Möchten Sie gern Bürger der Volksrepublik Eurozonien werden?

Von | 18. August 2017

Warum sich in der Europäischen Union schon bald die unsolider wirtschaftenden Staaten „holen werden, was ihnen zusteht“ – und wer das dann zahlen wird. (hier)

6 Gedanken zu „Möchten Sie gern Bürger der Volksrepublik Eurozonien werden?

  1. stiller Mitleser

    Stimmt schon und die Verwendung der Wahlkampfpartikel ist ja legitim und angebracht – dennoch: jetzt miaut die Rote Katze auch noch französisch, schade.

  2. mariuslupus

    Rhetorische Frage. Die Antwort kommt als Ergebnis der Wahlen. In Österreich werde es cca 60% der wählenden Bevölkerung, in Deutschland cca 80% der Wähler sein. Nur wer wählt kann auch entscheiden.

  3. aneagle

    Man muss Frau Merkel bewundern- zeitgerecht ruiniert sie mit ihren sozialwirtschaftlich bedeutsamen Veränderungen der Bevölkerungsstruktur und ihren planwirtschaftlichen Wirtschaftsdirektiven, die Kaufkraft Deutschlands derart, dass nicht mal mehr Griechenland den Deutschen eine löchrige Drachme borgt. Wenn das erreicht ist, die Targetsalden ausgeglichen sind, kann sie auf Augenhöhe die gewaltigen Schulden Europas ruhig vergemeinschaften. Wie sie allerdings den Abstieg vom Zahlmeister der Union, ohne Verlust des Zuchtmeisters der Union für Deutschland hinkriegen möchte, steht in den Sternen. Aber seien Sie unbesorgt, der Kanzlerin wird ja die wundersame Fähigkeit nachgesagt, die Dinge vom Ende her zu denken. Der Einwand, dass es immer mehrere, auch divergierende, mögliche Enden eines Prozesses gibt, ist wahrlich kleinlich. Mutti denkt für ihre Schafe. Auch wenn diese immer öfter den Eindruck gewinnen, die zögerliche Kanzlerin fährt nicht mal auf Sicht. Sogar aus Würselen tönt es neuerdings: “hat keinen Plan”. Naja, wie sollen das die vertrauensseligen Schafe beurteilen? Die beten ohnehin schon, Mutti möge die Dinge wenigstens konsequent zu Ende denken, bevor sie weiter mit dem “vom Ende denken” dilettiert. VOM Ende denken und ZU Ende denken, sind sogar für eine Physikerin zwei verschiedene Paar Schuhe. Im besten Fall so, wie gut gemeint und gut gemacht. Dass aber jemand Kanzlerin bleibt, der sichtlich in beiden Disziplinen absolut inkompetent wirkt, ist sogar für Deutschland ein außergewöhnliches Ereignis.

  4. Christian Peter

    @mariuslupus

    ‘Nur wer wählt kann auch entscheiden.’

    Nicht wirklich, denn Diejenigen, die gewählt werden haben nichts zu entscheiden und Diejenigen, die entscheiden, stehen nicht zur Wahl.

  5. mariuslupus

    @Christian Peter
    So weit ist diese Demokratie gekommen. Nur eine Bemerkung, die oben sind, entscheiden ob sie gewählt wurden, oder nicht.

  6. Christian Peter

    @mariuslupus

    Außerdem ist die Bananenrepublik Österreich ein Sonderfall, hier landet seit 70 Jahren jede Stimme bei ÖVP oder SPÖ, ganz egal, welche Partei man wählt. Wer sich nicht gerne freiwillig als Mehrheitsbeschaffer einer dieser Parteien betätigen möchte, wird Wahlen tunlichst fernbleiben.

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