Moralisierende Pädagogik in den „Labors der Neojakobiner“

(JOSEF STARGL)  Die neojakobinischen Moralisierer propagieren in mehreren Schulen Wiens schon seit Jahrzehnten die „Verneinung des Bestehenden“ und praktizieren ihre „Kulturrevolution“.
Schule war und ist für sie stets ein Mittel zur Verwirklichung ihrer politischen Ziele durch eine politische Bewusstseinsbildung. Pädagogik wird von ihnen als „politische Agitation“ betrachtet und die Jugendlichen als Objekt sowie als Mittel zum Zweck.
Die „Erziehung zum politischen Mitkämpfer“ soll das bürgerliche „System“ durch eine „Überforderung des Systems“ überwinden helfen. Der neue Mensch soll für die Gesellschaft der „Gleichgemachten“ vorbereitet werden.
Die Neojakobiner vermitteln eine „Ablehnungs- und Verweigerungshaltung“ und „erziehen zu Ungehorsam“. Infragestellung, andauernder Zweifel (am Verstand), pauschale Kritik, Empörung (über Feindbilder), Weckung von Feindseligkeiten, eine permanente Inszenierung von Konflikten und Anleitungen zu Demonstrationen sind Elemente einer Erziehung zum Widerstand gegen Autoritäten und gegen eine liberale Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung.
Bei den „Feinden einer offenen Gesellschaft“ lernen die Schüler auch der Wissenschaft, der Technik und den Unternehmern zu misstrauen.
Wertrelativismus, Pessimismus, Miesmacherei und Katastrophenmentalität sind bei den Moralisierern und Apokalyptikern wesentliche Bestandteile einer Strategie der Herbeiführung von Wertenttäuschungen und der Vermittlung eines Gefühls der Ohnmacht.
Die professionelle Anleitung zur ständigen Suche nach Ungerechtigkeiten/Ungleichheiten und die Förderung des Bewusstseins, für alles und für alle erdweit/weltweit verantwortlich zu sein bewirkt eine Neurotisierung und Destabilisierung sowie eine Vergrößerung der Zahl der Unzufriedenen.
Orientierungslosigkeit war schon immer eine Voraussetzung für Manipulation und Indoktrination.
Die moralisierende Pädagogik der Neojakobiner, der gesinnungsethisch orientierten Tugendwächter, Besserwisser und Bevormunder ist ein Herrschaftsinstrument, das nicht nur in den Schulen einer „Durchmoralisierung“, sondern auch einer Kulturrevolution dient.
Der Steuerzahler bezahlt die „Experimente in den Labors der Neojakobiner“. Eine parteipolitische Bestellung von Schulleitern und deren („schulprofilorientierte“) Personalpolitik ermöglicht in den Weltanschauungsschulen (Wiens) eine Fortsetzung dieser Experimente.

One comment

  1. sokrates9

    Habe den Eindruck dass sämtliche pädagogische Akademien Österreichs gleichgeschaltet sind! Im Kurier gab gibt ? es Serie mit politischen Ansichten von Maturanten! Deren Forderungen hätte man früher linksextrem gehalten, heute gilt das ganz als normal!

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