Mohammed, wörtlich genommen

“Immer, wenn im Namen des Islam Grausamkeiten begangen werden, hören wir, dass die Terroristen lediglich eine friedliche Religion pervertieren. Dabei berufen sie sich auf das Vorbild Mohammed.” (Leon de Winter, hier)

16 comments

  1. sokrates9

    Mit political correctness, Tabuisierung von Religion und “Hetzeparagraphen” setzen wir alles daran unseren eigenen Strick, an dem wir hängen werden, noch perfekter zu machen!!

  2. Thomas Holzer

    “Wie das Christentum hat auch der Islam eine Hauptfigur neben Gott.”

    Etwas mehr Bibelexegese hätte Herrn Winter nicht geschadet; denn dann hätte er nicht diesen haarsträubenden Satz geschrieben.

    “Die Mörder des IS nehmen Mohammed eben wörtlich”

    Aber eben nicht ganz; denn sonst würden sie weder Internet noch hochmoderne Waffen benutzen. Ob dies im (wörtlichen Sinne) Mohammeds ist?! 😉

  3. Rado

    Das ziemlich einzige was man den ISIS Leuten und ihren Verhältnis zum Islam vorwerfen kann, ist dass sie lesen können. Die islamische Propagandamaschine läuft hierzulande gerade auf Hochtouren. Nach Seiten wie dieser muss man nicht lange suchen.
    http://www.harunyahya.de/de/Bucher/611/der-islam-verurteilt-den-terrorismus
    Ein erster Schritt wäre ja die Einsicht, dass sich die katholische Kirche hierzulande als eine Hilfsreligion des Islam versteht und diesen Leuten die Mauer macht, wo sie kann.

  4. Herbert Manninger

    Die Islamisten befolgen eben wortgenau den Koran, da können unsere politisch korrekten Medienknechte, “Experten” und Kreide essende Herzeigeimame herumeiern und interpretieren soviel sie wollen.

  5. Aron Sperber

    Obwohl die Menschen in früheren Zeiten wesentlich gläubiger waren als in der heutigen Zeit, war der Zugang zu den Quellen der Religion stark eingeschränkt. Nur ein winziger Bruchteil der christlichen Bevölkerung Europas konnte überhaupt lesen, und die Messen wurden in lateinischer Sprache mit dem Rücken zur Gemeinde vorgetragen.

    Um ein guter gläubiger Christ zu sein, reichte es zu glauben, dass Jesus der Sohn Gottes sei und sich kreuzigen ließ, um das Leid der Menschheit auf sich zu nehmen. Zahlreiche Generationen von Christen haben brav Kirchen erbaut und Gottesdienste besucht, ohne sich tiefer mit den Quellen ihrer Religion zu beschäftigen.

    Ähnlich ist es wohl auch in der islamischen Welt zugegangen.

    Der wahre Inhalt der Religion unterscheidet sich jedoch fundamental:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/04/26/der-ungleiche-kern-des-islam/

  6. Mario Gut

    @Holzer – Das Christentum wurde tatsächlich von ihm nicht ganz verstanden? Die Trinität ist verwirrend und doch so einfach – offensichtlich nicht für alle.

  7. Dr.Paul Felber

    @Holzer – Wer behauptet, er verstehe die Trinität, der versteht wohl auch auf Anhieb die Quantenphysik. Und daß es einen Streit um die Sohnschaft Jesu gab (“filioque”) sollte auch nicht unter den Tisch fallen.Der Umstand, daß Jesus alias Jehoshua wie viele seiner Zeitgenossen vom nahen Weltende überzeugt war, läßt berächtliche Zweifel an seiner Allwissenheit und damit an seiner Gottesnatur aufkommen. Dies wird von den modernen Bibelexegeten ebenso konsequent ausgeklammert wie die Tatsache,daß er von seiner Abstammung her Jude war und mehrere Geschwister hatte.

  8. Rennziege

    13. September 2014 – 13:41 Dr.Paul Felber – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=31040#comments

    Sie verstehen diesen Glauben nicht, Dottore. Christentum ist tiefe, unaufgeregte Spiritualität, Bibelexegese eine irrelevante Wortklauberei in Uni-Besenkammern. Und: Jesus hat niemals Allwissenheit und Gottesnatur behauptet, weshalb Ihr Zweifel ins Leere geht. Er nannte sich Gottes Sohn, in frühen griechischen Übersetzungen aus dem Aramäischen noch als “Menschensohn” bezeichnet. Was ihm eine interessante Facette hinzufügt.
    Dass er Jude war, wird von niemandem ausgeklammert. (Wie kommen Sie auf solchen Unfug? Eines seiner wesentlichen Motive war ja die Reinigung der mosaischen Religion von Dekadenz, Nepotismus, Materialismus und sittlichem Verfall.)
    Möglicherweise mehrere Geschwister? Na und, wen kratzt das? Dass, abseits des oft viele Jahre nach der Kreuzigung entstandenen NT, über den historischen Jesus nur wenige Sätze römischer Geschichtsschreiber überliefert sind, sollten Sie wissen.
    Nicht Jesu historische Existenz, sondern die Evangelien entscheiden über Glauben und Nichtglauben. Und diese Entscheidung fällt nicht rational, sondern in den Tiefen der Seele.
    P.S.: Falls Sie irgendeine hasserfüllte oder gar zum Mord aufrufende Aussage Jesu finden, lassen Sie mich’s bitte wissen. Solche gibt’s nur aus dem Munde des sogenannten Propheten.

  9. Thomas Holzer

    @Dr.Paul Felber
    Ich bin mir nicht bewußt, behauptet zu haben, die Trinität zu verstehen, aber ich darf behaupten, daß ich an diese glaube(sic!)
    Ich hoffe, Sie erkennen den kleinen, aber -meiner Meinunug nach- wesentlichen Unterschied; aus diesem Glauben heraus habe ich mir erlaubt, diesen lächerlichen Satz des Herrn Winter zu kritisieren.
    p.s.: die Trinität ist auch nicht zu verstehen, würden wir diese verstehen, dann wären wir ja Gott, und das wäre doch eine ungeheuerliche Anmaßung, auch für einen “aufgeklärten” Menschen 😉

  10. gms

    Rennziege,

    “Falls Sie irgendeine hasserfüllte oder gar zum Mord aufrufende Aussage Jesu finden, lassen Sie mich’s bitte wissen. Solche gibt’s nur aus dem Munde des sogenannten Propheten.”

    Teuerste, Sie argumentieren korrekt und zutreffend, aber, wie ich meine, sehr zurückhaltend. Andernfalls hätten Sie weniger tradierte Worte, denn viel mehr überlieferte Taten thematisiert (es sei denn, Sie hätten auch schon die Pointe einbezogen).
    Hermeneutische Debatten mit geistigen Antipoden sind idR fruchtlos, das Augenmerk möge daher vom Interpretierbaren weg- und zum Beobachtbaren hingehen. Über die Bedeutung überlieferter Worte soll sich demgemäß streiten wer will, sobald Tatsachen außer Streit gestellt werden können.

    Dem Bericht nach war der Prophet des Islams der Gewalt nicht prinzipiell abgeneigt, sprich er hat sie selbst als lebende Person, anders als die Zentralfigur des Christentums, für bestimmte ihm genehme Zwecke praktiziert. Full stop.

    Zugleich war der Islam zur Zeit seiner historischen Entstehung keine Religion der Außenseiter oder Underdogs, sondern Herrscher und Religion waren eins, und beide waren auf Expansion ausgerichtet, während am anderen Ende der Skala die ersten Christen Verfolgte waren und zugleich an irdischen Territorien oder Regentschaften definitiv kein Interesse zeigten. Sowohl im Islam wie auch im Christentum waren jeweils kohärent, was man über Gewalt sagte und was man diesbezüglich auch praktizierte.

    Wer das leugnet, muß sich die Frage gefallen lassen, ob es heute legitim ist, sich zumindest an den Taten der Propheten zu orientieren. Die Antwort lautet, so die Pointe: Nein, man darf sich aus islamischer Sicht auch nicht allein an den Taten orientieren, da deren Verständnis erst mit dem Beipacktext möglich ist.

    Unterm Strich ist die Debatte zwangsweise fruchtlos, solange eine Seite jedwede Deutungshoheit über alle entscheidenden Aspekte für sich selbst vereinnahmt. Die Hintergründe hierfür hat Hamed Abdes-Samad in [1] nachvollziehbar beschrieben: Anders als das Christentum erlaubte der Islam bislang keine Selbstreflexion, hätte diese doch einer kritischen Distanz bedurft.

    [1] 3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=45823

  11. Rennziege

    13. September 2014 – 16:41 gms Rennziege, – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=31040#comments

    Lieber gms,
    danke a) für Ihr gescheites und entspanntes Posting, b) für die Anrede “Teuerste”, die mir eine unverhoffte Premiere beschert. 🙂
    Es ist, wie Sie und Hamed Abdes-Samad sagen, und ich formuliere die chronische und unbehandelte Krankheit des Islams mit geringerer Zurückhaltung: Er ist keine Religion, sondern eine menschenverachtende, barbarische Ideologie, die sich einer Säkularisierung oder einer noch so milden Phase der Aufklärung stets vehement widersetzen wird, da sie ohne Einbettung in ein absolutistisches Regime ihre gnadenlose Beherrschung aller Lebensbereiche verlöre. Kurz und bündig: die skurrile Hinterlassenschaft eines Karawanenräubers aus dem 7. Jahrhundert.

  12. Rennziege

    Ich füge aus dem “Spectator” vom 26.08.2014 hinzu:
    http://blogs.spectator.co.uk/douglas-murray/2014/08/the-reluctance-to-talk-about-the-link-between-beheadings-and-islam/

    Ein Kernsatz:
    It is the same when it comes to the example of Muhammad. Muslims are brought up to believe that the founder of their faith was the perfect human being – a man to be revered and indeed emulated. So what do they do when they read the early accounts of their prophet’s life and discover that among his exploits in war was the beheading of hundreds of Jewish men of the Banu Qurayza tribe? I’ve just been flicking through my copies of the Hadith (sayings of Muhammad). Plucking at random, what do Muslims do when they come across advice like that in the authoritative collection by Bukhari which includes (in ‘The Book of Jihad’) an answer to the question ‘If a pagan burnt a Muslim, should he be burnt?’ Of one such a group who displeased Muhammad we learn: ‘He (The Prophet) had their hands and feet cut off. Then he ordered that nails should be heated and passed over their eyes, and they were left in the rocky land of Medina. They asked for water, but none provided them with water till they died.’

  13. Thomas Holzer

    “He (The Prophet) had their hands and feet cut off. Then he ordered that nails should be heated and passed over their eyes, and they were left in the rocky land of Medina. They asked for water, but none provided them with water till they died.’ – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=31040#comments

    Daß nach dieser “Mißhandlung” – wahrlich eine Untertreibung – noch jemand nach Wasser bitten kann, halte ich zumindest für ein Gerücht

  14. Rennziege

    14. September 2014 – 07:56 Thomas Holzer – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=31040#comments

    Dies ist kein Gerücht, sondern ist festgeschrieben in den Hadithen, dem zweiten heiligen Buch des Islams. Der Prophet ließ seine “ungläubigen” Opfer mit glühenden Nägeln blenden, ihnen die Hände und Beine abhacken und in der Felslandschaft verbluten. Dass er den Sterbenden einen Schluck Wasser verweigerte, der ihren Todeskampf ein wenig erleichtert hätte, zeigt seine kompromisslose Unbarmherzigkeit.
    Q.e.d.

  15. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Ich hatte nicht behauptet, daß der Bericht über diese Misshandlung ein Gerücht sei!
    Ich erlaubte mir nur anzumerken, daß (auch wenn ich ein medizinischer Laie bin) ich mir schwer vorstellen kann, eine Person mit abgehackten Gliedmaßen und mit durch glühende Nägel geblendeten Augen noch in der Lage ist, um Wasser zu bitten; ich denke eher, daß da schon längst die Ohnmacht eingetreten ist; dies war mein “Punkt”, welchen ich zum Ausdruck bringen wollte

  16. Mourawetz

    Nun wurde die dritte Geisel hingerichtet, ein britischer Entwicklungshelfer. David Cameron sagt dem IS den Kampf an, nicht ohne festzuhalten, dass der IS nichts mit dem Islam, der eine Friedensreligion sei, am Hut habe. Soso. Der Islam gehört eben zu England, da mag kommen was will.

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