Moral regiert die Welt, ist aber eine schlechte Ratgeberin

Von | 28. August 2021

Mit wohlfeilen Appellen wird die Welt auch nicht zu retten sein. Etwas mehr Vernunft würde fürs Erste reichen. NZZ, hier

Ein Gedanke zu „Moral regiert die Welt, ist aber eine schlechte Ratgeberin

  1. Cora

    Die Moral bemäntelt nur die primitiven Ressentiments weiter Teile der Bevölkerung gegenüber den “Reichen”. Man nennt es Neid! Ein kritischer Blick von außen, wie vom Autor gefordert, ist nötig, um zu erkennen, dass es der Neid ist, der in einem lodert. Aber das wäre zu viel verlangt. Menschen, die intellektuell in der Lage sind, sich von außen zu betrachten, haben meist auch das nötige geistige Potential, ein Vermögen aufzubauen. Neid ist für diese keine Kategorie. Das Moralisieren vom Aufgehen der Schere zwischen Arm und Reich bleibt jenen überlassen, die eben nicht diesen Seitensprung neben sich schaffen, um die Dinge von außen zu betrachten. Diese Unfähigkeit gebiert den Hass auf die Schönen und Erfolgreichen, denen man den Reichtum nicht gönnt und wegnehmen will. Was blanker Diebstahl ist. Dafür haben sie sich eine Moral schön zurecht gelegt: die vom unanständigen Reichtum, weshalb ein Reicher zurecht geschröpft werden muss. So wird das Verbrechen des Diebstahls zur heldenhaften Tat umgemodelt. Wer sich selbst belügen kann, kann nicht zur Seite treten, um diesen Selbstbetrug zu erkennen. Hass und Neid und nicht zuletzt Gier sind die Kennzeichen der scheinbar moralisch Überlegenen. Schauen wir mal, wie viele es davon in der Schweiz gibt, wie viele die 99-Prozent-Initiative unterzeichnen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.