Und so saugt der Untote weiter sein eigenes Volk aus und füllt die aufreißenden Lücken mit Frischfleisch aus Anatolien, der Sahel-Zone und vom Hindukusch. Die sind nur Biomasse im Machtpoker und wissen es nur nicht und werden es auf Basis ihres übersteigerten Egos auch in den wenigsten Fällen begreifen.
    Wenn wenigstens Knoblauch helfen würde…

  21. TomM0880

    Alles Pussies die Europäer. Niemand will sich die Hände schmutzig machen und das ist auch der Grund, warum wir in der Scheiße ersticken. Niemand räumt auf, aus Angst an den medialen Pranger gestellt zu werden.

    Wenn die Kacke am dampfen ist, sollte ich sie weg machen und nicht nur Zeitung drüber legen.

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