München 2015: “Kauft nicht beim Juden”

The head of Munich’s Jewish community, Charlotte Knobloch, urged the Bavarian capital on Tuesday to cancel an anti-Israel event calling for the boycott of the Jewish state in a tax-payer funded city building.   “The BDS [Boycott, Divestment and Sanctions] campaign disguises the socially unacceptable ’Don’t buy from Jews!’ as a modernized form of Nazi jargon in the demand ‘Don’t buy from the Jewish State,”’ Knobloch told The Jerusalem Post on Tuesday.    The event “BDS: Boycott, Divestment and Sanctions” is slated to take place on Saturday and is part of a series of anti-Israel talks to be held in the publicly-funded building Gasteig as part of Munich’s cultural program. (hier)

17 comments

  1. Fragolin

    Alles wiederholt sich.
    Und an vorderster Front die “Wehret-den-Anfängen”-Plärrer.

  2. Lisa

    Bus 31 in Zürich: zwei junge Männer mit Hut und Bejkeles werden von einem Arabisch sprechenden Mann (Herkunft weiss ichnatürlich nicht) angepöbelt, auf Arabisch und rudimentärem English und Deutsch. Eine Frau sagt ihn (ziemlich mutig bei dem Aggressionspotential!) er solle sie in Ruhe lassen. Da schreit er sie auch an, macht obszöne Gesten und brüllt F-Wörter, kann sie aber nciht angreifen, weil andere Leute den Weg versperren. ich (neben ihm) sehe ihn an und schüttle den Kopf, da spuckt er mich an und hopst schnel aus der sich gerade öffenden Tür. Auf der Polizei sagte man mir, ob ich keine näheren Angaben habe… und dass sie das protokollieren … Naja, war ja kein Mord

  3. Thomas Holzer

    @Fragolin
    “Die wehret den Anfängen” Rufer sind derzeit anderweitig beschäftigt 🙂
    Außerdem handelt es sich bei BDS um “guten Antisemitismus”, auch wenn es nicht coram publico ausgesprochen wird

  4. Christian Weiss

    BDS reiht sich da ja in bemerkenswerter Weise in die Vorgehensweise der Hamas ein: Es geht nicht um eine Verbesserung der Lebensumstände der Palästinenser, denn diese – wenn überhaupt in Lohn und Brot, angestellt bei einer der zu boykottierenden Firmen – leiden unter solchen Boykotten am meisten. Der Konflikt soll am Laufen gehalten werden, damit eines Tages “Palästina” judenfrei sei.
    Das Ziel derer, die nicht müde werden, Israel einen Apartheidstaat zu nennen, ist nie und nimmer ein gleichberechtigtes Nebeneinander verschiedener ethnischer und religiöser Gruppen. Da ist arabische Monokultur angesagt – mit allen negativen Konsequenzen. Wenn dann das Ziel erreicht ist, kann man die Palästinenser dann mit Fug und Recht als rechtlose und unterdrückte Menschen bezeichnen.

  5. Fragolin

    Ausgeblendet wird konsequent auch eines:
    Palästinenser können in Israel leben, arbeiten, sind sozialversichert und krankenversorgt.
    Juden in Palästina überleben keine 3 Minuten.
    Aber Israel ist ein Apartheidstaat und die Palästinenser sind edle Freiheitskämpfer. Und unsere Medien sind objektiv und wahrheitstreu…

  6. Lisa

    Als Israel gegen Ägypten und seine Verbündeten kämpfte, hiess es voller Sympathie: Kauft israelische Produkte. Und noch früher, als das Land im Aufbau war, gehörte es geradezu zum Standard junger (auch nichtjüdischer ) Menschen, im Kibbuz zu arbeiten. Die Sympathien gelten immer dem Schwachen (so auch bei Kuweit damals – und das wäre auch heute bei den Flüchtlingen so, wenn sie nicht so dreist und massenhaft auftreten würden, sondern beschützenswert – daher bevorzugt die Bilder von Kindern!). Aber nachdem die Gebiete erobert waren (wie “legal” eroberte Gebiete sind, bleibe dahingestellt), hat das kleine mutige Land seinen Bonus verloren. Wer Israel kritisiert, kritisiert nicht das Judentum und ist deshalb noch lange kein Antisemit! Zweistaatenlösung wäre ideal, aber ich vermute, dass auch, wenn Israel knurrend die entsprechenden Gebiete wieder abtreten würde, Palästinenser an die israelischen Fleischtöpfe wollen, denn wenn Menschen jahre-/jahrzehntelang in Unsicherheit, Chaos und Gefahr leben, dürfte es ihnen schwerfallen, einen geordneten Staat und eine prosperierende Wirtschaft aufzubauen.

  7. Thomas Holzer

    Man kann sich aber auch freiwillig jahrzehntelang in Unsicherheit, Chaos und Gefahr begeben; die Palästinenser sind das “beste” Beispiel dafür

  8. Fragolin

    @Lisa
    Es fällt ihnen nicht schwer, einen geordneten Staat und eine prosperierende Wirtschaft aufzubauen, weil sie in Unsicherheit und Chaos leben, sondern sie leben in Unsicherheit und Chaos, weil sie nicht in der Lage sind, einen geordneten Staat und eine prosperierende Wirtschaft aufzubauen. Huhn und Ei… 🙂

  9. Christian Weiss

    “Wer Israel kritisiert, kritisiert nicht das Judentum und ist deshalb noch lange kein Antisemit!”

    Die Kritik an Israel ist derart überzogen und jenseitig und blendet die Aggressivität und Feindseligkeit der Araber derart hartnäckig aus, so dass man nach dem Motiv der “Israelkritiker” fragen muss.
    Die ewige Geschichte mit der “Zweistaatenlösung” geht ja gar nicht, wenn die Araber einen Staat Israel nicht dulden. Zudem besteht die Zweistaatenlösung streng genommen schon. Es gibt bekanntlich einen Staat Jordanien.
    Die Israelkritiker müssen zumindest an schwerer Schizophrenie leiden: Bei uns rufen diese Menschen aus meist linken Kreisen jedem “Nationalist” hinterher, der lieber die Nationalstaaten beibehalten möchte, statt diese in der EU aufzulösen. Für die Palästinenser finden sie es hingegen völlig unzumutbar, in einem Staat Israel zu leben, obwohl viele Araber inzwischen die israelische Staatsbürgerschaft haben und damit ganz gut fahren.

    Und die Geschichte mit den Schwachen und den Starken ist ja auch ordentlich beknackt: Der arabische Raum umfasst 10 Millionen Quadratkilometer. Platz wäre genug für die Araber. Warum sie um jeden Preis auch noch die 27’000 km2 von Israel und Westjordanland haben müssen, erschliesst sich einem vernünftigen Menschen überhaupt nicht. Und das Argument, die Palästinenser seien eben dort in Israel zuhause, zieht überhaupt nicht. Die meisten sind in Folge des wirtschaftlichen Aufschwungs durch die jüdischen Siedlungsbewegungen Ende des 19. Jahrhunderts erst in dieses Gebiet eingewandert. Zudem gibt es heute Palästinenser in allen möglichen arabischen Staaten, die auf einem “Rückkehrrecht” beharren, obwohl ihr Grossvater der letzte Mensch war, der mal einen Fuss auf den Boden von “Palästina” gesetzt hat.

    Und wenn den “Israelkritikern” das Wohl der Palästinenser tatsächlich so viel bedeuten würde, dann würden sie sich auch über die getöteten Palästinenser in Syrien und die Vertriebenen von Kuwait aufregen. Aber das geht ihnen am Allerwertesten vorbei. Wieso?
    Weil sie Antisemiten sind.

  10. Fragolin

    @Christian Weiss
    Erinnern Sie sich an die Interviews der kleinen kulleräugigen Rotzgöre mit MiHiGru, die damals Königin Angela den Nerz vollgeheult hat? Das war unter dem Deckmantel verheulter Vertriebenheit (der Großeltern…) hervorgesuderter Nationalismus in Reinkultur. Und alle Linken zupften ihre Schneuztüchlein und heulten mit…
    Wäre das einer Enkelin eines schlesischen Bauern passiert, wäre die Reaktion wohl anders ausgefallen.

  11. Mona Rieboldt

    @Lisa
    Israel ist wohl für Sie der Jude unter den Staaten.
    Die Araber, genannt Palästinenser hätten ihren Staat schon 1948 haben können, sie zogen es aber vor, den neuen Staat Israel anzugreifen. Israel wurde immer wieder von den arabischen Staaten angegriffen. Und dann haben die Israelis noch gewagt zu siegen. Na sowas. Anderenfalls gäbe es Israel heute nicht mehr.

    Ihre Israel-Kritk ist reiner Antisemitismus, ansonsten würden sie die “Palästinenser” kritischer sehen und ihr Morden an der israelischen Zivilbevölkerung verurteilen, siehe auch die Sprengung eines Schulbusses mit jüdischen Kindern. Oder auch die Ermordung einer jüdischen Familie im Schlaf samt ihrer drei Kinder, wobei eines noch ein Baby war. Sie wurden alle erstochen.

  12. Lisa

    @Mona Rieboldt: Wo sehen Sie Israel-Kritik in meinem Text? Ich schreib nur, dass die Sympathien für den Staat Israel nicht mehr so eindeutig sind, weil jetzt die Palästinenser als die Schwächerern gelten. Die Bedingung für die Zwei-Staaten-Lösung wurde dieses Frühjahr (Netanyahu/Steinmeier) doch festgelegt: Anerkennung des Staates Israel und eine Sicherheitsgarantie, dass nicht von jener Seite dann umso leichter Bomben geworfen werden. Wenn die das nicht akzeptieren können – und es ist wahrhaftig nicht zu viel verlangt! -brauchen sie nicht zu jammern. Es ist tatsächlich so, wie Fragolin schreibt: Was (und wer!) war zuerst…

  13. Thomas Holzer

    Würden die indoktrinierten Palästinenser nicht permanent Raketen werfen, Messerstecher- und andere Attentate (finanziert mir EU-Geldern) ausführen, gäbe es schon längst Frieden in dieser Region.
    Die Israeli haben sicherlich kein Interesse an derlei Auseinandersetzungen

  14. Mario Wolf

    Aber zurück ins Inland. Die Linke unterscheidet ganz genau zwischen guten und schlechten, verwerflichen Antisemitismus. Gojim dürfen nicht Israel kritisieren, das ist ganz böser Antisemitismus. Angehörige anderer semitischen Stäme dürfen zum Mord an Juden aufrufen, das ist dan kein Antisemitismus. Sie werden auf Grund ihrer Überzeugung und Aussagen auch nie als Holocaustleugner vor den Kadi zitiert.

  15. Mona Rieboldt

    @Lisa
    “….. hat das kleine mutige Land seinen Bonus verloren. Wer Israel kritisiert, kritisiert nicht das Judentum, und ist deshalb noch lange kein Antisemit!”
    Israel ist ein Staat der Juden, der, wie Sie schreiben, seinen Bonus verloren hat.
    Und es ist keine Frage, wer zuerst, wie Sie schreiben Seit Gründung des Staates Israel gibt es ständig Angriffe auf Israel durch Araber. Dauer-Raketenbeschuss aus Gaza, Tötungen der jüdischen Zivilbevölkerung etc.
    Israel hat keine Gebiete erobert, wie Sie schreiben, es war stets eine Reaktion auf andauernde Angriffe der Araber “Palästinenser”.

    Sie schreiben etwas daher, und angeblich haben Sie keine Kritik geübt. Es ist Ihre Wortwahl wie “Eroberung”, die u.a. Ihre Kritik an Israel zeigt. Ebenso ihr Mitleid mit den Palis, “Angst, Chaos” etc., gerade mit denjenigen, die in den letzten Tagen israelische Zivilisten ermordeten, wieder einmal.

  16. Lisa

    @Mario Wolf: So ist es. Übrigens auch im Inland: Scheisstürke kann angezeigt werden, Scheissdeutscher nicht, weil damit kein “Bevölkerungsteil” beledigt wird. Die Bevölkerung selbstkann man – juristisch! – nicht beleidigen…
    @Mona Rieboldt: Soso, es ist die Wortwahl… Dann schreiben Sie mir doch eine Liste mit den Wörtern, die ich benutzen darf, um Fakten zu beschreiben und Probleme zu analysieren. Also nicht erobern, hm… vielleicht annektieren, besetzen, erstürmen, besiegen, verteidigenderweise sich aneignen …? Der Präventivschlag gegen Ägypten u. Co. war notwendig – und erfolgreich, und wurde – zumindest vom „Westen“ – beklatscht. Sinai wurde sogar zurückgegeben. Aber heute sind die Palästinenser die armen Hascherl mit den vielen Kindern und jungen Leuten, die keine Arbeit haben und immer noch als Not leidende, von internationalen Konventionen und anderen unterstützte, aber eigentlich fast rechtlose Flüchtlinge leben, seit sie 1948 aus dem neu gegründeten Staat Israel flohen oder seit dem Sechstagekrieg unter der Besatzung leiden. Sie sehen keine Zukunft für sich und ihre Kinder, während einen Steinwurf (!) entfernt, jüdische Siedler schmucke Häuser bauen. Wer bekommt da wohl den Sympathiebonus der Welt?

  17. Mona Rieboldt

    @Lisa
    Also bei Ihnen leiden die Palästinenser unter der Besatzung? Es gibt kein Land Palästina, das besetzt sein könnte. Die Palästinenser könnten genauso gute Häuser haben, wenn sie sich nicht dauernd darauf beschränken würden, Israelis zu töten. Es gibt Sicherheitsinteressen Israels. Seit sie 2005 aus Gaza raus sind, haben Israelis nichts gewonnen, sondern werden seit dem fortlaufend mit Raketen beschossen.
    Aber bei Ihnen leiden ja die Palästinenser unter einer angeblichen Besatzung. Die Israelis leiden unter der Mordlust ihrer moslemischen Nachbarn.

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