Mit KöSt fängt man Mäuse…

“Ungarns Regierung will die Körperschaftssteuer auf den niedrigsten Satz in der EU absenken und das Land damit für Unternehmen attraktiver machen. Ministerpräsident Victor Orban kündigte gestern Abend in Budapest an, den Steuersatz ab kommendem Jahr auf neun Prozent zu senken. Dieser Satz solle einheitlich für kleine, mittlere und große Unternehmen gelten” (ORF.at)

35 comments

  1. Fragolin

    Da wird der Steuer-Juncker aber wieder gegen den verhassten Puszta-“Diktator” wettern und toben. Erst spuckt er ihm in seine Migrantensuppe und jetzt klaut er ihm auch noch das eigene Geschäftsmodell! Das geht doch aber gar nicht…

  2. Gerald Steinbach

    Und wir bieten unseren Unternehmen aber zumindest eine antirassistische, “sozial gerechte Maschinensteuer an, der Orban ist wirklich nicht EU konform
    Auf jeden Fall wird das unseren Wirtschaftsstandort weiter unter Druck bringen, der Orban kann sich das nämlich leisten, der braucht keine Milliarden für Invasoren ausgeben

    Gut gemacht Viktor

  3. Christian Peter

    Das ungarische Modell ist genau der richtige Ansatz : Sonderabgaben für (ausländische) Konzerne und niedrige Steuern für einheimische Unternehmen. Bei uns ist es umgekehrt : Steuerfreiheit für ausländische Konzerne trotz Milliardengewinnen aber extreme Steuerbelastung heimischer Unternehmen.

  4. Christian Peter

    Nachtrag : Durch Steuervermeidung ausländischer Konzerne entgehen dem österreichischen Fiskus mindestens 12 Milliarden Euro jährlich – damit ließe sich die Steuerreform des Jahrhunderts finanzieren.

  5. FDominicus

    @Christian Peter Gut das die ausländischen Konzerne es so machen. Ihre Steuerreform könne Sie sich gerne stecken. Jede nicht gezahlte Steuer, jede vermiedene Steuer und jede Steuersenkung ist eine gute Sache. Ich wünschte nur ich fände mehr Weg keine oder weniger Steuern zu bezahlen (ohne Steuersparmodelle die den Anbietern zu ordentlichen Gewinnen verhelfen) Was wurde mir nicht schon alles Angeboten, Container vermieten (Verlustgeschäft bis zum Ende und dann nur keins mehr wegen Steuervermeidung), Containerschiffe, Immobilien und was sonst noch. Für was? Damit man sein Geld genau so sicher weg bekommt wie durch den Raub des Staates. Ich zitiere Konstantin Wecker mir wäre es lieber alle Bürokraten würden sterben als nur ein Produktiver.

  6. Fragolin

    @Christian Peter
    Falscher Denkansatz. Nicht die Steuern der “Konzerne” nach oben schnalzen sondern jene der KMU massiv senken. Finanzieren ließe sich das ganz leicht ausgabenseitig. Allein das Folgen der Empfehlungen des Rechnungshofes und die Regressforderungen an die Verursacher der Blödhieten aus der Sendung “Bist du deppert?” würden Milliarden einsparen.

  7. Falke

    @Christian Peter
    Sie glauben doch nicht wirklich, dass der (österreichische) Staat mit zusätzlichen Einnahmen eine Steuerrreform, die diesen Namen auch verdient, durchführen würde oder gar den Schuldenstand verringern würde? Sollten Sie in Österreich leben, müsste Sie ja schon aus Erfahrung wissen, dass jeder zusätzliche Euro, den der Staat einnimmt, sofort für weitere “Sozialleistungen” (seit dem letzten Jahr auch und vor allem für “Flüchtlinge”) hinausgeschmissen wird. Geld ist in privater Hand immer besser und vor allem produktiver aufgehoben als beim Staat.

  8. Christian Peter

    @FDominicus

    ‘Jede nicht gezahlte Steuer ist eine gute Sache’

    Prinzipiell ja, allerdings können sich kleine und mittlere Unternehmen – im Unterschied zu Konzernen – dem Zwang nicht entziehen. Hinterziehen heimische Unternehmen bzw. natürliche Personen Steuern, droht Gefängnis, bei Konzernen spricht man hingegen von ‘Steuervermeidung.’ Ärgerlich ist vor allem, dass von ausländischen Konzernen ganz leicht Geld zu holen wäre, wenn bloß der politische Wille vorhanden.

  9. Christian Peter

    @Fragolin

    ‘Nicht die Steuern der Konzerne erhöhen, sondern die der KMU’s senken’

    Klingt interessant, aber wenn niemand mehr Steuern bezahlt, woher sollten dann das Geld für die Bewältigung der Aufgaben des Staates kommen ?

  10. Herzberg

    @Christian Peter

    Hinterziehen heimische Unternehmen bzw. natürliche Personen Steuern, droht Gefängnis, bei Konzernen spricht man hingegen von ‚Steuervermeidung.‘

    Steuergesetze unterscheiden weder zwischen Großen und Kleinen, noch ist “Konzern” eine Rechtsform, obschon für einige offensichtlich ein Klassenkampfbegriff.
    Über die Bande des Auslands können auch KMUs legal steuerschonend agieren, allenfalls die Ersparnisse hierfür sind geringer aufgrund der ungünstigeren Relation zwischen Erträgen und Aufwänden zum Umgehen der Steuer.

    Was Sie hier wortreich kritisieren, erwächst weniger einer unfairen steuerlichen Ungleichbehandlung, denn viel mehr grundlegenden und für alle Unternehmen gleichen ökonomischen Gesetzen. Über verzerrende Effekte durch Standortpolitik mit Forschungs- respektive Betriebsansiedlunsförderungen mag man trefflich disputieren, bloß wäre das thematisch eine völlig andere Baustelle.

  11. Fragolin

    Zur Bewältigung seiner eigentlichen Aufgaben braucht der Staat keine 20% von dem, was er heute kassiert.
    Sie kommen aus Ihrer Denkrichtung nicht heraus. Macht nix.

  12. Christian Peter

    @Fragolin

    Wieviel Geld der Staat verschwendet, ist nicht das Thema, sondern dass auch (ausländische) Konzerne Steuern zu entrichten haben. Wie doof muß man sein, um für ausländische Konzerne Partei zu ergreifen, die in Österreich gratis die Infrastruktur nutzen, Milliardenumsätze und Gewinn erwirtschaften und dennoch keine Steuer bezahlen, während heimische Unternehmen einer Steuerbelastung von 52 % (Total Tax Rate) unterliegen ?

  13. Herzberg

    @Christian Peter

    sondern dass auch (ausländische) Konzerne Steuern zu entrichten haben.

    Das haben sie in exakt demselben Ausmaß, wie andere Unternehmen auch. Und das tun sie auch.

    Wie doof muß man sein

    In der dafür adäquaten Einheit (=CP) gemessen?

    die in Österreich gratis die Infrastruktur nutzen

    Sie meinen die tausenden Schwerlaster von Google und Apple, die kostenfrei über Österreichs Autobahnen donnern? So es Sie nicht überfordert: Bringen Sie doch eine Schätzung, welcher Konzern welche Infrastruktur kostenlos nutzt.

    während heimische Unternehmen einer Steuerbelastung von 52 % (Total Tax Rate) unterliegen ?

    Könnten Sie “Total Tax Rate” erklären, würden Sie hier nicht den nationalsozialistischen Klassenkämpfer raushängen lassen.

  14. Johannes

    Könnte in Ungarn einen Schub auslösen. Österreich könnte unter Zugzwang kommen.
    Die Wirtschaft sehnt sich nach solchen Standorten, selbst Raiffeisen hat Teile nach Bratislava verlagert.
    Die einzigen Aktivitäten die ich in Österreich erkennen kann sind die, das Sozialsystem und ihre Kosten für alle in der Welt die es wollen nach Österreich zu verlegen. Welch ein Unterschied!

  15. Fragolin

    @Christian Peter
    Nix für ungut, aber wer selbst in einer mentalen Sackgasse fröhlich singend und mit Anlauf permanent gegen die finale Mauer rennt sollte mit der Vokabel “doof” eher vorsichtig umgehen. Wieviel Geld der Staat verschwendet ist nicht nur nicht nicht das Thema sondern absolut das Thema. Das Einzige wirklich interessante.
    Bei der Aufzählung von Staatsquoten bitte nicht vergessen, dass die Steuern nur die halbe Wahrheit sind. Dass amazon für seine Mitarbeiter in Europa keine SV bezahlt glauben Sie ja wohl selbst nicht und Lohnsteuer, Kommunalsteuer, Mehrwertsteuer werden von denen auch abgeführt. Nur für die Mitarbeiter im Rest der Welt weigern sich diese renitenten Milliardäre, uns Geld nachzustopfen. Wir kaufen dafür Versandkostenfrei und billig, danke amazon, denn was glauben Sie jetzt mal allen Ernstes, wer eine höhere Steuerlast der “Großkonzerne” am Ende bezahlt? Glauben Sie an die Logik von Laura Rudas, dass Bankabgaben niemals auf die Kunden abgewälzt werden dürfen? Dann ist Ihnen nicht zu helfen.
    Wenn Sie eine Gewinnbesteuerung wollen, wie sie unser kleiner Ex-Fahrdienstleiter mit marxistisch durchfeuchtetem Höschen gerade als Erfüllung seiner Jugendträume ersehnt, dann sagen Sie das auch. Ansonsten gilt, dass jeder Konzernkunde für die Leistung dieses Konzerns seine Umsatzsteuer abdrückt und jeder Konzernmitarbeiter seine Lohnsteuer abgezogen bekommt. Und solange allein damit nichts besseres zu finanzieren ist als eine Modellbahn im Maßstab 1:1 und dabei hauptsächlich die Früh- und Alterspensionisten, Wohlerworbene Rechte, Freunderlnetzwerke und Pfründe für verdiente Genossen, soziale Hängematten und Völkerwanderungen, nennen Sie mir einen Grund, warum irgendwer irgendwo nur einen Cent mehr bezahlen soll als unbedingt erzwingbar ist.
    Ihre “Großkonzerne” ziehen halt ab, wenn man ihnen Daumenschrauben ansetzt, weil es Unternehmen sind, und wer die rule #1 der Marktwirtschaft kennt, der weiß dass der einzige Daseinszweck eines Unternehmens eben nicht darin besteht, eine definierte Leistung zu erbringen, Arbeitsplätze zu schaffen oder Steuern an wen auch immer abzuführen, sondern einzig und allein Gewinn zu erwirtschaften. Das ist der absolut einzige Zweck, alles andere sind begrüßenswerte Nebenwirkungen, aber wenn es dem Unternehmen an die Erfüllung der rule #1 geht, dann wird alles andere zweitrangig und bedeutungslos. Es kann, und das mit vollem Recht, dem Unternehmen scheißegal sein, woher der Staat zu seinem Geld kommt. Und jeder gearbeitete Stunde Arbeitszeit wird hier genauso bezahlt wie jeder gefahrene Kilometer und jede erkaufte Dienstleistung welcher Art auch immer. Würde der Staat auch nur halbwegs nach den Regeln der Unternehmen wirtschaften, könnte er mit der Umsatzsteuer allein auskommen und bräuchte keinen Cent zusätzlich.
    Aber oh weh, wer füttert dann all die Steuergeldschmarotzer in der aufgeblähten Verwaltungsmaschinerie, wo auf einen sinnvoll eingesetzten fleißigen Beamten drei sinnlos eingesetzte fleißige Beamte und ein Heer an Beiwagerln, Mitgezogenen und Durchgefütterten hängt, und all das Orchideenproletariat in seinen NGOs und Stiftungen und Propagandastuben und all die verdienten Kampfgefährten auf ihren Versorgungsposten?
    Nein, Herr Peter, weder Konzerne noch sonst irgendwer müsste auch nur einen Cent mehr bezahlen als die reine Ust, wenn der Staat seine Ausgaben im Griff hätte und ein striktes Kreditaufnahmeverbot für Körperschaften öffentlichen Rechts gelten würde. Es geht um das grundlegende System eines verfressenen inkompetenten und undisziplinierten Molochs, der sein Gewaltmonopl ausnutzt um als Ausbeuter jene auszupressen, die er am Leichtesten auspressen kann. Dieses Auspressen gehört abgeschafft und nicht die Ihre Neidgefühle fütternden Praktiken der Auslese.

  16. Christian Peter

    @Fragolin

    Selbstverständlich ist es doof, es als einheimischer Steuerzahler gutzuheißen, dass sich (ausländische) Konzerne in Österreich jeglicher Besteuerung entziehen, dadurch werden Österreichs Steuerzahler wirtschaftlich geschädigt. Genau genommen handelt es sich dabei um Subventionen. Bei privaten Unternehmen (Aktiengesellschaften) macht sich das Management strafbar, wenn es auf Forderungen welcher Art auch immer verzichtet, weil dadurch die Aktionäre geschädigt werden.

    Zur Schaffung von Arbeitsplätzen : Amazon vernichtet Millionen Arbeitsplätze in Europa, weil mittelständische Unternehmen im Wettbewerb mit Unternehmen, die sich wie Amazon jeglicher Besteuerung entziehen, schwere Nachteile erleiden (in Österreich schäfft Amazon lachhafte 200 Arbeitsplätze). Glauben Sie wirklich, Amazon wäre so erfolgreich, wenn es wie einheimische Unternehmen einer Gewinnbesteuerung von 52 % unterläge ? Unternehmen wie Amazon führen nicht einmal Umsatzsteuer ab (bzw. nur einen kleinen Teil)
    , obwohl diese den Kunden in Rechnung gestellt wird. Amazons Unternehmenszentrale liegt in Luxemburg, und von dort gibt es für österreichische Behörden keine Amtshilfe.

  17. Fragolin

    @Christian Peter
    Natürlich, all die mittelständischen Internet-Einkaufsplattformen haben keine Chance gegen amazon, die vernichten Millionen Arbeitsplätze. Meine Güte, ist das mühsam.
    Und wenn Sie schon mit Unternehmensrecht kommen: Auch ungerechtfertigte Zahlungen, und das sind alle, die nicht unbedingt sein müssen, durch das Unternehmen an wen auch immer, bedeuten eine Schädigung der Aktionäre.
    Amazon zahlt alles, was es zahlen muss. Alles andere wäre unverantwortlich gegenüber den Eignern. Der Rest ist Gesetzgebung und da sind wir wieder beim auslesenden und per Gewaltmonopol Schutzgeld erpressenden Staat. Wenn der das täte, was er sollte, würde er nicht härter gegen amazon vorgehen sondern das harte Vorgehen gegen den Mittelstand einstellen.
    Nächster Anlauf…

  18. Christian Peter

    @Fragolin

    Multinationale Konzerne zahlen eben nicht, was sie zahlen müssen, sondern hinterziehen im großen Stil Steuern. Wäre bloß der politische Wille vorhanden, ließen sich von Unternehmen wie Google & Co leicht Steuern eintreiben, wie die Regierungen in Spanien, Frankreich, Ungarn, UK, Russland und vielen anderen Ländern beweisen. Erst kürzlich fanden in Spanien und Frankreich Hausdurchsuchungen in der Unternehmenszentrale von Google statt, Steuernachzahlungen in Milliardenhöhe dürften folgen.

  19. Christian Peter

    @Fragolin

    Nachtrag : Theoretisch müssten Konzerne dort Steuern bezahlen, wo die Gewinne erwirtschaftet werden, doch fast niemand hält sich daran, Gewinne werden einfach in Niedrigsteuerländer verschoben.

  20. Herzberg

    @Christian Peter

    Multinationale Konzerne zahlen eben nicht, was sie zahlen müssen, sondern hinterziehen im großen Stil Steuern.

    Linke Unterstellungen werden durch Wiederholung bis zum Erbrechen nicht zutreffender.

    Woran Ihr absurder Auftritt hier generell laboriert, ist das klassische Verkennen des Unterschiedes zwischen etwas verkaufen und etwas erwirtschaften, zwischen dem Generieren von Umsatz und dem Erzielen eines Erlöses.
    Soviele Produkte können speziell die von Ihnen genannten Unternehmen in Europa garnicht absetzen, daß man ihnen berechtigt vorhalten könnte, sie würden sich hierfür von Europäern kostenfreie Leistungen erschleichen.

  21. Christian Peter

    ‘Unterschied zwischen verkaufen und erwirtschaften’

    Unternehmen wie Google, Apple & Co verkaufen + verdienen vor allem in Länder wie Deutschland und Österreich Milliarden und verschieben diese Gewinne unter tatkräftige Mithilfe der korrupten Regierungen in D/Ö in Steueroasen wie Luxemburg. Aber auch der Umsatz spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle, weil diese Unternehmen nur einen kleinen Teil der Umsatzsteuer abführen, den sie heimischen Kunden in Rechnung stellt.

  22. Herzberg

    @Christian Peter

    Unternehmen wie Google, Apple & Co verkaufen + verdienen

    Das wissen wir, bloß ist das argumentativ nichtmal ein Streifschuß, solange Sie den Unterschied zwischen Erwirtschaften und Verkaufen negieren. Man könnte auch beides als “Schlumpfen” vermantschen und dergestalt dieselben kapitalen Böcke schießen, wie Sie hier am laufenden Band. Muß man aber nicht, so man ansatzweise für voll genommen werden will.

    Aber auch der Umsatz spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle, weil diese Unternehmen nur einen kleinen Teil der Umsatzsteuer abführen, den sie heimischen Kunden in Rechnung stellt

    Hätten Sie einen Tau von Steuerrecht im Allgemeinen und wie das Finanzamt länderübergreifend mit der UID operiert im Speziellen, würden Sie diesen Unsinn nicht im Monatstakt hier im Forum abladen.

    Damit Sie aber nicht behaupten können, man gäbe Ihnen nicht vermehrt Gelegenheit zum Ausbreiten Ihrer Unkenntnisse: Legen Sie dar, wie speziell Google, Apple & Co sich die dem Endkunden verrechnete USt einnähen könnten. Sollten Sie dabei auf Schwierigkeiten stoßen, mag ein Blick auf eine expemplarische Rechnung helfen (up.picr.de/8874315nwy.jpg) und hierbei ein ernüchternder Blick auf die vorletzte Zeile — Firmensitz in Luxembourg und eine dennoch eine deutsche UID. Korrekter geht’s nicht.

    Wer keine Scheinfirmen gründet und diese dicht macht, bevor der Fiskus den Braten riecht, kann speziell bei der USt nicht tricksen. Klingt komisch, ist aber so und in der Betrugsbekämpfung unter dem Terminus “Missing Trader” bekannt, zumal man vor dem Begleichen der USt-Schuld abtauchen kann.

  23. Christian Peter

    ‘Wie können Konzerne das Abführen der Umsatzsteuer umgehen ?’

    Im Internethandel ganz einfach, da die Abrechnung über Firmen im Ausland stattfindet und niemand die Angaben der Konzerne wie Amazon (u.a.) zu den Umsätzen in den einzelnen Ländern überprüfen kann. Österreich entgehen nach einer Studie dadurch jährlich Steuereinnahmen von 3,2 Milliarden Euro alleine an Umsatzsteuer.

  24. Herzberg

    @Christian Peter

    ‚Wie können Konzerne das Abführen der Umsatzsteuer umgehen?‘ Im Internethandel ganz einfach, da die Abrechnung über Firmen im Ausland stattfindet

    Welche Firmen im Ausland? Mit welchen Bankkonten, welchen UIDs? Wie betrügen die von Ihnen genannten Firmen wie Amazon, Google & Co trickreich im Verborgenen, wenn sie Geld von Endkunden beziehen und die Umsatzsteuer am Fiskus vorbeischleusen?

    Ein Tipp unter Freunden, zumal Sie evident Bedarf anmelden (spelling is correct): Falls Appel Ihnen per Email ein Eiphone der neuhesten Kenaration anbiettet und um Vorrrauskasse auf ein Gonto in Tadschikistan bittet, gehen Sie nicht darauf ein.

  25. Christian Peter

    Wie oft soll man es noch wiederholen ? Internethändler wie Amazon fakturieren im Ausland und führen nur einen Bruchteil der Umsatzsteuer ab, weil deutsche/österreichische Finanzämter die (in der Regel Fantasie-) Angaben der Konzerne nicht überprüfen können. Bei Nicht – EU – Unternehmen dasselbe, diese führen die USt für alle Umsätze in der EU in einem einzigen Land ab, von dort wird das Geld in die einzelnen EU – Staaten weitergeleitet. Dadurch entgehen Deutschland/Österreich jedes Jahr Milliardenbeträge an Steuerzahlungen ausländischer Unternehmen.

  26. mariuslupus

    Ob ausländische Konzerne oder inländische KMU s, besteuert werden, der Dieb ist der Staat.

  27. Herzberg

    @Trompeter

    Wie oft soll man es noch wiederholen ?

    Bullshit stinkt durch Aufkochen nicht weniger.

  28. Christian Peter

    @mariuslupus

    Diebe sind vor allem Unternehmen, die Leistungen beanspruchen und andere dafür bezahlen lassen, wie steuervermeidende multinationale Konzerne.

  29. mariuslupus

    @Cristian Peter
    Dieser Reflex war zu erwarten. Die Staaten, im allgemeinen, nehmen dem Steuerzahler das Geld ab und verteilen es wie es der Obrigkeit gefällt, bzw. wie sie ihre Macht ausbauen kann.
    Nur zu Erinnerung, kein intenationales Unternehmen wird in der Lage sein, soviel Geld zu vernichten , wie es das Merkel, Juncker, Draghi Konsortium, bei der Griechenland-Krise und der Einladung an “Flüchtlinge” geschafft haben

  30. Christian Peter

    @mariuslupus

    Konzerne profitieren davon, dass der Staat Geld verschwendet, sei es auch für Flüchtlinge oder für Soziales, denn dadurch steigert sich der Konsum.

  31. Christian Peter

    @marisulupus

    Was denken Sie, warum die deutschen Konzernbosse alle für offene Grenzen plädieren ? Gerade weil sich Konzerne nicht an den Kosten dieser Politik zu beteiligen haben, profitieren diese enorm.

  32. mariuslupus

    Christian Peter
    Es den Konzernen zum Vorwurf zu machen, dass sie Geld verdienen wollen, geht am Sinn des Unternehmertums vorbei. Der Staat hat einen finanziellen Köder ausgelegt. Nach dem Motto, bitte sich zu bedienen. Aber, der Staat hat dieses Geld zuerst dem Steuerzahler abgepresst. Der Staat hat dem Steuerzahler nicht mitgeteilt, oder beim Steuerzahler nachgefragt, ob er mit der Verwendung/Verschwendung seines, sauer verdienten Geldes, einverstanden ist.
    Der Staat ist nicht die Gemeinde Unterholziken im Kanton XY, die den Wahlberechtigten die Möglichkeit gibt , zu entscheiden ob, ein neues Feuerwehrauto angeschafft wird, oder das alte repariert werden soll. Mit klaren Konsequenzen. Ein neues Feuerwehrauto bedeutet die Erhöhung vom Steuerfuss um 3 Punkte. Dass ist Transparenz.
    Kein Staat, kein Politiker will Transparenz. Ist sehr, sehr gefährlich, die Transparenz.Transparenz ist dieTotengräberin der Macht

  33. Herzberg

    @Trompeter,

    Was denken Sie, warum die deutschen Konzernbosse alle für offene Grenzen plädieren ?

    Was haben jetzt Amazon, Google und all die anderen übers Internet agierenden Konzerne und das dabei von Ihnen speziell diesen idiotisch unterstellte Hinterziehen von Steuern mit deutschen Konzernen zu tun?

    Über Welcome-Ismus und deutsche Konzerbosse, wie speziell den plutokratischen Papptrichter Zetsche von Mercedes, lassen sich endlose Abhandlungen schreiben, bloß stützen diese nicht die von Ihnen behaupteten Straftaten.

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